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Kabelsalat

Ich kam endlich mal wieder in die Werkstatthölle, um mich um die Armaturen vom Pirat zu kümmern. Die Instrumententafel ist nicht perfekt, aber das bleibt jetzt so. Also habe ich die Fakerahmen wieder aufgeschraubt und die Instrumente eingesetzt.

Das Fluxkompensationsinstrument hat es dabei etwas verdreht, da muss ich noch einmal ran. Ein Loch blieb leer, da kommt die Ladedruckanzeige rein, die ist noch im Pirat verbaut.

Auch an den Ecken habe ich diverse Sachen wieder eingesetzt.

Dann ging es ans Verkabeln. An jedes Instrument musste ein bis zwei Massekabel – je nachdem, ob die Beleuchtung die Masse vom Gehäuse zieht, oder nicht, ein Zündungspluskabel, Plus für die Beleuchtung und die Ansteuerung über den Adrino.

Ein ziemliches Gewirr. ich werde a noch diverse Kabelbinder einsetzen, um Ordnung zu schaffen. Aber ich wollte die Kabel nicht so lange, dass man die Instrumente einzeln ziehen kann. Ich verwende immer gebrauchte Kabel aus Kabelbäumen geschlachteter Fahrzeuge. So langsam werden die braunen Kabel für Masse weniger. Die braucht man ja öfters.

Sowas zieht sich, aber dann konnte ich endlich einen Testlauf starten:

So hatte ich mir das erhofft! Funktioniert beim ersten Versuch super! Nur die Beleuchtung von drei Instrumenten nicht – da sind wohl die Birnchen kaputt. Die muss ich erst besorgen.

Wird Zeit, dass ich die anderen Instrumente aus dem Pirat reiße, um die auch zu verkabeln.

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Pfusch – aber es funzt!

Ich wollte mit dem Titan Einkaufen fahren, aber so ohne Blinker im Stadtverkehr – nicht die klügste Entscheidung, den zu nutzen.

Also habe ich mal kurz in der heimischen Garage gemessen. Es kam an der Sicherung von Blinker und Blinker kein Strom an. An dem Sicherungskasten existiert schon ein Bypass, weil da etwas oxidiert oder durchgeschmort war. Ich habe jetzt mal einen zweiten Bypass reingepfuscht und siehe da – Lüftung und Blinker gehen wieder.

Ist natürlich grober Pfusch so ein Kabel einfach in die Sicherungen einzuklemmen. Wahrscheinlich ist das Kabel auch zu dünn. Aber mir ging es darum, dass ich wenigstens den Blinker wieder nutzen kann. Lüftung bleibt vorsichtshalber aus. Ich werde wohl nicht darum kommen, den Sicherungskasten doch auszutauschen. Wenn nur der Typ mit dem Schlachter mal in die Pötte kommen würde, dass ich da den ausbauen könnte…

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Ich wiederhole mich gerne: Elektrik ist ein Arschloch

Ich bin gerade viel unterwegs, der Titan muss gerade richtig Kilometer fressen und das macht er auch willig. Am verlängerten Wochenende waren es wieder ca. 1.000km, die er stur abgespult hat.

Gestern war der Tag der Gewitter Und der Titan bekam eine richtige Dusche ab. Ob das die Ursache war, dass bei meiner Heimreise ein Teil der Elektrik streikte – keine Ahnung. Es regnete weiter, nicht mehr so heftig, und die Scheibe blieb beschlagen. Die Lüftung verweigerte ihren Dienst. Aber nicht nur die, auch die Blinker traten in den Streik.

Das mit der Lüftung kann man verschieben, aber ohne Blinker? Runter von der Piste.

Die Warnblinkanlage geht, Blinkrelais ist also o.k. Könnte also eventuell eine Sicherung sein?

War es nicht. Alle Sicherungen waren o.k.

Wären jetzt Lüftung und Blinker irgendwie am selben Schalter, hätte ich den Schalter in Verdacht – aber so? Ich bin etwas ratlos. Das wird wieder so eine beschissen lange Fehlersuche. Geht jetzt eben wieder los, als erstes messen, ob an der Sicherung Strom ankommt, …

Elektrik ist eben ein Arschloch…

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Arbeitshöhe

Mir war da eine alte Blechschere zugelaufen.

Stand jetzt nicht an oberster Stelle meiner Wunschliste – aber wenn sie einem zuläuft… Und es ist wieder so ein Werkzeug vermutlich, das man vorher nicht hatte, es ging irgendwie so. Aber wenn man es hat, dann will man es nicht missen.

Nur musste das irgendwie auf einen Tisch oder so. Keinen Platz und ganz ehrlich: Mir sind tische oft zum Arbeiten zu niedrig. Ich bin ja 2,04m groß. Also was habe ich rumliegen. Ich schweißte mit einfach aus herumliegendem Material etwa zusammen. Gasis war eine Querstrebe eines Schwerlastregals.

