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Auszeit

Manche wundern sich, warum hier diese Woche so wenig passiert. Das hat einen ganz einfachen Grund. Ich falle gesundheitlich aus. Irgendwie habe ich mir meinen rechten Fuß ruiniert, sprich er ist geschwollen und verursacht Schmerzen. Ursache fraglich. Anordnung meiner Ärztin: Schmerzsalbe, Druckverband, kühlen und vor allem eines: Schonen. Und auch wenn hier immer noch genug „unbearbeitete“ Umzgskisten stehen, halte ich mich einmal besser dran. Ich will schnell wieder 100% einsatzbereit sein.

Es gibt so auch einiges zu tun. Ich habe einige Webseiten auf einen anderen Server umziehen wollte, unter anderem das Fusselforum, mache ich das eben jetzt, den Fuß unterm Schreibtisch hochgelegt.

Nebenbei habe ich aber etwas an dem Jägermeister Kronleuchter weitergearbeitet. Wenn ich die Flaschen da aufsetze, dann reichen die Kabellängen nicht mehr. Ursprünglich dachte ich, ich setze längere Kabel ein. Also schraubte ich ihn unten auf. Und das war gut so. Zwar sitzen die Kabel so straff drin, dass man sie nicht ziehen kann, aber ich stellte etwas anderes fest – das Kabel des Schutzleiters war nicht angeschlossen.

Eine ewige Fummelei, aber den Bug habe ich gefixt.

Es blieb mir nichts anderes über, als längere Kabel anzulöten. Irgendwie muss der Strom ja zur Glühbirne.

Dann ging es an die Montage der vorbereiteten Flasche. Ich habe mich für Montagekleber aus der Kartusche entschieden. Vorher natürlich mit Bremsenreiniger gereinigt und dann mit Panzertape fixiert.

Die Lampenfassung einzukleben war so eine Sache. Denn durch die Kabel – ich sollte sie bei der nächsten Flasche etwas kürzer machen – wurde das immer schief gedrückt. Nach etwas Tüfteln kam ich auf das Einklemmen eines angeschnitzten Streichholzes.

Jetzt sitzt die Birne gerade – ich habe sie absichtlich eingeschraubt, dann sieht man das besser.

Ich lasse das jetzt einmal durchtrocknen und sehe dann, wie fest das ist und wie ich dann weitermache. Sieht aber so aus, als ob das funktioniert.

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36 Grad und es wird noch heißer…

Ich habe zusammen mit Freunden am vergangenen Samstag einen Teil meines Hausstandes in die Wohnung gebracht. Das komplette Büro, all meine Klamotten etc. Bei den Temperaturen nicht die beste Idee, aber was soll´s. Ich öle derzeit schon mächtig vor mir her. Nicht wirklich meine Temperaturen, um zu schaffen. Zudem noch mächtig den Fuß irgendwie verknackst. Aber es muss ja….

So habe ich zwei Ikea Regale, weiß gar nicht, ob es das Kallax ist, oder der Vorgänger Expedit. Die habe ich im Büro aufgestellt, um festzustellen: Ach ja, der Boden ist auch da schräg. Unten klaffte ein unübersehbarer Schlitz.

Ich bin jetzt nicht der Spaltmaßfanatiker, aber ein wenig ausgleichen musste ich das dann noch, vor allem, weil das linke Regal kippelte. Und weil ich die Raumhöhe habe, habe ich noch zwei 4×4 Expedit, die ich mir über Facebook hab schenken habe lassen, oben draufgepackt.

Mehr Stauraum ist immer gut. Das dritte Expedit kam in den Flur. Da da der Telefonanschluss und dementsprechend die FritzBox ist, musste ich mein Fax ja da unterbringen. Ist übrigens ein ewig altes Laserfax, das mit dem Rechner anzusteuern mit einem aktuellen Betriebssystem unmöglich ist, da es keine Treiber, nicht einmal für XP gibt. Aber als Standalone tut es seinen Zweck und so viel wird ja nicht mehr gefaxt heutzutage. Aber ich brauche es ab und an noch.

Der Rest des Regals bekommt noch zusätzliche Zwischenböden – das wird ein Schuhregal. Bietet sich an im Flur. Eigentlich bräuchte ich ja noch einen Besenschrank für Besen, Schrubber, Staubsauger und Bügelbrett. In der alten Wohnung hatte ich eine Abstellkammer.

