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Vorbereitungen für den TÜV

Heute wird’s ernst. Sehen wir mal, was rauskommt. Bei der Eintragung des Aufbaus bin ich eigentlich sehr zuversichtlich, da bin ich gut vorbereitet.

Dokumente

Wobei mir die Umbauten fast keine Magenschmerzen bereiten, eventuell macht mir noch irgendwas technisches Probleme. Drückt die Daumen!

Am Samstag habe ich noch den Innenspiegel montiert. Der ist bei Ford ja an die Windschutzscheibe geklebt. Doofes System, ist aber so. Mir wurde empfohlen, direkt von Ford da ein Klebepad zu holen, das hält wenigstens. Damit ich nicht umsonst durch die Gegend fahre, habe ich Ford Händler abtelefoniert.

Der erste Händler fragte erst nach dem Baujahr, brauchte relativ lang, um das Ding im Computer zu suchen, um mir dann zu sagen, dass er es bestellen müsse. Die Zeit hatte ich nicht. Und dann habe ich offenbar meinen neuen Ford Händler gefunden. Beim zweiten, bei dem ich anrief kam auf der Frage nach dem Klebepad die Antwort, ja klar, haben wir immer auf Vorrat da. War mir auf Anhieb sympathisch. Dass das eine relativ kleine Klitsche ist, der Parkplatz eher nach Hinterhofwerkstatt aussieht und da ein abgemeldeter Ford Sierra stand, machte für mich den Laden noch sympathischer. Winziges Büro und auf der Theke lag bereits das Klebepad. 2 Euro und ich war glücklich. Ich glaube, wir werden Freunde.

Der Typ hat sogar noch erklärt, wie ich es am besten montieren soll.

Alte Kleberreste abkratzen ist klar, dann Spiegel mit feinem Schleifpapier leicht anrauen und entfetten. Gut Angeraut hätte ich sicher nicht, aber wenn das ein Typ mit einem Ford Service empfiehlt, der das seit Jahrzehnten macht, dann glaub ich dem.

Innenspiegel

An der Scheibe auch die Kleberreste entfernen, entfetten und den Spiegel gleichmäßig andrücken. Wie meinte der Typ „Entschieden, aber nicht brachial“, soll nicht nur einer die Scheibe dabei zum Brechen gebracht haben.

Innenspiegel

Dann am besten den Spiegel einen Tag nicht verstellen, bis der Kleber richtig angezogen hat. Das war ja kein Problem.

Die Uhr drüber lässt sich übrigens nicht mehr einstellen. Na, im Notfall klebe ich die erst einmal ab, es gibt, wenn ich TÜV habe, sicherlich noch einige Kleinigkeiten, die ich nach und nach abarbeiten werden, weil sie nerven, auch wenn sie technisch irrelevant sind…

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Endlich: Der Rollout!

Gestern war für mich quasi ein Feiertag. Der erste Rollout nach dem Umbau und der „Restauration“ des Titan. Um nicht ewig hin und her rangieren zu müssen, habe ich meine Rangierhilfen genutzt. Ging fix.

Focht Titan

Fix ging auch das Einstellen des Innenspiegels. Ein Griff und das Ding war ab.

Innenspiegel

Geklebter Scheißdreck. Ein Ford Problem. Kein TÜV Problem, weil ich zwei Rückspiegel habe, aber ganz ehrlich: So ein Innenspiegel ist schon praktisch.

Aber egal, es war so weit: Titan meets Sonnenlicht.

Focht Titan

Die erste Fahrt ging zu einer Agrarwaage. Der TÜV will eine Wiegung von gesamtem Leergewicht und der Hinterachse. Die Fahrt war etwas abenteuerlich, denn die Straßenlage war katastrophal. Die Spur war noch nicht eingestellt und durch die Tieferlegung ist die Achsgeometrie natürlich versaut.

An der Waage die Aussage: Achsen wiegen einzeln? Machen wir nicht. WTF! O.k. – da es nicht so viel kostete, habe ich wenigstens das Gesamtgewicht ermitteln lassen, weil ich neugierig war.

Wiegekarte

1071 kg – das sind 127kg mehr. Da sind natürlich auch Dinge wie Musikanlage etc. auch dabei.

Nächste Station: Waschplatz. Der Staub musste runter.

