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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Vorgestern war eine Freundin zu Besuch, die für mich neue Vorhänge für den Kleiderschrank genäht hat und wir verbrachten den Abend in der Küche. Ganz klare Erkenntnis: VIEL zu hell der Raum. Schon fast unerträglich. Gestern kamen dafür endlich die Retro Birnen mit der Hälfte der Leistung, also 2W/Birne. Das Glas ist goldfarben und nicht klar.

Hier im Vergleich – die vordere ist noch eine alte, die hinteren die neuen Birnen.

Ungewöhnlich dieses Licht durch die golden wirkenden Glühbirnen bzw. natürlich LED Leuchten. Aber sehr angenehm zum Verweilen. Und für das Arbeiten habe ich schließlich die drei Bunkerlampen unter den Hängeschränken.

Was in der Küche für mich noch fehlte war Musik, dafür habe ich eine Mini Stereoanlage gefunden, die liegend oben auf die Mikrowelle passt.

Ist eine Billiganlage vermutlich von Aldi, der Klang ist jetzt nicht High End, aber durchaus akzeptabel. Mir ging es in dem Fall um die Abmaße. Und 1000x besser als diese Unterbau-Küchenradios. Mal ehrlich: Das habe ich noch nie verstanden. Warum muss man in der Küche so ein Unterbauradio verbauen, das wahnsinnig beschissen klingt wie ein 5 Euro Batterieradio? Das ist ja immer noch irgendwie Gang und Gebe. Das Leben ist zu kurz für mies klingende Radios. Und ich habe es ganz gerne, wenn in jedem Raum der gleiche Sender läuft, wenn man durch die Wohnung geht.

Ich überlege, da noch eine Blende davor zu bauen. Mal sehen, was sich dafür missbrauchen lässt. Dazu muss ich aber beide Geräte fixieren.

Die Freundin war ja wegen den Vorhängen da – ich hatte mich einmal nicht vermessen und sie gute Arbeit abgeliefert. Der Schrank wirkt gleich ganz anders, das Holz kommt viel besser zur Geltung.

Im Vergleich dazu mit den hellgrünen Vorhängen:

Bei den Vitrinen bin ich auch weiter: Es sind jetzt alle Glaseinlegeböden drin.

Das Uralte Jägermeister Pappschild über dem ersten Fenster finde ich besonders cool.

Der Inhalt ist jetzt nur einmal grob reingeworfen, das wird noch verteilt, es kommen noch mehr Vitrinen. Und vielleicht muss das alles noch einmal raus – es fehlt ja noch die Beleuchtung…

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Es Jägermeistert sehr

Mir war ja die Küche noch zu nackt. Zeit, die erste Ladung meiner Jägermeistersammlung zu holen. Wer es nicht weiß, mit Jägermeister habe ich nicht nur einen kleinen Sammeltick. Ich bin sogar auf der Jägermeister Homepage erwähnt und auch meine Fastnachtsgarde ist ja jägermeisterorange. Dementsprechend habe ich auch viel Material, das untergebracht werden will. Und einen Teil meiner Schilder hängt jetzt in der Küche.

Da kommt noch mehr. Das ist das, was ich auf die Schnelle gefunden habe.

Im Speisezimmer hängt an der Stelle, an der kein Strom für eine Lampe war, jetzt eine Discokugel. Also nicht irgendeine – sondern eine von Jägermeister.

Und einige Sachen für die Vitrine habe ich mitgenommen. Denn nur so kann ich feststellen, wo die Einlegeböden reinkommen müssen. So müssen diese seltenen Geschenksets aus den 60ern geöffnet reinpassen.

Oder die Brillengestelle brauchen die richtige Höhe – wobei ich noch ein Brillendisplay besorgen muss – meine bisherigen reichen nicht für die Varianten an Brillen, die ich bisher habe.

Was klar ist, jetzt nachdem ich die Vitrine zum Teil eingeräumt habe: Da muss eine Beleuchtung rein.

