Der Jägervari


Basis für den Jägervari ist ein 1978er LS Passat Variant. Den gab es sozusagen als Bonus zu einem Tauschgeschäft. Mit kleinem Budget aber viel Arbeit habe ich den Wagen restauriert und meinem Patensohn Maddin zum 18. Geburtstag geschenkt. Inzwischen weiterverkauft...

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  • 32BQP Inzwischen verkauft. Schicksal inzwischen ungeklärt.
  • WC Geschlachtet und verschrottet.
  • Emma Gegen die Basis der Leiche getauscht und inzwischen von anderen aufgebaut.
  • Jägervari Meinem Patensohn zum 18. Geburtstag geschenkt, inzwischen weiterverkauft.
  • Passat 474 Der 474. jemals gebaute Passat. In (hoffentlich) gute Hände weiterverkauft.

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22.05.09

Permalink 23:54:15, von KLE E-Mail

Außengestaltung weitestgehend abgeschlossen

Das Auto ist lange noch nicht fertig, aber es sieht von außen schon einmal so aus, wie ich es geplant hatte. Ich wollte noch einen asymmetrischen Streifen über die Karosse - und wer mich kennt, weiß, daß das bei mir nicht "nur" ein einfacher Streifen wird. Also ran an den Rechner, einen Oldschool Hubertushirsch so umgewandelt, daß er weiß auf schwarz wirkt. Mitte des Fahrzeuges markiert und danach ausgerichtet und aufgeklebt. Kniffelig waren die Lüftungsschlitze - aber mit guter Folie und Heißluftgebläse geht das. Dann wollte ich den Übergang von orange zu schwarz mit einer Linie absetzen. Ich hatte dazu NOS Zierlinien von Kamei. NOS bedeutet ja eigentlich überlagert, aber es ging, die Linien klebten gut. Auf das Dach kamen die Streifen ohne Logo. Und so sieht dann das Ergebnis aus. Ich finds gut. Und da der Abend noch nicht rum war, fummelte ich weiter. Wischwasserdüse einsetzen, Farbreste auf Zierleisten entfernen, ... Auf der Fahrerseite setzte ich die Einstiegsleisten gereinigt wieder ein, Türdichtungen sind auch wieder drin. Heckklappendichtung ist drin, ebenso die Dichtung oben in der Fahrertür wieder eingeklebt. Mit Türverkleidungen würde das natürlich noch besser aussehen, aber die muß ich noch von blau auf schwarz umfärben und die Türen vor der Montage von innen konservieren, und ...