Focht Titan

Erst einmal grob. Ich konnte es einfach nicht mehr ertragen.

Auch die Spur habe ich einstellen lassen. Marco war mal wieder mein Held.

Focht Titan

War vollkommen daneben. Oder anders ausgedrückt: Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und dann habe ich das gemacht, worauf viele gewartet haben: Fotos. Denn endlich konnte ich den Wagen mit mehr Abstand aufnehmen. Ist schon auch immer ein Risiko, in beengten Verhältnissen zu schaffen und das Gesamtpaket nicht ausreichend mit Abstand betrachten zu können. Man könnte sich bei Proportionen verschätzen. Aber ich bin mit den Proportionen ganz zufrieden.

Focht Titan

Focht Titan

Focht Titan

Focht Titan

Focht Titan

Focht Titan

Zeit für einen kleinen Vergleich mit meinem im Photoshop realisierten Kopfkino damals. Ich hatte mich offenbar mit den Proportionen des Kastens etwas verschätzt.

Planung

Ganz ehrlich? Ich finde das Ergebnis deutlich besser, als die Photoshop Variante…

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Zu tief.

Natürlich stand gestern als erstes das Beilackieren des Radlaufs ganz oben auf der Agenda.

Radlauf

Dann musste ich mir Gedanken darüber machen, wie ich den Titan aus der Werkstatthölle bekomme. Denn Wege freihalten über so lange Zeit? Wozu? Deshalb war er mit der Zeit ziemlich eingebaut.

Werkstatthölle

Draußen war endlich einmal abgekühlt. Um einmal das Klima der Werkstatthölle zu erklären. Die eigentliche Hölle hat kein Fenster. Es gibt nur das Tor in der Vorhölle, eine Tür mit Lüftung in der Vorhölle und der Treppenaufgang in den 1. Stock. Es dauert glücklicherweise sehr lange, bis sich sie aufheizt. Aber leider auch, bis sie wieder abkühlt. Kompletter Abend mit offenem Tor und das ist der Temperaturunterschied:

Thermometer

Draußen waren ca. 20°C

Aber ich schweife ab. Ich habe erst einmal grob Platz gemacht, aufgeräumt wird definitiv, wenn ich durch bin mit dem Titan. Räder hinten wieder drauf, abgelassen und UPS!

Focht Titan

Obwohl die Bühne komplett unten war, lag der Wagen immer noch komplett auf. Das liegt einerseits an der Tieferlegung, andererseits an den RS Seitenschwellern. Was tun? Meine Vermieterin will u.a. ein paar Holzplatten. Die Kreissäge angeworfen und 8 passende Platten zurechtgesägt und den Titan darauf abgesetzt.

Focht Titan

Das reichte, um ihn herunterzubekommen. Schieben? Wieso? Der fährt doch! Also einen Meter zurückgefahren.

Focht Titan

Da zeigte sich schon das erste Problem, das ich leider nicht mit Bildern dokumentiert habe: Ich habe ja eine Klappe über dem Rest der Reserveradmule: Das klappert furchtbar! Da muss irgendeine Verriegelung her. Irgendetwas Versenkbares. Mal sehen, ob ich da irgendwas finde. Vielleicht hat einer eine Idee für eine günstige Lösung?

Nun hieß es den Wagen innen leer zu räumen. Dabei fand ich das Typenschild, das ich anfertigen lassen habe für den Titan. Sollte der Wagen irgendwann in andere Hände kommen, soll man noch nachvollziehen können, wer den gebaut hat.

Typenschild

Pirat und Prolo haben auch solche Schilder. Übrigens ganz billige Geschichte: Das sind gravierte Schilder für Pokale.

Den Innenraum habe ich weitestgehend ausgeräumt.

Laderaum

Auch das Armaturenbrett ist erst einmal grob gereinigt.

Armaturenbrett

Heute ist erster Rollout, wenn alles klappt. Probefahrt und Spur einstellen lassen. Und eventuell schaffe ich es auch noch auf eine Waage. Denn für die TÜV Eintragung brauche ich das neue Gesamtgewicht und das Gewicht auf der Hinterachse. Finde ich spannend, wie sich das Gewicht verändert hat. Einerseits ist der Aufbau hinten ja höher und zusätzliche Streben drin. Andererseits entfällt die schwere Heckklappe (Hecktüren haben ein Grundgerüst aus leichtem GFK), es gibt keine schweren Seitenscheiben, etc. Schwerer ist er wahrscheinlich schon, nur um wieviel?

