Posted in VW Prolo

Nicht meine Lieblingsarbeit

Gestern kam Post: Die Peugeot 205 Rückleuchten sind gekommen. Ein paar Kratzer haben sie, aber nicht schlimm. Die Gläser sollte ich mal durch die Spülmaschine jagen – nach dem Umbau.

Die Bleche aus dem 20er Schlachter habe ich noch nicht, die werden voraussichtlich kommendes Wochenende herausgetrennt, aber anhalten konnte ich sie schon einmal.

Stehen jetzt natürlich über, es braucht etwas mehr Phantasie. Aber wenn man es von der Seitenlinie sieht, die Höhe der Leuchten fügt sich gut ein.

Ich muss die Seitenlinie ändern, aber das war klar, ich verschweiße da eh noch einen Corsa A Kotflügel. Da kann ich das dann auch an die andere Außenkante der Peugeot Rückleuchten anpassen – denke ich derzeit. Wird die Praxis noch zeigen. Aber was wäre man ohne Visionen?

Keine Visionen muss ich mir machen, dass ich das Spachteln und Schleifen nicht wirklich liebe. Aber wenn es aus einem Guss wirken soll, komm ich da nicht dran vorbei. Und da ich es nicht mag, verteile ich es auf jeden Kriegsschauplatz. Am Kotflügel bin ich fast fertig. Ich habe das erste Mal grundiert, um mich von den verschiedenen Farben nicht ablenken zu lassen.

Das Grundieren war für die Füße. Der Lack taugte nicht – ober ihm war es zu kalt. Fing sofort an zu laufen. Ich habe nicht gewartet, bis es trocken war. Ein zwei Stellen habe ich schon gesehen, die eher suboptimal sind, an die ich nochmals ran muss, die Läufer muss ich aber eh alle wieder wegschleifen…

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Posted in KLEs Home

Höher gelegt

Ich habe lange nix über meine Wohnung geschrieben. Es wird immer wohnlicher. Aber manche Dinge brauchen eben Zeit. Und ich habe keine Eile, denn ich weiß: Ist erst einmal ein Möbelstück da, dann bleibt es meist. Und ich habe seit Wochen ein zweites Sofa gesucht. Immer wieder stöberte ich auf eBay Kleinanzeigen. Gar nicht so einfach, denn es muss mit dem Sofa meiner Uroma harmonieren und sollte nicht die Welt kosten.

Mit ein paar Sofas ging ich schwanger, bis eBay Kleinanzeigen eine Preisreduktion meldete: Zu Verschenken. Muss ich jetzt? Und dann meldete sich auch noch Calli bei mir. Wegen eines anderen Themas, aber Calli hat einen Anhänger. Ich dachte mir: Hat er Zeit, dann hole ich das Sofa, bzw. wir zusammen.

Ok, wir holten es.

Als ich es live sah, war ich erst einmal verwirrt, denn es war deutlich heller, als auf den Bildern. Und das Gestell hatte man auf den Bildern nicht so richtig gesehen. Da war es nur von oben und von der Seite zu sehen. Mit dem Gestell wäre es nicht auf meiner Merkliste gelandet.

Egal, wir sind jetzt da – aufladen! So zog das Sofa dank Callis Hilfe in mein Wohnzimmer.

Harmonisches Bild? Nicht so wirklich. Das hellere Blau störte mich nicht so. Aber das Gestell? Passte stilistisch null. Zudem war das Sofa niedriger als das alte.

Gestaltungsanlass.

Ich ließ mir im Baumarkt ein Kantholz zuschneiden. Wenn man das da kauft, ist der Zuschnitt kostenlos und ich konnte mir sicher sein, dass die Winkel stimmten. Und da das naturholz war, musste ich das erst einmal lasieren.

Wie festschrauben? Ich entschied mich für Lochbleche. Vorgebohrt, die Schraubenlöcher etwas gesenkt und verschraubt.

Dass die Schraubenköpfe etwas überstehen, ist nicht so schlimm, das „frisst“ das Polster an der Unterseite. Da waren noch diese neumodischen Gestelle.

Weg mit dem Rotz, kommt in der Werkstatthölle in den Fundus. Ich suche oft Rohre mit einem bestimmten Durchmesser. Und dann wieder vorgebohrt und die neuen Beine drangeschraubt.

Ja, sieht schon deutlich klassischer aus mit den Holzbeinen.

