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Die erste Teilewanderungen

Ich hatte es mir so einfach vorgestellt. Sicherungskasten aus dem Schlachter reißen und in den Titan einbauen. Aber Pustekuchen! Als VW Schrauber bin ich gewohnt, dass die Zentralelektik hinten Stecker hat und relativ einfach gewechselt werden kann. Beim Escort MK4? Da ist der Sicherungskasten Teil des Kabelbaums. Will man ihn wechseln, muss man den kompletten Kabelbaum wechseln. Und wenn ich komplett schreibe, dann meine ich komplett. Vom Motorkabelbaum bis zu den Heckleuchten. Was eine Scheiße!

Also habe ich mich entschlossen, erst einmal nachzusehen, ob sich das Problem mit der ausgefallenen Lüftung und dem Blinkern nicht anders lösen lässt. Vielleicht ist nur ein Relais hin? Ich zog ein Relais nach dem anderen, um zu checken, welches nicht klackt beim Einschalten der Zündung. Denn auch das Reparaturhandbuch für Laien ist sehr lückenhaft, was die Verteilung der Relais angeht. Und da fiel mir etwas auf. Einen Bypass hatte ich bereits im Sicherungskasten und da war kein Widerstand vom angeschlossenen Kabel beim Abziehen.

Den Stecker etwas zusammengebogen und wieder alles rein.

Und Tatsache: Das war es schon. Blinker und Lüftung funktionieren! Und das ohne den improvisierten Bypass. Es war sozusagen ein alter Fehler, der wieder aufgetreten ist.

Den Motorraum vom Schlachter habe ich weiter ausgeräumt. Die Federbeine sind raus, auch das Lenkgetriebe und ein paar weitere Kleinigkeiten. Den Kabelbaum will ich weitestgehend komplett rausreißen. Ein Kabel ist dabei nervig. Läuft es doch tatsächlich einmal um den Motorraum und geht dann ins Fahrzeug. Ford. Muss ich das wirklich kommentieren?

Und die ersten Teile aus dem Schlachter wanderten schon in den Titan. Kleinigkeiten, wie ein Pedalgummi. Das waren nur noch Fragmente im Titan. Gebraucht würde ich sowas nicht kaufen – aber wenn man es hat… Der alte war wirklich für die Tonne.

Und auch die Uhr wanderte in den Titan. Bei der alten Uhr war beidseitig das Plastik um die Schrauben gerissen. Das hat mich nicht sooooo gestört, aber dass die Beleuchtung der Uhr nachts nicht ging, nervte mich wirklich. Bei der aus dem Schlachter geht alles.

Für solche Sachen liebe ich es, einen Schlachter zu haben…

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Posted in Werkstatthölle

Test: BGS technic Kotflügel Bördelgerät

(Beitrag enthält „bezahlte“ Werbung, ich durfte das Gerät nach dem Test behalten)

Ich hatte immer noch das Problem, dass auf der Fahrerseite des Titan der Radlauf bei Vollbeladung am Reifen schliff. Eine gute Gelegenheit ein Werkzeug zu testen: Das Kotflügel Bördelgerät von BGS technic. Die Firma war so nett, mir eines dieser Werkzeuge für einen Test zur Verfügung zu stellen.

Das Gerät kommt demontiert sauber verpackt in einer Styroporverpackung.

Die Montage ist kinderleicht, man braucht lediglich einen 17er Schlüssel für eine Mutter, für den Rest braucht man kein Werkzeug. Es ist jetzt kein High-End Gerät, aber es macht einen sehr stabilen Eindruck. Und ganz ehrlich – mehr braucht man nicht.

Es ist geeignet für Autos mit 4 oder 5 Lochkreis von 95 bis 120 mm. Das deckt die meisten gängigen PKW ab. Doch wie arbeitet man jetzt damit. Zunächst muss man das Auto aufbocken und das Rad abnehmen, dann wird das Gerät mit den Radschrauben festgeschraubt. Fünf Unterlegscheiben mit Konus liegen bei.

Dann wird das Gerät auf Spannung gesetzt, die Walze ausgerichtet parallel zum Radlauf. Ich empfehle vorher die Kanten mit dem Hammer umzulegen, denn sonst drückt man auf die Kante. das ist a) dumm für die Auflageflüche, b) hat der Radlauf mehr Steifigkeit und c) würde man die Gummiwalze ziemlich schnell abrocken.

