Posted in Scene

Das §21 Monopol ist gefallen!

Vieles, was ich baue, bedarf einer Einzelabnahme nach §21. Ich bin ja immer darauf bedacht, dass meine Fahrzeuge legal auf der Straße unterwegs sind. Während Dinge mit einem Gutachten, wie beispielsweise Felgen oder Fahrwerke von jeder Prüfstelle eingetragen werden dürfen, lag das Monopol für Einzelabnahmen, die mehr als nur eine Überprüfung des korrekten Einbaus nach Gutachten darstellen, in den gebrauchten Bundesländern ausschließlich beim TÜV, in den neuen Bundesländern bei der DEKRA.

Ich musste also beispielsweise mit der Aufbauänderung des Focht Titan zum TÜV. Ich arbeite da mit einem TÜV Ingenieur zusammen, der kompetent ist und sich an solche Umbauten wagt, also sah ich in diesem Umstand kein Problem. Trotzdem war es schade, dass es das Monopol gab, denn Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft.

Am 15.02.2019 hat nun der Bundestag beschlossen, das Monopol zu kippen. Rechtsgültig wird es erst, wenn es im Bundesgesetzblatt veröffentlicht ist, was nur eine Frage der Zeit ist.

Und dann kann man zu jedem GTÜ / DEKRA / GFÜ etc. Prüfer gehen und eine Eintragung nach §21 machen lassen? Natürlich nicht. Der Ingenieur der jeweiligen Prüforganisation braucht natürlich auch die entsprechende Ausbildung. Auch beim TÜV darf nicht jeder Einzelabnahmen. Aber es wird irgendwann Prüfingenieure anderer Organisationen geben, die Abnahmen nach §21 dürfen. Ich erhoffe mir dadurch übrigens nicht, dass andere Prüforganisationen großzügiger eintragen, als der TÜV bzw. die DEKRA. Auch die haben ihre Vorschriften und auch deren Job wackelt, wenn sie Sachen eintragen, die beispielsweise der Verkehrssicherheit schaden. Aber die Wahrscheinlichkeit steigt, einen Prüfer mit Arsch in der Hose zu finden, der sich auch einmal an eine Eintragung wagt, bei der sich sein Studium auch lohnt und nicht nur nach Gutachten einträgt. Denn es gibt nicht wenige Prüfer, die eigentlich Einzelabnahmen dürften, aber lieber nur nach Gutachten eintragen, weil sie sich einfach nicht mit ausgefalleneren Dingen beschäftigen wollen.

Share:
Posted in Scene

Für das Fernsehen nach Bayern

Ich wurde letzthin von einer Produktionsgesellschaft kontaktiert, ob ich Interesse hätte, an einem neuen Fernsehformat mitzuwirken. Nun bin ich Realist und weiß, dass das weder die Zusage ist, dass ich tatsächlich in dem Team sein werde, noch, dass das Format tatsächlich ins Fernsehen kommt.

Das läuft so: Eine Produktionsgesellschaft denkt sich so ein Format aus und versucht es dann im Komplettpaket an den Sender zu verkaufen. Aber gut, es ist eine Option und ich hätte da Spaß dran. Und vor allem, es sind nicht alles Fremde, einen den geplanten Teams kenne ich schon lange.

Einige werden ihn erkannt haben: Jens, alias der Sandmann von Sandmanns Welt. Die anderen sind Adele, eine Altblech affine Blechkünstlerin und Diego, ein talentierter Mechaniker/Karosseriebauer.

Was wir da machen sollen, welcher Sender etc. – das will und darf ich vermutlich auch noch nicht verraten.

Auf jeden Fall fuhr ich am Sonntag ins Münchner Umland, um dort mit dem Team Probeaufnahmen zu machen, wie wir alle vier vor der Kamera agieren, ob wir als Team funktionieren etc., um das dem Sender vorzustellen.

Wir trafen uns dazu in einer privaten Werkstatt in dem allerlei Nettigkeiten herumstanden.

Alles sehr Volvolastig. So soll natürlich nicht das Format werden. Aber in/neben dieser Werkstatt wohnt einer der der Produktionsgesellschaft. Ja, die haben auch richtig Benzin im Blut. Und die Werkstatt bot einen guten Rahmen für den Dreh.

Am gestrigen Montag wurde gedreht. Ich sollte den Prolo mitbringen. Kein Problem, das Ding rennt ja zuverlässig. Und so wurde er in den Dreh integriert.

Ganz klar, der Prolo ist ein Hingucker, wurde aber durchaus auch kritisch gesehen – beispielsweise zum Thema Spaltmaße. Und ich finde das auch vollkommen in Ordnung.

