Mannheim: die Sonne brennt, der Kübel rollt.

AM Wochenende war ich in Mannheim auf Käfertreffen. Wie ich am Freitag geschrieben hatte, ein wirklich schönes Gelände. Es ist der Park rund um das Landesmuseum. Die letzten Jahre platze das Treffen aus allen Nähten, manche Teilnehmer mußten auf Plätzen nebenan Parken, weil der Park nicht ausreichte, so war ich als Vorhut schon am Freitag Nachmittag da und sperrte pro Forma großzügig ab. So voll, wie die Jahre zuvor wurde es aber nicht. Und das obwohl endlich mal ein Wochenende komplett trocken war. Oder vielleicht genau deshalb? Manche zogen vielleicht den Badesee vor. Was nicht heißt, daß nichts los war. Traditionell stellten die Veranstalter einige besondere Wagen aus, wie eine Reihe verschiedenster Evolutionsstufen des 356er Porsche und seltene VW Sonderkarossen und Käfer, die aktiv im Motorsport unterwegs sind.

Besonderes Highlight dabei war ein Porsche 356 American Spider, mit dem in Amerika Privatfahrer in den 50ern die Rennstrecken unsicher machten.

Eine wirklich herrlich reduzierte Karosse, kein Schnickschnack – da können auch 70PS richtig schnell werden.

Auch sonst waren durchaus sehenswerte Exemplare der luftgekühlten Zunft da. So das neueste Werk vom „Flexer“, das er erstmals in Mannheim präsentierte.

Basis ist ein Manx Buggy aus den USA. Der Clou ist aber der Unterboden des Fahrzeuges aus Edelstahlrohren.

Freier Blick auf die Straße – über den Sinn kann man streiten, aber es ist außergewöhnlich. Schön konsequent ist auch die Beleuchtung wegretuschiert. Die Heckleuchten sitzen hinter Lochblech über/neben dem Motor.

Vorne drücken sich die Funzeln unter die Flügel.

Was gibts von Fahrzeugseite noch zu berichten? Der Bustrend hält an. Es werden immer mehr – die ganzen Mainzer kamen z.B. alle im T2.

Klar gab es auch einige T1 aber der T2 ist inzwischen offensichtlich genauso cool, manch ein T2a finde ich inzwischen sogar lässiger, als einen T1. Schon alleine, weil heftig aufgerüstete Technik einfach besser zum T2 paßt.

Wir verbrachten ein schönes Wochenende in Mannheim, die Sonne brannte gnadenlos – extremer Wetterumschwung zu den verregneten Wochen zuvor. Aber besser so, als Regen. Einzige Kritik an dem Treffen: Die Bierversorgung schloß schon kurz nach Mitternacht zu. Der veranstaltende Club hatte da einen Cateringservice beauftragt. Und bei den Temperaturen war das doppelt schlimm, da meine Kühltasche irgendwann endgültig den Schlappen in die Luft warf. Die Kritik kam aber an, sie werden dran arbeiten – in 2 Jahren ist wohl das nächste Treffen…

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2 thoughts on “Mannheim: die Sonne brennt, der Kübel rollt.

  1. waren ja nur sonntag kurz da aber sehr schönes gelände und gute stimmung trotzdem viele schon beim aufbruch waren:))))

    war der guido auch da:) hab den nicht gesehen.

    hatten dann auf der ab rgt stuggi auch noch paar käfergespanne vor uns:)

  2. Hallo da war ich ja auch …. Und hab so gar ein foto finich vom kle ..
    und weiter bilder meine frau kommte nicht genug bilder machen von der schönen käfern ..

    Michi

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