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Baumarkt Marathon

Ich hatte ja das Problem, dass an einer Stelle die Dübel nicht hielten. Dieses Problem ging ich gestern als erstes an. Ich habe mich in Facebook Gruppen schlau. Als erstes saugte ich dien Löcher aus, um losen Putz zu entfernen.

Ich hatte mir im Baumarkt Montagemörtel besorgt. Das ist eine 2 Komponentenmasse. Nicht gerade billig und ich verstehe nicht, warum es das – zumindest in diesem Baumarkt – in kleineren Gebinden gibt. Ich musste nur vier Schrauben sichern. Aber ich sah ein: Falscher Punkt, um zu sparen. Wenn der Hängeschrank runterknallt, ist der Schaden größer.

Ich hab die Bohrlöcher mit dem Zeug ausgespritzt, hatte auch geschlossene Dübel besorgt, damit das nicht in die Dübel läuft. Dübel reingedrückt, Rest abgewischt und dann trocknen lassen.

Braucht bei den derzeitigen Temperaturen 45 Minuten zum Aushärten. Zeit um wieder in den Baumarkt zu fahren. Ich wollte das Material besorgen für den Anschluss der Spüle, Spülmaschinen etc.

Rohre, Adapter, Material für den Anschluss des Wasserhahns. Ich habe keinen Warmwasseranschluss in der Wohnung, sondern so einen elektrischen Durchlauferhitzer. Erste Erkenntnis: Ich brauchte einen neuen Wasserhahn. Eine sogenannte Niederdruckarmatur. Musste ich eben kaufen – das einfachste Modell reicht mir. Aber der Baumarkt hatte nicht alles. Liefertermin? Ende kommender Woche, wenn nichts dazwischenkommt. Also nächster Baumarkt. Und was ist da in der Sanitärabteilung? Die sortieren die Regale neu.

Hatten aber glücklicherweise das gesuchte Teil. Und sie hatten dort noch etwas – meinen derzeitigen Favoriten für die Verblendung des Fliesenspiegels: Verzinktes Trapezblech, das eigentlich zum Dachdecken verwendet wird.

Wieder zurück in der Wohnung, kümmerte ich mich um den Eckschrank. Der passte nicht, wegen dem Sturz an der Wand. Also eine Ecke weggesägt.

Zur Befestigung habe ich Winkel drangeschraubt.

Die Dübel waren inzwischen durchgetrocknet. Ich konnte alles aufhängen. Die Schrauben scheinen zu halten. Aber krumme Wände – der Eckschrank saß wie Arsch. Auf beiden Seiten Lücken.

Wie man sieht, fehlt eine Tür. Leider ist da ein Scharnier gebrochen. Einen Atomkrieg hätten die nicht überlebt.

Die Lücken hab ich je mit einem Schmalen Brett geschlossen.

Die Hängeschränke sind komplett! Den Kühlschrank habe ich in den Hochschrank gewuchtet und auch den Gefrierschrank. Als ich den Kühlschrank einsteckte, ging erst das Licht nicht. Tür zu, Tür auf, das Licht geht und dann macht es PATSCH und die Sicherung fliegt. Die Glühbirne ist geplatzt!

Da muss ich wohl mal in den Baumarkt. Ist scheiße da dranzukommen. Aber mit einer Spitzzange wird es wohl gehen.

Zu der Installation des Abflusses etc. bin ich nicht mehr gekommen. Aber es sieht inzwischen wie eine komplette Küche aus.

Weiterer Plan ist jetzt, die Küche funktionsfähig zu machen und dann erst einmal die anderen Zimmer zu beginnen. Wenn ich einziehen kann, dann spare ich Wege und Zeit und kann an die Wohnung auch in Arbeitspausen renovieren.

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Brösel, brösel…

Die Arbeitsplatten für meine Küche hatte ich. Die von der Spüle habe ich aber noch einmal um ein paar cm gekürzt. Am Ende war Wasser reingelaufen und die Platte war aufgequollen. ich hatte die Länge – also weg damit!