Und mein zweiter Schreibtisch ist da. So sehr ich die Schreibtische praktisch finde, so sehr hasse ich auch den fummeligen Aufbau.

Auch läuft mein Hauptrechner hier, auch wenn sich das WLAN erst einmal sträubte, ihn anzuerkennen.

Jetzt heißt es alles einzuräumen, noch steht das Wohnzimmer voll mit Kartons. Aber das ist auch eine gute Gelegenheit, auszusortieren. Ich habe einfach zu viel Scheiß. Das muss weniger werden. Ballast abwerfen – ein Umzug ist da die beste Gelegenheit dafür.

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Der letzte große Farbentag

Die Lampenschirme für meine Schlafzimmerlampe sind gekommen. Die mussten natürlich gleich auf die Lampe.

Ehrlich gesagt, ich finde die originalen noch einen Ticken schöner, aber so ist es wenigstens wieder einheitlich und auch so macht die Lampe etwas her.

Aber zu dem, was wahrscheinlich mehr interessiert: Die Upcycling Vitrine. Die restliche Platte habe ich eingefügt, minimal gespachtelt und dann konnte ich tapezieren.

Was mich gestört hatte: Die Fenster waren ja vorher irgendwann eingebaut und dementsprechend nur bis dahin gestrichen, wo sie sichtbar waren. Zudem sah man derbe die Schrauben von der Montage. Das war mit too much shabby. Also fing ich an, dünne Leisten aufzunageln.

Wenn man noch leicht sieht, dass der lack aufhört, ist durchaus ok, aber des sollte nicht so nach vorne ins Auge stechen. Zwischen die Fenster kamen etwas breitere Leisten. Auf die etwas niedrigeren Fenster habe ich je ein Stück MDF Platte gesetzt – einfach geleimt und mit der Leiste fixiert.

Ich konnte nicht alle Leisten abringen, mir gingen ganz simpel die Drahtstifte aus und ich wollte deshalb nicht extra in den Baumarkt fahren. Gestrichen habe ich die Leisten und die MDF Platten mit wasserbasiertem Lack. Ich lehne sowas ja für das Auto ab, nur was richtig stinkt, taugt auch was. Aber in der Wohnung ist das etwas anders.

Macht sich gut mit den Leisten. Der Charme der etwas heruntergekommenen Fenster bleibt erhalten, sieht aber nicht mehr so zusammengeschustert aus. Die Fenster an sich werden natürlich nicht mehr lackiert.

Seitlich und oben fehlen die Leisten eben noch.

Die Tapete war noch nicht trocken, aber da war ja noch eine Baustelle? Ja, richtig, der Flur wollte gestrichen werden. Das ging relativ flott, ist ja nicht groß, aber es gab fünf Türen abzukleben. Und das ist auch nicht mein Lieblingsjob. Aber das ist jetzt auch erledigt.

Das fiese grün/grau ist weg. Wobei einigen Spuren nach war der Flur auch einmal komplett grün.

War die Tapete jetzt trocken? Ja, sie war es. Also konnte ich auch das streichen.

Unten kommt natürlich noch eine Bodenleiste dran und natürlich fehlen noch die Glasböden und die letzten Leisten. Vielleicht mache ich die oberen auch bis zur Decke. Mal sehen…

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Das Ergebnis lässt sich erahnen

Das Vitrinengestell war immer noch zu wackelig für meinen Geschmack. Letztendlich soll da ein Teil meiner Jägermeister Sammlung rein, die Jahre gebraucht hat, zusammenzutragen. Ich entschied mich, die mittleren Träger mit der Wand zu verschrauben.

Klappte bei drei Trägern super – bei einem hielt der Dübel nicht, zu bröselige Wand. Ich habe mir wie in der Küche mit Montagemörtel beholfen. Rein ins Loch, Dübel reingedrückt zusammen mit einer dünneren Schraube – der Dübel war geschlitzt und ich wollte nicht, dass es in der Mitte reinläuft.

Das Konstruktionsholz war mir zu dominant, also habe ich es mit Wandfarbe gestrichen, dann ist es auch nicht schlimm, wenn etwas an die Wand kommt. Und es trocknet schnell. Sollte das Holz noch irgendwie die Farbe verändern – umso besser, passt zum Shabby Look.

Wie man auf dem Bild erkennen kann, habe ich auch Bretter eingepasst am unteren Ende der Fenster. Dafür habe ich wieder Sperrmüll Platten verwendet. Ich habe jetzt so gut, wie alles dieses Materials verbraucht, aber mehr brauche ich auch nicht. Und wenn – es gibt genug davon.

