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Autos die mit „F“ anfangen…

Wie sagt Peter alias der Engländer immer so schön: Bei Autos die mit „F“ anfangen, macht das Schrauben keinen Spaß. Fiat, Ford, Franzosen… Er sollte mal wieder Recht haben.

Ich habe die Zentralverriegelung bekommen. Da die für 4 Türen gerade einmal 2 Euro mehr kostete, hab ich mich für die entschieden und nicht die für die 2türige Version genommen. Eine gute Entscheidung wie sich herausstellte. Einbauanleitung? Es lag wirklich nur ein Schaltplan dabei – mehr nicht.

Zentralverriegelung

Aber wie schwer kann das schon sein? Als erstes interessierte mich, ob die neue Zentralverriegelung den Stellmotor an der Renaulttür am Heck richtig ansteuert. Das erste „F“ – Franzosen. Ich habe das erst einmal provisorisch verkabelt. Ich habe mir irgendwann ganz billig einen Satz Kabel mit Krokodilklemmen an den Enden besorgt – die waren genau richtig für diesen Zweck.

Krokodilklemmen

Also das Schloss an der Hecktür mit dem Haupstellmotor angesteuert und gesehen was passiert.

Zwar wird der Motor angesteuert, aber er klemmte und schaffte nicht ausreichend Weg, um die Tür zu schließen. Ich habe alles probiert, um das wieder gangbar zu machen. Keine Chance. Der Motor schaffte es auch nach mehreren Schmierorgien nicht. Ich entschied mich für eine Radikallösung. Ich habe einfach einen der zusätzlichen Stellmotoren eingebaut.

Was soll ich sagen? Es geht tatsächlich!

Um das einzubauen musste ich das Schloss ausbauen, dabei hat sich die untere Verriegelung ausgehängt. Bis ich das wieder alles zusammengefummelt hatte verklangen diverse Flüche.

Zentralverriegelung

„F“ für Franzosen… Bei der Verriegelung muss noch noch mal ran. Die Tür fällt nicht mehr so selbstverständlich ins Schloss. Die Verriegelung muss eben 100% sitzen.

Zwischendrin musste ich mal etwa zum Nerven beruhigen machen. Unter den Heckleuchten sind ja so runde Vertiefungen mit einem Loch in der Mitte. Da fehlte noch etwas. Mein Schlacht-Rapid war ja ein Facelift, da sitzen über diesen Vertiefungen Plastikverkleidungen, beim Vorfacelift Gummipuffer. Ich habe mich für Gummipuffer entschieden.

Anschlaggummis

Ich war aber nicht bei Renault, sondern habe mich für Normteile entschieden. Für was diese Anschlaggummis gut sind? Nun, wenn man die Türen komplett öffnet, verhindern sie, dass die Scharniere an die Karosserie anschlagen.

Anschlaggummis

Und noch etwas anderes am Heck fehlte. Seht Ihr es auf dem folgenden Bild?

Focht Titan

Die Land Rover Heckleuchten haben einen Nachteil: Sie haben keine Reflektoren. Die sind aber vorgeschrieben. Also musste ich zusätzliche Reflektoren anbringen. Ich habe lange gesucht, bis ich so dezente schmale Reflektoren gefunden habe, die jetzt an der Heckschürze kleben. Aber die Dinger haben tatsächlich ein E-Prüfzeichen, was wieder einmal notwendig ist in Deutschland.

Weiter mit der Zentralverriegelung. Als nächstes kam der Motor in die Fahrertür. Der steuert das Ganze. Die im Set beiliegenden Metallstreben waren für die Montage zu kurz.

Zentralverriegelung

Aber ich hatte Lochstreifen auf der Rolle. Zwei passende Stücke zurechtgeschnitten und damit ging dann die Montage.

Zentralverriegelung

Wieder provisorisch verkabelt und getestet. Am Anfang arbeiteten die Schlösser gegeneinander, also wenn vorne zu war, war hinten offen und umgekehrt. Umgepolt und es funktioniert. Aber nur, wenn der Griff oben ist und der federt nicht mehr ganz nach oben. „F“ wie Franzosen.

Weiter auf der Beifahrerseite. Da ging die Montage des Motors schon schneller.

Zentralverriegelung

An dieser Stelle wäre es jetzt eigentlich nur noch die Sache sauber zu verkabeln, wenn es nicht ein „F“ wie Ford wäre. Das Schloss geht so schwer, dass es der Motor einfach nicht schafft, es weit genug zu bewegen.

Die Tür bleibt entweder verschlossen, oder offen. Ging schon immer schwer die Verriegelung der Türen am Titan. Auch Schmieren der Schlösser funktionierte nicht. Ich überlege jetzt den letzten Motor zusätzlich da reinzubauen. Einen habe ich noch übrig. Vielleicht schaffen zwei Motoren, was ein einzelner nicht schafft…

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Bremst immer noch nicht

Der neue Radbremszylinder für den Titan war gestern gekommen. Zeit noch einmal zu Marco zu fahren mit dem Radbremszylinder im Gepäck, um den richtigen Nippel für die Bremsleitung rauszusuchen. Wir konnten die alte Bremsleitung nehmen, die war eh zu lang. Und mit anständigem Werkzeug ist das Bremsleitungen Bauen kein Problem.

