Mal wieder mit dem Pinselchen rund um den Pirat

Ich weiß nicht mehr, wie viele Grautöne der Pirat inzwischen hat. Als ich im Dezember 2009 begann ihn in RAL 7010 Zeltgrau umzulackieren, hätte ich nie gedacht, dass ich ihn so lange fahren werde. Schon alleine deshalb war die Lackvorbereitung nicht immer perfekt. Damals war der Lack einfach ein eBay Schnäppchen, Hersteller weiß ich nicht mehr. An der Führung des Faltdachs sieht man, dass er inzwischen stark ausgeblichen ist. Ursprünglich war der Lack auch seidenmatt, inzwischen ist er stumpfmatt. Es ist Kunstharzlack und nicht für Autos gedacht. Dass es trotzdem geht, sieht man ja. Immer wieder musste ich aus verschiedenen Gründen nachlackieren und ich nahm, nachdem der ursprüngliche Lack aufgebraucht war, meist irgendein Zeltgrau der verschiedensten Hersteller und immer fiel es etwas anders aus.

Aus diversen Gründen habe ich immer wieder Lackabplatzer. Ein wenig Rost darf durchkommen, aber was ich hasse, ist wenn der darunterliegende Lack durchkommt. Sei es das Blau bei den meisten Stellen, silber bei der Motorhaube, rot bei der Heckklappe, oder weiß bei den Computergehäuseblechen, mit der ich die Heckklappe damals gecleant habe.

Hier zwei Beispielbilder an der Heckklappe:

VW Pirat

VW Pirat

Ich habe mir den Luxus gegönnt, Brantho 3 in 1 in Zeltgrau anmischen zu lassen. Teurer Spaß, weil es kein Standartfarbton für Brantho ist, aber das war es mir wert. Und so rannte ich einmal wieder mit dem Pinselchen rund um den Wagen. Die Bilder nur exemplarisch wieder von der Heckklappe.

VW Pirat

VW Pirat

Das braucht natürlich wieder etwas, bis es „beipatiniert“ ist, aber irgendetwas ist ja immer.

Eine komplette Neulackierung? Kommt nicht in die Tüte! Ich weiß ja, dass der Pirat inzwischen strukturell wieder super ist, aber er darf jede Kampfspur mit Stolz tragen. Keine Fake Patina, wie sie in manchen Kreisen Mode ist, sondern echte Spuren eines bewegten Autolebens.

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2 thoughts on “Mal wieder mit dem Pinselchen rund um den Pirat

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