Für die Verblendung des unteren Teils habe ich OSB Platten in 12mm mit Nut und Feder verwendet. Doch wie ranschieben ohne Helfer? Ich habe untergebaut, damit ging es einigermaßen leicht von der Hand.

Leider habe ich die letzte teilplatte versägt. Auf der verkehrten Seite abgeschnitten. Ich hätte eine Nut gebraucht und habe die Feder stehen lassen. Für die Bilder habe ich es einmal reingeklemmt. Und ich habe die Fenster wieder eingehängt, damit man mal einen Eindruck hat, wie das alles wirkt.

Der untere Teil wird noch weiß, da kommt ja das Sofa davor. Und natürlich kommen da die Glasscheiben als Böden rein. Aber man hat schon einmal einen Eindruck, wie das Ganze aussehen wird.

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Glasspiel

Ich hatte einen Termin, bis dahin aber noch etwas Zeit, also fing ich an, den Flur auszuräumen, die Kanten der Farbstreifen abzukratzen,… Dabei fiel mir auf: Der Flur ist nicht komplett grün/grau/weiß. Da war dem „Künstler“ wohl entweder die graue Farbe oder die Lust ausgegangen.

Der Termin, den ich hatte, war die Abholung von ein paar Glasscheiben, die bei eBay Kleineneigen kostenlos inseriert waren. Sah gar nicht so viel aus.

Die Glasplatten lagen in einem Gartengrundstück in Wiesbaden, auf dem Unmengen von Hühnern herumliefen. Und es waren massig Glasplatten. Bedingung für die kostenlose Abholung ALLER Platten. Ich konnte mich mit der Zuladung meines Pirat herausreden und sagen wir so: Selbst so war die Beladung grenzwertig. Ich habe die Platten erst einmal im Keller eingelagert, alle werde ich sicherlich nicht benötigen. Es sind 90(!) heile Platten und noch ein ganzer Stapel mit beschädigten Platten.

Ich habe kaum Erfahrung mit dem Schneiden von Glasplatten, an einer beschädigten Platte testete ich es einmal. Der zweite Versuch gelang einigermaßen, beim ersten Versuch brach es schräg ab.

Anscheinend ist der Winkel, wie man den Glasschneider ansetzt, sehr wichtig. Ich habe ja glücklicherweise einige Fehlversuche gut – 90 Scheiben brauche ich niemals für mein Vorhaben.

Ich habe aber noch mehr Glas besorgt – Ersatz für die zerbrochene Fensterscheibe. Die ist kleiner, als die kostenlos geborgenen Platten, ungeschliffen und nur 3mm dick – die geborgenen Platten haben 7mm Stärke. Und die hat irgendwas um die 21 Euro gekostet – da kann man sich denken, was die kostenlos geborgenen Platten gekostet hätten.

Ich kitte das erste Mal ein Fenster ein mit Leinöl Glaserkitt. Den Kitt kneten und dann andrücken.

Danach mit der Spachtel glattstreichen – kein Hexenwerk.

Das braucht 4 Wochen zum Aushärten, bevor man es streichen kann – was ich nicht machen werde. Ist eh nicht sichtbar. Aber früher gingen die Uhren anders. Stellt Euch vor, heute geht ein Fenster kaputt und der Glaser sagt, er kann das erst in einem Monat lackieren…

Die anderen Fenster habe ich auch ausgehängt und vorher beschriftet.

Jetzt ging es an den Vitrinenbau. Ich hatte nur eine ungefähre Vorstellung, wie ich das machen werde. Aber eben nur eine ungefähre. Eigentlich wollte ich sie nur ca. 20cm tief machen, aber da die Glasplatten 30cm sind und ich sie nicht auch noch in der Breite kürzen will, wird sie eben 10cmm tiefer. Angefangen habe ich mit einem Konstruktionsholz, das ich an die Wand geschraubt habe.

Unten ist ein dünneres Holz angestückelt, um die Fußbodenleiste zu überbrücken. Um eine plane Auflage zu schaffen, musste ich die auf der Außenseite der Fenster angebrachten Leisten wegsägen.

Um einmal ein Beispiel zu zeigen – das Fenster hatte am unteren Rand gar keinen Lack mehr, das Holz ist stark angegriffen.

Ist aber nicht so schlimm für meine Konstruktion.

