Materialbeschaffung

Ich war gestern unterwegs, Material beschaffen. Ich habe da so eine fixe Idee im Kopf, aus was ich die Stoßstangen bauen könnte. Und ich sage gleich dazu: Es ist ein Versuch. Mansche Wege muss man einfach mal probieren, der Hirnfurz muss raus. Früher gab es in Mainz einen Schrottplatz – kein Autoverwerter, sondern Altmetall – da konnte man nach Gewicht Material kaufen. Leider ist der geschlossen. Ich bekam den Tipp eines anderen Schrottplatzes in der Umgebung, wo das noch geht. Als ich dort war, war ich enttäuscht, denn dieser Haufen war der einzige Metallschrott vor Ort.

Schrott

Ich fand das, was ich suchte in dem Haufen, wenn auch nicht in der ursprünglich angestrebten Dicke.

Heizungsrohre

Ja, richtig gesehen: Heizungsrohre. Und ich will die tatsächlich mit Fittings verbauen. Man darf ruhig sehen, dass es Heizungsrohre sind. Ich finde solche Gags lustig. Aber wie schon geschrieben, ich weiß noch nicht, ob mein Kopfkino auch wirklich funktioniert. Und den Betrag kann man mal riskieren…

Abrechnung

Für das Problem mit dem Fanghaken habe ich eine Lösung gefunden. Ich hatte da auch eine Idee im Kopf, wollte das aber erst mit einem TÜV Prüfer besprechen. Die Vorschrift ist die: Es braucht eine doppelte Sicherung. Wie die auszusehen hat, ist nicht definiert. Es gibt so versenkte Schnellverschlüsse für den Motorsport.

Halter

Die in Kombination mit dem normalen Haubenverschluss – das reicht dem TÜV.

Ist Euch eigentlich aufgefallen, dass ich bei den Arbeiten rund um den Grill mit 2 verschiedenen Mercedesgrills gearbeitet habe? Der eine war bei der Haube dabei – den anderen hatte ich, wie berichtet, bei der Veterama besorgt.

Ich will mal einen Teil meiner Pläne offen legen, hab das auch mal gegen meine Gewohnheit mit dem Photoshop einmal hingepfuscht. Der Grill soll nicht kürzer, sondern länger werden.

Preview

Das soll die Grundform werden. Quasi ein Oldschool Singleframe, bevor das jetzt 100x in den Kommentaren kommt. Alles, was geplant ist, lege ich aber noch nicht offen bzw. weiß es auch gar noch nicht, wie es aussehen wird und das hat einen ganz einfachen Grund. Man kann so viel Planen wie man will, manche erarbeiten sich Dinge erst einmal am Rechner, bevor sie es umsetzen. So arbeite ich aber nicht. Ich gestalte gerne am Objekt selbst, gehe 30x ums Auto, sehe es mir aus verschiedenen Perspektiven an und entscheide dann, ob es mir zusagt, oder nicht. Lasse mich inspirieren von dem Material, das rumliegt. Und es besteht durchaus die Möglichkeit, dass das Endergebnis dann ganz anders aussieht als mein ursprüngliches Kopfkino…

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11 thoughts on “Materialbeschaffung

  1. Puh…was bin ich erleichtert 🙂
    ich habe schon befürchtet, du baust den Benz-Grill unverändert dran, wäre ja langweilig und kann ja jeder.
    den grill selbst als basis zu nehmen und frevelhafterweise zu „verschandeln“ ist ein klasse plan. war auch mein erster gedanke. weiter so…hirnfürze sind geil.

  2. Schreibst ja selber was von „Grundform“ – deswegen gehe ich mal davon aus, dass dieses große schwarze Nichts da in der Mitte hoffentlich noch ein wenig gefüllt wird? Wie wär’s mit Haifischzähnen? Joah, ist zwar nicht so wahnsinnig innovativ, aber evtl. recht passend zu dem Riesen-Schlund und wäre in Verbindung mit Fahrzeug- und vor allem Motorgröße auch irgendwie ganz witzig…

  3. Einen Schrottplatz – nicht für Autos – gibt es in Mainz immer noch: Die „Mainzer-Metall-Verwertung GbR“, zwischen ehemaligen „Praktiker“ und „Köbig“. Von außen nicht einsehbar, man muß die Sackgasse herunterfahren.

    Adios
    Michael

  4. Bleibt der Grill beim öffnen an der Haube? Ich stell mir das gerade lustig vor wie du unter dem Dingen herkrebst wenn du mal im Maschinenraum bei musst. Ideal wäre vielleicht eine nach vorn öffnende Haube wiebei älteren BMW oder dem Renault 5.(Hast du die Mechanik vom Rapid noch da liegen?) Ansonsten wäre es vielleicht Zweckdienlich wenn der Grill einfach und ohne Werkzeug abnehmbar wäre wenn du mal vorn ran musst.

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