Zeit, dass sich was dreht

Ich will doch einfach nur Armaturenbrett bauen. Aber dazu muss die Lenksäule eben drin sein. Hilft nix. Machen wir also weiter mit der Stirnwand. Die habe ich noch zu Ende geschweißt, aber da war ja noch das zu kleine Loch für die Lenksäule. Ich brauchte ein 50mm Lock, der Stufenbohrer konnte das nicht. Ich habe irgendetwas mit 50mm gesucht zu Anzeichnen. Ab und an liebe ich mein Chaos. Ein Teil eines Rückspiegels gab es her.

Angezeichnet, dann den Stabschleifer mit Fräser genommen und das rausgeschliffen. Dann war das Loch auch groß genug.

Dann im Fahrgastraum die Befestigung schaffen. Passte natürlich auch nix. Weder vom Schraubenabstand, noch von der Position. Ich musste die Halterung verlängern. Aber nur mit einem geraden Blech? War mir zu wackelig. Ich habe aus dicken Blech einen U-Winkel auf dem Schraubstock geklopft und den angeschweißt. Viel zu dickes Material, um das auf der Abkantbank zu machen.

Und weil mir das noch zu instabil war, noch ein Flacheisen oben draufgesetzt. Das wird gut halten.

Die Lenksäule war jetzt aber noch zu kurz. Also brauchte ich ein Stück der alten Lenksäule. Als ich sie zerflexte, staunte ich nicht schlecht: Das ist Vollmaterial!

Warum mich das verwundert hat: Damit willst Du keinen Unfall haben! Nicht nur, dass da kein Verformungselement drin ist – das ist so stabil, das durchbohrt Dir den Brustkorb bei einem Unfall.

Ich musste etwas Material abschleifen – nicht viel, dann konnte ich das mit der Käfer Lenksäule zusammenstecken.

Das muss ich noch verschweißen UND verstiften. So habe ich das mit dem TÜV abgesprochen. Alleine Verschweißen reicht ihm nicht. Wenn er es will, bekommt er es auch. Kein Thema.

Aber es ergibt insgesamt eine Verbindung.

Aber erst einmal alles wieder raus zum Abschluss des Einsatzes. Das muss ja auch alles Lackiert, abgedichtet etc. werden. Und das beginnt mit einer Grundierung.

Was würde ich dafür geben, wenn es keine Trocknungszeiten gäbe und man einfach weiterarbeiten könnte – aber das ist eben nicht so…

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