Dann ein zweites Konstruktionsholz und den ersten Rahmen dran. Ich habe viel mit Wasserwage gearbeitet, wobei das eigentlich recht egal ist,

Um die Höhe zu erklären: Da soll noch ein Sofa davor. An der Rückseite kamen natürlich auch Konstruktionshölzer zum Einsatz und unten habe ich es mit Holzresten versteift.

Soll ja stabil werden. Komplett fertig bin ich mit meiner Konstruktion nicht geworden. Aber alle Rahen hängen schon einmal.

Am fortgeschrittenen Abend wollte ich die Kreissäge nicht noch einmal auspacken oder bohren. Aber in meinem Kopf funktioniert die Idee, die ich schon ewig im Kopf habe.

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Weiß

Ich habe Farbe nachbekommen. Zeit, auch den zweiten Teil des Wohn-/Esszimmers zu streichen. Die Wand links war einmal grau. In Verbindung mit dem stark strukturierten Putz eine echte Challenge, das weiß zu bekommen. Man könnte meinen, der Vormieter wollte mich damit ärgern. Braucht man viel Farbe – aber es deckte nach dem ersten Mal.

Der Erker – das Highlight der Wohnung – kommt jetzt wirklich gut zur Geltung ohne das ganze Holzgedöns. Wobei ich noch keinen Plan habe, wie ich den nutzen werde.

Wieder ein Raum, der fertig gestrichen ist. Bleibt nur noch der Flur. Nicht sehr groß, was nicht stört, weil das wäre ja sonst verschenkter Platz. Und natürlich hat der Vormieter das dreifarbig gestrichen.

Ja, ich hasse ihn wirklich ein wenig dafür. Genau wie für die Beschädigungen an den historischen Türen.

Noch dient der Flur als Materiallager. Manches brauche ich noch, anderes geht noch zur Deponie. Ich habe so viel Müll produziert – das kann ich nicht in der Gemeinschaftstonne entsorgen für 3 Haushalte.

Nebenbei bin ich weiterhin am Organisieren. Ich habe jemanden gefunden, der 5 identische Lampenschirme für meine Schlafzimmerlampe angeboten hatte. Nicht 100% identisch mit meinen bisherigen Schirmen, aber wenigstens in der Art und es sind eben 5 identische. Das war es mir wert ausnahmsweise.

Eine Scheibe für das eine Fenster habe ich auch in Auftrag gegeben. Mal sehen, ob ich mich diesmal nicht vermessen habe…

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Fensterln

Mein Sonntagsausflug führte mich zu diesem Haus in der Nähe von Limburg.

Das sollte Material für meine Wohnungseinrichtung spendieren. Der Besitzer hatte Fenster inseriert, die wollte ich mir holen.

Schöne alte Fenster, vielleicht 100 Jahre alt mit ordentlich Patina. Nenn man neudeutsch „Shabby Chic“. Mal wieder ein Zauberwort, um kaputtes Zeug teuer zu verkaufen. Wusste der Verkäufer aber nicht. Der fragte mich, was ich mit dem Müll machen wolle. Ich habe e ihm verraten, er hat es nicht verstanden.

Ich legte beim Transport Styropor unter die Griffe, die weit abstanden, damit keine Scheibe kaputt geht. Auf der Landstraße eine Bodenwelle und es klirrte. Verdammt. War aber passiert. Ein Verrieglungshebel war der Übeltäter.

Die Scheibe rauszupopeln war so eine Sache – der Kit ist steinhart. Aber es war machbar. Mit dem Cutter aus dem Kit geschnitten.

So eine Scheibe kostet nicht so viel. Muss ich eben eine neue einkitten. Ich habe keine Fotos von der Außenseiten der Fenster gemacht, die sind sehr desolat. Teilweise fehlt der Kit einer ganzen Seite, das Holz ist angefressen, ohne anzuschleifen gestrichen und das blättert ab etc. Aber das wird man am Ende eh nicht sehen, das ist vollkommen Latte. Ich habe eine erste Grundreinigung gemacht – und die zog sich. Der Schmutz der Jahrzehnte ist hartnäckig. Ich habe pro Fenster neues Wasser verwendet, sonst hätte ich den Schmutz nur verteilt.

Auch waren die Scheiben am Rand teilweise überstrichen. Geht mit einer Spachtel ab, dauert aber alles…

Insgesamt sind es fünf Fenster und die stehen jetzt in dem Raum, in den sie sollen.