20.05.09

Permalink 09:25:53, von KLE E-Mail

Stoßstangenrecycling

Zum Gesicht des Autos gehören die Stoßstangen und ich muß sagen - das ZwiMo seht ohne ziemlich albern aus. Gute Stoßstangen für das Modell zu finden, ist extrem schwierig. Eigentlich sind IMMER die Chromleisten kaputt - auch bei meinen. Die halten auf die Jahre das UV-Licht nicht aus und der kleinste Feindkontakt reicht, um Lücken entstehen zu lassen. Was tun - mit der lückenhaften Leiste sieht scheiße aus. Schon vor längerer Zeit gabs mal bei Lidl Klebechromleisten aus dem Hause 3M. Waren gar nicht so billig damals. Aber ich hab noch nie schlechte Qualität von 3M bekommen, ne Chance ist es. Und es hat geklappt: An den kniffeligen Ecken mußte ich mit dem Heißluftföhn die Richtung weisen und an ein, zwei Stellen hat sich dadurch die Oberfläche gekräuselt. Aber das Zeug scheint erstmal Bombe zu halten. Mal sehen, ob es das auch noch bei Wind und Wetter tut. Entschuldigt nebenbei die unscharfen Bilder - der Akku meiner Digicam war alle, das sind alles Handybilder. Blieb das Problem der verkehrten Farbe. Die Stoßstangen sind nicht ausgeblichenes schwarz, die waren schon von Anfang an grau. Nach den Kommentaren gestern zog ich zu ATU. Ich mag den Laden ja überhaupt nicht, aber die Auswahl an Pflegemitteln is da mit am größten. Ich wollte Stoßstangenschwarz haben, die hatten nur das Konkurrenzprodukt von Sonax: Is, wenn man den Deckel aufmacht, wie so diese "Schnellschuhcremes". Hat also einen Schwamm an der Flasche und wenn man aufdrückt, öffnet man ein Ventil, das eine kleine Menge Flüssigkeit austreten läßt. Und zumindestens soweit ich es bei dem schlechten Licht in der Werkstatt beurteilen kann, funktioniert das ganz gut. Sollte es nah dem ersten Versuch fleckig geworden sein, kann es durchaus daran liegen, daß ich zu ungeduldig war und die Stange schon vor dem Trocknen montiert habe &amp;#58;&amp;#46; Das Zeug geht von den Fingern wieder ab, hab aber trotzdem vorgezogen, bei der anderen Stoßstange mit Einweghandschuhen zu arbeiten. Selbes Spiel mit der hinteren Stoßstange. Das ist die gerichtete originale, die mal dran war. Die vom Hotel wäre ebenfalls ein Fall zum ausrichten. Bei der Montage mußte ich die Halter noch etwas mit dem Hammer überreden. Man sieht ihr ihr früheres, nicht ganz leichtes Leben an einigen Stellen noch etwas an, aber ich hab schon schlechtere Stoßstangen gesehen. Und vor allem nie vergessen: Das Auto bekommt ein Fahranfänger - die Stoßstangen sind die ersten, die das wahrscheinlich zu spüren bekommen. Bei manchen Fahranfängern kann man Stoßstangen als Verschleißteil ansehen. Was aber nicht bedeutet, daß ich mich freuen würde, wenn die Stangen nicht überleben. Steckt auch in jeder der beiden Stangen Arbeit, aber auch Geld drin (Chromleiste, Aufbereitungsmittel). Ich hatte die Sommerräder für den Wagen in der heimischen Garage zwischengelagert und diesmal dabei. Der orangene Rand hatte beim Reifenaufziehen etwas gelitten, den mußte ich bei allen Felchn leicht nachkorrigieren mit einem kleinen Pinselchen und dann konnte ich es mir nicht verkneifen, zumindest auf der Fahrerseite mal die Räder zu montieren. Ja, der Wagen gewinnt dadurch noch einmal - leider eben nur ein Handybild. War aber trotzdem froh, das Handy als Backupkamera zu haben, so ganz ohne Bilder sind manche Dinge einfach schwer zu beschreiben...