Ich hab mir dafür die wohl günstigste Handkreissäge von eBay geholt. Exakt ist anders, aber funzt. Ich bin bei meinen eigenen Projekten ja nicht so der Perfektionist. Muss cool aussehen, meine Ideen verwirklichen, wenn es nicht ganz exakt ist. Mich stört´s nicht.

Mit der Säge habe ich auch die neu besorgte Arbeitsplatte zurechtgeschnitten. Küchen Arbeitsplatten haben ja alle das selbe Format. Wirklich? Ich wurde eines Besseren belehrt.

Schöne Scheiße! Ich kümmerte mich erst einmal um eine andere Baustelle. An der Ecke war eine Lücke. Bei der Küche war noch ein offener Unterschrank dabei, der selbst gebaut war und der über war. Wieso das Holz nicht nutzen? Das hat die richtige Farbe und kostete nichts extra. Zwei Bretter zurechtgeschnitten und im rechten Winkel verschraubt.

Ein paar lange Schrauben von der Seite – Lücke geschlossen.

Ums Eck fehlte noch ein Stück Arbeitsplatte, da reichte ein Teil der zweiten alten Arbeitsplatte. Wieso also das nicht recyceln?

Das war der Teil mit dem Ausschnitt für das Ceranfeld. Das Loch musste noch in die weiße Arbeitsplatte. Ich habe eine wirklich alte und auch sehr billige Stichsäge. Und ich gebe zu, ich hatte echte Bedenken, dass die das nicht mehr schafft – unbegründet. Auch wenn sie sich wirklich abgemüht hat. Vielleicht sollte ich einfach ein neues Sägeblatt einsetzen.

Bei den unterschiedlichen Längen der Arbeitsplatten entschied ich mich, einfach die kurze leicht schief zu stellen und eine Verbindungsleiste dazwischenzupacken. Wenn man es nicht weiß und nicht soooo genau hinsieht, fällt das nicht auf und mal abgesehen davon – da es zwei unterschiedliche Platten sind, ist die Leiste ein schönes Detail.

Weiter mit den Oberschränken. Anfangs lief die Montage reibungslos. Der Vermieter hatte mich gewarnt, dem Vormieter sei ein Hängeschrank heruntergefallen. Die Wand wäre sehr weich. Bei vier Hängeschränken verstand ich nicht, von was der redete. Die kleine Schlagbohrmaschine hatte gut zu kämpfen mit der Wand. Aber dann beim fünften…

Der Bohrer ging in die Wand wie Butter und der Dübel drehte sofort mit und lies sich einfach wieder herausziehen. Da muss irgendeine Profilösung her! Da gibt es doch sicherlich eine Lösung auch in solchen Wänden einen Dübel zum Halten zu bekommen. Irgendwas mit Harz, das aushärtet oder so.

So blieb es bei der Schrankfront erst einmal bei den fünf.

Aber ich finde, die zweifarbige Arbeitsplatte, die verschachtelten Hängeschränke – das nimmt dieser spießigen Einbauküche schon ein wenig den Muff. Jetzt muss aber auch dieser fiese Fließenspiegel verschwinden…

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Alles aufs Dach

In meiner alten Wohnung hatte ich ein winziges Schlafzimmer und hatte damals Bett von Wand zu Wand. Sprich ich brauchte ein neues Bett. Mal bei eBay Kleinanzeigen gekramt. Ein Bett 180 x 200 von Ikea für 10 Euro? Gekauft! Und da ich das nicht derbe ins Auto stopfen wollte, transportierte ich einige Teile stumpf auf dem Dachträger.

Kommt jetzt noch nicht dran, aber wenn ein Schnäppchen droht, nimmt man es mit. Liegt erst einmal in der Wohnung rum.

Das kommt später dran – und es bleibt nicht so. Denn ich bin 2,04m groß, meine Matratzen 220cm lang. Also muss ich es verlängern. Ich nehme das Ikea Bett als Basis. Ist billiger, als das ganze Holz einzeln zu kaufen. Aber das hat erstmal nicht die Priorität, das Schlafzimmer ist ja noch nicht gestrichen.