Das werden die Türen einer großen Vitrine für meine Jägermeister Sammlung. Angepasst an den Raum.

Anderes Thema: Ich hatte ein Problem mit der Türklingel. Die war einfach zu leise. In der Wohnung ist keine einzelne Klingel, das ist eine Türsprechanlage, in der ein Tonmodul steckt.

Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass ein Markenhersteller eine Türsprechanlage herstellt, die nur so einen erbärmlichen Ton abgibt. Da muss was zum Einstellen sein. Aufgeschraubt. Nix zu sehen.

Ich spielte echt mit dem Gedanken, da eine externe Glocke dranzuhängen, bis ich in einem Elektronikforum für Haustechnik einen Tipp bekam. Da sei ein Potentiometer für die Lautstärke. Wie jetzt? Ich hatte doch nix gesehen. Aber Moment – der Lautsprecher sieht irgendwie wegklappbar aus. Und was sehen meine entzündeten Augen?

Hochgedreht und dann testen. Äh ja, wie ohne zweiten Mann? Kann ja schlecht am Tor die Klingel drücken und gleichzeitig im zweiten Stock hören, wie laut die Klingel ist. Genialer Lifehack: Essen bestellen.

Hat zwar ewig gedauert, bis es da war, war aber lecker. Ach ja – die Klingel ist jetzt laut genug…

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Lassen wir es leuchten…

Ich war gestern auf dem Flohmarkt. Schräge Zeiten. Maximalzahl der Besucher, erst wenn wieder welche gehen, dürfen die nächsten mit Mundschutz rein. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich für einen Flohmarkt angestanden habe.

Gefunden habe ich für die neue Wohnung nix. Ich bin danach weiter in die Werkstatthölle gefahren, um ein paar Dinge zu holen, unter anderem Radkappen. Wozu? Ich wollte die Handlampen an die Decke zaubern. Ursprünglich wollte ich die Kabel unter einer alten Dachrinne verstecken. Doch je mehr ich darüber nachdachte, umso besser fand ich die Idee mit den Radkappen.

Ich habe keine top erhaltenen Radkappen genommen, sie durften ruhig Patina haben. Und ich habe sowas kistenweisen, denn ich hatte mal einen kompletten Flur mit Radkappen ausgehängt. Überall zusammengekauft, aber immer nur, wenn sie richtig günstig waren. Bis auf GANZ wenige Ausnahmen, habe ich noch nie mehr als 5 Euro für eine Radkappe gegeben, meist deutlich weniger. Da war es auch egal, die mit Löchern zu versehen. In der Mitte eines für das Kabel der Lampen. Gerade so, dass das Kabel durchpasst und dann mit zwei Kabelbindern gesichert.

Die Radkappen dann an die Decke geschraubt. Die rostigste Kappe war von einem Daimer.

Von welchem Auto die ist, weiß ich gar nicht. Wahrscheinlich ultraselten, aber schlechter Chrom.

So fanden die vier alten Lampen ihren Weg an die Decke. Und natürlich leuchten alle.

Es sind noch zwei Lampen in der Post, die kommen dann über den noch nicht vorhandenen Tisch, dann etwas tiefer gehängt. Der Kabelabzweig hängt dafür schon, damit ich das nicht noch einmal abschrauben muss.

Gut, dass ich meine Lampen alle billig geschossen habe – nicht, dass jetzt ein Rund darauf entsteht 😉

Im Wohnzimmer – dem gestrichenen Teil – musste ich die Decke noch einmal überstreichen, das war streifig geworden, was ich erst sah, als ich die Rolle für den Rollo wieder angeschraubt hatte und den Rollo hochziehen konnte. Auch hier hängte ich eine Lampe auf – den Kronleuchter vom Sperrmüll. Einfach, um den Baustellencharakter wegzubekommen.

Ich hatte zunächst alle Kettenglieder der Aufhängung rausgenommen und nur ein Glied dringelasssen – trotzdem konnte ich mit meinen 2,04m nicht drunter stehen und hätte mir sicherlich 100x den Kopf angehaun. Ich hab das jetzt mit Kabelbindern nach oben gepackt. Ein Provisorium. Aber wir wissen ja alle – nichts hält besser, wie ein gutes Provisorium…

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Wenn es WD40 nicht schafft…

…dann war es nicht festgegammelt, oder so. Das tagelange Einweichen mit WD40 hat es geschafft. Der Korb hat sich von der Bakelit Arbeitslampe gelöst. Na also.

