Blecharbeiten mit der Lötlampe – nicht die beste Idee…

Gestern begutachtete Florian die verzogene Haube. Vernichtendes Urteil: Da kann er auch nicht viel machen. Frösche überall, Träger die unter den Wellen liegen, riesige Flächen. Nein, das is scheiße auszubeulen. Gut, er klopfte die Sicke in der Mitte noch etwas raus, probierte ein wenig, aber mehr konnte er nicht tun.
Im Gespräch, was man noch tun könnte, kamen wir auf das Thema erhitzen und danach blitzartig abkühlen. Aber wir hatten natürlich keinerlei Erfahrungen mit der Arbeitsmethode. Und was soll ich sagen: Liebe Kinder, versucht das nicht zu hause. Ich hab also die Lötlampe angeworfen und das Blech von hinten heiß gemacht, Florian kühlte danach mit einem nassen Lappen das Ganze ab. Es hatte nicht ganz den Effekt, den wir haben wollten. ABER: Der Frosch war weg an der Stelle, sprich das Blech springt nicht zwischen zwei Stellungen hin und her. Versuche, auf der Basis mit dem Hammer noch etwas zu richten, waren für die Füße.

Wir versuchten die Methode an 3 Stellen, immer mit gemischtem Erfolg, bekamen aber die größten Frösche alle raus. Na immerhin ein Teilerfolg. Trotzdem hat die Haube weiterhin quasi schon Schluchten.
Augen zu und durch. Also die aufgeschweißten Nägel noch abgeflext, wobei Florian auch mal n Bild von mir gemacht hat, das eindeutig beweist, daß ich nicht nur andere für mich schaffen lasse 😉

Ja und dann? Das Übliche. Schleifen und Spachteln natürlich. Nein, ich schreibe diesmal nicht, daß ich es hasse – das wißt Ihr auch so.

Holla, da geht Material drauf. Stört mich nicht wegen des Materials, Spachtelmasse habe ich immer noch massig rumstehen, aber was man aufträgt, muß man auch schleifen – und DAS stört mich. Aber da muß ich jetzt durch.

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10 thoughts on “Blecharbeiten mit der Lötlampe – nicht die beste Idee…

  1. Und wozu dient der Gurkenhobel??? 😉

    Spaß beiseite: Ob es eigentlich noch Firmen gibt, die auch kompette Karosserieteile louvern?
    Vor vielen Jahren gab es die Firma Speed Look in Köln, von denen hab ich noch nen Flyer. Wenn man die Verstärkungen rausgetrennt hat (und später wieder reingesetzt), haben die direkt das Haubenblech gelouvert.
    In ner 80er Jahre VW Trends waren öfter Anzeigen für solche Louver-Pressen. Im deutschen Ebay wurden die eher selten angeboten. Hätte da so einige Ideen…

  2. Das Verspachteln der Dellen entspricht überhaupt nicht Deinem bzw. dem Fusslelstyle.
    Ich hätte von Dir einen Aukleber auf der Motorhaube erwartet:
    „Hier wurde eine dicke Frau gef…(zensiert)“ 😉

  3. Wegen dem Staub: Arbeite doch mit Staubsauger zum Absaugen des Drecks. Mir eichts schon wenn ich Kleinigkeiten spachteln und schleifen muss.
    Übrigens: Du als Fertan-Grossverbraucher: Wie behandelt man das Metall NACH dem Fertanisieren richtig? Überschüssiges Fertan abwaschen, trocknen lassen und lackieren?
    Einfach drauf lassen?

  4. Wegen Fertan:

    Hab ich ’nen paar Seiten vorher auch schon mal gefragt, ätsch.
    Der Meister nimmt zum Abwaschen irgendwelches Verdünnungszeuchs, was man laut Fertan HP keinesfalls machen soll. Wenn ich mir die Auto’s von KLE (auf den Fotos) so anschaue, ist es bisher immer gut gegangen.
    Oder Meister? 😉

  5. Na schau mal einer guck! Gibts den Laden doch noch!
    Hab nie wieder was von denen gehört oder gesehen, seit ich den Flyer irgenwo mitgenommen hatte. Und ich hab immerhin jahrelang in Köln gewohnt!

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