Straßenschlachtung

Am Samstag zog es mich in die tiefste Pfalz. Christian (Bugnet-Name: Geier) lud mich ein, seinen Ex-Passat zu schlachten. Abgemacht war 13 Uhr – aber irgendwie habe ich meinen Wecker nicht gehört – komisch, verstehe ich nicht, ich war doch schon um 8 im Bett. Nunja, startete die Aktion eben ne halbe Stunde später. Aber erst einmal mußte ich den Renner von Christian probesitzen.

Ein gepimptes Bonanzarad mir Vielspeichenfelchn. Das brauchich auch. Sachspenden werden auch persönlich abgeholt 😉

Dann gings zum Objekt der Schlachtung. Der steht auf nem Privatgelände, aber eben im Freien.

Ich hatte einen Pavillon dabei, den wir aufstellen hätten können, aber das Wetter hielt so einigermaßen. Ich hätte mir ne Liste machen sollen, was ich alles brauche, hab sicherlich einiges vergessen. Ich wollte z.B. die Heizungsschieber mitnehmen – die werden wohl jetzt gepreßt. Na, das Wichtigste war wohl der Motor. Schön, wenn man da auch mal ein paar Leitungen einfach abzwicken kann. Deswegen war der auch relativ schnell draußen. Rausgehoben haben wir ihn zu dritt mit ner Stange quer und ner Kette.
Nebenagregate habbich mitgenommen, das Kombiinstrument, das Sitzunterteil vom Fahrersitz (höhenverstellbarer Sitz, da läßt sich prima ne tiefergelegte Sitzkonsole für Fremdsitze draus braten), Kühler, …
Als es dann doch zu regnen anfing, haben wir abgebrochen, das Wichtigste war draußen und man solls ja nicht übertreiben mit einem Kater (ich) und Kreuzschmerzen (Christian).
Der Bruder von der Freundin von Christian, dem der Wagen offiziell gehört, bekommt von mir etwas Ware aus dem Fusselshop als Dankeschön. So hat jeder was davon.
Dann nochn Käffchen und nen Plausch und dann gings weiter. Unterwegs habe ich rundgerufen, wer mir beim Ausladen helfen könnte – der Thorsten hatte die neue Scheune eh noch nicht gesehen, also habe ich den angerufen, während ich auf meine Currywurst mit Pommes gewartet habe. Zu Zweit war der Motor schnell ausgeladen.

Da steht er nun immer noch, muß den morgen einräumen. Is jetzt nicht der Hauptgewinn, schließlich hat die Maschine über 220 tkm runter, aber für nen Diesel… Ging ja nur darum, ne Reserve zu haben, wenn der im 32BQP verrecken sollte und ich habe beschlossen, daß der hält. Zudem: Hätte ich ihn nicht geholt, der wäre demnächst verschrottet wodern. Das bleibt ihm jetzt vorerst erspart.

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4 thoughts on “Straßenschlachtung

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