Auch empfiehlt es sich, den Lack vorher mit einem Heißluftföhn zu wärmen, dass er nicht platzt. Dann setzt man das Ganze unter Spannung. Immer in kleinen Schritten. Nicht zu viel auf einmal, dann geht es schwerer und der Lack ist auch in Gefahr.

Am Obersten Punkt ist die Spannung an geringsten, dann ist Kraft angesagt. Die Rolle immer wieder auch beide Seiten rollen, nachspannen und wieder mehrmals rollen. So drückt man nach und nach den Radlauf nach außen.

Sieht man jetzt auf dem Bild schlecht, aber der Radlauf ist nach außen gewandert.

Die Verletzungen des Lacks kamen vom Hammer, nicht von der Walze. Ich habe bei mir noch die Heckschürze bearbeitet für mehr Platz.

Wenn’s nicht reicht, werde ich nochmal drangehen. So lange, bis auch in der extremsten Situation nichts mehr schleift.

Das Gerät tut genau das, was es soll. Hatten mir schon andere bestätigt, die sich das Bördelgerät gekauft hatten unter dem Motto „für zwei Radläufe wird es schon halten“ – und bis heute im Einsatz haben.

Die Walze hat das Ganze schadlos überstanden. Das sah ich noch als kritischen Punkt. Das Dunkle ist Fett, mit dem ich den Radlauf konserviert habe.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es an vorderen Kotflügeln deutlich einfacher geht. Hinten hat man eben auch noch den Innenradlauf. Aber es geht.

Das Gerät gibt es online bei diversen Händlern zu kaufen und kostet ca. 90-100 Euro.

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Hach ja, diese eBay Kleinanzeigen…

Teil des Konzeptes, sich einen Schlachter zu holen, ist es, den Kaufpreis zu refinanzieren, indem man Teile verkauft, die man nicht braucht. So kam ich teilweise zu meinem großen Ersatzteillager. Es kostet Arbeit, aber kaum Geld. Und ich hab bereits ein paar Teile verkaufen können mit total vernünftigen, netten Menschen. So macht das Spaß, aber manchmal…

Da kam beispielsweise diese Anfrage:

Da sitzt man am Handy oder am Rechner um beißt sich auf die Lippen, um nicht sarkastisch zu antworten. Zur Erklärung: Zum Schutz des Lacks ist auf die Schweller eine Schutzfolie aufgeklebt. Eine Folie. Von einem Auto Bj 1989, also 30 Jahre alt. Die soll man verzugfrei ablösen, verschicken ohne dass sie an der Verpackung festklebt und der will sie wieder aufkleben. Hand aufs Herz – wie realistisch ist das?

Manche Anfragen versteht man schlichtweg nicht.

Bevor Du jetzt weiterliest. Was meint der User? Ein Kassettendeck? Also ein Autoradio mit Kassettenlaufwerk? Oder doch etwas anderes? Es war etwas anderes – so ein Fischer C-Box Einsatz. Aber er will auch keinen kompletten Einsatz, sondern nur ein Fach.

Da konnte ich letztendlich nicht helfen.

Mein Favorit ist aber der Verkauf des Stellmotors für die Leuchtweitenregulierung der heilen Seite. Hatte ich für 12 Euro angeboten. Offenbar zu billig, denn in kürzester Zeit meldeten sich zwei User. Einer ohne zu Handeln, der bekam den Zuschlag. Mit dem, der Handeln wollte, ergab sich diese Konversation:

Gut, dann hab ich eben einen scheiß Charakter. Amüsiert mich.

Immer wieder interessant, was da so alles abgeht bei den Kleinanzeigen. Und irgendwie auch kurzweilig…

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Motor ausgekotzt

2 Tag bei der Filetierung des Schlachters. Einiges war noch im Weg, den Motor auszubauen. Der Stabi war im Weg, der Kat, der direkt am Krümmer sitzt, … Ich habe ja inzwischen Erfahrung beim Ausbau vom Motor aus dem Escort.

Die Federbeine wollte ich auch gleich ausbauen, aber die haben mich wieder geärgert. Zuerst ging die Mutter oben mit Ringschlüssel und Inbus ein paar Windungen auf, dann war der Inbus rund. Vielzahn eingeschlagen, ein paar Windungen, rund. Dritte Stufe war Torx.

Ein paar Windungen und dann war endgültig Fluchen angesagt.

Das Paket mit Bremsscheibe, Querlenker etc. habe ich abgebaut, aber der Dämpfer ist noch drin. Eventuell bohre ich das noch aus.

Für die zweite Seite fehlten mir dann die Nerven. Ich wollte den Motor draußen haben.

Motorkran geholt. Angebunden und die Halterungen weggeschraubt. Und dann runter auf den Boden.

Tatsächlich habe ich diesmal wirklich nichts vergessen.

Aber trotzdem muss ich etwas dazwischenschieben, bevor ich weitermache. Ich hatte in aller Eile für den Schlachter Platz gemacht. Bedeutet aber nicht, dass Platz war. Jetzt heißt es den zu schaffen, denn ich kann nirgends den Motor hinschieben.

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Das Schlachtfest ist eröffnet!

Der Schlachter ist da, der Schlachter braucht Platz, der Schlachter soll wieder gehen. Also fangen wir an. Ich wollte den Motor erst einmal Probelaufen lassen, aber Äääääh, da fehlte was.

Ok, glauben wir dem Vorbesitzer mal, dass der Bock läuft. Ist eh risky, den ohne neuen Zahnriemen laufen zu lassen. Augen zu und durch.

Ich wollte den Sicherungskasten ausbauen, aber WTF! Ich bin von VW Gewohnt, dass da unten Stecker drauf sind. Da muss ich mich erst einmal durchfragen, wie das verbunden ist – kann nicht sein, dass ich da jedes Kabel einzeln ziehen muss.

Oder weiß einer die Lösung?

Am Heck habe ich erst einmal die Stoßstange abgebaut, die wollte einer. Die Deppen von Ford haben die mit Blechschrauben angespaxt. Klar, dass da eine so verrostet war, dass ich sie aufbohren musste. Die AHK habe ich auch abgeschraubt und gleich auf eBay Kleinanzeigen geworfen.

Beim Verkabeln der AHK war mal wieder ein Profi unterwegs.

Die Windschutzscheibe war durch den Unfall rausgesprungen – aber heil!

Einmal kurz drücken und sie war raus – so easy habe ich noch nie eine Scheibe ausgebaut. Anders der Kühler. Der sitzt sehr eng vor dem Motor und durch den Unfall noch enger. Zu meinem großen Erstaunen war der noch heil und hielt das Wasser. Aber rausbekommen?

Aber Moment – das ist ein Schlachter und der ist eh krumm. Also hab ich kurzerhand das Stehblech rausgetrennt.

Den vermutet heilen Scheinwerfer habe ich vorher rausgebaut. Aber da sieht man die ersten Blasen am Rand des Reflektors. Für sowas gibt vermutlich keiner Geld aus. Fliegt in die Tonne. Der Blinker hat auch einen Knacks. Bleibt drin.

So ging es total easy, den Kühler auszubauen. Ist schon derbe verzogen die Karre. Wenn man vorne reinsieht – normal läuft der Stabi parallel zum Frontblech.

Am Motor habe ich alles abgeschlossen. Nur noch die eine heile Antriebswelle ab und den Auspuff und dann kann ich das rauswerfen.

Aber zu dem Zeitpunkt ereilte mich eine Katastrophe: Kippen alle. Zeit für den Feierabend, denn ohne Kippe im Maul kann ich nicht schrauben…

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Da Schlachta is in da House

Ich bekam endlich die erlösende Nachricht: Das Ersatzteillager für den Titan ist abholbereit. Also machte ich mich mit Kumpel Oli auf Weg den Weg, den irgendwo im tiefsten Hessen abzuholen.

Oli hat einen eigenen Transportanhänger und ein entsprechendes Zugfahrzeug, das machte die Sache leichter.

Als wir diesen Ford Escort Courier an der Straße sahen, wussten wir: Wir sind richtig.

Dezent verbreitert, genau wie ein Ford Escort MK3, der da auf dem Grundstück stand.

Steht alles schon etwas länger da, genau wie dieser /8er Rappold Leichenwagen mit langem Radstand.

Was ein Schiff, leider ziemlich rotten. Und um es gleich abzuwehren: Nichts davon steht zum Verkauf, nur der Unfaller Escort 1,8D, wegen dem wir angereist waren.

Sagen wir mal so: Er hat ein kleines Spaltmaßproblem.

Ist wohl so bei Tempo 120km/h in eine Leitplanke eingeschlagen. Schade um die gute Substanz, aber gut für mich. Kein Kilometermonster und keine vollkommen zergammelte Karre. Das bringt gute Ersatzteile.

Die Hauptarbeit, den aus dem Garten zu befreien, war getan, er stand schon an der Straße. Wir konnten ihn mit der Winde rausziehen. Den Sohn des Verkäufers setzten wir ans Steuer.

Rauf auf den Hänger und verzurrt.

Ein wenig Smalltalk, bezahlt und dann auf die Piste. Auf der Fahrt haben wir etwas gesehen, was wir schlichtweg nicht glauben konnten. Erkennt Ihr, was bei diesem Opel Astra unten weghängt?

Kaum zu glauben, aber das ist tatsächlich der abgerissene Stoßdämpfer. Manche Menschen sind echt schmerzfrei. Wir haben versucht, ihn darauf aufmerksam zu machen, aber der Fahrer winkte ab. War ihm offenbar bewusst – und scheißegal.

Vor der Werkstatthölle haben wir ihn dann abgeladen und in die Halle geschoben.

Fahren ging nicht, eine Antriebswelle ist abgerissen.

Der Escort wird jetzt geschlachtet, alle Technikteile bleiben bei mir, solange ich Escort fahre Alles, was bei mir nicht passt, wie Heckklappe, Innenausstattung, Heckstoßstange, Rückspiegel, etc. werde ich zur Refinanzierung auf den Markt schmeißen. Auch die AHK, da brauche ich keine zweite.

Vielen Dank an dieser Stelle an Oli für die Hilfe. War eine coole und absolut reibungslose Aktion!

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Neuer Termin für das Hallengrillen Zwanzigneunzehn: 10.08.2019

Ich mache das ungern, aber ich muss leider den Termin für das Hallengrillen Zwanzigneunzehn verschieben. Das hat berufliche Gründe, zudem ist gerade die Vorhölle blockiert, da meine Vermieterin eine große Brennholzlieferung bekommen hat und die erst einmal nach und nach kleingesägt werden muss. Und wie ich das so kenne, kann das dauern. Ich kann derzeit nicht einmal für kleine Wartungsarbeiten in die Vorhölle reinfahren.

Der Rest der Eckdaten bleib gleich, eventuell legen wir das mit der Geburtstagsfeier eines Mitglieds des Fusselforums zusammen – einfach, um nicht zu viele Termine zu haben, bei denen weit gefahren werden muss für manche User. Ab und an ist es eben doof, dass man so weit auseinander wohnt.

Würde mich freuen, wenn der eine oder andere den Weg zu mir in die Nähe von Mainz findet. Ich muss für alle Anreisenden noch eine neue Wegbeschreibung machen. Derzeit ist da eine fiese Baustelle und es ist wirklich kompliziert, zur Werkstatthölle zu finden. Die Umleitung ist absurderweise nur von einer Richtung ausgeschildert. Und das ist nicht die Richtung, aus der die meisten kommen werden. Die Wegbeschreibung gibt es vor dem Hallengrillen per eMail.

Für FB User habe ich eine Veranstaltung angelegt – nicht wundern, wenn sich da wenige angemeldet haben. Viele kommen da einfach vorbei, ohne sich angemeldet zu haben. Und es ist ja egal, wie groß die Runde wird. Hauptsache wir haben an dem Tag/Abend Spaß…

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Posted in Pirat

Discobeleuchtung

Ich brauchte, um weiterzukommen, die restlichen Instrumente. Also ab in die Tiefgarage zum Pirat.

Sieht jetzt etwas doof aus, aber ich hab die restlichen vier Instrumente rausgerissen, die noch im Auto waren.

Dann ging es in der Werkstatthölle weiter mit dem Verkabeln. Zu den VU Metern gehört ein Steuergerät. Ich hab das stumpf mit Montageband auf die Rückseite der Geländewageninstrumente geklebt, die Kabel mit den Instrumenten verlötet, da da keine Kabelschuhe auf die kleinen Zungen passten.

Auch den Adrino, beziehungsweise die Outrage Ga-Ga-Gauges Steuergerät habe ich ebenfalls da hinten mit Montageband aufgeklebt, die Kabel sortiert. Im Prinzip ist alles so verkabelt – links und rechts sind je drei Kabel: Zündungsplus, Beleuchtungsplus und Masse. Nur nach links geht noch eine Steuerleitung für das Bombometer (geht an den Blinker) und die Steuerleitung an das restliche mit dem Adrino angesteuerte Instrument ab. Da kommen Stecker dazwischen, so kann man das Teil einfach an beiden Seiten abstecken, wenn man es abbaut.

Ein Instrument (Ladedruck) aus dem Pirat kam noch dazu, die Skala des Fluxkompensationinstruments habe ich gedreht und Birnchen ersetzt. Alles leuchtet.

Dann ging es an die Instrumente im Radioschacht, auch die sind verkabelt.

Zeit, das alles mal ins Armaturenbrett einzusetzen.

Das „echte“ Flugzeuginstrument rechts fehlt noch. Das ist defekt, hat sich innen gelockert. Das muss ich noch bearbeiten. Aber langsam bin ich so weit, dass das Armaturenbrett ins Auto kann…

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Kabelsalat

Ich kam endlich mal wieder in die Werkstatthölle, um mich um die Armaturen vom Pirat zu kümmern. Die Instrumententafel ist nicht perfekt, aber das bleibt jetzt so. Also habe ich die Fakerahmen wieder aufgeschraubt und die Instrumente eingesetzt.

Das Fluxkompensationsinstrument hat es dabei etwas verdreht, da muss ich noch einmal ran. Ein Loch blieb leer, da kommt die Ladedruckanzeige rein, die ist noch im Pirat verbaut.

Auch an den Ecken habe ich diverse Sachen wieder eingesetzt.

Dann ging es ans Verkabeln. An jedes Instrument musste ein bis zwei Massekabel – je nachdem, ob die Beleuchtung die Masse vom Gehäuse zieht, oder nicht, ein Zündungspluskabel, Plus für die Beleuchtung und die Ansteuerung über den Adrino.

Ein ziemliches Gewirr. ich werde a noch diverse Kabelbinder einsetzen, um Ordnung zu schaffen. Aber ich wollte die Kabel nicht so lange, dass man die Instrumente einzeln ziehen kann. Ich verwende immer gebrauchte Kabel aus Kabelbäumen geschlachteter Fahrzeuge. So langsam werden die braunen Kabel für Masse weniger. Die braucht man ja öfters.

Sowas zieht sich, aber dann konnte ich endlich einen Testlauf starten:

So hatte ich mir das erhofft! Funktioniert beim ersten Versuch super! Nur die Beleuchtung von drei Instrumenten nicht – da sind wohl die Birnchen kaputt. Die muss ich erst besorgen.

Wird Zeit, dass ich die anderen Instrumente aus dem Pirat reiße, um die auch zu verkabeln.

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Pfusch – aber es funzt!

Ich wollte mit dem Titan Einkaufen fahren, aber so ohne Blinker im Stadtverkehr – nicht die klügste Entscheidung, den zu nutzen.

Also habe ich mal kurz in der heimischen Garage gemessen. Es kam an der Sicherung von Blinker und Blinker kein Strom an. An dem Sicherungskasten existiert schon ein Bypass, weil da etwas oxidiert oder durchgeschmort war. Ich habe jetzt mal einen zweiten Bypass reingepfuscht und siehe da – Lüftung und Blinker gehen wieder.

Ist natürlich grober Pfusch so ein Kabel einfach in die Sicherungen einzuklemmen. Wahrscheinlich ist das Kabel auch zu dünn. Aber mir ging es darum, dass ich wenigstens den Blinker wieder nutzen kann. Lüftung bleibt vorsichtshalber aus. Ich werde wohl nicht darum kommen, den Sicherungskasten doch auszutauschen. Wenn nur der Typ mit dem Schlachter mal in die Pötte kommen würde, dass ich da den ausbauen könnte…

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