Photoshooting: Der KLE und sein 32BQP

Der Kontakt kam mal wieder über den Kai zustande. Der Fotograf Eberhard Hoch will eine Fotoserie machen über Altautoschrauber. Also Bilder von den Autos zusammen mit ihren Besitzern. Und ich sollte – mal wieder – der Testschuß für die Serie werden. Ich mir die Homepage von Eberhard angesehen. Ja das sieht wirklich amtlich aus. Solche Fotos von mir und dem 32BQP? Da bin ich dabei!
Und so trafen wir uns gestern vor meiner Werkstatt. Wir planten neben Bildern vom Auto noch Bilder von mir in Action. Aber erst einmal das Auto. Location. Hmmm, an den Rhein? Irgendwie fand es Eberhard vor meiner Werkstatt klasse. Alte Mauer, an denen der Putz bröselt, Laterne, schmale Gasse. Hat zugegebenerweise wirklich was.
Also fingen wir an, Licht aufzubauen. War ja noch hell. Da könnte man den Himmel mit einbeziehen.

Als wir fertig waren, standen da insgesamt 5 Blitzgeräte mit unterschiedlichen Schirmen – und es war inzwischen dunkel.

Fotos von Eberhard zu machen, war gar nicht so leicht, denn mit Blitz lösten alle anderen Blitze mit aus und ohne Blitz, bewegte er sich einfach zu viel 😉

Mit den Nachbarn hatten wir Glück, es bestand nur einer darauf, durch die Straße zu fahren, die anderen umfuhren die Gasse, die zur Durchfahrt ansetzten. Schön, wenn man so verständnisvolle Nachbarn hat.

Ja und irgendwann kamen wir dann auch dazu, tatsächlich Bilder zu schießen. Eberhard kamen noch ein paar skurrile Ideen, die wir umgesetzt haben. Die verrate ich Euch aber nicht, die seht Ihr dann auf den Bildern. Sobald er mir etwas mailt, werde ich es hier veröffentlichen. Und wir machten viele Bilder. „Dreh Dich mal zu mir, das Bein angezogen, ne weiter, …“ Im nachhinein fehlte mir der Spruch „Mehr Drama Baby“ 😉

Irgendwann flog die Sicherung. 16A Schmelzsicherung – da muß schon morz Strom fließen, daß die nachgibt. Wir hatten eben nicht nur ne Nachttischlampe im Einsatz. Schnellster Weg, wieder Strom zu bekommen, war der nächste Stromkreis, als umgesteckt. Währenddessen war die Polizei vor Ort aufgelaufen. Sah aber nicht so aus, als ob die Nachbarn die geholt hätten. Die kamen rein zufällig vorbei. Sie wiesen uns drauf hin, daß das ja eine öffentliche Straße sei. Aber da da kaum Verkehr sei, würden sie mal ein Auge zudrücken, vorausgesetzt, wir machen Platz, wenn einer durchfahren will. Das versprachen wir und wir hatten ja auch schon einen durchgelassen, der durchmußte. Dann wars ok für die Obrigkeit. Glück gehabt, danke an die Beamten.
Am zweiten Stromkreis war offensichtlich nur ne schwächere Sicherung. Ein Blitz und das wars. Wir namens als „Höhere Gewalt“ an. Feierabend befohlen von GANZ oben 😉 Da die Stunde doch weit vorgeschritten war – für die Einstellung brauchten wir mehr als 2,5 Stunden – entschieden wir, es dabei zu lassen. Vermutlich war Eberhard auch die Werkstatt zu eng für ein Shooting.
Er packte zusammen, ich kümmerte mich um die Sichrungen. Da is der Wurm drin. Eine war fix ausgetauscht, bei der anderen läuft immer noch kein Strom. Da muß ich wohl mal nachmessen, wo da der Hund begraben ist.

Nu warte ich auf die Bilder und bin morz gespannt, was draus geworden ist. Aber ich hatte das Gefühl, das war sehr produkiv, da kommt was geiles bei rum.

An dieser Stelle schon einmal Danke an Eberhard! War ne coole Aktion.

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