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Immer mehr Licht

Ich war vorgestern auf Beutezug. Ich habe angefangen Handlampen zu sammeln.

Wieso das? Nun daraus soll meine Deckenlampe in der Küche werden. Mindestens vier Lampen sollen es werden – eventuell mehr. Je älter, desto besser. In Mainz haben zwei Entrümpler einen Hallenflohmarkt, der nur an wenigen Tagen geöffnet ist. Mal sehen, was da zu holen ist. Aber noch einmal wieso? Ich habe der Küche eine Arbeitsplatzbeleuchtung verpasst mit Kellerlampen.

Da passen die Handlampen als Deckenlampe gut dazu.

Auch hatte ich einen kleinen Kronleuchter besorgt – Plan ist es, die Kerzen gegen 0,35l Jägermeisterflaschen zu ersetzen. ich habe dazu Glasschneider für den Dremel und Glasbohrer besorgt.

Oben den Hals abgedremelt und unten ein Loch gebohrt. Geht nicht optimal, aber geht. Anprobe:

Die Fassung muss ich einkleben, aber bevor ich das machen kann, muss ich erst die Kabel verlängern. Aber die Idee funktioniert. Hat eigentlich noch Zeit, aber vielleicht kennt Ihr das. Man muss einfach mal testen, ob es geht, sonst lenkt einen das immer wieder ab.

Ich habe einen meiner Schreibtische für das Büro mitgebracht. Letztendlich werden zwei davon einziehen. Noch geht das nicht, weil ich noch kein Internet habe, das soll voraussichtlich Donnerstag eingerichtet werden. Das sind IKEA Computerschreibtische. Nicht der Designklassiker, aber äußerst praktisch.

Einen Rechner (meinen Backup Rechner) habe ich auch mitgebracht. WLAN habe ich noch nicht, ich habe es aber mal getestet, alle WLAN, die ich empfange haben weder das Passwort „1234“ noch „Passwort“. Sauerei 😉

Ich habe den deswegen mitgebracht, um die zwei weiteren Fabriklampen zu positionieren und anzuschließen. Zwischendrin ein alter Deckenventilator. Der Sommer kann heiß werden im Büro.

Der Preis war fair, der Ventilator hat 3 Geschwindigkeitsstufen nur warum zur Hölle schraubt man beim Abklemmen die Schrauben der Lüsterklemmen die Schrauben so weit raus, dass sie herausfallen? Ich habe andere Lüsterklemmen „plündern“ müssen. Bringt aber echt angenehme Abkühlung. Wir haben ja gerade Sommer. Und wie man sieht: Ich habe die Verteilerbox schwarz übergeblasen.

Weiter in der Küche. Im Eckschrank fehlten noch die Einlagebretter. Nicht nur dass ich da noch eine Ecke absägen musste, ich hatte auch den Bereich abgesägt, in dem die Löcher für die Bretthalter waren. Also bohrte ich einfach neue.

Ob die genau übereinander sind? Scheißegal. Hauptsache es hält. Genau unter dem Motto hatte der Vorbesitzer das obere Brett mit einer Papprolle abgestützt, weil das zum Knicken neigt an der Nahtstelle. Ich habe es etwas professioneller angepackt und eine Latte reingeschraubt von oben und unten.

Taugt. Hinten in der Ecke musste ich noch eine zweite Wellplatte drüber setzen, damit es nach oben zu ist. Unten habe ich die Kante mit weißem Silikon abgedichtet.

Ich hätte wohl besser schwarze Karosseriedichtmasse nehmen sollen, hätte wahrscheinlich sauberer ausgesehen. Nun ist es eben passiert.

Dass ich den Schlafzimmerschrank sauber gemacht habe etc. – das würde den Rahmen sicherlich sprengen. Aber das Schlafzimmer ist fertig. Gut, es fehlt noch ein Ersatz für den Nachttisch, auf dem das Handy, die Brille etc. nachts liegen. Aber es geht auch erst einmal ohne.