Zurück zur Küche. Ich wartete auf den Feierabend von Sebastian, damit der die zweite Spülmaschinen und die Arbeitsplatten mit hochträgt in den 2. Stock. Aber ich konnte ja schon einmal mit den Hängeschränken anfangen.

Auch den Herd konnte ich anschließen. Fünf statt drei Kabel und die Kabel haben ja die entsprechenden Farben – das ist easy. Sicherung nochmals überprüft, dass sie auch wirklich raus ist und ab der Fisch. Bevor ich alles fest verbaue, musste ich das natürlich erst einmal testen.

Ich wollte eigentlich die komplette Arbeitsplatte neu machen, aber das Spülbecken sitzt bombenfest. Also verwende ich den Ausschnitt weiter. Und da diese Arbeitsplatte lang und extrem schwer war durch das Keramik Spülbecken, habe ich im Hof die Platte gleich abgeschnitten. Im rechten Winkel – doof, dass bei einem Altbau selten rechte Winkel vorkommen.

Naja, muss ich noch einmal nachsägen.

Und es reifte die Erkenntnis: Ich komme nie und nimmer mit den alten Arbeitsplatten hin, ich müsste zu viel Stückeln. Also zum Teil eine neue Platte. Die identische Holzfarbe, das klappt nie – und wäre ja auch irgendwie langweilig. Also habe ich mir eine weiße Arbeitsplatte im Baumarkt geholt. Hatte ich erwähnt, dass ich derzeit Dachträger montiert habe?

Die Spülmaschinen stehen und auf der langen Seite hängen auch schon zwei Hängeschränke. Den mit der Dunstabzugshaube habe ich höher gehängt – das ist wieder mal meiner Körpergröße geschuldet. Ich will sehen, was im Topf ist.

Aber wenn ich mir das so ansehe – nein, die anderen Schränke werden auch nicht eine einheitliche Höhe bekommen. Ich lasse die in der Höhe tanzen. Scheiß auf den Fließenspiegel! Der ist eh nicht hoch genug für die Küche – und die Fließen schweinehässlich. Gestaltungsanlass. Ich habe auch schon ein paar wirre Ideen im Kopf…

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Wackelige Füße

Ich musste gestern erst einmal den Hänger zurück in seinen Hafen bringen, dann ging es los mit dem Aufbau der Küche. Auf dem Weg bekam ich eine Nachricht von Jens. Ich bräuchte Füße für meine Küche, da wären welche weggebrochen? Ja, brauchte ich. Und er hatte brauchbare Gebrauchtteile für mich. Auch für die Spülmaschine.

Sehr geil – danke! Ich konnte mit dem Aufbau der Küche beginnen. In die Ecke musste der Unterschrank für die Spüle. Ich wollte es nicht ganz in die Ecke knallen. Bei der Küche im eingebauten Zustand waren seitlich auch leisten – also nehmen wir doch die! Ich musste sie aber unten etwas mit der Stichsäge anpassen – da war die Wand schief.

Natürlich musste ich noch den Schrank ausschneiden für die Rohre – das sitz immer wieder anders. Und nicht nur die Wand ist schief – auch der Boden. Altbau eben. Gut, dass die Küche einstellbare Füße hat. Ich musste wirklich jeden Schrank einstellen bis er in der Wage war.

Richtig dumm lief es mit der Spülmaschine ich hatte 4 funktionierende Füße. Betonung auf hatte. Maschine gekippt – KNACK! Zwei auf einen Streich!

Nochmals Jens anhauen? Ach Quatsch. Improvisieren. Sie steht in der Wage.

Ich lass mich doch nicht von einer Spülmaschine verarschen! Die zweite Maschine hatte ich leider noch nicht vor Ort. Da habe ich eine hoffentlich richtige Lücke gelassen.