Es war schon absurd, es lag dort noch massig Schnee trotz wirklich frühlingshaften Temperaturen. So führten wir Interviews auf einem verschneiten Feld. So etwas kann man nicht inszenieren, wenn es nicht eh schon da gewesen wäre.

Und wir waren auch aktiv an einem Schlachtfahrzeug. Es standen genug Volvos rum und einer war nur ein Technikteileträger, um den es nicht so schade war.

Ich hab ihn nicht näher angesehen, ich hätte den vielleicht noch hergerichtet, hätte ich ein Alltagsfahrzeug gebraucht. Nun ist das definitiv zu spät. Und es macht einfach Spaß ohne Rücksicht auf Verluste die Flex kreisen zu lassen. Wann hat man dazu schon die Möglichkeit.

Die Aktion hat auf jeden Fall gezeigt, dass wir gut zusammenarbeiten können, dabei auch noch ein paar lockere Sprüche fallen lassen können. Vier Individualisten mit unterschiedlichen Ideen, die ganz gut zusammenspielen.

Das Team von der Produktionsgesellschaft war wohl zufrieden mit uns. Aus dem Material, das da gedreht wurde – unter anderem auch mit einer Kameradrohne – wird nun ein Film geschnitten, der dem Sender präsentiert wird. Leider wird den die Öffentlichkeit nie zu sehen bekommen.

Nun heißt es Daumen drücken, ob es den Sender auch überzeugt, dann gehen wir den nächsten Schritt. Es besteht also eine Chance, uns demnächst im Fernsehen zu sehen…

Share:
Posted in Pirat

Das muss alles wieder runter!

Ich will es zwar nicht wahr haben, aber es ist Tatsache: Das war Scheiße, was ich da mit den Glasfasermatten gemacht habe. Zwar gast das inzwischen kaum noch aus, aber das Harz hat nicht wirklich abgebunden, das ich da aufgebracht habe.

Es war schlichtweg zu kalt und wie ich inzwischen weiß: Nachträglich bindet das nicht mehr ab. Der andere Harz, den ich leider nicht ausreichend hatte, hatte das auch bei den tiefen Temperaturen geschafft, der Baumarktharz nicht. Hat ja keinen Taug, auf schlechter Basis weiter aufzubauen. also werde ich nicht drum rumkommen, das wieder runterzuholen. Ich werde mir wohl eine Art Zelt in der Werkstatthölle bauen müssen, damit ich da brauchbare klimatische Voraussetzungen schaffen kann. Denn das will ich nicht beispielweise in meiner Wohnung habe wegen der Ausdünstungen. Der Versuch, das hier austrocknen zu lassen reicht mir. Blieb zwar einigermaßen in einem abgeschlossenen Raum, den ich einfach zwei Tage nicht betreten habe – trotzdem…

Oder ich versuche, noch einmal von dem zuerst verwendeten Harz aufzutreiben. Das hat super abgebunden, gibt es aber nicht so einfach zu kaufen (Würth VAKU 80).

Immerhin bin ich mit den Lüftungsdüsen weitergekommen. Mein Traum wären Lüftungsdüsen aus einem Flugzeug. Die finde ich knackig, sind aber mit 96,- Euro das Stück mir schlichtweg zu teuer. Aber ich habe eine schöne Alternative gefunden aus dem LKW Bereich.

Ich finde, die haben auch etwas. Und vor allem muss ich die Sicken der ursprünglichen Düsen nicht wieder herausarbeiten.

Share:
Posted in Pirat

Shit happens!

Ich war gestern in der Werkstatthölle, um Teile für einen Kumpel abzuholen. Und natürlich, damit es sich lohnt, wollte ich weitermachen am Armaturenbrett des Pirat. Aber Pustekuchen! Das Harz der zweiten Aktion war noch nicht fest! Der Fluch der kalten Werkstatt. Es ist einfach zu kalt zum Laminieren.

Was tun. Ich probierte es mit einer „Wärmekabine“. Armaturenbrett in den Prolo und mit laufendem Heizlüfter „einsperren“.

So schnell trocknet das aber jetzt nicht mehr – wenn es denn überhaupt vernünftig trocknen wird. Aber es gast aus und zwar heftig. Ich entschloss mich, das Brett mit in meine Wohnung zu nehmen. Die Fahrt war schlimm, trotz der Temperaturen bei den Außentemperaturen war es schwer erträglich.

Das Brett steht jetzt in meinem Wohnzimmer, Heizung voll aufgedreht.

Es stinkt erbärmlich und wirklich gesund ist das sicher auch nicht. Hoffen wir, dass das Harz fest wird, sonst muss ich das wieder herunterkratzen und neu machen. Hilft ja alles nix. Wo bleibt die globale Erderwärmung, wenn man sie braucht?