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Verschränkungsprobleme

Ich arbeite meine Checkliste beim Titan inzwischen konsequent ab. So kam der Kantenschutz auf der Fahrerseite gestern noch auf den Aufbau. Der musste nur zurechtgeflext werden.

Kantenschutz

Am Unterboden habe ich etwas Farbe ausgebessert – davon habe ich vergessen das Bild zu machen. Dafür gibt es ein Bild von den lackierten Inbusschrauben für die Felgendeckel.

Schrauben

Der Rostlöser an den Spurstangen hat nichts gebracht. Da musste ich mit der Lötlampe dran.

Spurstange

Aber nach dem Erwärmen war es kein Problem mehr, beide Seiten gingen auf. Auch da ein Haken dahinter.

Unterm Fahrzeug ist nichts mehr zu richten. Also konnte ich die Stützen zwischen Scherenhebebühne und Titan rausnehmen und das erste Mal den Bock wieder auf dem Werkstattboden abstellen. Endlich konnte ich also auch die Antriebswellen wieder festziehen. Die Mutter wird zudem verkeilt.

Antriebswellen anziehen

Ich will so gut vorbereitet, wie möglich die TÜV Abnahme angehen. Die neuen Felgen haben eine negativere ET, dazu kommen die H&R Tieferlegungsfedern, da ist ein Verschränkungstest beim TÜV obligatorisch, ob die Räder nicht schleifen, selbst wenn das Auto komplett einfedert. Dazu wird diagonal unter ein vorderes und ein hinteres Rad eine Felge gestellt und das Fahrzeug abgelassen.

Verschränkungstest

Ich dachte vorne wird’s eng. Gut, eng wurde es, aber noch im Rahmen des Möglichen. Hinten hatte ich mir keine Sorgen gemacht, aber da lag der Reifen am Radlauf an.

Radlauf

Na super! Aber gut, dass es mir vorab aufgefallen ist und es nicht erst bei der Prüfung. Das hätte eine Eintragung definitiv vereitelt. Also Hammer her und Radlauf umlegen. Zudem kam die Heckschürze dem Reifen verdammt nah. Die stand etwas vom Radlauf ab.

Radlauf

Also seitliche Schraube raus und mit einer Grippzange die Heckschürze bündig an den Radlauf gezogen und dann eine Blechschraube durchgejagt.

Radlauf

Operation geglückt, da schleift nichts mehr.

Radlauf

Auf der Beifahrerseite ging es nicht ganz so glücklich. Da hatte ich nicht den kompletten Radlauf ersetzt und deshalb gab das Blech unterschiedlich nach und es platzte auch einiges ab.

Radlauf

Ich kam ums Spachteln nicht herum.

Radlauf

Zum Abschluss des gestrigen Abends konnte ich noch grundieren. Natürlich beide Seiten, denn innen war auch auf der Fahrerseite durch das Hämmern Lack abgeplatzt.

Radlauf

Da muss jetzt natürlich noch Lack drüber.

So langsam kann ich die TÜV Abnahme vorbereiten…

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Das „große“ Räumen in der Vorhölle

Ich hatte es ja angekündigt: Am vergangenen Samstag wurde in der Vorhölle aufgeräumt. Ich hatte zwar aufgerufen, ob jemand zum Helfen kommt, aber hatte bei den Temperaturen wohl niemand Bock drauf. Ist nicht so schlimm. Und auch wenn es in der Vorhölle deutlich kühler ist, als draußen – am Ende war ich trotzdem nassgeschwitzt. Und dann schwitzt auch mein Handy in der Brusttasche meines Werkstattstramplers. Teilweise so, dass es sich erst nach einer Trockenphase entsperren lässt.

Ich habe meine Ziele niedriger gesteckt, wichtig war erst einmal das, dass die Wege wieder alle frei sind, sperrige Teile, die ich vorerst nicht brauche, ins Hochlager kommen etc. Dazu muss man erst einmal noch mehr Chaos schaffen.

Vorhölle

Es fand sich so einiges wieder, einiges fand weiter oben Platz, anderes flog direkt in den Müll. Ich habe den Motorkran aufgebaut, um einen Motor auf den freigewordenen Rollwagen, auf dem der Escort Motor stand, zu hieven. Die Gelegenheit habe ich genutzt, um etwas nachzuholen, was ich vergessen hatte – am toten Polomotor das Öl ablassen.

Motorkran

Da muss ich noch ein paar Teile abbauen, dann fliegt der in den Schrott. Langsam lohnt es sich vom Gewicht wieder, wegzufahren.

Das wichtigste Ziel habe ich erreicht, vorher wollte ich nicht aufhören: Die Wege beispielsweise in den Keller, sind wieder frei.

Vorhölle

Aufgeräumt ist definitiv etwas anderes, aber es sieht etwas ordentlicher aus.

Vorhölle

Vorhölle

Der Plan geht so weiter: Demnächst einen Hänger von einem Kumpel für eine Woche leihen und ein bis mehrmals füllen mit allem Möglichen, was weg kann. Sowohl von meiner Vermieterin, als auch von mir und so mehr Platz schaffen. Denn letztendlich platzt die Werkstatthölle jetzt schon aus allen Nähten…

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Polo 6N macht den TÜV Prüfer glücklich

Die hintere Stoßstange für den Titan war lackiert, Zeit auch dieses Kapitel abzuschließen. Also ran an das Auto damit. Ziemliche Fummelei die Muttern da hinten draufzubekommen.

Stoßstangenmontage

Wer hat sich denn das so ausgedacht? Ach ja, war ich ja selbst. Künstlerpech. Als weder Auspuff noch AHK dran waren, ging das irgendwie leichter. Dauerte seine Zeit, aber ging.

Die Kanten der Stoßstange dürfen nicht zu hart sein. Es gibt da sogar eine genau definierte Rundung, die sie mindestens haben müssen. Den Wert weiß ich gerade nicht. Sicher ist: Die Kanten waren hart an der Grenze der Legalität. Das kann man aber ändern.

Ich hatte mir lange Gedanken gemacht, was ich dazu verwende. Auch schon klebbare Gummileisten besorgt. Dann fielen mir Dachleisten von einem Polo 6N Variant in die Hand. Die hatte ich von einem Schrottplatzbesuch bei der Rückenwindtour 2016 geborgen. Waren billig und ich dachte mir, vielleicht brauchst Du sie irgendwann. Irgendwann war gestern.

Die Leisten haben exakt die Breite der Stoßstange, sind aus Gummi mit einem Metallkern. Störrisch zu biegen,, aber es geht. Ich habe Löcher gebohrt und mit dem Senkbohrer für Senkkopfschrauben vorbereitet. Die Leisten sind dick genug dafür. Dann zunächst an den Seiten angeschraubt.

Custom Bumper

Mit Gewalt ließen sie sich um die Ecken zwingen.

Custom Bumper

Wie man schon sieht, habe ich gleich noch das Problem der Reflektoren gelöst. Der bisherige Befestigungspunkt war nicht optimal, denn die Heckschürze, wo ich sie angeklebt hatte, war nach unten geneigt. So reflektierten sie nicht nach hinten. Ich hatte ja schon geschrieben, die Leisten sind dick. Dick genug, die Reflektoren zu versenken, so dass sogar etwas Gummi übersteht. Problem war der Metallkern. So einfach Ausschneiden ging nicht.

Ich brauchte die Flex. Die zwei langen Seiten ausgeschnitten und ein Schnitt diagonal.

Stoßleiste

Der geschmolzene harte Gummi – ich hab den etwas unterschätzt. Gib nenne Brandblasen an den Griffeln.

Den Gummi an den kurzen Seiten bis zum Metall mit dem Cuttermesser durchschneiden und ich konnte durch hin und her bewegen das Metall brechen.

Stoßleiste

Die Lücke ist optimal für die echt schmalen Reflektoren.

Custom Bumper

Natürlich brauchte ich das beidseitig. Und da zwei Leisten nicht reichten, gab es einen Teil einer dritten Leiste in der Mitte.

Focht Titan

Die To Do Liste wird kleiner…

TO DO LIste

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Mal wieder mit dem Pinselchen rund um den Pirat

Ich weiß nicht mehr, wie viele Grautöne der Pirat inzwischen hat. Als ich im Dezember 2009 begann ihn in RAL 7010 Zeltgrau umzulackieren, hätte ich nie gedacht, dass ich ihn so lange fahren werde. Schon alleine deshalb war die Lackvorbereitung nicht immer perfekt. Damals war der Lack einfach ein eBay Schnäppchen, Hersteller weiß ich nicht mehr. An der Führung des Faltdachs sieht man, dass er inzwischen stark ausgeblichen ist. Ursprünglich war der Lack auch seidenmatt, inzwischen ist er stumpfmatt. Es ist Kunstharzlack und nicht für Autos gedacht. Dass es trotzdem geht, sieht man ja. Immer wieder musste ich aus verschiedenen Gründen nachlackieren und ich nahm, nachdem der ursprüngliche Lack aufgebraucht war, meist irgendein Zeltgrau der verschiedensten Hersteller und immer fiel es etwas anders aus.

Aus diversen Gründen habe ich immer wieder Lackabplatzer. Ein wenig Rost darf durchkommen, aber was ich hasse, ist wenn der darunterliegende Lack durchkommt. Sei es das Blau bei den meisten Stellen, silber bei der Motorhaube, rot bei der Heckklappe, oder weiß bei den Computergehäuseblechen, mit der ich die Heckklappe damals gecleant habe.

Hier zwei Beispielbilder an der Heckklappe:

VW Pirat

VW Pirat

Ich habe mir den Luxus gegönnt, Brantho 3 in 1 in Zeltgrau anmischen zu lassen. Teurer Spaß, weil es kein Standartfarbton für Brantho ist, aber das war es mir wert. Und so rannte ich einmal wieder mit dem Pinselchen rund um den Wagen. Die Bilder nur exemplarisch wieder von der Heckklappe.

VW Pirat

VW Pirat

Das braucht natürlich wieder etwas, bis es „beipatiniert“ ist, aber irgendetwas ist ja immer.

Eine komplette Neulackierung? Kommt nicht in die Tüte! Ich weiß ja, dass der Pirat inzwischen strukturell wieder super ist, aber er darf jede Kampfspur mit Stolz tragen. Keine Fake Patina, wie sie in manchen Kreisen Mode ist, sondern echte Spuren eines bewegten Autolebens.

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Pfeiff auf die ZV der Beifahrertür!

Ich habe mich entschlossen, mich nicht weiter mit der ZV der Beifahrertür vom Titan herumzuärgern. Die ZV schließt die Hecktür, ich brauch einen Schlüssel weniger, mehr muss die Billig ZV nicht können. Ich könnte eine Zentralverriegelung aus einer Serienausstattung verbauen, aber billig war keine zu schießen, Klappe zu, Affe tot. Ich konnte also wieder die Türverkleidungen montieren. Ich wollte die Verschraubungen des Motors noch mit Schraubensicherungslack sichern, hab aber keinen gefunden. In der Not habe ich eben etwas Sekundenkleber verwendet.

Gestänge

Türfolien wieder verklebt und dann die Türverkleidungen montiert.

Türverkleidung

Dann hieß es noch das Steuergerät zu verstecken. Der Escort hatte ab Werk Lautsprecher im Fußraum. Angeschlossen hatte die die Spielzeugdinger nie – jetzt, wo ich den Lautsprecher herausgerissen habe, habe ich auch gesehen, dass die Membran gerissen war, also eh Schrott.

Lautsprecher

Den Platz nimmt jetzt das Steuergerät ein, das ich stumpf mit Kabelbindern ans Gehäuse befestigt habe. Noch einen Massepunkt gesetzt und das Stromkabel auf Dauerplus gelegt.

Steuergerät

Blende wieder drüber und aus meinem Sichtfeld. Da ist es geschützt und alles gut.

Lautsprecherblende

Alle anderen Blenden, die ich rausgeschraubt hatte, habe ich ebenfalls wieder reingeschraubt, auch die Türverkleidung auf der Beifahrerseite.

Eine Dose vom MIPA Protector hatte ich noch. Damit habe ich hinten noch die Ladekante wieder lackiert. Dies Baustelle ist ebenfalls abgeschlossen.

Ladekante

Ebenfalls mit dem Protector habe ich endlich auch die hintere Stoßstange lackiert. Das hatte ich lange aufgeschoben, weil ich nicht wusste, ob noch irgendetwas anderes mit dem Lack lackiert werden muss – wie schon geschrieben – letzte Dose.

Stoßstange

Die To-Do-Liste schrumpft, wobei ich mir sicher bin, noch irgendetwas vergessen zu haben…

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Aufräumeinsatz in der Werkstatthölle am kommenden Samstag, den 28.07.2018

Vorhölle

Ums gleich vorneweg zusagen – der kommende Samstag ersetzt nicht das Hallengrillen, aber wir können bei Bedarf auch Grillen…

Meine Vermieterin macht gerade Tabula Rasa. Den ersten Stock über der Werkstatthölle hat sie schon radikal entrümpelt. Nun ist die Vorhölle dran. Auch da stehen viele Sachen von ihr, aber leider auch von mir. Und sie will sich einmal von vielem freischwimmen. Ich sehe ein, dass auch von mir einiges verschwinden muss, bzw. anders eingelagert werden muss.

Der EuroHotRod darf stehen bleiben. Sicherlich auch beispielsweise der Werkstatkran, weil der schnell weggeschoben ist etc. Aber ansonsten soll vieles weichen. Sie will den Sperrmüll bestellen, muss aber vorher wissen, wieviel Material es wird. Und meine Vermieterin und ich arbeiten immer gut zusammen. Deshalb helfe ich und es wäre cool, wenn noch ein paar andere helfen würden. Gerade, um Blechteile hoch ins Hochlager zu bringen – wenn unten und oben einer steht – das hilft viel.

Wer hat Lust und Zeit? Verpflegung geht auf mich und wie schon geschrieben – wir können gerne im Anschluss auch Grillen. Wir starten so um 13 Uhr. Adresse wie üblich per E-Mail, wer nicht weiß wo. Nähe Mainz.

Hallengrillen ist dieses Jahr ein Problem, da der harte Kern des Fusselforums gerade an jedem Wochenende irgendetwas anderes hat, oder ich an den anderen Wochenenden Termine habe, die bei mir nicht gehen. Und ich will nicht, dass bei zwei Veranstaltungen sich die Leute entscheiden müssen, zu wem man geht.

BTW: Eventuell wärt Ihr dann beim ersten Rollout des Titan dabei…

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Back to Crashtest

Der Titan war beilackiert, also habe ich die Streifen wieder aufgeklebt.

Focht Titan

Beim Kleben fiel auf: Der Lack ist noch nicht 100% durchgetrocknet. Der Härter war wohl etwas wenig, oder zu überlagert. Das Klebeband zum Fixieren des schwarzen Rasters hinterließ Spuren. Die haben sich aber wieder zurückgebildet. Also Augen zu und durch. Wenn das jetzt so weit getrocknet ist, dann trocknet das auch noch durch.

An den Kotflügeln war an den Radläufen der Zierstreifen hochgegangen. Ich hatte das probiert mit dem Heißluftföhn zu korrigieren. Ging in die Hose. Heißluftföhn ist einfach zu heiß.

Zierstreifen

Wenn ich schon mal am Kleben war, hab ich das eben auch abgezogen und neu geklebt. Um die Folie in die Sicken zu drängen benutzte ich einen normalen Föhn und nicht den Heißluftföhn – stilvoll mit einem Föhn von Dunlop.

Dunlop Föhn

Nin, ich habe nicht exorbitante Summen gezahlt, nur weil ich einen echten Föhn von Dunlop haben wollte. Den gab es in einem Billigmarkt für 6 Euro und der war eben zufällig von dem Reifenhersteller.

Schloss und Türgriff eingebaut und die Stangen eingehängt.

Focht Titan

Die Beifahrerseite war irgendwann fertig.

Focht Titan

Auf der Fahrerseite das selbe Spiel – auch hier hatte sich die Folie am Radlauf gehoben.

Focht Titan

Auch da ist jetzt alles wieder komplett.

Focht Titan

An der Fahrertür habe ich die Zentralverriegelung wieder angeschlossen – die Beifahrertür schließt sie immer noch nicht. Und ich bin am Überlegen, die einfach wegzulassen. Geht ja eigentlich nur um die Hecktür, für die ich den Schlüssel sparen will. Scheiß auf die Zentralverriegelung der Beifahrertür. Ich will mich einfach mit dem Müll nicht mehr herumärgern.

Ich hätte damals aus dem Rapid die Zentralverriegelung komplett ausbauen sollen – wusste damals aber gar nicht, dass der eine hatte.

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