Einteilung war – na nennen wir es mal Form follows Function. Die Spülmaschinen nahe am Abfluss, daneben den Herd, weil sonst das Kabel nicht gereicht hätte, etc. Es waren genug Elemente, um die Küche um die Ecke zu bauen. Aber aufpassen! Die Schubladen müssen auch aufgehen. Ein Eckschrank war leider nicht dabei. Ich hasse es, Platz zu verschwenden. Aber was man nicht hat…

Die Griffe gehen übrigens gar nicht. Da müssen andere dran! Einer ist eh schon abgebrochen. Die Dinger sind aus Plastik. Aber bitte nicht so ein Standard Scheiß.

Die Unterschränke stehen alle bis auf Spülmaschine Nummer 2 und sind ausgerichtet und wo möglich verschraubt.

In die Ecke kommt noch eine Blende. Ich kenn mich doch. Mir fällt da was dazwischen, was ich angestrengt wieder rausfischen muss. Würde sagen, Luxus-Spülmaschine rein, Herd anschließen und dann kann ich mich an die Arbeitsplatte machen.

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Ich bin zu alt für diesen Scheiß…

Es gibt Situationen, da passt nichts besser als dieses Zitat von Roger Murtaugh aus Lethal Weapon. Doch der Reihe nach. Ich hatte eine Küche gekauft mit einem großen Fehler – ich hatte nicht vorher Helfer gesucht, herumgefragt, wer Zeit hat. Und dann waren Fakten geschaffen und ich musste es doch durchziehen. Marco lieh mir seinen Autotransportanhänger – der hat glücklicherweise Ladebordwände und einen durchgehenden Boden. Am Samstag holte ich den ab, um gestern einsatzbereit zu sein.

Immerhin ein Helfer fand sich – Sebastian. Und mit dem machte ich mich auf die Küche zu bergen. Vor dem Abtransport stand aber erst einmal das Zerlegen auf dem Plan.

Sicher ist mir jetzt – die Küche wurde schon einmal umgezogen. Zu viele Schrauben an Stellen, wo eigentlich keine sein sollten. Und sie ist schlechter, als gedacht. Und vor allem ziemlich fettig. Aber gut, sie war günstig.

Sie wehrte sich heftig, aber hatte keine Chance. Am Anfang des Tages dachte ich mir noch – viel zu großer Hänger, aber besser als zu klein. Nein, er war genau richtig.

Wir haben es in 3,5 Stunden geschafft. Aber das war erst der halbe Job. Sie musste ja noch in meine neue Wohnung – 2. Stock, 2 Personen.

Egal, wie schwer die Teile waren, irgendwann wurde alles zu schwer. Aber wir waren ein gutes Team.

Die Küche ist in der Wohnung.

Und wir waren wirklich beide am Ende unserer Kräfte. Ein paar Teile sind noch im Kofferraum des Pirat, aber egal. Wichtig war, dass die großen Brocken in der Wohnung sind und ich den leeren Hänger wieder zurückgeben kann. Ich verstehe echt, warum sich viele eine neue Küche kaufen und liefern und einbauen lassen, auch wenn das nicht mein Stil ist. Und ich muss auch einsehen: Ich bin langsam zu alt für diese Scheiße. Aber: In der Sitcom How I met Your Mother gab es eine Murtaugh Liste mit Dingen, für die man zu alt ist. Und irgendwann kommen sie in der Serie auch auf den Trichter: Ja, Murtaugh sagt immer ich bin zu alt für diese Scheiße – und macht es dann trotzdem. Mal sehen, wie lange ich das noch durchziehe…

Nächster Schritt ist Bestandsaufnahme – die Füße sind echt wackelig an den Schränken, mindestens zwei Möbelfüße sind weggebrochen und ein Fuß der Spülmaschine. Mal sehen, was sich da so improvisieren oder auftreiben lässt.

Ich habe eine Basis. Nun schauen wir mal, was man draus machen lässt.

