Wird der Framo ein Goggo-Tänzer?

Ich hatte es ja schon vorbereitet, nun ging es der zweiten Türhaut an den Kragen. Gemessen, angezeichnet, durchgesäbelt. Schließlich muss auch die Fahrertür in der Länge wachsen.

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Das schon zugeschnittene Blech aus der Dachhaut des Ford Taunus Schlachters, das so schön blau metallic ist, gelöchert, Position angezeichnet, mit Karosseriedichtmasse bedeckt und dann festgenietet.

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Der untere Rand war noch Matsch, also kariöse Blechreste. Rost am EuroHotRod ok, aber so derbe Durchrostungen nein. Also weggeflext. Original ist das Blech am unteren Rand gefaltet. Nur ein dünnes Blech ergäbe eine viel zu scharfe Kante. Deshalb habe ich noch die letzten Reste an dickem Alublech herausgesucht, die ich noch gefunden habe, um eine vernünftige Kante zu bekommen. Befestigung mit Karosseriedichtmasse und Blindnieten wie gehabt.

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Von der Rückseite die Kanten auch abgedichtet, damit sich da kein Wasser sammeln kann – da sieht man auch, woher das Alublech stammt.

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Zum Abschluss gab es ein wenig blauen Lack für die Unterkante.

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Ist anders verschachtelt das Blechmuster, als auf der Beifahrerseite, aber das finde ich gerade gut.

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Heute Abend ändern wir, wenn alles klappt, endlich das hoffentlich letzte Mal den Rahmen. Mein Karosseriebauer ist endlich aus dem Urlaub zurück. Das war der Punkt, an dem das Projekt hing. Deshalb habe ich es vorbereitet, dass wir gut drankommen.

Framo

Und da noch etwas Zeit war, habe ich die Lücke im Beifahrerkotflügel wieder geschlossen.

Reparaturblech

Die Lücke hatte ich sozusagen versehentlich reingeflext, weil da die Vorderachse durchkam – der zu sehr gezettete Rahmen. Da wir den morgen nochmals ändern, brauche ich diese Lücke nicht mehr.

Beim Heck bin ich übrigens gerade am Umplanen. Eigentlich sollte ich eine tote Porsche 911 Leerkarosserie bekommen. Auf die warte ich seit Dezember 2013. Ich befürchte, die kann ich abschreiben. Das wird nix mehr. Aber ich habe etwas Alternatives von anderer Seite angeboten bekommen. 2 tote Goggomobil Karosserien. Ich habe noch keine Maße. Aber wenn ich einen Teil der Karosse nehmen würde – also in etwa das hier:

Goggomobil

Könnte ungefähr so breit sein, wie das Fahrerhaus des Framo, das ist auch nicht besonders breit. Und da außen dran die Buckelvolvo Kotflügel setzen. Könnte ein Gesicht haben. Und die Motorhaube könnte ich als Kofferraumhaube nutzen…

Dann könnte ich die Liste der Spenderfahrzeuge erweitern. Bisher haben wir: Framo V901/2, Opel Kadett B, Opel GT, VW Bus T2, VW Käfer, VW Passat Typ 32, Volvo 245, Volvo 940, Volvo P544 und Mercedes Benz O 305. Hab ich irgendein Fahrzeug vergessen?

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5 thoughts on “Wird der Framo ein Goggo-Tänzer?

  1. Ach Du Scheiße! Kontaktkorrosion! Wie konnte ich das vergessen! Und ich sitze hier im Büro und in der Werkstatthölle zerfällt gerade die komplette Karre. Panik! Ach ne, ich kann ja garnicht rausfahren, das ist zu riskant. Ich hab grad den Pirat in der Garage stehen, wo ich seit Jahre ein Aluschild an der Seite aufgenietet habe und das – ACHTUNG – mit Alunieten.

    Ja, es gibt Kontaktkorrosion zwischen Alu und Stahlblech. Aber hier treffen 2 lackierte Flächen aufeinander zwischen denen Karosseriedichtmasse klebt. Meine Angst vor Kontaktkorrosion hält sich ersnsthaft in Grenzen.

  2. Kontaktkorrosion sollte man nicht unterschätzen,das blüht da schneller rostbraun als so eine Saison üblicherweise dauert.Lackschichten täuschen da nur, haben hier gestern in Werkstoffkunde schön weggerostete Blechproben angesehen und untersucht die wir Anfang des Jahres zum testen nach draußen gestellt haben.

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