Share:
Posted in Pirat

Try & Error

Mir war ja das Harz ausgegangen für das Armaturenbrett vom Pirat. Nachgekauft und weiter ging´s. Was eine doofe Arbeit. Vielleicht geht’s besser, wenn man das öfters macht. Vielleicht war es auch einfach zu kalt. Aber jetzt war ich eben drüber. Am schwierigsten war es unten um die Kante. Da wollten sich die Matten einfach nicht rumlegen lassen.

Das kam immer wieder hoch. Was ne Scheiße. Aufgeben? Am Arsch. Ich hab da stumpf Tackernadeln reingejagt. Arschlecken! Nach 1.000 Flüchen war ich einmal rum mit dem GFK.

Ich sag mal so: Begeistert bin ich nicht. Aber ich hab da ja auch null Erfahrung, das hier läuft unter Try & Error. Ich habe jetzt erst einmal eine Basis, auf der ich aufbauen werde. Und ich werde wieder viel improvisieren. Original muss es ja nicht werden. Es muss nur ins Auto passen und die Armaturen tragen. Es kann also beispielsweise sein, dass ich Lüftungsgitter aus dem Heizungsbau einsetze, damit ich die Lüftungsöffnungen zur Windschutzscheibe nicht so fein ausarbeiten muss. Um die eine oder andere Arbeit mogel ich mich schon noch herum.

Share:
Posted in Pirat

Den Durst unterschätzt

Ich hatte eine große Dose Polyesterharz bekommen und 1qm Glasfasermatte, ich konnte also ans Laminieren des Armaturenbretts gehen. Vorher mussten aber noch alle Lüftungsdüsen raus und das Armaturenbrett „geschält“ werden.

Der Plastiküberzug geht relativ einfach ab. An den Kanten abgelöst und schon kann man es abziehen. Der Bezug von dem einen Teil des Armaturenbretts Bröckelte ziemlich oft, der Bezug hätte nicht mehr lange dem UV Licht widerstanden. Also eine Fleißaufgabe, weil es in relativ kleinen Stücken teilweise abging.

Irgendwann war es nackt. Ein paar herausstehende Kanten, die beim Verkleben entstanden sind, habe ich noch mit der Fächerscheibe abgetragen.

Und dann ging es ans laminieren. Damit das Polyesterharz schön flüssig ist, habe ich es vor den Heizlüfter gestellt. Die Werkstatthölle ist ungeheizt. Erst das Armaturenbrett mit Harz eingeschmiert, Matten aufgelegt und dann nochmals Harz drüber.

Eine elendige Sauerei das Arbeiten mit dem Harz und diesen doofen Matten. Es soll Leute geben, denen so etwas Spaß macht. Ich halte das für ein Gerücht.

Ich hatte das vollkommen unterschätzt, wieviel Harz der Schaum auf dem Armaturenbrett aufsaugt. Ich kam nur etwa bis zur Hälfte, dann war das Harz alle. Ärgerlich. Ich muss also noch einen Laminierabend einlegen.

Share:
Posted in Pirat

Das Grundgerüst steht

Ich bin gestern endlich mal wieder zum Schrauben gekommen. Das Armaturenbrett für den Pirat stand wieder auf dem Plan. An der Unterseite hat das Brett einen Luftkanal für die Scheibenbelüftung.

Das ist dicke Pappe und gibt dem Armaturenbrett zusätzlich Halt. Aber dieser Kanal musste zu Teil raus.

Einerseits, um besser dranzukommen, wenn ich die Puzzleteile des Armaturenbretts verbinden will, aber auch, weil die Plastikeinsätze der Lüftung unter dem Kanal verschraubt waren. Und das mit Muttern, für die ich kein Werkzeug habe.

Man bräuchte einen innen hohlen Inbusschlüssel. Wer hat denn sowas? Gut, dass sie auch mit der Zange zu lösen waren.

Später muss der Kanal natürlich wieder rein. Aber erst, wenn alles ordentlich verbunden ist.

Platz war geschaffen, ich konnte ans Verbinden gehen. Also aus Resten ein paar Bleche geschnitten und verklebt und verschraubt.

Wie das aussieht? Furchtbar egal. Hauptsache es hält. Da ich den Zuschnitt nach dem Motto Try & Error erledigt hatte, gab es ein paar Lücken, die habe ich mit Reststücken aufgefüllt, die ich mit Karosseriesichtmasse eingeklebt habe. Damit es an den Übergangsstellen in der richtigen Position anzieht, habe ich zwei Klemmen angebracht.

An dem Punkt war erst einmal Schluss. Denn jetzt muss der Karosseriekleber erst einmal Aushärten. Beim nächsten Einsatz geht es dann an die Oberfläche. Letztendlich soll man nicht sehen, dass das Armaturenbrett aus zwei Brettern zusammengesetzt ist.