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Probleme mit der Technik

Ich hätte heute einen langen Blogbericht präsentieren können, aber ohne Bilder…

Gestern habe ich einiges über eBay Kleinanzeigen gekauft. Bei einem Verkäufer sollte ich anrufen, wenn ich vor Ort bin. Aber das Handy streikte. Es wollte einfach nicht telefonieren. An der Stelle rettete mich noch ein Neustart. Aber wenige Zeit später meckerte mich das Handy an, dass der Akku nur noch 15% hätte – viel zu früh. Also ans Ladegerät. Das Handy zeigte an, dass es am Ladegerät hängt, die Akkukapazität ging aber weiter in den Keller. Kabel durchgetestet, verschiedene Netzgeräte. Keine Ladung.

Ich habe ein neues Handy aus einer Vertragsverlängerung, aber die Fotos aus meinen dokumentierten Arbeiten – ich komme nicht mehr dran. Und was mich wirklich ärgert – das neue Handy hat einen anderen Anschluss. USB-C statt Micro USB. Bedeutet in allen Karren die Kabel zu ändern. Auch das ist nervig.

Es ging viel um Beleuchtung und Verkabelung. Ich werde den derzeitigen Stand später dokumentieren müssen leider. Nur was ich nach Feierabend auf dem Sperrmüll gefunden habe, das kann ich Euch zeigen. Da lagen doch tatsächlich zwei Kronleuchter auf dem Müll.

Das ist der kleinere – sollte ich den verwenden, wird der sich extrem wandeln müssen. Der ist mir zu kitschig.

Der zweite ist da schon besser. Ein Klassiker. Wieso wirft man so etwas weg? Mir soll es recht sein.

Bei meinen Einkäufen war auch ein Kronleuchter dabei für kleines Geld. Und ich habe schon getestet, ob meine Idee funktioniert – und es sieht gut aus. Aber ohne Fotos – ich berichte später darüber…

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Wo ein Wille ist, ist auch eine Schere

Ich hatte gestern die Beschriftung für das Blankoschild dabei – musste natürlich sofort aufgeklebt werden.

Wer das nicht kennt – da bin ich aufgewachsen. Den Ort gibt es nicht offiziell, das Ortschild dementsprechend auch nicht. Trotzdem weiß jeder in der Gegend, was Froschgrün ist und Froschgrün hat eine über 500 Jahre alte Geschichte, hatte sogar seine eigene Gerichtsbarkeit.

Ich hatte noch ein anderes Schild im Gepäck – dazu muss ich nix sagen – der Name ist einfach lustig.

Ich konnte den Fliesenspiegel mit den dämlichen aufgedruckten Kaffeekannen etc. nicht mehr ertragen. Also habe ich wellplatten aus Plastik besorgt. Eigentlich zum Dachdecken von Schuppen gedacht. Relativ dünn und wabbelig, aber egal. Ums eck wehrte sich das Material, ich musste es mit schweren Gewichten andrücken, solange das Silikon trocknet. Denn ich wollte das geschmeidig um den Kamin haben.

Auf der anderen Seite ging ich bündig ins Eck, weil da kein Platz war. Es fehlen noch ein paar kleine Stellen, die ich erst machen kann, wenn das fest ist. Aber den Effekt sieht man jetzt schon. Die Kacheln sind verschwunden. Ein komplett anderes Bild.

Die alten Bodenleisten liegen schon bereit, muss ich aber noch anpassen. Es war aber schon zu spät, um noch Lärm mit der Säge zu machen. Also kümmerte ich mich um die Rollos im Schlafzimmer. Ich habe da Klemmrollos besorgt. Sind günstig und effektiv – und es gibt sie in dunkelblau.

Ich hatte das eine Fenster gemessen – ich hätte einmal beide messen sollen. Altbau – kein Fenster gleicht dem anderen. Das Rollo war zu breit.

Sieht passend aus, aber die Halter passen nicht mehr daneben. Zurücksenden? Die Packung war schon aufgerissen. Und ich wollte das Thema abhaken. Und wo ein Wille ist, ist auch eine Schere.

Jetzt passt das Ding – fast besser, als das andere.

Demnächst werde ich wohl die erste Nacht in der Wohnung verbringen.

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Gestaltungsanlass

Ich habe eine alte Deckenlampe. Nicht irgendwo vom Flohmarkt etc. sondern aus Familienbesitz. Diese Lampe hing zuerst in der Wohnung meiner Urgroßeltern, später ließ sie meine Oma kürzen für niedrigere Decken und hängte sie in ihre Wohnung. Und nun habe ich sie. Leider ist beim Transport ein Lampenschirm aus Glas zerbrochen. Ich könnte echt heulen!

Aber wegwerfen kommt nicht in Frage! Also wie nenne ich das immer: Gestaltungsanlass.

Ich habe eine alte Opel Radkappe genommen und da das Opelzeichen rundum gebohrt, um die Mitte herauszubekommen.

Könnte nach etwas aussehen.

Inzwischen hängt die Lampe im Schlafzimmer. Ich muss mir noch etwas für die Kordel ausdenken, die an der Stange ist, um die Abdeckung des Anschlusses wieder nach oben zu bekommen. Das Problem hatte meine Oma schon.

Vielleicht muss doch eine andere Radkappe her – sie muss mehr geschüsselt sein, aber der Weg ist richtig.

Auch im Büro ist eine Lampe eingezogen. Ich habe diese Lampen aus einer alten Fabrik, in der wir in meiner Jugend Partys veranstaltet haben – sie wurde danach abgerissen. Eine schöne Jugenderinnerung und ich finde diese Lampen auch extrem geschmeidig.

Der Anschlusskasten gefällt mir noch nicht. Ich denke ich werde ihn schwarz lackieren. Wieso einen Verteiler? Nun, ich habe zwei weitere dieser Lampen.

Diese Lampen kommen je über einen Schreibtisch anstelle einer Schreibtischlampe. Dann mit einer Kette tiefer gehängt. Die Kabel frei schwingend an der Decke.

Thema Lampen Nummer drei: In die Badlampe habe ich Retro LED Leuchten geschraubt. Jetzt kommt die richtig gut rüber.

Für die Lampe Nummer vier habe ich einen genialen Lifehack. Die in die Dunstabzugshaube integrierte Leuchte leuchtete nicht. Ich kam auf eine GANZ schräge Idee: Eine neue Leuchtstoffröhre einsetzen – kommt nicht jeder drauf. Funktioniert aber.

Wie man vielleicht erkennt, ist das Ortsschild inzwischen blanko. Ich habe die Beschriftung, die nur aufgeklebt war, entfernt. Mühsam mit dem Föhn. Buchstabe für Buchstabe. Was eine Fleißarbeit. Aber es geht.

Jetzt kann ich das neu beschriften.

Und da war noch das Problem mit der gebrochenen Kreuzplatte. Ich wollte in einen normalen Schrank die Scharniere eines Sperrmüllfundes einbauen, um dann die Kreuzplatte für das kompliziertere Scharnier des Eckschranks zu verwenden. Ging leider nicht, der Winkel stimmte nicht.

Der Schrank schloss nicht. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich öfters im Baumarkt bin? Ein Paar komplette Scharniere kostet ca. 7 Euro, aber wenn das Problem damit gelöst ist. Natürlich passten an der Tür die Löcher der Schrauben nicht 100%.

In „Serie“ waren da Gewindeschrauben in Plastikscharniere geschraubt. Mit Holzschrauben hält das auch in den Plastikhülsen leicht daneben. Ich hatte die Kreuzplatten der anderen Tür für meinen Eckschrank – die Tür ist drin!

Schön, wenn man wieder einen Punkt in der ToDo Liste abhaken kann…

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Folienregal

Bevor ich gestern loslegen konnte, stand wie üblich Materialbeschaffung auf den Plan. Nicht nur, dass ich Holz und Schrauben vom Baumarkt geholt habe, auch war ich auf der Suche nach Brettern auf dem Sperrmüll. Das gibt es so massig, ich war nicht wirklich lange dafür unterwegs.

Eigentlich eine Schande, was da alles entsorgt wird. Klar, manches war auch Bruch und lag begründet auf dem Müll.

Ich baute zunächst einen zweites Regalelement, wie das erste, dann schraubte ich mit Winkeln und Schrauben durchs Holz. Nach den Leitern kamen die Rechen.

Ich habe so einiges aus meiner letzten Wohnung gelernt. Ich habe einen Schneidplotter und wohin immer mit den Folienrollen? Ganz klar! Über den Plotter.

Für eben diesen Schneidplotter habe ich auch eine Lücke im Regal gelassen. Das dritte Regalelement teilt sich inzwischen mit dem zweiten einen Träger, ist aber nicht ganz so tief. Und über die Folienablage kam noch eine Ablage.

Das ist dem Platz geschuldet, denn an der angrenzenden Wand kommen zwei Arbeitstische hin – zudem hat man ja einige Dinge, die nicht so tief sind.

Kann sein, dass ich den einen oder anderen Boden noch versetze, aber das Upcycling Regal steht jetzt erst einmal. Es kommt sicherlich noch das eine oder andere Wandregal dazu, Stauraum kann man nicht genug haben. Die restlichen Möbel sind aber dann Standardmöbel. Einiges ist ja noch gut aus meiner alten Wohnung. Und ich gebe es zu – manches ist auch von Ikea. Im Büro ist das ok.

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Holzschlacht

Nach dem Streichen kommt immer diese leidige Arbeit das Klebeband zu entfernen, Farbspritzer entfernen etc. Nicht mein Lieblingsjob. Aber er muss getan werden. Dann habe ich die Tür wieder eingehängt. Da fehlte die innere Türklinke. Ich hätte da gerne etwas Altes, aber die Flohmärkte finden gerade nicht statt. Eine Billigklinke aus dem Baumarkt passte zunächst nicht, weil der Dorn nicht lang genug war. Ich hab die Klinke stumpf mit der Flex gekürzt, damit ich mich nicht einsperren kann.

Nicht wirklich schön, aber irgendwann öffnen wieder die Flohmärkte ja wieder. Ich mag diese alte Türmechanik.

Apropos Türmechanik, der Kleber der Jägermeister Flaschen war natürlich jetzt fest.

Dann flogen die Sägespäne. Alles, was ich an überflüssigen Spanplatten hatte, habe ich auf 40cm x 60cm gesägt. Reste von der Küche, Sperrmüllfunde. Zudem habe ich Rahmenhölzer und Latten besorgt. Ungehobelt. Richtig schön Grobschlächtig. Auch das musste zurechtgesägt werden.

Die Bretter waren Müll, nennt man wohl Upcycling. Dann ging es dran, Träger aus den Latten zusammenzuschrauben – Quasi eine Art Leitern.

Die Querlatten hatte ich vorgebohrt, mit dem Akkuschrauber geht der Zusammenbau recht fix. Zwei dieser Leitern, die zurechtgesägten Bretter vorgebohrt draufgeschraubt. Das Regal mit zwei Winkeln an der Wand fixiert, dass es in der Waage steht und das erste Element stand.

Ich finde es gut, dass die Bretter verschiedene Farben haben, mal sehen, was sich da die nächsten Tage noch so findet.

Was ich nicht eingerechnet hatte, war mal wieder der schiefe Boden. Die Schräge machten die Regalböden natürlich mit. Und die Schräge war nicht unerheblich.

Aber kein Thema, Schrauben lösen von jeweils einer Querstrebe, ausrichten und wieder anspaxen. Ich hätte gerne weitergebaut, aber mir gingen die Schrauben aus. Und das kurz nach Baumarktschließung.

Half nix. Das war´s an der Regalfront für gestern. Ich habe mich noch um die Fliesen im Bad gekümmert. Die sind wirklich fies durchlöchert.

Klar, ganz weg bekomme ich das nicht. Es geht ums kaschieren. Ich hab ein Fliesenreparaturset geordert, mit dem die Schadstellen per Wachs gefüllt werden und so die Fehlstellen optisch verschwinden lassen. Ich bin gespannt, wie gut das funktioniert. Ich habe das erst einmal mit Spachtelmasse für Kachelfugen aufgefüllt.

Fällt schon mal weniger auf als vorher.

Auf der Heimfahrt fuhr ich an zwei Sperrmüll Hotspots vorbei. War an Brettern leider nicht viel zu holen, da muss ich morgen noch einmal los und suchen. Das meiste war einfach zu dünn oder zu verrottet. Früher lag an den Stellen immer mehr Sperrmüll. Aber wenn man es braucht…

Aber ich habe wieder drei verschiedene Kreuzplatten geborgen. Da hat wirklich jeder Hersteller ein anderes Modell.

Das ist wahrscheinlich aussichtslos, auf dem Sperrmüll die passende zu finden. Aber ich sehe eine andere Chance. Die Einbauküche ist von einem Markenhersteller.

Und in Mainz gibt es einen Händler, der diese Küchen führt. Ich werde wohl mal mit einem Muster bei dem vorstellig werden müssen…

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Die Sache mit der Kreuzplatte

Ich bin ja schon fast gewohnt, dass ich fast täglich in den Baumarkt fahre, aber gestern war Sonntag und mir fiel auf: Scheiße, ich will streichen und habe vergessen ein neues Abstreifgitter zu holen. Eigentlich eine Vorsichtsmaßnahme, denn ich hatte meines für die blaue Farbe benutzt und nicht sauber bekommen und ich hatte ein wenig Angst, dass das die neue Farbe verfälscht, wenn das angelöst wird. Aber ein Aufruf auf Facebook und ich hatte ein gebrauchtes. Carolin, eine Freundin aus der Fastnacht, gab mir ihres.

Ich konnte anfangen, das Büro zu streichen. Wieder ein Problemzimmer, weil dunkel gestrichen. Aber als erstes kam die Decke dran. Fiese Styropordecke, von der auch eine Platte abgefallen war.

Die hatte ich vorab schon wieder festgeklebt. Ich hatte erwägt, die Platten rauszureißen, aber Peter, mein Malermeister, warnte mich: Der Kleber könnte lösungsmittelhaltig sein und dann habe ich ein Problem, weil das beim Streichen durchschlagen könne, wenn ich nicht lösungsmittelhaltig grundiere. Ich ging den Weg des geringsten Widerstandes, spachtelte einige Beschädigungen bei und strich die Decke neu.

Immer noch nicht mein Favorit bei Wohnungsdecken, aber erträglich. Und es ist ja „nur“ das Büro. Dann ging es weiter mit den Wänden – die waren ja knallbunt.

Aber ich hatte ja jetzt Profifarbe. Die abgetönten farbigen Stellen deckte es wirklich beim ersten Streichen, nur bei den dunkelblauen und intensiv roten Teilen musste ich ein zweites Mal drüber. Aber da die Farbe sehr schnell trocknete, konnte ich das direkt im Anschluss machen.

Viel heller – gefällt mir. Das war mein Tagesziel gestern – war ja Sonntag. Aber um ein paar Kleinigkeiten habe ich mich dann doch noch gekümmert. Ich hatte inzwischen genug leere Jägermeisterfläschchen. Ich konnte die restlichen Griffe in der Küche kleben.

Was immer noch fehlt ist das Scharnier des Eckschranks, bzw. ist da die Kreuzplatte gebrochen. Gussteil, kann man leider nicht reparieren. Im Baumarkt gibt es so etwas zu kaufen – ist aber zu klein – rechts die andere Kreuzplatte aus dem Schrank zum Vergleich:

Irgendwie scheint da jeder Hersteller andere Maße oder Systeme zu haben. Und bei eBay etc. finde ich keine Maße. Ein Fischen im Trüben. Bei der Anfahrt sah ich Küchenschränke auf dem Sperrmüll. Vielleicht habe ich ja Glück?

Hatte ich nicht. Da waren gar keine Kreuzplatten verbaut, sondern Halter aus Plastik.

Mein Jagdinstinkt war geweckt. Wo steht noch Sperrmüll? Etwas herumgefahren – und da stand schon der nächste Haufen. Diesmal ein Kleiderschrank.

Das sah besser aus. Ich hab eine Kreuzplatte mitgenommen, auch wenn die auch nicht exakt meine Maße hatte. Diese Kreuzplatte ist aus Blech und nicht aus Guss.

Aber ich muss demnächst eh nach Sperrmüll suchen. Ich werde Regale für das Büro bauen. Massiv, aber wie sie aussehen, ist eher zweitrangig. Wozu da Bretter kaufen? Einige stiftete bereits dieser Kleiderschrank.

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Gut gebettet

Weiter geht’s mit dem Bett. Das war mir ja zu niedrig. Ich habe zwei Kanthölzer an jeder Ecke verleimt. 15cm höher.

Kann sein, dass ich da noch eine Halteplatte, wie auf den Seiten verschrauben muss, weil die Auflagefläche nicht reicht – ich werde sehen, wenn der Leim angezogen hat.