Und das Chaos wächst – mal ein Blick hinter die Kulissen, was da jetzt so alles rumsteht.

Und ich habe nur die Spitze des Eisbergs an Umzugskartons da…

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Zu nackt

Meine Küche wird immer wohnlicher. Inzwischen ist mein alter Küchentisch eingezogen. Ein Erbstück einer Tante. Und so konnte ich die restlichen Handlampen aufhängen – tiefer als die anderen.

Die Lampe werde ich noch einmal abschrauben, ich traue den Dübeln nicht. Nur einer hat einigermaßen gepackt und das klemmt jetzt irgendwie. Da müssen Hohlraumdübel rein, das ist eine Rigipsdecke mit Hohlraum darunter.

Jetzt hängen da sechs Lampen mit je 4W – ist mir ehrlich gesagt etwas too much. Da kommen demnächst 2W LED Birnen rein. Nicht (nur) wegen dem Stromverbrauch. Es ist mir einfach zu hell für eine gemütliche Atmosphäre.

Der Tisch ist auch so lala. Ich hatte einmal die Platte gestrichen, aber da sind Abplatzer dran. Auch hat der Tisch inzwischen ein paar Flecken, die einfach nicht mehr aus dem Kunstharzlack mehr herausgehen. Mir würde ja eine Schaltafel als Tischplatte gefallen, aber die gibt es nicht in der richtigen Größe (70cm x 120cm). Die Stühle sind auch ein Provisorium. Gab es zur Einbauküche dazu und ich musste damals alles mitnehmen. Aber ich finde die furchtbar hässlich.

Was mich jetzt aber am meisten stört, sind die nackten Wände. Da kommen noch jede Menge Jägermeister Schilder und Tafeln hin. Aber eines nach dem anderen.

Irgendwer hatte in einem Kommentar gemeint, ich solle doch die zusätzlich eingefügte Edelstahl Spülmaschine optisch anpassen. Und ich musste zugeben, da ist was dran und so habe ich es getan.

Ich habe zunächst die Fläche mit weißer Folie kaschiert und dann die Kanten mit Holzfolie beklebt. Meine neue Wohnung hat die Hausnummer 54 und anfangs habe ich mir das mit der Eselsbrücke Studio 54 gemerkt. Ich habe es nicht so mit Zahlen oder auch Namen etc. Und irgendwie lag dann dieses Spiel mit dem Studio 54 Logo nahe…

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Zündende Garderobe

Also als Autofreak hat meine Wohnung noch viel zu wenige automobile Akzente. Es war Zeit, das einmal zu ändern. Und ich brauchte eine Garderobe. Nun dachte ich zunächst daran, etwas mit Schraubenschlüsseln zu machen. Im Netz kursieren dazu einige Bilder, allerdings waren mir die nicht genug gebogen. Inzwischen weiß ich warum. Versucht man so einen billigen Schraubenschlüssel zu sehr zu biegen, brechen sie.

Gut, mit heiß machen hätte es vielleicht funktioniert. Aber ich suchte in der Werkstatt nach Alternativen. Und wurde fündig. Zündkerzen. Ich hatte da ein paar Restbestände, die ich nicht zuordnen konnte und die habe ich stumpf auf eine Chromstoßstange geschweißt.

Alles eher frei Schnauze – gut, die Abstände sind gemessen, aber der Rest Pi x Daumen. Ich finde so einer selbergebauten Garderobe aus Schrott soll man ruhig ansehen, dass sie selbst gebaut ist. Zu perfekt sieht das industriel angefertigt aus.

Die Stoßstange ist irgendetwas von Fiat. Lag einmal auf einem Müllhaufen bei der Veterama, weil der Verkäufer sie nicht losgeworden ist. Ich hatte auch versucht, sie zu verkaufen – ohne Erfolg. Also genau die richtige Basis, keiner will sie haben und sie war kostenlos.

