Und auf die andere Seite…

Wir kennen das schon – auf der Beifahrerseite habe ich auch alles rausgeworfen. Das war die eigentliche kaputte Seite. Hier war die Achsmanschette endfertig und undicht.

Achsmanschette

Und auch die Manschette des Traggelenk war am Sack. Das Spiel überschaubar, aber mit der Manschette ist das nur eine Frage der Zeit, bis es aufgibt.

Traggelenk

Also alles wieder raus.

Alles raus

Die Antriebswelle auf der Beifahrerseite hat eine komplett anders befestigte Befestigung. Um die Manschette besser drauf zu bekommen, habe ich das Gelenk abgebaut. Leider ist mir der Sicherungsring abgeflogen.

Antriebswelle

Kein Neumaterial im Fundus. Doof. Aber ich hab ja geschlachtet. Also eine Antriebswelle vom Schlachter gefleddert. Bzw. beide – denn die auf der Fahrerseite hatte wieder einen anderen Sicherungsring.

Antriebswelle

Die Welle wird mit dem Ring drumrum befestigt, durch den der Gummigezogen wird. Das reinzufummeln unterm Auto ist eine Strafarbeit.

Antriebswelle

Irgendwann hatte ich keine Böcke mehr. Habs nicht ganz fertig wieder zusammengeschraubt, ich hab ja keine Eile. Ich brauch den Panda nicht am Wochenende, ich hab ja den Piraten. Irgendwie schon schön, immer ein Ausweichauto angemeldet zu haben. Die Rolle wird denn umgekehrt die Sackratte für den Piraten übernehme, wenn ich den demnäxt in Angriff nehme…

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5 thoughts on “Und auf die andere Seite…

  1. „…für den Piraten übernehme, wenn ich den demnäxt in Angriff nehme“

    Hast du eigentliche deinen Framo-Rod total vergessen?
    Vor Urzeiten bin ich überhaupt über dein Rod-Projekt aufs fusseln aufmerksam geworden (und mitlerweile, trotz Passat) Stammleser.
    Gruss und weiter so.
    Dette

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  2. Hallo,
    die Schubstrebe/Längslenker und Querlenker hättest du nicht ganz ausbauen müssen. Es reicht wenn man die Schraube vom Querlenker innen und die 19er Mutter vorne an der Schubstrebe etwas löst. Dann kann man das ganze so weit runter drücken das der Bolzen vom Traggelenk raus geht.
    Beim Zusammenbauen sollte das Auto auf den Rädern stehen bevor man die Schrauben richtig fest zieht, sonst sind die Gummis vom Querlenker immer verspannt und bald hinüber. Das gleiche gilt für die beiden Schrauben zwischen Federbein und Radführungsgelenk, erst wenn sie belastet sind setzen sie sich richtig. Sonst kann es passieren das man aufgrund das Spiels auf einer Seite positiven und auf der anderen Seite negativen Sturz hat. das wird auch bei einer Achsvermessung nicht korrigiert, weil man da eigentlich nichts einstellen kann.
    Für so was sind Auffahrrampen gut geeignet, Auto steht auf den Rädern und trotzdem hat man Platz zum drunter Kriechen.

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  3. @Oli Das Zusammenbauen auf stehenden Rädern werde ich probieren. Danke!
    Der Rest is natürlich Blödsinn. Schön, daß ich ohne Demontage der Schubstrebe etc. das Traggelenk rausgebracht hätte – die Manschette der Antriebswelle wechselt sich dann in dem Moment selbstständig, oder fällt die Antriebswelle aus Mitleid einfach so raus?

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  4. Wenn das Traggelenk unten raus ist kannst du das Federbein soweit nach aussen ziehen das die Antriebswelle aus dem Radlager rutscht. Und wenn du die Traggelenk/Radlager/Bremseneinheit sowieso ganz ausbaust also vom Federbein trennst ist doch alles offen um die Antriebswelle rauszuziehen. Dann brauchst du den Längs- und Querlenker nicht mal lösen.

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