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Einen Junggesellentraum erfüllen…

Ich habe gestern eine neue Küche gekauft. Natürlich keine echt neue – aber ich hatte noch nie eine so neue – und die ist wahrscheinlich aus den 90ern.

Ganz ehrlich? Ich finde die schon nicht wirklich hübsch. Aber so etwas hat damals vermutlich ein Schweinegeld gekostet. Markengeräte, Spülbecken von Villeroy & Boch, …

Ganz in weiß wäre mir lieber gewesen, aber so waren die 90er. Und das Angebot war fair. 200 € zum Selbstausbau. Und es ist alles dabei: Herd mit Ceranfeld, Kühlschrank, Gefrierschrank, Dunstabzugshaube, Spülmaschine. Gut, die Mikrowelle ist hin, aber da habe ich eine und selbst wenn – auch die gibt es gebraucht für kleines Geld. Das alles einzeln zusammenzusuchen hätte mehr gekostet. Tut seinen Zweck und die Küche ist nicht mein Lieblingsort – und der Dönerladen ist schräg gegenüber 😉

Am Sonntag werde ich sie vermutlich abbauen und holen. Ich suche dafür noch ein, zwei Helfer. Wer aus dem Raum Mainz Langeweile haben sollte…

Eigentlich wäre die Küche ja komplett. Aber nicht für mich. Ich habe da einmal von einer Idee gehört, die ich so genial finde, dass ich sie bei meiner neuen Küche unbedingt realisieren will. Das zwei Spülmaschinen System. In die eine räumt man das dreckige Geschirr, aus der anderen nimmt man das saubere, wenn man es braucht – und umgekehrt. Also eine zweite Spülmaschine. eBay Kleinanzeigen, 40€ – kein Problem.

Die Farbdiskussion, die ich losgetreten habe, finde ich übrigens interessant. Früher sagte man: Klar hat die Farbe nicht gedeckt, war ja keine Alpina. Die Farbe, die nicht gedeckt hat, war aber gar nicht die Alpina. Das war Latexfarbe Hausmarke von POCO. Und letztendlich hat sie doch gedeckt. Die Küche ist fertig gestrichen.

Ich liebe übrigens diese alten Türen und den Balkon, auch wenn er klein ist. Auch wenn ich nicht verstehe, warum der von der Küche ausgeht. Aber da ist der Weg zum Kühlschrank näher 😉

Die Alpinafarbe darf um seinen Ruf im Büro kämpfen. Das ist der nächste Raum, der drankommt. Und auch hier hat der Vormieter mit Farben gespielt.

Dunkle Farben – mich graust es doch etwas. Der Raum hat aber auch eine fiese Styropordecke. Ich bin noch etwas hin und hergerissen, was ich mit der mache. Wäre es das Wohnzimmer – ich wäre schon am Herausreißen. Aber im Büro?

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Der KLE hat eine neue Wohnung, der Blog eine neue Kategorie

Ich habe den Mietvertrag unterschrieben, ich ziehe in eine neue Wohnung. Bedeutet, ich werde jetzt die nächsten Wochen kaum in die Werkstatt kommen und wenn dort Möbel etc. bauen. Schreiner? Maler? Hab ich nie gelernt. Aber ich hab ja auch nie etwas in Sachen KFZ gelernt. Also mache ich alles mit Kreativität und Improvisationstalent.

Und ich dachte mir: Warum sollte ich Ech nicht daran teilhaben lassen? Vielleicht kommen auch Probleme, bei denen andere helfen könnten…

Meine neue Wohnung ist Altbau mit 2,70m Deckenhöhe. Vom Zustand so lala, aber für Mainz ein echtes Schnäppchen – und zum selbst renovieren. Und das kommt mir gerade recht. Ich hatte anfangs darüber nachgedacht, Euch die komplette Wohnung vorzustellen. Aber das mache ich nach und nach. Zimmer für Zimmer.

Gestern habe ich zum ersten Mal eingekauft.