In der Mitte fehlte noch eine Strebe. Ein Kantholz, ein paar Winkel, zwei Stützen, Problem gelöst.

Jetzt konnten die Lattenroste drauf. Einen hatte ich noch, der andere war kaputt und wurde feierlich dem Sperrmüll überlassen. Also einen bei eBay geordert. Ein Puzzle XXL.

Ging alles, bis auf den mitgelieferten Inbusschlüssel, der war nach 4 Schrauben rund.

Mattratzen drauf und siehe da, ich habe ein Bett.

Bei der Bergung des Kleiderschranks habe ich den dazugehörigen Spiegel mit abgestaubt. Gemessen, Löcher gebohrt und er hing vollkommen schief. Schon wieder vermessen? Das kann doch nicht sein? Nein. da war ein anderer Künstler am Werk, der sich vermessen hatte – die Halter an der Rückseite wurden den Schrauben in der Wand angepasst und waren auf vollkommen unterschiedlichen Höhen.

Die richtigen Löcher waren schon auf der Rückseite. Der Spiegel hängt gerade.

Das Schlafzimmer ist bis auf ein paar Korrekturarbeiten und die Lampe komplett. Kümmern wir uns wieder einmal um das Bad. Da reichte die Dusche nicht für meine Größe. Ich entschied mich wieder für einen eBay Einkauf. Eine Regendusche, die kann ich schön bis unter die Decke packen. Wieder kam ein Puzzle mit einer Aufbauanleitung, die vollkommen für die Füße war.

Es waren mehr Teile, als in der teileliste und 4 Schrauben blieben übrig. Wohin die gehören, keine Ahnung. Aber ich habe ein funktionierendes System draus basteln können.

Ich musste dafür neue Löcher bohren, aber wie man sieht – da waren schon viele am Bohren – grausam. Da muss ich noch etwas machen. Ich habe die Duschstange nicht nur höher montiert, ich habe das vor allem weiter nach links versetzt. Denn so, wie es vorher war, war die Dusche zu nah am Boiler. Darauf hatte mich Peter bei seinem Besuch hingewiesen.

Ich habe online recherchiert – Mindestabstand zum Boiler sind 60cm. Vorher waren es 50cm, jetzt habe ich 90cm. Sicher ist sicher…

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Gesockelt

Ok, ich hatte mich vermessen beim Sockel, aber ich musste auch die Bodenunebenheit anpassen – schon schräg im wahrsten Sinne des Wortes. 1cm Unterschied auf 60cm Länge.

Ich habe der Stichsäge ein neues Sägeblatt gegönnt, war dringend nötig. Trotzdem: So sauber, wie in der großen Säge im Baumarkt, werden die Schnitte nicht. Augen zu und durch. Normal wird so etwas verdübelt Hatte ich keinen Bock drauf. Ich hab das mit Winkeln gelöst. und verschraubt.

Wo soll es denn hin? Bei der Anfahrt erneuter Ärger im Baumarkt. Im einen waren die breiten Umleimer ausverkauft (ich habe 22mm Spanplatten genommen), der alternative Baumarkt führt sie gar nicht. Das Projekt deshalb verschieben oder weitere Baumärkte abklappern? Ich behalf mir mit Umleimern für Arbeitsplatten.

Der Sockel war fertig. Nun den Kleiderschrank drauf aufbauen. Nur wie ohne zweiten Mann? Ich behalf mir, dass ich die zwei gebauten Sockel nach vorne zog, so konnte ich auch an der Rückwand, die bei dem Schrank aus Sperrholz und nicht aus Presspappe ist, verschrauben konnte. Die Seitenteile rein und mit der Rückwand unten verschraubt, dass sie von selbst stehen. Die Mittelteile habe ich mit Farbeimern gestützt.

Dann das Dach obendrauf und die restliche Rückwand verschraubt. Ich hab dazu moderne Schrauben verwendet. Original waren Schlitzschrauben, mit Torx/Kreuzschlitz geht es mit dem Akkuschrauber einfach schneller.

Ich musste nicht mehr an die Rückseite dran, ich konnte alles auf Position schieben. Dann kamen die Türen und die „Innereien“ dran. Die Geschichte steht.

Ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, ich finde es gut. Ich will aber noch den grünen Stoff im Schrank gegen dunkelblauen auswechseln, dann ist das Bild noch besser.

Mich hat tierisch genervt, dass ich von Oben auf den Schrank sehen konnte, der ist von Oben nicht wirklich schön. Früher waren die Leute eben kleiner. Kleiner Funfact: Die blaue Fläche ist fast exakt so hoch, wie ich groß bin. Und ich habe eine Kommode für meine Socken etc. Denn wirklich groß ist das Schlafzimmer nicht. Reicht mir aber.

Beim Bett musste ich nachlegen. Nur die Dachlatte wäre nicht stabil genug als Verbindung. Also noch weiter verschraubt.

Innen zur Matratze – da muss ich dem gestrigen Kommentar von Skankhunt42 – muss ich noch etwas anbringen, dass das Bettlaken keinen Schaden nimmt.

Zusammengebaut habe ich das Gestell einmal. Damit ist das Schlafzimmer auch schon voll.

Für die Mitte brauche ich noch ein langes Kantholz, das ich min. 1x abstützen muss. Da hatte ich keines da, das lang genug war. Aber insgesamt ist mir das Bett eigentlich zu niedrig. Da muss noch etwas getan werden!

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Bin ich langsam überarbeitet?

Der gestrige Tag begann wieder mit eine Kaperfahrt. Diesmal auf der Jagdliste: Eine zweiteilige TV Kommode. Natürlich wieder aus eBay Kleinanzeigen, natürlich wieder zum kleinen Preis.

Fängt der KLE nun mit dem Wohnzimmer an? Mitnichten. Ich hatte mir Gedanken dazu gemacht, welche Kommode für Socken etc. ich in mein Schlafzimmer stelle. Nimmt natürlich wieder Stellfläche. Wieso Platz verschenken? Packen wir die Kommode doch unter den Kleiderschrank. Der ist nur 1,80m hoch, da ist doch Platz nach oben!

Nachdem ich die Bodenleisten im Schlafzimmer montiert hatte, machte ich die erste Stellprobe.

Moderne trifft Klassiker – ich mag solche Kontraste ja. Natürlich ist das zu schmal, aber checken wir erst einmal, wie gerade der Boden ist. Krumm wie erwartet.

Aber diese Konsolen hatten einstellbare Füße. Geduldspiel mit der Wasserwage, aber machbar. Ich entschied mich diesmal, Holz im Baumarkt zuschneiden zu lassen, machte eine Zeichnung, rechnete die Materialstärken ein. Ich war mir zu 100% sicher, alles richtig zu haben. Während das Holz zugesägt wurde, musste ich feststellen: Der Umleimer für die Kanten ist ausverkauft. Ärgerlich. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, ich könnte die Sockelwerweiterung gestern noch fertig bauen.

Wieder in der Wohnung kam ich dann nicht aus dem Fluchen raus – um 10cm vermessen. Ich glaube ich brauch langsam Urlaub.

Jetzt muss ich doch selber sägen. Wobei – ich muss auch den schiefen Boden ausgleichen.

Das wird wieder so ein Gefrickel.

In Sachen Farbe habe ich mir professionelle Hilfe geholt. Auf Facebook bot Peter Hilfe an bei der Beschaffung von der Farbe. Fastnachter helfen Fastnachtern. Was ich vorher nicht wusste: Peter ist nicht nur der Schweigefuchs in der Fastnacht, er ist auch Malermeister.

War cool, dass der einmal meine Baustelle besichtigt hat und Tipps vom Profi gegeben hat. Farbe hatte er auch im Gepäck.

Klar, teurer, als das Material aus dem Baumarkt, aber wenn es deckt und ich nur 1x streichen muss, dann rechnet sich das schon wieder. Ich bin gespannt.

Ich habe mich dann noch um das Bettgestell gekümmert. Teile des alten Bettgestells waren einfach auseinandergefallen. Das war nur verleimt – das ist es jetzt wieder.

Um das zu verbinden und eine Auflage für die Lattenroste zu haben, habe ich je eine Dachlatte verleimt und verschraubt.

Natürlich habe ich auch das Zwischenteil eingeleimt. Sieht schon sehr gepfuscht aus – ist es ja aber auch 😉

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