Noch ist es nicht festgeschraubt und ich hab noch keinen Praxistest, ob das zu sehr kippt, wenn ich da sehr Männlich dran rupfe. Ich werde es sehen. Und es gibt auch Plan B: Hintendran noch ein quer angeschweißtes Vierkantruhr und ein Spanngurt um eine Säule.

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Lack mangelhaft

Irgendwie komme ich derzeit kaum zum Schrauben – dabei wäre das gar nicht so schlecht, denn in der Werkstatthölle ist es derzeit kühler als draußen. Das Armaturenbrett vom Titan ist trocken und mich überzeugt das Ergebnis.


Der Lack sieht gut aus und ist kratzfest. Wenn das so bleibt – ich wäre zufrieden.

Nicht zufrieden war ich mit der Instrumententafel. Nicht nur, dass der Kräusellack SEHR uneinheitlich war…

..die Lackierung war auch nicht kratzfest. So gar nicht, so nicht ansatzweise. Ich konnte den Lack einfach so wegschieben.

Eigentlich wollte ich mit dem Bestücken anfangen – das wird so nix.

Also wieder mit dem Lack. Erst mechanisch und dann mit Nitro Verdünnung.

Ich hab mir wieder diesen Strukturlack geholt, die Instrumententafel grundiert und den Strukturlack auf die Instrumententafel aufgetragen.

Da das bei Armaturenbrett so gut geklappt hat, habe ich das vor dem Durchtrocknen mit mattschwarz übergeblasen.

Die Fakerahmen bekamen die selbe Behandlung.

Ich hoffe, es lag am Lack und nicht am Untergrund und ich habe beim nächsten Mal einen Untergrund, mit dem ich arbeiten kann.

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Motorgedanken…

Ich habe in den letzten Tagen dem Titan einmal dem Titan ca. 1.000km Autobahn gegeben. U.a. hatte ich einen Termin im tiefsten Bayern. Gelegenheit dem Bock mal so richtig alles abverlangen. Gut, nicht durchgehend. Dank einer Vollsperrung campte ich auch einmal eine Stunde auf der selben Stelle auf der Piste.

Hand aufs Herz: Rennmaschine ist der Bock nicht. Zwar 1,8l Hubraum, aber dank Saugdiesel ja nur 60 eher lahme Gäule. Vor dem Umbau reichte das aber locker für Tempo 160km/h auf der Ebene, was mir durchaus reicht und das bei einem wirklich sparsamen Verbrauch von 5,5l/100km. Den fand ich genial.

Nun hatten wir das Problem mit den 2 Zahnriemen. Der neue gebrauchte Motor bekam die neu und der, der die Einspritzpumpe steuert, war von einem der vorherigen Mechaniker verkehrt aufgelegt. Richtig aufgelegt lief der Motor nicht, also haben wir ihn irgendwie zum Laufen gebracht über das einstellbare Rad. Einstellwerkzeug: Gehör. Und er läuft wirklich ruhig.

Nun habe ich schon mit mehreren Werkstätten telefoniert. Niemand will mir die ESP einstellen. Da traut sich keiner ran, niemand hat angeblich Unterlagen. Es ist auch die Frage – ist es überhaupt großartig verstellt? Tatsache ist: Der Bock ist merklich weniger spritzig, läuft nur noch 140km/h und verbraucht 6,7l/100km. Obwohl…

Dafür braucht er aber viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel Anlauf.

Könnte der schlechtere CW Wert sein, das Mehrgewicht – oder eben die Motoreinstellung.

Ich werde wieder anfangen, Werkstätten abzutelefonieren. Irgendeiner muss doch wissen, wie man die ESP mit einer Uhr einstellt. Oder ich nehme den Motor aus dem Schlachter, wenn der gut läuft. Ich bin hin und hergerissen.

Die coolste Lösung wäre ein 90PS Turbodiesel, aber dann wäre die Abgasnorm und damit die grüne Plakette flöten. Und wenn man in einer Umweltzone wohnt….

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Der Juni Altautotreff in Darmstadt

Ein richtig schöner Sommernachmittag – ideale Voraussetzungen für einen Altautotreff. Und es kam auch wieder eine illustre Runde nach Darmstadt, wie beispielsweise dieser HotRod.

Ganz klar ein Oldtimer, bei anderen wundert man sich, dass sie schon ein H-Kennzeichen haben. Beispielsweise bei Audi 80 Typ 89 – viel zu modern für einen Oldtimer? Offensichtlich nicht.

Andere haben das Alter, verzichten aber auf das H zugunsten von einem Motorumbau, wie dieser VW Scirocco 1.

Oder auch dieser 6er BMW, der aus Kalifornien reimportiert wurde und über ein Airride Fahrwerk verfügt.

Beim Wegfahren sah man, dass der BMW deutlich weicher gefedert ist, der Scirocco hoppelte auffällig. Die Geschmäcker sind verschieden, aber das ist auch gut so. Ich liebe die verschiedenen Variationen des Hobbys.

Der Florin packte mal wieder seinen anderen C Kadett Caravan raus, sein weißer hat ein derbes Fahrwerkproblem und es ist noch nicht sicher, ob der weiterleben darf. Aber sein roter ist eh der spannendere #becauseracecar.