Bremsleitung Bördeln

In der Werkstatthölle ging es dann an den Einbau. Erst einmal die Bremstrommel abgenommen und dann ran an den alten Zylinder. Schrauben mit der Ratsche rausdrehen? Pustekuchen! Kein Platz dafür da. Schrauberfreundlichkeit, die begeistert.

Radbremszylinder

Glücklicherweise waren beide Schrauben gangbar. Gingen ohne Probleme mit dem Ringschlüssel raus. Trotzdem verstehe ich nicht, warum diese Schrauben bei einem neuen Zylinder nicht dabei sind. Das sind Centbeträge, die das kosten würd. Wenn die Schrauben rund sind, was nicht unwahrscheinlich ist, wenn der Zylinder nach Jahren den Geist aufgibt, woher dann neue Schrauben? Sowas hat doch niemand im Fundus…

Radbremszylinder raus, Radbremszylinder rein. Wirklich kein Hexenwerk.

Radbremszylinder

Ich schraub aus solchen Teilen gerne noch den Entlüftungsnippel raus. Nicht, dass ich gerne gebrauchte Entlüftungsnippel verschraube, aber wenn einer beim Entlüften rund wird, dann ist man heilfroh, einen zum Improvisieren im Lager zu haben. Und es gibt eben die verschiedensten Größen, alles kann man sich nicht auf Verdacht kaufen. Aber das hat sich bei dem eh erledigt. Der war bereits rund. Also hätte ich das Gewinde nicht vergeigt, der Radbremszylinder wäre vermutlich eh fällig gewesen.

Entlüftungsnippel

Bremstrommel wieder drauf, Radlagerspiel eingestellt, neuer Sicherungssplint – na dann kann ich ja mit dem Entlüften des Systems beginnen. Das Eezibleed aus der Schublade geholt und befüllt, zugeschraubt und es macht „Knack“. Es ist nie gut, wenn es „Knack“ macht. Das „Knack“ kam vom Deckel. O.k., das war’s mit dem Entlüften.

Eezibleed

Gleich auf dem Werkstattrechner nachgesehen. Das Eezibleed kostet da, wo ich meines (meinen?) damals gekauft habe, inzwischen 35 Euro + Versand. Ich finde das nach wie vor eine gute Erfindung, aber für ein bisschen Plastik, ein paar Schläuche etc. schon ein stolzer Preis. Bei eBay nachgesehen, es gibt inzwischen Nachbauten für 18 Euro (wenn man sie direkt in Fernost bestellt sogar für 14 Euro). Hab ich direkt geordert. Ich möchte ja weiterkommen.

Weitergekommen bin ich an den Hecktüren. Da war jetzt die rechte Seite dran. Das selbe Spiel, wie links.

Ladekante

Fehlte noch die Mitte. da habe ich lange an einem Blech gefeilt, das dazwischen genau passt und das festgeklebt.

Ladekante

Sah gut aus auf den ersten Blick. Dachte ich zu dem Zeitpunkt.

Aber da war noch mehr im Argen. an den Türen war noch eine Lücke und zwar über der unteren Dichtung. Wer es nicht erkennt, das übernächste Bild erklärt es.

Türkante

Also habe ich für beide Seiten aus einem Block Gummi, den mir einer einmal geschenkt hat, je einen Gummi herausgeschnitten.

Gummi

Loch durch an der Tür vorgebohrt und angeschraubt.

Türkante

Pragmatisch gelöst, Lücke ist dicht. Ich wollte das eigentlich verkleben, den Spalt nach oben zuschmieren, dann fiel mir aber etwas anderes auf: Die Tür schloss nicht mehr! WTF!

Das Blech in der Mitte stand wohl zu weit vor. Ich hätte das Schloss neu einstellen können, aber dann hätte die Dichtung wieder nicht abgedichtet – ein Teufelskreis! Was tun? Es half nur die Flucht nach vorne. Die Dichtmasse hatte glücklicherweise noch nicht angezogen. Also wieder ab mit dem mittleren Blech! Eine Spachtel genommen, mit Verdünnung benetzt und das Ganze beigezogen.

Ladekante

Nicht schön, aber das muss ja nix halten, sondern lediglich dichten. Das Zeug heißt schließlich Karosseriedichtmasse. Das Dumme: Ich konnte es nicht testen, ob das nun wieder schließt, denn hätte ich die Türen zugeworfen, wäre mein Modellieren wieder hin und die Dichtmasse an der Dichtung. Bedeutet jetzt, alles was ich kann ist hoffen, dass wenn die Dichtmasse trocken ist, ich eine dichte Kante habe. Das Ganze muss natürlich noch unter Ladeflächenlack verschwinden. Aber erst dann, wenn alles 100% dicht ist.