Fehlten noch Halter – ich hab da so eine Grabbelkiste. Fragt mich nicht, für was dieser Halter ist.

In der Mitte geteilt gab das die Basis für meine Halter. Dann einen zurechtgeklopften Lima Halter und je einen Gabelschlüssel als Stütze. Fertig waren die Wandhalter.

Oder sagen wir fast – ich habe sie noch weiß grundiert. Hat doch Gesicht!

Daheim habe ich erst einmal das Chrom geputzt, bevor ich das Teil an die Wand geschraubt habe.

Leider ist bei einem Halter die Wand bröselig, da muss ich nacharbeiten, damit das dauerhaft hält. Aber ein paar Jacken hält das auch so.

Ich finde das gar nicht so schlecht für Plan B.

Ins Büro sind auch Autoteile eingezogen. Mir war die Magnetpinnwand schlichtweg zu klein. Was lag da näher, als eine Motorhaube aufzuhängen? Die am schnellsten Greifbare war eine Polo 86C, die ich als Reserve besorgt hatte, falls etwas schief läuft beim Umbau des Prolo. Oder anders ausgedrückt: Ich hatte sie mitgenommen, weil sie günstig war.

Hat ein paar Dellen, aber als Pinnwand ist das ok. Zum überlackieren war ich zugegebenermaßen zu faul. Eigentlich wollte ich eine Buckelvolvo Haube nehmen, aber die vom Polo passt einfach von den Abmessungen besser.

Die Kühlschranktür hat damit natürlich nicht ausgedient, die hat nur die Wand gewechselt.

Noch sind beide relativ leer – ich kenne mich aber, das erledigt sich relativ schnell von selbst.

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Automechanika Workshops online

Eigentlich wäre dieses Jahr wieder Automechanika Jahr. Und es ist natürlich klar, dass diese nicht stattfinden kann in der Pandemie Situation und internationalen Ausstellern und Fachbesuchern. Deshalb wurde die Automechanika auf den 14.-18. September 2021 verschoben.

Dieses Jahr also keine Automechanika? Nicht ganz. Zwischen September und November wird es rund 20 online Events geben.

Vom Live Schadenstalk, über online Workshops zum Thema Lack, Karosseriereparatur, aber auch Themen, wie digitales Marketing von Werkstätten. Natürlich ist das Angebot kostenlos.

Das gibt natürlich auch die Möglichkeit der Teilnahme, wenn man sonst den Weg nach Frankfurt nicht geschafft hätte.

Natürlich kann das nicht das Messeerlebnis ersetzen, ich hätte vermutlich auf der Automechanika dieses Jahr mal wieder mal ein Auto von mir ausgestellt, aber die online Angebote sind sehr interessant und für Oldtimerschrauber wird es auch noch ein Angebot geben.

Mehr Informationen findet Ihr unter sneak-preview-automechanika.messefrankfurt.com

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Applaus, Applaus

Ich habe gestern einen Teil meiner Betenden Hände Sammlung in die Wohnung geholt.

Moment – manche werden jetzt sagen einen Teil? Das sind doch drei Kisten voll. Ja, richtig gelesen, ich habe noch mehr davon. In meiner alten Wohnung hatte ich das komplette Bad damit ausgehängt. Gefühlt jeden freien cm. der nicht gekachelt war.

Eine betende Hände Sammlung muss man jetzt nicht verstehen. Ich bin nicht religiös, das ist eher Trash deluxe. Meine Oma hatte min. 3 in der Wohnung hängen und ich hatte im Jägerkübel betende Hände auf der Zahnriemenabdeckung, sozusagen bitte halte diesmal. Und so entstand irgendwann ein Sport daraus auf Flohmärkten. Egal, was der Verkäufer aufrief: Ich bot grundsätzlich 1,- €. Und was soll ich sagen? Die Dinger gibt es so massig, das funktioniert wirklich oft. Zu oft. Nur in Ausnahmefällen, bei besonders ausgefallenen Stücken, nahm ich etwas mehr Geld in die Hand.

