Radlaufbraterei

Den Radlauf der Fahrersite hat?s doch schon etwas erwischt. Dieter Bürgi stellte fest: Lochfraß. Das kann teuer werden.

Also nich für mich, is eben nur Arbeit. Ich hab den Mist einfach rausgeschnitten. So weit, daß ich wieder heiles Blech hatte, um auch ne Verbindung hinzubekommen.

Tja und dann Blech gedengelt und bündig reingebraten und verschliffen.

Das selbe Spiel weiter unten und auch am Schweller. Wobei ich das Blech auf dem Schweller aus Stabilitätsgründen überlappend aufgepunktet habe.

Ein wenig Spachtel habbich aber dann doch angewendet – nur eine Schicht, trotz Heizlüfter drauf trocknete das SEHR langsam. letztendlich konnte ich es aber doch verschleifen.

Während der Spachtel trocknete, kümmerte ich mich um den Schweller – was is da los? An mehreren Stellen Rost – den Lack über dem Rost konnte ich mit den Fingern abziehen.

Is großflächig angefressen. Ich hab mich entschieden das „nur“ abzuschleifen.

Auch weitergehend auf den Kotflügel – der hatte auch auf der anderen Seite gelitten – vermutlich eine Folge der breiten Felgen/Reifen.

Eigentlich wäre Brunoxieren dran gewesen – aber so weite Flächen kann ich mit 2 Heizlüftern nicht anwärmen und Brunox braucht Temperatur zum reagieren. Ich hab?s mit Rostschutzgrund gestrichen. Mal sehen, wie lange es hält. Notfalls muß ich im Sommer nochmal ran.

Auch der Radlauf bekam Grundierung vom Pinsel serviert, von innen Karosseriedichtmasse.

Mit den Hutzen habe ich was getestet. Ich hab sie mal mit grundiert und versucht mit der Sprühdose mattschwarz Rauchaustritt zu faken.

Gut, daß ich es getestet hat – das schwarz ist zu intensiv, das wirkt nicht realistisch…

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8 thoughts on “Radlaufbraterei

  1. jetzt müßte man ne smart-repair oder airbrush pistole haben, damit kann man das wunderbar dünn auftragen…
    kann man da nix fusseln…wie war das im Kindergarten noch mit Zahnbürste und Sieb?!
    MM

  2. Mit dem „Rußauftrag“ warten, bis die Dose fast leer ist.
    Oder: im Baumarkt in der Ecke mit den Farbdosen gibt es meist auch eine Kiste mit verschiedenen Sprühköpfen (ich würde einen für Fading nehmen).
    Oder mit den Sprühköpfen aller im Fundus verfügbaren Dosen experimentieren (Putzmittel, Deos, Insektensprays, Imprägniersprays ..), die sind nicht alle gleich und irgendwas paßt immer.

  3. Pinsel mit wenig Farbe auf mit Verdünner getränkter Küchenrolle fast trocken wischen und dann damit den Rotz aufbauen. Kannst nen Tuschepinsel nehmen – Borsten machen harte Farbkanten.
    Acrylfarbe aus dem Bastelladen verwäscht sich später sogar noch, aber sollte auch mit Klarlack geschützt werden. Evtl. etwas Braun mit in die Farbe. Wirkt realistischer.

    Sehen gut aus die Beulen!

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