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Schließen wir das Sommerloch…

Gestern Abend widmete ich mich weiter der Elektrik des Titan. Als erstes bekam er eine neue Batterie. Die vom Prolo ist doch etwas schwachbrüstig für einen 1,8l Diesel.

Batterie

Dann ging es nach hinten. Messen, mich durch den Schaltplan wühlen, … Dabei fiel mir auf, dass ich einfach die Farben auf dem Schaltplan verkehrt gelesen hatte. Ist auch doof so ein Schaltplan in s/w und alle Farben nur in Abkürzungen. Da kann man schon einmal „GR“ als grün lesen, es bedeutete aber grau. Auch schloss ich das Bremslicht an. Dazu drückte ich mit einem Rohr das Bremspedal nach unten.

Bremse

Irgendwann hatte ich alles zusammen, die komplette Heckbeleuchtung funktioniert!

Weiter ging´s mit der Verkabelung der Steckdose der AHK. Ich hatte beim Verkabeln je schon immer ein zweites Kabel mit in die Stecker gezogen, jetzt hieß es nur noch die Kabel anzustecken. Verkabelung hinten fertig!

Verkabelung

Verkabelung

Oder sagen wir fast. In der Tür steckt ein Stellmotor für eine Zentralverriegelung. Es wäre doch cool, eine Zentralverriegelung nachzurüsten, um nicht zwei Schlüssel immer dabei haben zu müssen. Mein Innerstes wehrt sich ein wenig dagegen, denn normal bin ich der gesunden Einstellung: Was ein Auto nicht hat, kann auch nicht kaputt gehen. Aber in dem Fall… Ich hab mir das mal angesehen, eine einfache universale Zentralverriegelung kostet unter 20 Euro und hat einen Anschloss für ein Kofferraumschloss. Ist echt zu überlegen.

Aber ich bin noch nicht fertig am Heck. Da ist ein Problem, das mich wurmt. Die Türen schließen satt, sind aber nicht dicht. Zwischen Dichtung und Karosserie klafft ein Spalt, auf der Fahrerseite ist er besonders groß.

Ladekante

Also habe ich begonnen, diesen Spalt zu eliminieren, indem ich ein verzinktes Blech gekantet habe und vernietet und verklebt habe.

Ladekante

Muss nichtviel können, nur abdichten, damit weder Abgase noch Wasser ins Auto kommen. Und ich bin auf einem guten Weg. Der erste Spalt ist weg, auch wenn die Tür noch nicht 100% dicht ist.

Ladekante

Das komplett dicht zu bekommen, wird mich aber sicher noch einen Abend kosten.

Eine Kleinigkeit wollte ich gestern zum Abschluss aber auf jeden Fall noch erledigen. Ich hatte ja die Rohrverbindung verkehrt montiert. Das habe ich korrigiert – so sitzt es richtig.

Auspuff

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Selbstzerstörung

Ich staunte nicht schlecht, als ich in den Motorraum des Titans blickte. der Luftschlauch zum Luftfilter hatte einen echt minimalen Riss. Jetzt nicht mehr. Jetzt war er einmal rundum gerissen.

Luftschlauch

Ich hab das erst einmal großzügig mit Gaffa geklebt. Mal sehen, wie lange es hält – es sollte mich auf jeden Fall nicht lange aufhalten gestern.

Ich hatte da ein Problem, das ich vor mir hergeschoben hatte. Und das ist jetzt durch eigene Doofheit zu einem größeren geworden. Hinten links war mir eine Bremsleitung wegkorrodiert und weggebrochen. So leicht, dass da einfach eine Standardbremsleitung passt – den Gefallen wollte mit Ford nicht machen. Ich brauchte eine Bremsleitung mit Männchen auf der einen Seite und Weibchen auf der anderen Seite. Marco, mein Mann an der Reifenfront, hat mir gestern so eine Bremsleitung gebördelt. Plan war das Ding einzubauen und die Bremsen zu entlüften.

Bremsleitung

Etwas lang, aber geht. Also theoretisch. Hätte ich die Verschraubung nicht schräg angesetzt am Radbremszylinder. Ging mit der Hand zwei Umdrehungen zu drehen, dann brauchte ich en Schlüssel. Nix bei gedacht, angezogen bis es Knack machte und das Ding wieder locker war. Gewinde rund. Na super – aber selber Schuld Herr KLE.

Bremsleitung

Es geht um Bremsen. Lebensversicherung. An der Stelle zu pfuschen geht gar nicht. Also mal nachgesehen, was ein Markenbremszylinder in der Bucht kostet. Für 9 Euro inkl. Versand für ein Markenprodukt machen wir gar kein Tamtam. Der kommt neu.