19.05.09

Permalink 01:57:10, von KLE E-Mail

Der Vari wird zum Jägervari

Wieder zusammensetzen macht einfach viel mehr Spaß, als mit der Flex entrosten und kniffelige Stellen schweißen. Tony und ich waren wieder am Werk. Ich brauchte einen zweiten Mann, um die hinteren Scheiben wieder einzusetzen. Einer, der von außen drückt und einer, der mit einer Schnur innen die Dichtung reinzieht. Ging ganz gut. Dann gings ans erste Bekleben. Ich wollte am Heck auf beiden Seiten einen Oldschool Jägermeister Schriftzug. Ich hatte das vermessen, wie groß er sein muß, daß es gut aussieht. Und da er zweifarbig ist, müssen auch 2 Kleber übereinander geklebt werden. Auch da war es gut, ein zweites Augenpaar zu haben, daß das alles gerade wird. Und so kam dann auf beide Seiten der berühmte Schriftzug drauf. Jägermeister ist übrigens seit 1972 als Sponsor im Motorsport aktiv. Anfangs waren die Rennwagen noch grün, wie auch die damaligen Firmenfahrzeuge, bis man sich entschied, die Rennfahrzeuge in orange zu lackieren. Übrigens genau in RAL 2004 reinorange - genau, das orange, das ich auch gewählt habe. Die Gläser der Rückleuchten hatte ich vorab daheim auf Vordermann gebracht. Die Spülmaschine hatte es nicht geschafft, da war Nacharbeit mit der Zahnbürste nötig, um sie zumindestens auf den ersten Blick neuwertig erscheinen zu lassen. Die Oberflächen sind etwas zerkratzt - das habe ich natürlich nicht weg gebracht. Tony hat die Gläser verschraubt, während ich noch beim Schriftzüge kleben war. An der Kennzeichenbeleuchtung haben wir länger gerätselt. Die wollte einfach nicht leuchten - wer konnte ahnen, daß beide(!) Birnen kaputt waren... Zudem fehlte bei einer Leuchte das Stromkabel. Von hinten kommt man nicht richtig dran. Scheiße, wo ist das Dreckskabel, das andere ist doch auch da. Des Rätsels Lösung: Das ist ein extra Kabel, das von der einen zur anderen Leuchte führt und das war wohl einfach rausgefallen. Da konnten wir lange suchen. Weiter mit den Lampen vorne. Die haben wir auch eingesetzt, ebenso die zwei Grills. Der untere stammt vom Hotel - da fehlte eine Haltenase weniger, was nicht bedeutet, daß alle dran waren ;-) Hält aber an der richtigen Stelle. Arschlecken, is gut so. Das Haubenschloß nervte uns ein wenig. Florian meinte beim Einrichten der Haube, das Schloß hängt. Falsch - der Zapfen war verbogen. Habe ich festgestellt, als ich den einstellen wollte - er eierte ziemlich rum, fiel aber dann satt ins Schloss. Gut Haube wieder auf. Haube wieder auf. HAUBE WIEDER AUF! Nix ging mehr. Mit Zurückdrücken des Zapfen haben wir es letztendlich geschafft, die Haube wieder zu öffnen. Ein paar Schläge mit dem Hammer, Zapfen ist wieder gerade - nun gehts. Puh! Erleichterung. Der Passat 32/33 ZwiMo (Zwischenmodell 7/77-7/80) hat vorne eine Art angedeuteten Frontspoiler. Könnte man theoretisch auch weglassen, beim Jägervari fehlte er auch ursprünglich. Dann hat man vorne aber so doofe Löcher. Beim Hotel hatte ich den geborgen, aber die Haltelaschen waren bei der Demontage größtenteils weggebrochen. Kein Wunder, das sind dünne Haltezapfen, die mit Blechringen gesichert sind - und die rosten irgendwann. Nur wie befestigen? Festkleben? Dann isses die letzte Montage, weil man das Teil wegbrechen muß, wenn man einen Flügel demontieren will. Auch doof. Also kam meine Freundin, die Blechnietenzange zum Einsatz. Restzapfen auch noch wegbrechen, Löcher bohren und Das Thema der Zierleistenlöcher wieder aufnehmen. Fehlt nur noch die Stoßstange vorne. Die beim Erwerb montierte wollte ich nicht nehmen. Die is a) zu gut, die is mal neu gekommen, die will ich mal im Fundus behalten, zudem ist die hellgrau, das geht garnicht. Also wieder Griff in den Fundus - Ihr ahnt es, vom Hotel. Die war aber sehr wellig. Handlungsbedarf. Karosseriedichtmasse zwischen Plastik und Träger und dann zum Trocknen eingespannt. Die wird dann noch mattschwarz übergeblasen. Auch dunkelgrau geht bei DEM Auto nicht. Son paar Kleinigkeiten dann noch, wie Wischerarme und Antenne (die originale, die noch im Radkasten baumelte) montiert und das Ding sieht immer mehr wie ein Auto aus. Klar, daß ich als Spielkind den 76er Antennenball gleich draufstecken mußte ;-) Wenn ich das Bild jetzt so betrachte mit dem schwarz/weißen Jägermeisterschriftzug, brauchts noch mehr weiße Akzente - ich bin jetzt eindeutig für die weiße Trennlinie zwischen den zwei Farben. Aber die gewünschten Effekte, die ich mit Lackierung und Schriftzug erreichen wollte, habe ich meiner Meinung nach erreicht: Durch die schwarze Haube und das schwarze Dach wirkt der Wagen flacher, durch den Schriftzug am Heck der Wagen länger. Und zudem kaschiert er die nicht ganz so harte Kante über dem verspachtelten Radlaufreparaturblech. Der Wagen gefällt mir immer besser...