Das Faszinierende: Ich habe solche Massen und es gibt so gut wie keine doppelten. Alle sind anders. Professionell gemacht, selbst geschnitzt, in Kupferblech gedengelt, in Metall gegossen, … Da schlägt das Sammlerherz höher.

Mein neues Bad ist sehr klein, das jetzt komplett mit betenden Händen – manche interpretieren sie übrigens auch als klatschende Hände – zuzuhängen, es würde einen erschlagen und es würde zu dunkel werden. Trotzdem: Die müssen wieder ins Bad, oder wenigstens ein Teil davon. Denn so kann ich die ganzen unnützen Löcher in den Kacheln verdecken. Und mein Bad hat viele davon. Nägel oder Schrauben fallen aus bei einem vollkommen gekacheltem Bad, ich entschied mich für Klebeband.

Geht wieder ab, trägt anständig Gewicht. Naja, bei den meisten.

Aber das lag an der nicht flachen Auflagefläche – und egal, ich habe genug davon. A bissel Schwund is imma. Einige Exponate muss ich weglassen. Die sind zu schwer, oder haben keine plane Rückseite. Und ich will nicht, dass ein herunterfallendes Teil eine Fliese beschädigt.

Mein Klebeband – ich hatte eine angefangene und zwei neue Rollen – reichte nur für einen Teil.

Schwierig zu fotografieren – wie geschrieben, das Bad ist sehr klein, was mich nicht weiter stört. Und das ist ein Job, den ich nach und nach fertigstellen werde. Über der Wanne, wo die meisten Löcher in den Kacheln sind, werde ich nur Sachen aufhängen, die komplett aus Metall sind, weil das Holz ja nicht so gut das Wasser verträgt. Aber erst einmal brauche ich neues Klebeband. Ich habe auch mit Spiegelklebeband gute Erfahrungen gemacht – man muss aber hochwertiges nehmen. Das billige aus Sonderpostenmärkten etc. taugt nur von 12 Uhr bis Mittag…

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Wegwerfgesellschaft

Ich bin inzwischen bei meiner Wohnungseinrichtung geradezu süchtig danach, kostenlose Sachen zusammenzusuchen. Es ist unglaublich, von was sich Leute trennen, weil es nicht mehr hip ist, einen kleinen Makel hat etc. Ist es bös zu sagen, dass es uns einfach zu gut geht? Immerhin: Einige versuchen, Dinge zu verschenken, bevor sie sie wegwerfen. Und es ist wohl eine Mischung aus Sparsamkeit aber auch ein wenig Gegensteuern gegen diesen Wegwerftrend, dass ich solche Sachen rette, wenn sie in meine Wohnung passen.

Was fehlte noch in meiner Wohnung? Ein Besenschrank. Und natürlich gibt es auch den zu Verschenken. Ich musste ihn nur in Wiesbaden einladen. Er war sogar schon zerlegt.

Aufgebaut war er schnell – und hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich schiefe Böden habe?

Das Schuhregal muss da noch weichen und einen anderen Platz einnehmen. Ich brauche ja auch noch eine Garderobe. Die wollte ich selbst bauen aus Autoteilen oder altem Werkzeug. Und ich könnte das Regal ja um 90 Grad kippen, dann passt es unter die Garderobe.

Aber Besen etc. haben ihren Platz – der Staubsauger kommt da auch noch rein.

Auch dieser Schrak war schon ewig zum Verschenken inseriert und wahrscheinlich demnächst auf dem Sperrmüll gelandet. Kein wirklicher Kracher, tut aber seinen Dienst. Vielleicht gestalte ich ihn noch ein wenig. Ausgerichtet wird er auf jeden Fall, er steht relativ wackelig.