Das erste Zimmer, das ich in Angriff nehme, ist die Küche. Und wie auch bei meinen Autos: Es sollte eigentlich nix kosten. Ausgangsbasis war dieser Raum:

Hässliche Fliesen, zugespachtelte Löcher, keine Möbel und vor allem: Der Vormieter hatte einen Farbtick. Diese grauen Flächen…

Gestern war erst einmal Streichen angesagt. Und da es eine Küche ist, wollte ich aus Erfahrung Latexfarbe – abwischbar, das macht Sinn. Nur decken? Decken wollte diese Latexfarbe nicht.

Ich hatte es fast geahnt. Einmal noch drübergewalzt, es wird besser, aber man sieht es weiterhin.

Ich lasse das einmal trocknen. Für einen weiteren Anstrich sollte die Farbe noch reichen. Wenn das nix wird haben wir das, was ich auch öfters bei meinen Autos habe: Einen Gestaltungsanlass…

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Auf Stipvisite bei Martl

Ich war gestern unterwegs in Bayern und musste mir ein wenig Zeit um die Ohren schlagen. Es war kein großer Umweg, deshalb fuhr ich einfach mal wieder bei Martl vorbei, den ich schon einmal bei meiner Rückenwindtour besucht hatte. Auf Facebook hatte ich ein Video gesehen, dass inzwischen der Motor seines Hot Rods läuft. Ach – schau ich den mir mal an.

Ob das jetzt ein Hot Rod oder ein Belly Tank Racer ist – das sollen andere definieren. Das ist mir letztendlich schnurz. Aber die Karosserie ist tatsächlich ein Abwurftank, die in den USA gerne als Basis für Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge bei den Salzseerennen verwendet haben.

Einfach ein schönes Projekt mit vielen historischen Teilen. Herzstück ist ein uralter Ford Reihensechser.

Auspuff sind wirklich nur diese Rohre – aber die Zulassung ist eh nicht angestrebt. Da der Rahmen Eigenbau ist – kaum eine Chance in Deutschland. Auch wenn gerade kein Sitz drin war – ich musste Probesitzen.

Vorn sieht man die Ford A Vorderachse – da steht der nächste Arbeitsschritt an – die Bremsen von mechanisch auf hydraulisch umbauen nach historischem Vorbild. So wie das eben die Amischrauber vor Jahrzehnten schon gemacht haben. Aber das Projekt hat Zeit – erinnert mich irgendwie an meinen Hot Rod…

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Nochmal nachstellen

Ich war gestern bei Kumpel Marco, die Spur nach dem Wechsel der Spurstangen m Pirat nachkontrollieren. Dachte, sicher ist sicher, aber eigentlich müsste es stimmen. Es stimmte nicht.

Aber kein großer Akt. Die Spurstangen waren gangbar – das kennt man auch anders. Also mal schnell nachgedreht.

Und wenn ich schon einmal da war, musste ich mir den Renntruck von Maddox Truck Racing ansehen. Marco baut einen Renntruck auf, einen ehemaligen Iveco Werksrennwagen.

Interessanter Sport. Es gibt keine deutsche Liga, in Europa fährt man in einer niederländischen Liga, wobei in den Niederlanden kein einziges Rennen stattfindet. Es gibt noch eine englisch Liga, da geht es aber wohl sehr brutal zur Sache. Deshalb fahren auch einige Engländer lieber in der niederländischen Liga.

Ich konnte es mir nicht verkneifen einmal Probezusitzen.

Ungewohnte Sitzposition für einen Rennwagen. Was so direkt vor der Karre ist, sieht man nicht im Geringsten durch den Farbstreifen auf der Scheibe. Aber sicherlich ein großer Spaß diese Rennen. Dieses Jahr will Marco das erste Mal bei einem Rennen starten. Auf der Facebook Seite des Rennteams kann man den Aufbau des Trucks nachverfolgen.