Zusätzlich kamen mit der Post bzw. Hermes Versand zwei weitere Leuchten.

Beide schön skurril – bei der linken ist der Korb mit fünf Muttern geschraubt und das Gitter drückt den Glaskolben gegen die Gummifassung. Die rechte ist ebenfalls aus Bakelit und ein DDR Produkt.

Eigentlich wollte ich mir einer alten Dachrinne Spielen an der Decke, aber ich überlege gerade Chromradkappen zu verwenden.

Das Streichen des Wohnzimmers stand an. Natürlich musste ich da noch abkleben, Steckdosen abschrauben etc. Dabei konnte ich erkennen: Das Wohnzimmer war einmal rosa. Dunkle Holzdecke mit Styroporstuck und rosa Wände. Hui, das war schon eine fiese Kombination.

Am Nachmittag sah das Wohnzimmer noch so aus.

Frisch gestrichen ist es jetzt eine weiße Leinwand für meine Gestaltung.

Mitte beim Streichen kam eine Mail von einem Kunden. Schnell Änderungen einarbeiten. Ja, muss noch heute sein. Also setzte ich mich im Büro an den Laptop. Ich bin auf solche Fälle vorbereitet. Nicht vorbereitet war ich auf eine Message über den Facebook Messenger. Auf FB verschenkte eine junge Ärztin Ikea Regale.

Der Run auf die Regale war groß, deshalb rechnete ich mir wenige Chancen aus. Aber zuverlässig abgeholt hat es keiner. Meine Chance. Es wurde stressig, aber die Regale sind zerlegt geborgen. Den Kunden konnte ich parallel ebenfalls zufrieden stellen. Während er sich mein PDF mit den eingearbeiteten Korrekturen durchsah, war ich der gewünschte zuverlässige Abholer.

Ob das mein Schuhschrank wird oder eine Erweiterung der Ikea Regale, die ich noch für das Büro habe, werde ich noch sehen. Aber wie heißt es so schön: Haben ist besser als brauchen. Und für geschenkt…

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Rohr frei!

Der Rohrreiniger war da.

Er fluchte nicht schlecht, weil er wirklich all sein Equipment brauchte. Mit der Handpumpe holte erst einmal ein wirklich schönes Sammelsurium an Haaren aus dem Siphon der Badewanne. In der Länge? Nicht von mir.

Dann mit der Spirale ins Rohr der Toilette, was offenbar zusammenhing und auch seine Kamera kam zum Einsatz.

Ich liebe Profis mit ihren Profiwerkzeugen – vor allem, wenn ich es nicht selber bezahlen muss. Er war fast eine Stunde am Werkeln, jetzt läuft alles wieder sauber ab. Seine Diagnose: Damenhygieneartikel. Wieder: Sicherlich nicht von mir. Haken dran.

Dann mal ran an die Tapezierfront. Vorher noch die Abdeckung des Rollokastens zurechtgesägt, angebracht und tapeziert.

Von der Decke fehlte noch ein ganzes Stück. Wie üblich: Keinen rechten Winkel in dem Raum. Ich mache das immer so: Großzügig ankleben, die Kanten mit einem Bleistift markieren und abschneiden. Und in der letzten Ecke war es wirklich eine Punktlandung. Ging genau auf.

Die Decke ist fertig tapeziert. Das trocknet jetzt und dann kann ich es streichen.

Natürlich habe ich auch den zweiten Rollokasten tapeziert, die Spalte vorher mit Acryl abgedichtet.

Ich hatte am Abend einen Termin, das Streichen anzufangen machte keinen Sinn, also widmete ich mich einer anderen Baustelle. Die Badewanne sieht schlimm aus.

Laut Vermieter ginge das nicht mehr zu reinigen, wenn ich es lackiere, zahlt er den Lack. Aber das wollte ich nicht sofort machen. Vielleicht geht es ja auch anders. Lackieren kann ich immer noch. Ich besorgte mir einen Kalkreiniger und fing an zu schruppen. Eine Fleißaufgabe, denn der Dreck ist hartnäckig. Aber es geht einigermaßen. Links nach der ersten Reinigung, rechts im Rohzustand.

Nicht perfekt, aber erträglich. Aber die Oberfläche ist echt fies rau. Das wird nicht lang dauern, bis sich der Dreck wieder festsetzt. Ob da wohl eine gute Autopolitur/Hartwachs helfen? So rauhen Autolack hatte ich nie – und das ist Email.

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