An der Vitrine habe ich auch ein wenig weitergeschafft. Das Fenster ganz links hat die Wand der Nische als Begrenzung – dumm zur Befestigung der Bodenträger. Ich habe ein Reststück OSB Platte mit weißer Wandfarbe gestrichen und an die Wand geschraubt.

Das war die dezenteste Lösung für das Problem. Unten hat die Vitrine eine Bodenleiste bekommen und so langsam wandern die Glasböden in die Vitrine.

Ich muss mir auch noch etwas ausdenken, wie ich sie beleuchte. Wahrscheinlich werde ich auf LED Ketten setzen. Die gibt es ja inzwischen auch für sehr überschaubares Geld an jeder Ecke zu kaufen.

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Wer billig kauft…

Ich habe ja erst einmal einen billigen zweiten Lattenrost gekauft, dass ich erst einmal etwas habe. Falscher Fehler, den ich leider öfters mache. Einmal auf dem Bett gestanden und Knacks.

Gleich 2 Latten gebrochen. Billiger Scheißdreck! Wer billig kauft äh ja, muss sich eben etwas Hochwertigeres schenken lassen. Über Facebook wurde ein Bett kostenlos angeboten, ich fragte ob auch nur der Lattenrost zu haben wäre und da keiner das Bett wollte, bekam ich zwei Tage später den Zuschlag.

Der Lattenrost stammt quasi aus prominentem Vorbesitz. Also für einen Mainzer Fastnachter – von der Mombacher Zugmarschallin. Diesmal ein wirklich hochwertiges Teil.

12 Jahr Garantie hat nicht jeder Lattenrost und der billige erst recht nicht. Da war aber ein kleiner Haken an der Geschichte. Ich bin ja bekanntlicherweise leicht größer als die „normalen“ Menschen. Dementsprechend ist auch mein Bett länger. Der Lattenrost war dementsprechend etwas zu kurz.

Hand aufs Herz: Wie viele Federung brauchen die Füße beim Schlafen? Also füllte ich die Lücke mit einer Doppellage Küchenarbeitsplatte. Hatte ich noch über und die Höhe passt ungefähr.

Käse gegessen. Und ich habe gleichzeitig ein anderes Problem gelöst. Sowohl die Matratzen, als auch die Lattenroste haben unterschiedliche Höhen. Da der höhere Lattenrost der billigere war und der deutlich unbequemer als der flachere und die bequemere Matratze die flachere, hatte ich eine Stufe im Bett.

Die ist jetzt nahezu verschwunden, da ich auf dem qualitativ besserem Lattenrost schlafen werde, der höher ist und in Kombination mit der flacheren Matratze…

An meiner Vitrine habe ich auch etwas weitergearbeitet. Da fehlten noch seitlich und oben die Leisten. Die habe ich zurechtgesägt und vor dem Annageln lackiert, damit ich die Wand bzw. die Decke nicht mit Lack einsaue. Nun hat das auch seitlich und oben einen schönen Abschluss.

Da fehlen jetzt noch ein paar Zwischenböden und unten die Fußbodenleiste, aber da stehen immer noch Umzugskartons im Weg, die aussortiert werden müssen. Hatte ich erwähnt, dass ich viel zu viel Scheißdreck habe? Wenn auch teilweise sehr coolen Scheißdreck…

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Mal was reinlegen

Ich bin noch am Ausmisten. Eine Lebensaufgabe denke ich manchmal. Also muss ich mich motivieren. Die Jägermeister Sammlung ist noch nicht in der Wohnung. also kann ich noch nicht alle Einlegeböden in die Vitrine einbauen, da ich nicht weiß, auf welcher Höhe ich sie brauche. Ausnahme macht das mittlere Fenster. Das hat so viele Sprossen, das gibt die Höhe der Einlegeböden vor.

Ich habe Bodenträger zum Nageln besorgt, habe mich aber entschlossen, sie nicht zu nageln, sondern dünne lange Schrauben durchzujagen.