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Wieder in der Spur

Ich hatte ab und an wieder ein Knacken beim Lenken des Pirat. Beim letzten Dreh für die Carmaniacs hatten wir den Bock mal auf der Bühne und haben nachgesehen – ein Spurstangengelenk hatte Spiel. War nervig, kann aber auch gefährlich werden, wenn das auskugelt. Ich dachte mir: Hey, das hatte ich doch schon einmal repariert. Ich hab im Blog nachrecherchiert – das war 2012, also schon vor acht Jahren, sicherlich schon wieder ca. 100.000km her. Wie die Zeit vergeht. Und wenn ich daran denke, dass mein Vater der festen Meinung ist, dass 100.000km eine magische Grenze ist, bei der ein Auto wertlos wird…

Ist Verschleiß, also machen wir die Spurstangenköpfe neu. Wird eben Zeit. Ich hatte mir einen neuen Kugelgelenkabzieher vor geraumer Zeit besorgt, weil mein alter zusammengepfuscht war und viel kostet sowas ja nicht bei eBay.

Der neue Ausdrücker war der Horror. Zunächst rutschte er mir ab – das Ding ist verchromt. Zu was? Das gibt viel zu glatte Flächen. Ich habe erst einmal mit der Fächerscheibe die Auflagefläche angeschliffen, damit das nicht mehr passiert.

Es war ein Gewürge, das Gelenk steckte bombenfest. Aber irgendwann gab es nach. Bevor ich den Kopf abgeschraubt habe, habe ich vermessen, welchen Abstand das haben muss, um das wieder auf die selbe Länge zu bekommen.

Normal sitzen die Muttern da relativ fest – aber hier ging es wirklich easy. Die Montage war dann quasi ein Spaziergang.

Wenn die eine Seite verschlissen ist, folgt sicherlich bald die zweite Seite. Sowas wechselt man paarweise – schon alleine, weil man danach die Spur kontrollieren sollte. Heute habe ich Termin bei meinem Reifenhändler. Damit ich das nicht doppelt machen muss, ging es auf der anderen Seite weiter. Also wieder den Kugelgelenkausdrücker angesetzt und an der Seite versagte er endgültig.

Nicht ums Verrecken schaffte er es seinen verdammten Job zu tun. Der Spurstangenkopf gewann die Runde. Ich hatte endgültig die Schnauze voll von dem Billigteil. Ich suchte meinen alten Kugelkopfausdrücker. Der war inzwischen festgerostet, also musste ich ihn erst einmal gangbar machen, dass mir vorläufig nur bei der Druckschraube gelang, aber er war richtig eingestellt für die Köpfe – klar, ich hab den nie für etwas anderes verwendet.

Kein Abrutschen und ich konnte da richtig Power draufgeben – diesmal verlor der Spurstangenkopf. Meine Nerven…

Danach das Billigteil mal genauer angesehen. Das Gewinde ist gedehnt, das untere Ende platt gedrückt.

Rausgeworfenes Geld – die Qualität ist unter aller Sau. Flog sowas von direkt in die Schrottonne, dass ich das Teil ja nie wieder versuche zu verwenden.

Es gibt aber auch günstiges Werkzeug, das einfach tut, was es soll. Seit langer Zeit ohne jegliche Probleme. Es stand gestern auch ein Ölwechsel auf dem Programm – natürlich mit Filter. Und da will ich meinen Kettenölfilterschlüssel nicht mehr missen. Supereasy Konstruktion, aber funktioniert großartig.

Um den Ölfilter legen und mit der Ratsche lösen. Klappt bei den festsitzenden Ölfiltern – wenn man den Platz hat das anzusetzen.

Frisches Öl und Ölfilter rein – einen Ölwechsel muss ich wohl hier nicht erklären.

Wohl der simpelsten Eingriffe am Auto, wenn der Filter abgeht. Obwohl? Letzthin fragte mich eine Freundin, ob ich eine Werkstatt kenne, die ihr einen Ölwechsel machen könne. Ist kein Ding dachte ich, bis sie nebenbei erwähnte, sie müsse das machen, weil die Servicelampe dafür brennen würde. Und das Werkzeug, um das zurückzustellen – welcher Altautoschrauber hat das schon?

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