Werner kam mit seinem Omega Leichenwagen.

Von vorne musste ich ihn nicht fotografieren, er hat ausnahmsweise mal keinen neuen Kühlergrill, weil er gerade an einem spannenden Projekt arbeitet, das ich an dieser Stelle noch nicht verraten will. Aber ich freue mich, dass da gerade einmal wieder etwas sehr ausgefallenes entsteht.

Es waren wieder anregende Gespräche in Darmstadt.

Der nächste Altautotreff ist am 21.07.2019.

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Und dann hau ich mit dem Hämmerchen…

Normal hatte ich das Problem beim Titan nicht, aber wenn ich vollbeladen fahre, schleift es immer noch ein wenig hinten links. Nicht schlimm, aber man sieht – es ist der Lack ab.

Auch die Heckschürze leicht angeschliffen. Am Reifen sieht man nichts – noch nicht. Zeit zu handeln. Also aufgebockt und mit dem Hammer die Kante umgelegt. Auch habe ich die Schraube an der Heckschürze etwas nach unten verlegt und die Heckschürze etwas mit der Fächerscheibe heruntergeschliffen. Am Schluss habe ich das mit Brantho Nitrofest geflutet.

Dass ich die Kante der Heckschürze mitlackiert habe, macht durchaus Sinn. Ich glaube zwar nicht, dass das jetzt noch schleift, aber sollte es das tun, weiß ich anhand des fehlenden Lacks wo.

Warum das geschliffen hat, erschließt sich mir nicht wirklich. Beim Verschränkungstest war alles ok. Evtl. haben sich die Federn noch etwas gesetzt.

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Stuktur

Als ich gestern in die Werkstatt kam, war ich nicht sehr begeistert von meiner Arbeit am Armaturenbrett. Es war viel zu glatt geworden – und glänzte viel zu sehr!

Nein, so konnte das nicht bleiben. Ich fuhr in einen Billigmarkt, da sollte es Strukturlack geben für ganz kleines Geld. Gibt es auch. Keine drei Euro die Dose. Problem: Das ist eigentlich zum Ausbessern von verputzten Wänden gedacht.

Ich habe es probiert: Geht der Lack darunter hoch, wenn ich das drüber lackiere?

Gewartet. Nix passiert. Es verträgt sich. Und Kunstharz ist nicht 100% durchgetrocknet. Die Lacke sollten sich verbinden. Kann sein, dass das letztendlich vollkommen in die Hose geht. Ich bin das Risiko eingegangen und habe das Armaturenbrett komplett übergeblasen.

Ja – DAS ist Struktur. Struktur, wie ich sie mir gewünscht hatte.

Aber ob die Oberfläche kratzfest wird? Ich habe weiter experimentiert und den sehr langsam trocknenden Strukturlack mit mattschwarz übergeblasen, damit sich auch diese Lacke verbinden.

Ich lass das jetzt maldurchtrocknen, lege sicherlich noch 1-2 Schichten mattschwarz drüber. KÖNNTE was werden. Bisher sieht es gut aus.

Die Instrumententafel tat das überhaupt nicht. Durch das Erwärmen beim Lackieren mit dem Struktulack hatte sie sich ziemlich verzogen.

Also wieder heiß machen und beschweren, damit sie wieder gerade wird.

Kann sein, dass ich den Strukturlack wieder komplett runterschleife, das Ergebnis gefällt mir noch nicht. Ich habe erst einmal es grob angeschliffen und ohne Erwärmen lackiert. Mal sehen, wie das wird…

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Chapeau OST-Blog!

Manchmal ist es schon wirklich grausam, welche Typenbezeichnungen auf den Sozialen Medien, in Foren etc. erscheinen. Ein zweitüriger BMW E30 wird zum Coupé, das Zwischenmodell bzw. Faceliftmodell des VW Passat 32 wird zum Typ 32A, obwohl es diese Bezeichnungen nie gab. Ab und an rollen sich mir da die Fußnägel auf beim Lesen.

Olaf vom OST-Blog ging das wohl genauso und deshalb hat er eine online Petition zu diesem Thema gestartet.

Bitte zeichnet diese online Petition! Es ist wichtig!

Ich sehe förmlich bei einigen die Fragezeichen aus den Köpfen mancher Leser in diesem Moment aufsteigen. Was soll der Müll? Gibt es nichts Wichtigeres?

Ja natürlich. Tausende Dinge! Aber kennt irgendwer auch nur eine openPetition, die irgendwas gebracht hätte? Ich nicht. Selbst wenn es um wichtige Dinge geht – so etwas zu zeichnen wird leider nichts bringen, weil es lediglich eine Meinungsäußerung ohne jegliche rechtliche Relevanz ist. Selbst wenn die angestrebten 1 Million Stimmen zusammenkommen würden, das Kraftfahrtbundesamt muss trotzdem nicht reagieren.

Gelungene Satire – Chapeau! Hätte von mir stammen können…

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