17.05.09

Permalink 02:06:07, von KLE E-Mail

Paintwork Black

Mein Farbkonzept ist ja schwarz/orange, also war jetzt schwarze Farbe dran. Abgeklebt und los gings. Und so sieht das Ergebnis aus: Ich überlege noch, das Ganze mit einer weißen Linie voneinander abzusetzen. Der Jägermeisterschriftzug kommt ja auch noch in schwarz/weiß daher. Gut, der Lack ist drauf, dann kann ich ja schon mal das Zusammenbauen anfangen. Erst einmal den Fensterchrom wieder vervollständigen. Auf der Fahrerseite habe ich die eine Leiste noch eingesetzt. Die Chromecke oben links fehlte, die habe ich aus dem Fundus gesucht. Die Leiste unter der Schachtleiste der Fahrertür ist auch wieder drauf, ebenso ein originaler Rückspiegel aus dem Fundus - montiert waren an dem Ding häßliche Zubehördinger. Die Leisten der hinteren Tür Beifahrerseite waren ziemlich verbogen. Also habe ich die Tür vom "Hotel" gefleddert. Und dann alles zusammengebaut. Ich habe unter die Leisten Mike Sanders geschmiert, damit das nicht mehr rostet. Beifahrerspiegel war ein Problem. Ich hatte zwar einen, aber das Glas war blind. Also habe ich einen Fahrerspiegel zerlegt und das Glas in den Beifahrerspiegel gesetzt - das Glas ist identisch. Den Spiegel habe ich mit Pattex zusammengeklebt. Und dann drangeschraubt. Türgriffe sind an Fahrer und Beifahrerseite auch dran - hinten warte ich noch, denn da kommt auf die hinteren Flanken noch ein großer Jägermeister-Schriftzug. Natürlich so, wie er in den 70ern war und nicht, wie er heute verwendet wird. Und da der über die Türgriffe gehen wird, werde ich die erst nach dem Bekleben montieren. Am Heck habe ich die Träger der Rückleuchten montiert und verkabelt. Da mußte ich zwei Steckschuhe erneuern, weil verottet. Schriftzüge sind drauf und der Arm des Wischers ebenfalls. Die Gläser der Leuchten zu montieren, wäre kein Ding, aber die will ich erst einmal reinigen. Kommen in die Spülmaschine. Sind derzeit erst einmal in Spülwasser eingeweicht. Die bekomme ich schon wieder hin, daß sie gut aussehen.

15.05.09

Permalink 00:32:15, von KLE E-Mail

Paintwork Orange

Ich war gestern schon Nachmittags in der Schrauberhölle, weil der Schlachter abgeholt wurde. Und da das ratz fatz erledigt war und ich schonmal da war, dachte ich mir, lackier ich noch die Einstiege und Türinnenseiten raus.Also hab ich mir den Lack geschnappt, mit Härter gemischt. Ich hab wieder Kunstharzlack genommen und mit speziellem Härter vom selben Hersteller (mipa) gemischt für schnelleres Trocknen und härtere Oberfläche. Falscher Fehler. Der Lack wurde dermaßen dünn. Das ließ sich beschissen verarbeiten. Fürs Sprühen vielleicht optimal, aber fürs Streichen - och ne, dann doch nicht. Aber ich habs durchgezogen. Is jetzt natürlich auch außen so n bissi Lack gelandet. Eigentlich doof, jetzt an der Stelle aufzuhören und heimzufahren. Rolle ausgepackt und los. Rollen ließ sich der Lack noch beschissener. Der Lackauftrag war so, als hätte man eine Brausetablette geworfen. Luftblasen ohne Ende. Panik. Alles für die Katz? Ich hab angefangen zu panschen. Glücklicherweise hatte ich genug Lack. Also neue Dose aufgemacht und den Lackanteil gegenübder dem Härter erhöht. Dann gings einigermaßen. Nicht gut, aber einigermaßen. Vieles mußte ich doppelt rollen. Was habbich da an Zeit an der Karre gestanden und rumgelackt. Mein Ehrgeiz war geweckt. Ich bin an einigen Stellen nicht 100%ig zufrieden. Aber insgesamt isses ok. Meine Damen und Herren - der Wagen ist orange! Ich bin richtig glücklich mit der Farbwahl, auch wenns scheiße zu lacken war - die Farbe des 32TDH war deutlich einfacher zu lackieren. Wen es jetzt wundert: Hey! Der hat doch das Dach und die Haube vergessen - das ist natürlich Absicht. Die werden schwarz. Stell mir das richtig gut vor. Das Orange bildet mit Schwarz einfach nen guten Kontrast. Unterm Kühlergrill wird natürlich auch noch alles schwarz. Das Heck bleibt aber komplett orange. Ich zweifle immer mehr, ob ichs übers Herz bringe, den einfach zu verschenken. Irgendwie isser mir schon langsam ans Herz gewachsen. Aber versrochen is nun mal versprochen...

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