Die Scheiben, die ich besorgt hatte, muss ich nur 1x in der Länge schneiden. Dabei habe ich bisher nur eine vergeigt, die nicht an der Wunschmarkierung gebrochen ist. Die Schnittkante habe ich mit groben Schleifpapier entschärft. Funktioniert wider Erwarten eigentlich ganz gut. Eigentlich geht es nur darum, dass man sich beim Putzen nicht verletzt.

Die Platten habe ich eben bei den Sprossen gesetzt.

Ich habe nur ein paar Sachen da zum reinstellen, aber man erkennt, worauf es hinausläuft…

Wie man sehen kann, hat die Scheibe unten rechts einen Sprung. Insgesamt gibt es zwei Scheiben, die so einen Sprung haben. Macht natürlich das Putzen etwas schwieriger, aber die dürfen bleiben. Ich nenne das mal Patina. Gerade bei diesem Fenster fände ich es schade, die Scheibe zu wechseln. Vielleicht erkennt man es auf den Bildern: Die Scheiben sind nicht zu 100% plan, das haben die damals noch nicht so gut hinbekommen offenbar. Und eine neue Scheibe würde da wie ein Fremdkörper wirken.

Die aus der Decke hängenden Kabel am Erker habe ich jetzt auch „versteckt“.

Vielleicht bastel ich da noch etwas Jägermeisteriges drüber, aber auf jeden Fall sind schon einmal die Kabel aus der Sicht.

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Mal wieder blau machen

Bevor ich all meine Klamotten einräume, will ich einiges erst einmal durchwaschen. Doch die Waschmaschine war noch nicht angeschlossen. Die soll in den Keller – ok, warum nicht. Aber da war nur ein Siphon als Abfluss. Hatte ich so auch noch nicht. Den Abflussschlauch da einfach reinstopfen?

Viel zu riskant, dass das abrutscht. Mag der Vormieter das so gelöst haben, ich besorgte mir lieber den entsprechenden Anschluss. Das sind so die Dinge, die man kaufen muss, obwohl ich für zwei kleine Plastikteile und eine Dichtung 5,80 Euro schon eine Ansage finde. In der Produktion sind das Centbeträge – und sicher keine hohen.

Wobei da ein Ausgussbecken auch nicht schlecht wäre. Hätte man da hinbauen können. Egal, ich konnte die Waschmaschine anwerfen. Was mir fehlte, war ein Trockner.

Immer wieder faszinierend: es gibt fast immer Wäschetrockner bei eBay Kleinanzeigen zu verschenken. Gestern waren es vier Stück im Umkreis von 20km. Ich suchte mir ein Markengerät heraus, schrieb den Anbieter an und konnte das Ding tatsächlich kostenlos holen.

Gehörte einem Rentner, ist ein Ablufttrockner. Seine Frau wollte unbedingt einen Kondenstrockner, er bezweifelte es, dass der weniger Strom braucht. Und ich konnte das Ding holen kurz bevor er es zum Sperrmüll gegeben hätte. Funktioniert einwandfrei.

Die „Geisterkommode“, die ich geborgen hatte, war nicht so prickelnd vom Zustand. Die unterste Schublade hatte einige Schmierer. Ich hatte gehofft, es ist nur Dreck, aber da ist die Beschichtung kaputt.

Wie nenne ich das? Gestaltungsanlass. Ich werde nie ein perfekter Folierer, aber hier musste es sein. Wieder weiß? Wieso nicht blau?

Passt gut zum restlichen Design des Schlafzimmers. Und es ist keine Ikea Malm Kommode, die geschätzt jeder dritte im Schlafzimmer stehen hat. Vorne habe ich eine 1,2cm dicke Leiste darunter genagelt, jetzt steht sie einigermaßen gerade. 1,2cm Unterschied auf 40cm Tiefe? Was ist das eigentlich für eine Steigung? 33%?

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