Share:
Posted in Scene

Altautotreff Darmstadt Januar 2019 – kalt aber sonnig

Temperaturen um den Nullpunkt, aber Sonne – die hartgesottenen kommen bei dem Wetter zum Altautotreff in Darmstadt mit dem Rundheckspider – offen!

Klar war es bei diesen Temperaturen kein Massenauflauf, aber es waren einige interessante Fahrzeuge da, wie dieser Opel Ascona A:

Mit den seitlichen Begrenzungsleuchten könnte man denken, es handle sich um einen US Reimport. Aber weit gefehlt. Der Wagen war ursprünglich im Opelwerk ohne Zulassung für Werksfahrten unterwegs und wurde erst viel später auf einen Privatmann in Deutschland zugelassen.

Kein Salz auf der Gasse? Da kann man auch einmal den guten Wagen bewegen.

Autos sind eben zum Fahren da.

Und das war eben eine gute Gelegenheit. Klar. Ewig standen wir da nicht herum bei den Temperaturen, aber das ist ja auch o.k. Es war trotzdem ein sehr schöner Ausklang des Wochenendes.

Der nächste Altautotreff ist am 17.02.2019.

Share:
Posted in VW Prolo

Dem Fehler auf der Spur

Die unvollständige Tachowelle wurde anstandslos umgetauscht. Also konnte ich sie einbauen. Dafür hatte ich nebenbei einmal kurz Zeit zwischendrin. Und ich habe ja inzwischen Übung. Resultat? Seht selbst:

Es tickert noch leise, aber die Tachonadel zittert nicht mehr! Bingo! Es liegt also nicht am Getriebe, es war tatsächlich die Welle und ich habe eine, die ihren Dienst tut. Wenn wieder etwas Luft ist, werde ich versuchen, ob am DZM Tacho alle Anschlüsse heil sind und den wieder verbauen.

Ich denke, ich werde in den die Tankuhr von diesem Tacho einsetzen, denn hier funzt die ja. Aber das mache ich in aller Ruhe und nicht mal schnell irgendwann zwischendrin.

Share:
Posted in Pirat

Ewig geplant, jetzt wird es umgesetzt!

Ja, ich weiße, ich sollte aufräumen. Aber da ich derzeit so wenig zum Schrauben komme, wollte ich mich belohnen und ein Projekt angegangen, das ich schon wirklich ewig vorhabe. Ein Armaturenbrett für den Pirat. Also habe ich eines der Armaturenbretter aus dem Hochregal geholt.

Ich habe da einige weggelegt, denn beim 32er Passat ist schon Ende Gelände. Die Dinger reißen. Und immer wenn ich einen Schlachter hatte, bei dem das Brett noch gut war, kam es ins Lager. Leider habe ich nur Facelift Armaturenbretter, der Pirat ist ein Passat 32B Vorfacelift. Das wird noch Probleme mit dem Anschluss der seitlichen Lüftungsdüsen geben, aber das verdrängen wir erst einmal.

Ich will nicht am offenen Herzen operieren, ich will ein fertiges Armaturenbrett bauen und dann erst den Pirat zerpflücken. Denn ich weiß nicht wie lange das dauert. Und so bleibt der Pirat einsatzbereit.

Das herausgesuchte Armaturenbrett war schon leicht rissig, was in meinem Fall egal war, zudem hatte ich eines letzthin geschenkt bekommen, das war verzogen. Der ideale Teileträger, um den es nicht schade ist. Also gleich mal zersägt.

Material ist übrigens Pappe im Grundgerüst, darauf sitzt ein Schaum und dann ein Plastiküberzug. Und der Plastiküberzug wird spröde und reißt.

Kann man schon sehen, was ich vorhabe? Richtig: Mehr Platz für Instrumente! Dazu muss ich aus zwei Brettern eines machen. Einfacher wäre ein Rechtslenker Armaturenbrett und eines aus einem Linkslenker zu verbinden. Habe ich aber nicht. Muss auch so gehen! Also aus beiden Teile herausgetrennt, um sie wieder zu verbinden.

Das passt natürlich hinten und vorne nicht.

Bedeutet nach und nach aneinander anpassen. Unten musste ich noch ein Zwischenstück einpassen, weil da die Aussparung für das Lenkrad sitzt. Verbunden habe ich es mit verklebten und verschraubten Blechen. Wobei die Schrauben eigentlich nur zum Fixieren sind. Zudem habe ich die untere Schiene wieder verschweißt.

Den Plastikbezug kann man relativ einfach vom Schaumstoff abziehen. Letztendlich werde ich das mit Glasfasermatten beziehen. Unten ist es schon verbunden, die anderen Teile soweit geschnitten. Das sieht gar nicht so schlecht aus.

Das wird noch einige Probleme geben, aber der Grundstein ist gelegt. Das wird was…

Share: