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Auf der Zielgerade

Um am Rosenmontagsumzug teilnehmen zu dürfen, muss jede Gruppe die Zugnummer auf einer min. DinA3 Tafel mittragen. Einen Träger habe ich nicht. Also musste das Schild an die Rikscha. Eine Alutafel in DinA3 und zwei Halter geschnitten, gekantet und vernietet.

Lackiert und mit Kabelbindern am Lenker befestigt.

Die Nummer habe ich geplottet. Ebenso das Gardelogo und noch einmal die Zugnummer 92 für die Seiten. Die ganzen Blenden, die ich erarbeitet habe, kamen mit Kabelbindern an das Zugfahrzeug.

Auch kam ein kleiner Gag vorne an den Rahmen – aber nur, weil ich das zufällig für ganz kleines Geld in einem Billigmarkt gefunden habe ohne es zu suchen.

Die hinteren Felgen gefielen mir noch nicht und da noch etwas Zeit ist. Habe ich Radblenden gebaut. Basis war eine Schablone auf Tapete.

Ausgeschnitten, auf ein Wahlplakat aus Plastik übertragen und wieder ausgeschnitten. Da die Scheibe etwas gewölbt sein muss, habe ich einen Schlitz geschnitten.

Es muss nicht ewig halten, deshalb habe ich das einfach mit Gaffa Tape zusammengeklebt, bevor ich es lackiert habe.

Das bekam dann eine Dusche mit matt schwarz. Ich habe vergessen, welches zu besorgen, aber die Reste aus diversen Dosen reichten gerade noch.

Befestigt habe ich es mit Kabelbindern.

Das wirkt viel massiver. Da muss jetzt noch eine orangene Beschriftung drauf, dann harmoniert es noch besser mit den Autofelgen. Wirkt aber jetzt viel massiver.

Mittwoch muss ich die Rikscha nach Mainz transportieren. Deshalb habe ich alle Radmuttern montiert und festgezogen. Auch habe ich die Sitzfläche des Korbstuhls mit mehreren Schichten Klarlack angeblasen, damit dich der raue Graffiti Lack nicht abreibt und Spuren an der Uniform hinterlässt.

Man könnte es weiter auf die Spitze treiben, aber so kann man es durchaus sehen…

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Das Wichtigste fehlte noch!

Die Fenderskirts habe ich von der Rikscha wieder abgemacht. Etwas das behindert, kann ich nicht gebrauchen und soooo hübsch fand ich die auch nicht. Hatte mir das besser vorgestellt. Aber es gab noch mehr Baustellen. Es fehlte etwas ganz Grundlegendes. Aber das stumpf dranzuschrauben lag mir nicht. Also fing ich an, Schablonen zu machen.

Anhand der Schablonen fertigte ich Bleche, die ich aufnietete.

Ein Kennzeichen hatte ich noch gefunden – das bildete den Deckel. Gekantet und festgenietet. Dahinter habe ich eine leere Konservendose festgeschraubt.

Fertig ist der integrierte Getränkehalter. Optisch klaffte da noch eine Lücke. Auch dafür habe ich etwas zugeschnitten.

Just, als ich diese Bleche fertig gesägt hatte, kam eine Freundin vorbei. Wir wollten es testen: Wie fährt sich das Ding eigentlich mit mir auf dem Thron hinten? Nun, erstaunlich gut, solange es nicht derbe bergauf geht. Es ist also zu schaffen.

Danach habe ich die neuen Sachen noch lackiert.

Das war mein letzter Spritzer orange – ich muss doch nicht etwa nachbestellen?

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Schleift :-(

Am Zugdreirad meiner Rikscha fehlten noch die Schmutzbleche. die sind an dem Gestell, das ursprünglich den Korb trug. Aber da waren Streben im Weg für meine Füße – den Korb brauchte ich nicht.

Zudem sind da unterschiedliche Schmutzbleche verbaut und die waren verschieden lang.

Beides ein Fall für die Flex. Als erstes machte ich das Gestell fertig. Lackiert, die zusätzlichen Streben, die dabei waren mit rein und endlich auch mal die Strebe mit der AHK fest verschraubt – die oberen Schrauben halten 3 Dinge.

Vorne in den Rahmen kam das Werbeschild – wo natürlich keine Werbung draufkommt, sondern eine Gardebeschriftung.

Für die Schutzbleche hatte ich noch eine besondere Idee: Ich habe Wahlplakate aus Plastik mit Kabelbindern angebunden.

Montiert und festgestellt: Da fehlt noch was!

Also habe ich eine Abdeckung gebaut. In der Mitte ein dickes Alublech, der Rest normales Blech, weil das Alublech zu dick für meine Kantbank war.

Was soll ich sagen? Mir fehlt optisch noch immer etwas.

Aber ich bin wieder ein Stück weiter. Also ich das Rad wieder verräumt habe, merkte ich, dass die Platten schleifen – so ein Dreck! Ich habe die Ballonform der Reifen unterschätzt. Eventuell mache ich die Verkleidungen wieder ab. Die Zeit reicht nicht für eine „große Lösung“.

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Fußstützen

Als ich gestern in der Werkstatt mit dem Fahrradanhänger weitermachen wollte, war die Dichtmasse noch total pappig – es ist einfach zu kalt für das Zeug. Also setzte ich den Heizlüfter an.

Aber da muss ja eh noch etwas vorne dran zum Ziehen. Und das war noch original. Als erstes kratze ich die Aufkleber des Herstellers ab, ging nur mit Heißluftföhn. Und dann mal Vorderrad ab und aufgebockt.

Vorne im Durchstieg soll ein Blech rein, so als eine Art Werbeschild. Aus der Alu Werbetafel, aus der ich schon den Boden unter dem Korbstuhl gemacht hatte, schnitt ich eine passende Platte. Und damit sich der Fahrer/die Fahrerin der Rikscha daran nicht verletzen kann, schnitt ich ein dünnes Rohr längs auf und stülpte es über die Platte.

Doch bevor ich die befestigen Kann, musste ich das Rad lackieren. So richtig perfekt musste das nicht sein und Graffiti Lack deckt einfach super.

Dann konnte ich auch den Anhänger lacken. Außen orange und im Staufach schwarz.

Dann stand Probesitzen an. Ich hatte ein wenig Bedenken, dass der Schwerpunkt zu weit hinten liegt, ich die Antriebsachse entlaste. Dem war nicht so. Aber wohin jetzt mit den Füßen? Leser haben ja spekuliert auf Fußrasten. Nun, die haben meine Dimensionen unterschätzt.

Ich kann die Beine locker auf die Strebe stellen, an der die Anhängekupplung montiert ist.

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Kennzeichen Massaker

Manche haben sich vielleicht schon gedacht, warum ich die Deichsel des Fahrradanhängers hinten überstehen lassen habe. Nun, ich habe da ein Rohr draufgeschweißt samt zwei Stabilisierungsstreben, die im ersten Leben ein Motorhaubenaufsteller war.

Was soll das? Nun, ich will ja meine Standarte von meiner Garde mitnehmen. Und die stelle ich da rein. Und damit sie sich nicht verdreht, kam noch ein Loch mit einer aufgeschweißten Mutter dran.

Zu dem Zeitpunkt waren das Fahrgestell und der Korbsessel noch keine Einheit, das sollte sich jetzt ändern. Dazu fertigte ich je eine Schablone an von den Lücken zwischen den Beinen.

Ich hatte noch eine Kennzeichenlieferung bekommen. Die musste ja auch irgendwie weg. Also habe ich mehrere Kennzeichen zusammengenietet für die Abdeckplatten.

Nach Schablone ausgeschnitten und am Anhänger angepasst. Zur Verbindung habe ich die mit Draht am Korbstuhl verflochten. Klingt easy, hält aber extrem auf. Mal etwas das keinen Spaß machte bei dem Projekt. Wenn ich bedenke, dass dieser Stuhl komplett geflochten ist, habe ich einen Heidenrespekt vor der Arbeit der Korbflechter.

So 100% perfekt war der Spalt zwischen Kotflügel und Seitenblech nicht. Von innen habe ich in der Mitte ein Verbindungsblech eingenietet, Dann habe ich den Spalt stumpf mit Dichtmasse zugeschmiert.

Das war erst eine Seite, es folgten noch zwei. Nur vorne bleibt das offen für Marschproviant.

Es war schon spät geworden, eigentlich wäre Feierabend angesagt, aber ich lief um das Gefährt und dachte mir: Irgendwie ist das noch nicht wirklich stimmig.

Das wollte ich einfach nicht so stehen lassen, ich probierte und kam zu einer Lösung. Hinten muss das geschlossen sein, dann gibt das ein Bild. Ich hab wirklich alles, was an Kennzeichen da noch war verbaut, hat ums Arschlecken gereicht.

Jetzt ist das eine Einheit. Hatte ich so nicht geplant, aber wie so oft entstehen Ideen eben erst beim Gestalten.

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Nehmen Sie Platz!

Nach den Arbeiten am Prolo war noch etwas Zeit für das Rikscha Projekt. Ich habe die Kennzeichen mit Dichtmasse abgedichtet und grundiert.

Die Mitte des Hängers wollte ich als Ablage haben. Also habe ich eine alte Werbetafel vom Sperrmüll aus Alu mit Winkeln reingenietet.

Da müssen noch ein paar Nieten mehr rein, aber mir sind 2 Bohrer abgebrochen, dann hatte ich keinen mehr in der richtigen Stärke. Notfalls hält es aber auch so.

Manche Dinge entwickle ich wirklich beim Bauen. Und ich hatte immer noch keine Ahnung. Wie schraube ich den Korbsessel auf das Gestell? Loch durch die Beine? Vielleicht splittert das aber? Aber irgendwie musste ich anfangen. Ich schweißte erst einmal starke Bleche an.

Der Sessel ist etwas flexibel, also zog ich mit Kabelbindern die Beine einmal an die Halter.

So weit, so wackelig. Das nur mit Kabelbindern zu fixieren fiel aus. Ich lief durch die Werkstatt, da fiel mein Blick auf Auspuffschellen. Da hatte ich einen ganzen Packen in unverkäuflicher Größe geschenkt bekommen von einem Standnachbarn bei der Veterama. Aber was, wenn die abrutschen? Zwei Scheißpunkte tun ihren Zweck.

Und da das irgendwie zu gebastelt aussah, schweißte ich kurzerhand den Zwischenraum zu.

Überstehenden Rand abgetrennt und etwas verschliffen. Ja, jetzt sh es nicht mehr so gewollt und nicht gekonnt aus.

Tja. Und dann kam das Anschrauben.

Da die Halter schräg sitzen, hält das super. Und die Schellen drücken sich in das Holz, das gibt eine wirklich sichere Verbindung. Zeit für einen Test und einen Versuch mit Selbstauslöser.

Ich kann die Beine entweder an der Kante abstellen oder baumeln lassen und komme nicht auf den Boden. Sehr bequem. Zum Abschluss habe ich nicht ein wenig Farbe übergejaucht, um das Endergebnis besser erahnen zu können, aber auch, um zu sehen, ob der Graffiti Lack abfärben wird – das wäre extrem uncool bei der wertvollen Uniform.

Das war jetzt noch die Farbe, die in der ersten Dose war – ich habe 4 Dosen. Ich denke, die Seiten müssen zwischen Kotflügeln und Sesselbeinen noch geschlossen werde. Mal sehen, was dafür so alles noch rumliegt…

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Auf den 2. Anlauf

Der Prolo musste zur HU. Ist ja ab und an fällig, habe ich gehört. Er bremst, lenkt, leuchtet, blinkt, hupt… Was soll da schon dran sein? Es könnte eine Menge dran sein – ich habe ihn lang nicht mehr von unten gesehen. Trotzdem: Ich war relativ zuversichtlich. Und bin mit Donner und Gloria durchgefallen. Der Grund: ein beschädigter Bremsschlauch vorne rechts.

Man kann ja über die HU denken, was man will. Aber ich war ganz dankbar, dass der Prüfer das gefunden hat. Lange hätte das nicht mehr gehalten. Und bei Bremsen hört der Spaß auf. Er hatte also vollkommen Recht, mich durchfallen zu lassen.

Also habe ich neue Bremsschläuche besorgt und Marco bot mir an, ich könne das in seiner Werkstatt machen. Gutes Angebot, denn auf der Bühne repariert sich das doch angenehmer, als beim Bodenturnen. Und wie das immer so ist: Die Bremsleitung weigerte sich standhaft. Irgendwann war die Verschraubung komplett rund. Kein Pfusch an der Stelle! Ich holte mir eine Rolle Bremsleitungen und Marco bördelte mit die. Doppelt gut, dass ich das bei Marco gemacht habe.

Dann erst einmal grob gebogen.

Ziemliche Fummelei, die reinzubekommen. Aber es ging.

Auf der anderen Seite ging das alles glücklicherweise problemlos auf, so dass da die alte Leitung drinbleiben konnte. Bremsschläuche wechselt man immer Achsweise – wenn der eine aufgegeben hat, lässt der andere nicht mehr so lange auf sich warten bis der auch fratze ist.

Das Ganze noch entlüftet und ich habe wieder ein sicheres Bremssystem. Der Prüfer sah das genauso.

Das war überschaubar. Hätte schlimmer kommen können, beispielsweise wenn Schweißarbeiten am Unterboden gewesen wären…

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Abgedeckt.

Eines der Räder der Rikscha hielt die Luft nicht. Ich hatte da aber noch eine neuwertige Felge rumliegen.

Schwarz angeblasen und mein Reifenheld Marco hat mir den Reifen draufgezogen. Das andere Rad ist natürlich auch schwarz geworden und da Lackspritzer auf den Reifen war, hat er die Reifen einfach gedreht, die Spritzer nach innen. Sieht schon einmal deutlich besser aus.

Jetzt musste der Kotflügel irgendwie vernünftig befestigt werden. Damit der Kotflügel überall ausreichend Abstand hat, habe ich zur Montage ein paar Holzstückchen temporär eingeklebt.

Die richtige Position gesucht und dann überlegt. Wie bekomme ich die fest? Ich hatte mal ein Verkehrsschild geschenkt bekommen. Alublech. Das sollte doch gehen? Das Motiv passt auch noch zufällig 😉

Das war noch sehr wackelig. Eine schräge Strebe brachte schon eine Besserung.

Jetzt fehlte der zweite Kotflügel. Der Bau war natürlich identisch mit dem anderen. Marco hatte bei befreundeten Werkstätten gesammelt und auf die Schnelle genau die Anzahl Kennzeichen aufgetrieben, die ich noch brauchte.

Als der identisch befestigt war, drehte ich das Ganze um. Hinten kam noch ein Haltewinkel dran und ich habe die Enden parallel zu dem Rahmen abgeschnitten. Sieht einfach stimmiger aus.

Vorne bog ich die innere Spitze um den Rahmen. Drei Nieten und dann war ich mit der Befestigung zufrieden. Für ein Auto zu wackelig, aber für eine Fahrradrikscha vollkommen ausreichend.

Wieder umgedreht und für gut beachtet.

Ich habe 2 Felgenzierringe mal orange angeblasen. Ja, das Design gefällt mir so.

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Upcycling

Bevor ich weitermachen konnte mit der Gestaltung der Rikscha, musste ich erst noch schweißen. All das, was ich von oben geschweißt hatte, musste ich unten ebenfalls verschweißen. Und da waren noch die Schwerter, an denen die Hinterachse ursprünglich am Auto befestigt war. Die wollte ich weiter nutzen. Leider hatten sie aber Abstand zum Gestell. Aber zu was gibt es Vierkantrohre, Schweißgerät und eine Flex?

Danach abgeschnitten – auch die überstehende Teile nach vorne.

Das sollte jetzt wirklich stabil genug sein.

Jetzt kommt, warum ich Kennzeichen gesucht habe. Doch zuerst Holzarbeiten. Ich brauchte eine Schablone von einer Rundung, größer als die verbauten Räder. Da waren noch die Räder, die ursprünglich drauf waren. Das reichte zum Anzeichnen auf einer Holzplatte, die eh auf den Sperrmüll sollte.

Das mit der Stichsäge ausgeschnitten gab meine Form.

Nun aber zu den Kennzeichen. Ein paar meiner Ex-Kennzeichen hatte ich noch. Andere zu organisieren – dazu war ich noch nicht gekommen, obwohl einige schon welche zurücklegen. Gemessen und dann 2x geknickt.

Jetzt kam die Schablone zum Einsatz. Die diente dafür, die Kennzeichen in einem Bogen aneinanderzunieten.

Ich arbeite gerne mit Kennzeichen. Das weiche Alu lässt sich so schön Formen und mir macht es Spaß, Sachen zu verbauen, die sonst weggeworfen werden würden. Nach und nach entstand so ein Kotflügel.

Das liegt jetzt nur auf, aber man sieht, auf was es hinausläuft. Für den zweiten Kotflügel fehlten mir die Kennzeichen aber auch die Zeit.

Ich hätte ja echt mit dem Gedanken gespielt, Anhängerkotflügel zu besorgen. Aber Hand aufs Herz – das ist doch viel abgefahrener so.

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Umdenken

Ich habe einige Dinge bei meiner Rikscha überdacht. Da war zunächst die Breite der Räder. Es haben ja viele der Meinung, dass Noträder die beste Lösung wären, aber erstens habe ich keine Aufgetrieben auf die Schnelle und zweitens sehen die mal ehrlich gesagt auch ziemlich beschissen aus. Aber ich hatte noch 2 Fiat Panda Räder. Das sind auch nur 135er. Deutlich schmäler als die 185er, die ich ursprünglich drauf hatte.

Ich pumpte sie auf 3 bar auf für weniger Auflagefläche. Und die Räder haben einen weiteren Vorteil: Die gehen nicht so weit nach innen. Der Stuhl passte drüber.

Leider haben die zwei Räder, die ich noch hatte, verschiedenes Profil. Gefällt mir nicht, aber bevor ich Geld ausgebe… Der Lochkreis ist knapp daneben. Die Trommeln, an denen ich das festgeschraubt habe, haben 4×100, Fiat hat 4×98 – aber das lässt sich festschrauben und für Schritttempo – drauf geschissen.

Ich habe ebenfalls verworfen, die dritte Achse fest anzubinden, damit sich das besser lenken lässt. Die einfachste Lösung ist wohl eine Anhängekupplung. Also habe ich einen Kugelkopf besorgt.

Ging gerade so rein an meine Strebe, die ich vorbereitet hatte. Ich musste die Schrauben direkt nach der Mutter abflexen.

Als nächstes musste eine Deichsel her. Ich habe ein Vierkantrohr mittig an der Achse festgeschweißt.

Ein Zugmaul daran verschraubt und „schon“ hing die Achse an dem Dreirad.

Wie man sieht – die Achse steht jetzt weiter hinter dem Dreirad. Klar, sonst würden beim Einlenken die Räder kollidieren. Damit man den Stuhl drauf stellen kann, mussten als nächstes 2 Querstreben drauf.

Ich versuche übrigens soweit möglich nur Material zu verbauen, das noch rumliegt. Die meisten Vierkantrohre stammen von einem zerlegten Reifenregal, das ich mal als Rohmaterial geborgen hatte. Test, ob der Stuhl draufpasst:

O.k. – anders als geplant, aber auch ganz cool. Einfach zwei Streben quer – das war mir nicht stabil genug. Als noch zwei Querstreben rein, die mit einem Sockel ebenfalls auf der Achse aufliegen. So 100% fluchtete das alles nicht, aber für was gibt es Schraubzwingen?

So sieht das schon viel stabiler aus.

Muss natürlich alles noch von der anderen Seite verschweißt werden, die eine oder andere Strebe werde ich noch setzen. Aber das erste Grundgerüst steht. Und es lässt sich aus lenken.

Mit dem Design der Räder habe ich noch gespielt. Ringe vom Golf 2 GTD und Passat Nabenkappen.

Schon viel besser. Wenn alles stabil ist, muss ich mich ums Design kümmern. Ein paar Ideen habe ich schon – weiß einer, wo ich kostenlos einen ganzen Stapel Kennzeichen herbekomme?

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