Bucht

Das wäre echt am verkehrten Ende gespart. Nicht, dass inzwischen Teile des Gewindes im Zylinder gelandet sind. Ärgerte mich wie Hund, aber da muss ich jetzt durch. Wieso nur einen bestellt? Nun, den auf der anderen Seite habe ich schon ersetzt nach einer Panne. Werde wohl mit dem Radbremszylinder und der Bremsleitung nochmal bei Marco aufkreuzen, wenn das alles da ist und wir werden testen, dass es auch der richtige Nippel ist zum Einschrauben direkt am Zylinder. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Nippel richtig war, nur das Gewinde am Radbremsylinder schon einen Drücker weg hatte.

Unters Auto. Ich hatte inzwischen einen kleineren Dichtring. Irgendein Teil fehlt bei der Verschraubung. Arschlecken, arbeiten wir mit Unterlegscheiben – so wird’s auch dicht.

Auspuff


Nachtrag:

Manchmal steht man auf dem Schlauch – ist natürlich ein Montagefehler, die Federn gehören nach außen, ich werde das noch korrigieren!


Nach zweimal Nachkorrigieren saß die Auspuffanlage, schlägt nirgendwo an und ist dicht. Haken dahinter.

Weiter zu den Heckleuchten. Die wollten ja noch verkabelt werden. Da das alles custom made ist, ist das natürlich Gefrickel. Mit Schaltplan in der Hand nach und nach suchen, welche Farbe zu was gehört und dann Kabel für Kabel mit Quetschverbindern verbinden und mit Isolierband umwickeln zur Sicherung.

Verkabelung

Massepunkte legen, das Ganze Heckmeck eben. Und dann so Dinge wie: Birne war nicht richtig in der Heckleuchte, eine Birne der Kennzeichenleuchte war durchgebrannt etc. Aber bald stellte sich wenigstens auf einer Seite Erfolg ein.

Ich hab auch gleich an jeden Anschluss ein zweites Kabel geklemmt für die Verkabelung der Steckdose der AHK. Damit nichts im Weg liegt, habe ich ein mehradriges Kable besorgt, vermutlich von einer Anhängerverkabelung, das ich durch den Holm über den Türen auf die andere Seite gezogen habe. Hat mehr Kabel, als ich derzeit brauche, aber wer weiß, ob ich das noch einmal brauche. Und dann auch auf der anderen Seite angefangen mit demselben Spiel.

Verkabelung

Ich war so im Workflow, dass ich komplett die Zeit vergessen habe. Normal schaffe ich so bis ca. 22 Uhr. Irgendwann waren meine Kippen alle. Ich schau auf die Uhr: 0:30 Uhr. Verdammt. Als das rechte Rücklicht nicht funktionierte, weil am Kabel kein Strom ankam, habe ich noch die Sicherung gecheckt, die heil war und dann das temporäre Handtuch geworfen. Irgendwie ist da der Wurm drin, aber den angle ich beim nächsten Einsatz.

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Preview aufs Endergebnis

Ich hatte gestern als erstes das Fahrwerk des Titan auf dem Zettel. Stabilisator fest verschrauben, ebenso die Querlenker, auch die Antriebswellen habe ich soweit, wie möglich festgezogen. Die muss ich aber noch einmal festziehen, wenn er auf den Rädern steht, so konnte ich nicht ausreichend gegenhalten.

Fahrwerk

Wie man vielleicht sieht, sind die Spurstangenköpfe nass – das ist Rostlöser. Ich weiche die schon einmal ein, nach dem Fahrwerksumbau muss ich ja die Spur wieder einstellen lassen und es wäre gut, wenn die bis dahin gangbar sind. Fahrwerk vorne komplett – jetzt wollte ich endlich den Wagen auf Rädern sehen, wie tief er mit den H&R Federn kommt. Also habe ich unter jedes Rad untergebaut, der Wagen stand ja auf Unterstellböcken auf der Scherenhebebühne. Räder drauf und runter damit!

Focht Titan

Ja, die Höhe finde ich gut. Vorher war er schon sehr hoch.

Focht Titan

Und die Federn setzen sich sicherlich noch. Ich muss sagen – ja, das Ergebnis sagt mir zu. So hatte ich mir das vorgestellt, mein Kopfkino entspricht dem Resultat.

Ich muss dringend noch einen Verschränkungstest machen. Die Räder stehe satt in den Radkästen, jetzt, da er tiefer ist, dürfen sie aber trotzdem nicht schleifen.

Genug mich am Anblick ergötzt, es ging unter das Auto. Das Schaltgestänge musste ich noch verschrauben – er schaltet wieder. Und dann war da der Auspuff. der war bei der Verbindung zum Kat undicht. Wenn ich mir das Rohr ansehe, wundert mich das nicht im geringsten.

Auspuff

Das kann so nicht dicht werden, als her mit dem Hammer! Schön den Rand zurechtgeklopft.

Auspuff

Nicht perfekt, aber so kann man damit arbeiten, den Rest muss der Dichtring schaffen. Und da war mein nächstes Problem. Irgendwie hat keiner einen Dichtring im Angebot mit dem Escort IV 1.8D in der Zuordnungstabelle – warum auch immer. Vielleicht, weil es ein Nachrüstkat ist. Auf Verdacht einen bestellt, aber der ist zu groß.

Auspuff

War eben Try & Error. Ein kleinerer ist bestellt, wobei es die Größe, die ich gemessen habe (41mm) nicht gibt. Ich habe jetzt einen mit 45mm Innendurchmesser geordert. Mal sehen, ob der passt. Die Auspuffanlage habe ich schon einmal drunter gehängt, aber noch nicht verschraubt ohne die Dichtung. Man fängt eben von vorne nach hinten mit dem Ausrichten an.

Auspuff

Für den Ausgleichsbehälter bin ich noch über ein Emaille Schild gestolpert, dass viel besser passt zum Verdecken des Fordemblem. Das Teil stammt von einer alten Heizungsanlage aus einer US Kaserne. Und da das am rechten vorderen Kotflügel ist, passt das wie die Faust aufs Auge.

Ausgleichsbehälter

Da der Behälter ja unter Druck steht, habe ich es vorgezogen das Schild mit Dichtmasse zu verkleben.

Beim Öffnen der Haube fiel mir aus: Scheiße, der Fanghaken hakt gar nicht ein. Der Fehler war schnell gefunden.

Fanghaken

Das neue Blech vorne ist im Weg und Scheiße, der Haken hat auch den Kühlergrill verkratzt. Ich habe kurzerhand das Blech etwas ausgeschnitten.

Schlossträger

Da muss ich abgesetzt wieder etwas reinbauen. Denn das Loch ist kleiner, aber wenn jetzt etwas reinfällt, ist es noch schwieriger, es wieder rauszuholen. Für die Aktion wurde es gestern aber leider zu spät.

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Dinge, die nerven

Gestern habe ich den Feiertag genutzt und war einmal tagsüber in der Werkstatthölle. Vorgabe: Nicht unter Tage schaffen, ich habe Feiertag. Aber wer entspannt schrauben will, der sollte einen großen Bogen um den Motorraum eines Ford Escort MK4 1.8D machen. Ich hatte es schon mehrfach geschrieben: Es ist einfach das schrauberunfreundlichste Auto bisher, das in meinem Fuhrpark war.

Angefangen habe ich mit dem Kupplungszug. Da hatte mir das Set aus zwei Blechteilen und einem Gummi gefehlt, um das einzuhängen. Das heißt ich habe das. In irgendeiner Kiste. Egal, ich hab mir das in gebraucht organisiert, der Kupplungszug wollte sich aber ums Verrecken nicht einhängen lassen. Irgendwo war ein Denkfehler oder ein Montagefehler. In dem Fall glücklicherweise nur ein Denkfehler. Es lag nicht am Getriebe, dass er sich anfangs nicht einhängen lies, es lag am Kupplungszug, der irgendwie verhakt hatte, weil er zu weit zurückgezogen war. Als ich das eigentliche Stahlseil weiter herausgezogen bekommen hatte, war das kein Thema, wobei es eine Fummelei so unter dem Luftfilterkasten war.

Kupplungszug

Links neben dem Kupplungszug ist auf dem Bild der Halter vom Schlauch zum Luftfilter zu sehen. Der nervte mich irgendwie schon immer. Keine Ahnung, welches Teil da fehlt, es ist mir nicht wichtig genug, danach zu suchen. Aber wenn man einen Kabelbinder da versucht zu befestigen er rutscht mit der Zeit immer ab.

Ich habe mir gestern gedacht, jetzt bin ich schon mal drüber, beenden wir wenigstens dieses Nerven. Ich hab ganz pragmatisch in die Mitte ein Loch gebohrt.

Luftschlauchhalter

Durch das Loch konnte ich dann einen Kabelbinder fummeln und siehe da – das verrutscht nicht mehr. Nerven auf Dauer abgestellt.

Luftschlauchhalter

Betriebsflüssigkeiten fehlten noch. Ich musste noch etwas Öl nachkippen, weil vor dem Anlassen natürlich der Ölfilter in meinem Fall leer war und auch das Kühlwasser fehlte noch.

Kühlwasser

An der Stelle muss ich Ford ausnahmsweise mal loben. Der Wagen hat tatsächlich einen Schlauch mit Entlüftungsschraube.

Kühlwasserschlauch

Damit ist das schnell entlüftet, ohne den Motor laufen zu lassen. Gutes System.

Als mir beider Arbeit zum vierten Mal an dem Abend etwas zwischen Kühler und Kühlergrill gefallen war, war für mich der Punkt gekommen, auch diesen Nervpunkt abzuschaffen.

Kühler

Da die Sachen immer wieder rauszufummeln – muss ja nicht sein. Die Falle ist auch selbst konstruiert, das ist in dem Bereich alles Eigenbau. Gemessen, Blech zurechtgeschnitten und dann wie üblich verklebt und vernietet.

Grillblende

Das sind so Dinge, bei denen ich mich im Nachhinein immer frage: Warum habe ich das nicht schon längst so gemacht?

Kühler, Kühler – da war doch noch etwas. Ach ja richtig. Ich hatte den Kühlerlüfter nicht gefunden. Plan war gestern, so lange aufzuräumen, bis ich den finde. Im eigentlichen Werkstattbereich lagen 2 Lüfter vom Passat. Ich hatte da etwas am Pirat gebastelt. Ab ins Hochlager damit und was liegt beiden Passatkühlern? Der Lüfter vom Titan. Bitte rot im Kalender einzeichnen: Der KLE hat etwas aufgeräumt, das gar nicht aufzuräumen war.

Kühlerlüfter

Also rein mit dem Teil. Also raus mit den Flüchen Richtung Ford Werk. Ich wusste, den Lüfter bekommt man nicht gemeinsam mit dem Kühler in den Motorraum, aber nein, man bekommt den Lüfter auch so nicht hinter den Kühler!

Kühlerlüfter

Es ist zum Verrecken einfach null Platz in diesem vollgestopften Motorraum, um den Lüfter so reinzurangieren. Keine Chance. Konsequenz: Der Luftfilterkasten musste wieder raus, der Kühlerschlauch ab, dann kann man mit viel Lambada den Lüfter irgendwie reinfummeln.

Kühlerlüfter

Da ist teilweise nur 1cm Abstand vom Lüftergehäuse zum Motor. Und den Deckel vom Luftfilter draufzubekommen am Kühlerschlauch vorbei – es ist kein Kampf, es ist ein Krampf. Den Motor gibt es ja auch im kleineren parallel gebauten Fiesta. Mein aufrichtiges Mitgefühl an alle, die da dran schrauben müssen – vermutlich Höchststrafe…

Zur Entspannung habe ich dann mal an der einen hinteren Tür die untere Dichtung gemacht. Da fehlte eine und ich hatte eine gebrauchte aufgetrieben – leider für die falsche Seite. Aber das ließ sich anpassen.

Türdichtung

Von Türseite ist das ok, leider muss ich da noch einmal bei – die Dichtungen liegen nicht optimal an der Karosserie an. Nicht gut, weil sowohl Wasser, als auch Abgase in den Innenraum kommen können. Da muss ich nochmals bei.

Zum Abschluss habe ich den kompletten Schlossträger noch schwarz lackiert.

Motorraum

Mit dem Motorraum sollte ich jetzt endlich durch sein.

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Ich muss dringend wieder aufräumen…

Klar habe ich gestern nicht nur beim Pirat eine neuen Heckscheibe eingesetzt – natürlich ging es auch weiter mit dem Titan. Da fehlte ja so einiges noch im Motorraum, wie beispielsweise der Ausgleichsbehälter des Kühlers.

Zusatzbehälter

Da war die Ford Pflaume zu sehen – also Aufkleber drüber! Lediglich das Typenschild darf das Logo behalten, da komm ich nicht drumrum.

Der Kühler kam auch rein logischerweise.

Kühler

Was ein Fick den einzubauen. Was denken sich diese Ford Ingenieure eigentlich dabei? Bei VW wird der unten eingehängt und oben verschraubt. Easy zu montieren. Ford setzt die Schrauben unten. Da, wo man 7 Gelenke in den Fingern braucht, um die Schrauben einzusetzen. Und eine Knarre mit zwei Gelenken, um sie festzuziehen. Ich höre heute noch den Ingenieur teuflisch Lachen, der sich das ausgedacht hat.

Dann wäre eigentlich der Lüfter dran gewesen, denn nein, das geht nicht im Paket rein und raus, dazu ist es zu eng im Motorraum. Aber wie ich geschrieben habe: Eigentlich. Was soll ich sagen? Ich habe gestern diesen Lüfter schlichtweg nicht gefunden. Mal 2 Schrauben verlegen, o.k. – aber den Lüfter samt Kasten? Ich zweifle gerade an mir selbst. Wahrscheinlich sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ich hatte alle Anbauteile dem Motorausbau in eine Ecke gelegt, wo auch alles noch lag – nur dieser Lüfter nicht. Kann eigentlich nicht sein – ist aber so. Ich muss DRINGEND aufräumen, hoffentlich fällt er mir dann direkt in die Arme. Das passt auf keine Kuhhaut, dass ich so ein relativ sperriges Teil nicht finde.

Weiter im Text. Der Luftfilterkasten musste rein, der ist mit drei Silentblöcken verschraubt – wieder ein Geficke, die Festzuschrauben und für eine Schraube musste die Plastikverkleidung im Radkasten wieder teilweise ab. Ich höre den Ingenieur – ach das hatten wir ja schon. Das Logo seines Arbeitgebers durfte auch hier nicht bleiben. Das hat er nun davon.

Luftfilter

Das Schild ist etwas angeranzt, nicht mehr wirklich schön, aber für den Motorraum geradezu prädestiniert….

Der Motorraum wird voller und voller.

Motor Ford Escort MK4 1,8D

Und wie man vielleicht schon sehen kann, leuchtet von unten rote Farbe durch, denn auch im Untergeschoss habe ich weiter komplettiert. Ich habe die Halter für den Stabi eingesetzt und den Stabi selbst.. Was so ein wenig Farbe doch ausmacht…

Stabilisator Ford Escort MK4

Das ist aber an den Federbeinen noch nicht alles komplett montiert.

Kühlergrill und Frontschürze haben ebenfalls ihren angestammten Platz wiedergefunden. Zeit für ein neues Gesamtbild.

Focht Titan

Auch wenn noch so viele Kleinigkeiten zu erledigen sind – so langsam kann man den Rollout riechen….

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Mischglascontainer

Gestern staunte ich nicht schlecht, als ich die heimische Garage öffnete.

VW Pirat

Da hatte doch tatsächlich eine Stoßstange die Heckscheibe des Piraten durchschlagen. Was ne Scheiße! Vandalismus? Natürlich nicht. Da die Garage relativ hoch ist, habe ich auch da Teile gelagert – hauptsächlich Stoßstangen.

Garage

Und eine der Stoßstangen hatte sich selbstständig gemacht.

Garage

Ist natürlich eine Riesensauerei das Krümelglas. Überall winzige Splitter – bis ich die alle wieder aus dem Auto habe, das wird dauern. Ich habe den Kofferraum zwar rausgesaugt, aber die fallen ja in alle Ritzen. Ich habe die Reste entfernt, so gut es ging und fand – 32B Schrauber ahnen es bereits – Rost unter der Dichtung.

Scheibenrahmen

Das ist sozusagen eine Sollroststelle beim 32B. Ich will nicht wissen, wie viele Passatfahrer denken, dass sie einen rostfreien Passat haben und in Wirklichkeit ist unter der Heckscheibendichtung bereits fast das Endstadium eingetreten.

Um das richtig zu entrosten, fehlte mir die Zeit, ich brauch den Pirat gerade, aber ich habe es weitestgehend entrostet und mit Brantho 3in1 gestrichen.

Scheibenrahmen

Und um da erst einmal keinen Rost entstehen zu lassen, habe ich den Rahmen mit Mike Sanders eingeschmiert.

Scheibenrahmen

Leider hatte ich keine Scheibe in Colorglas im Fundus. Ich hatte den Pirat ja irgendwann auf Colorglas umgebaut, die Klarglasscheiben hatte ich aber noch. Also habe ich die alte Heckscheibe erst einmal eingebaut. Da sind zwar beide Kontakte der Heckscheibenheizung abgefault, aber die war eben greifbar.

VW Pirat

Die Heckklappe ist erst einmal wieder dicht. Jetzt kann ich in aller Ruhe eine Colorglasscheibe suchen. Denn Mischglas gefällt mir nicht. Wenn jemand zufällig eine liegen haben sollte…

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Im Herbst ist wieder Automechanika!

Im September findet in Frankfurt im Wechsel jedes zweite Jahr entweder die IAA, oder die Automechanika statt. Dieses Jahr ist wieder die Automechanika an der Reihe. Vom 11.-15. September öffnet zum 25. Mal die größte internationale Messe für den automotive Aftermarket ihre Pforten.

Automechanika 2018

Vergangene Woche war ich bei der Fachpressekonferenz, um mich zu informieren, was neu in diesem Jahr sein wird und um zu sehen, ob da auch etwas dabei sein könnte, was für die Leser des Blogs interessant sein könnte.

Pressekonferenz

Das Spektrum der Messe ist so breit – und jeden interessieren eben andere Dinge. Deshalb versuche ich etwas zu filtern. Ein Novum war nicht zu übersehen bei der Präsentation, denn die Konferenz fand direkt neben der Baustelle für die neue Halle 12 statt. Bis zum September soll sie fertiggestellt sein.

Halle 12

In dieser Halle wird es zwei neue Bereiche geben. Der eine ist ein Classic Bereich. Das freut mich besonders.

Classic Cars

Klar, bei vielem, beispielsweise bei Werkzeug, ist es egal, für welches Fahrzeug man es anwendet. Aber genau wie es für moderne Autos gibt es auch für die boomende Oldtimer Branche Spezialisten, die Produkte für dieses spezielle Segment entwickeln. Und das ist konzentriert in einer Halle zu sehen. Seien es Teilehändler aus dem Segment, seien es Lackhersteller, oder Firmen die beispielsweise Teile nachfertigen.

Flankiert wird es von Fachvorträgen und Weiterbildungen.

Ebenfalls neu auf der Automechanika ist ein gesonderter Bereich für Reifen bzw. die Messe REIFEN wird in die Automechanika integriert.

Reifen

Das Thema war in den letzten Jahren unterrepräsentiert in Frankfurt. Aber zentral die Produkte der verschiedenen Hersteller vergleichen zu können, ist eine sehr interessante Aussicht.

Natürlich wird es auch einen Bereich für Entertainment Nachrüstung geben.

Carmedia

Hier wird es im Rahmen der Automechanika das Deutsche Sound Quality Finale der European Mobile Media Association (EMMA) geben. Und das finde ich einen guten Ansatz. Wenn ich auf Tuning Events bin, geht es meist nur um Lautstärke. Und das macht vor allem eines: Es nervt. Aber Lautstärke schön und gut – guter Klang ist doch viel wichtiger, solange eine gewisse Lautstärke erreicht wird.

Natürlich wird es noch einige anderen Highlights geben, evtl. werde ich Euch noch ein paar vorstellen bis zum September.

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Was ein störrischer Esel!

Auf Facebook bot Peter alias der Engländer an, mitzuhelfen den Motor vom Titan zum Laufen zu bringen. Ich war zwar noch an keinem verzweifelten Punkt, aber wenn ein KFZ Mechaniker seine Hilfe anbietet, sage ich nicht nein. Es schraubt sich ja auch ganz nett mit etwas daneben Quatschen nebenbei.

Bis er kam, habe ich etwas Diesel aus dem Kanister in den Tank gekippt, den Anlasser eingebaut, etc. Als er da war, verkabelten wir gemeinsam den Motor, konnten alle Anschlüsse zuordnen etc.

Anlasser

Bis der Punkt kam, an dem wir uns sagten: Versuchen wir einmal, ob er anspringt. Zu dem Zeitpunkt waren wir echt zuversichtlich.

Natürlich dauerte es, bis Diesel vom Tank bis zum Motor kam. Letztendlich saugte ich mit dem Mund durch einen langen Schlauch den Diesel bis zum Spritfilter. Und dann war es soweit: Der Esel äußerte seine ersten Lebenszeichen. ABER: Er sprang nur kurz an und ging sofort wieder aus.

Vielleicht noch Luft im System? Wir wiederholten das Spiel mehrmals, um dann erst einmal aus der Werkstathölle rauszurennen. Das war kein Bodennebel, das war der Fog des Grauens – eine Qualmwolke aus unverbranntem Diesel. Ficken!

Engländer

Mir fiel ein, dass wir bei der Montage der Zahnriemen ein Problem hatten: Als wir Nocken- und Kurbelwelle in OT Stellung blockiert hatten, ließ sich die Einspritzpumpe nicht nach Vorschrift blockieren. Es war so 1-2 Zähne daneben. Wir haben das korrigiert und die Zahnriemen nach Vorschrift montiert, da wir es für einen Montagefehler einer der Vorbesitzer bzw. dessen Werkstatt hielten. Aber der Motor war vorher trotzdem irgendwie gelaufen.

Was ist, wenn die Steuerzeiten der ESP nicht passen. An dem Punkt hatte ich echt Schiss, dass der Motor noch einmal raus muss.

Ich habe ja noch einen Motor dastehen, da habe ich die Zahnriemenabdeckung einmal demontiert. Das Antriebsrad der ESP ist durch Langlöcher einstellbar.

Dieselmotor

Verglichen mit dem verbauten Motor – da stand die Zahnriemenabdeckung im Weg. Es ist einfach zu wenig Platz im Motorraum, aber wir haben es soweit abbekommen, dass man drankommt. Letztendlich bekam ich so viele Schrauben auf, dass wir drankamen, auch wenn nicht die komplette Verkleidung ab war.

Dieselmotor

Beim anderen Motor standen die Schrauben mittig, bei meinem am linken Anschlag. Probieren wir es einmal: Schrauben gelöst und das Rad ebenfalls mittig angezogen. Siehe da, der Motor blieb an, nahm aber SEHR unwillig Gas an. Und blieb nur Try & Error. Also an den rechten Anschlag gedreht und siehe da – der Motor läuft und nimmt auch willig Gas an!

Läuft sauber eigentlich. Ich kenne leider derzeit keine Möglichkeit, wie man das genau einstellt.

Gut, dass Peter dabei war – ich hätte früher die Flinte ins Korn geworfen und wäre mit dem ersten Video im Internet durch Foren und Facebook Gruppen tingeln gegangen.

Am Motor fehlt noch das Kühlsystem etc. da steht noch Arbeit an, aber wieder ein Meilenstein: Der Motor läuft und er klingt auf jeden Fall gesund!

Kleiner Nebenschauplatz: Die Stabischellen sind inzwischen rostfrei geworden in der Zitronensäure!

Stabischellen

Damit sie nicht gleich wieder Rost ansetzen, habe ich sie erst einmal grundiert.

Stabischelle

Die werden natürlich auch noch rot lackiert beim nächsten Mal.

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