Steht auch schön fest, da wackelt nix. Das Sofa ist jetzt nicht das Hammersofa. Brauchen wir jetzt nicht künstlich hypen. Es soll im Schatten „meines“ Sofas stehen und ihm nicht die Show stehlen.

Aber durch die angeglichene Höhe und das lasierte Holz wirkt es nicht mehr als Fremdkörper in meinem Wohnzimmer.

Verschenkt wurde es übrigens, weil an der Rückseite eine Katze ein paar Spuren hinterlassen hat und ich bin mir relativ sicher: Hätte ich es nicht geborgen, es wäre demnächst auf dem Sperrmüll gelandet. Die Leute kaufen sich lieber ein neues Billigsofa, das nix taugt, als sich etwas Gebrauchtes zu holen. Ich werde es nie verstehen.

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Posted in VW Prolo

Ich hab da einfach Bock drauf

Gehen wir weiter mit dem Gedanken Peugeot Rückleuchten im Prolo. Nächster Schritt war, einen Peugeot 205 zu suchen, um es einmal live anzusehen. Ich fand einen bei einem Exporthändler.

Ich wollte wissen, ob die Rückleuchten an der Fläche hinten plan sind. Das müssen sie sein für meine Idee und auf Bildern täuscht das immer. Und was soll ich sagen – sie sind es.

Mich reizt gerade die Aufgabe fahrzeugspezifische Rückleuchten so einzupassen, dass es so aussieht, als ob das schon immer so war. Auch wenn das umfangreiche Karosseriearbeiten nach sich zieht. Da kommen sicherlich noch einige Aufgaben auf mich zu, mit denen ich bisher noch nicht rechne. Aber das macht die Sache ja so spannend, da hab ich Bock drauf. Und auf dem Letzten Bild sieht man schon eines der Probleme – das Heck des 205 ist relativ rund. Runder als das des Prolo.

Was brauche ich jetzt? Nunja – ganz klar, einen Satz Rückleuchten. Die sind geordert.

Schnapper würde ich sagen. Auch hab ich jemanden gefunden mit einer Schlachtkarosserie, der mir die Partie um die Rückleuchten raussägen will.

Ich hoffe einmal, dass das reibungslos klappt.

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Posted in Pirat

Das schlechte Provisorium gegen ein besseres ersetzt

Der ADAC hatte ja das Schaltgestänge improvisiert wieder zusammengesteckt. Keine Dauerlösung. Ich fuhr in die Werkstatthölle, um mir das mal genauer anzusehen. Auf der Fahrt machte das Gestänge schon wieder ärger, nicht alle Gänge gingen so einfach rein. Auf der Landstraße entschied ich mich ab dem 3. Gang nicht mehr zu schalten – bitte, bitte, bitte heil ankommen. Irgendwie.

3. Gang geht auf der Ebene auch zum Anfahren an der Ampel, wenn auch gequält. Ich schaffte es bis zum Tor meiner Werkstatthölle. Da das Tor natürlich nicht offen stand, musste ich aussteigen. Und am Hang anfahren im 3. Gang? Ging nicht. Versucht in den ersten zu schalten und das war es dann mit der Gangschaltung. Zwei hilfreiche Nachbarn halfen mir den Bock noch die letzten Meter reinzuschieben.

Dann mal aufgebockt und unters Auto gelegt. Und da sah ich dann das ganze Ausmaß des Schadens. Die Gelenkpfanne war bis auf einen kleinen Restrand komplett weg! Die Kugel hing gelangweilt in der Gegend herum.

Der ADAC Helfer hatte schon gemeint, da ist nichts mehr zu retten, könnte aber bis zur Werkstatt halten. Hielt es ja auch. Dann die Ernüchterung. Ich habe diverse Getriebe rumliegen, hatte aber schon einmal dieses Problem und habe dementsprechend schon geplündert.

Gerade eine einzige Gelenkpfanne war da, wie sie bei mir verbaut war. und da war der Rand beschädigt.

Ob das ein paar Kilometer hält? Was mir schon zu dem Zeitpunkt klar war: Es kommt eine neue Gelenkpfanne her. Nur bis die da ist, will ich ja irgendwie von A nach B kommen. Ich probierte es mit der Gelenkpfanne, aber die zerlegte sich beim Einbau weiter. Keine Option.

Nochmals alle Getriebe durchgesehen. Eines hatte noch ein vernünftiges Lager, das aber angegossen. Die Stange kam von der Form so einigermaßen hin.

Also probieren wir es eben mit der. Eingebaut war sie relativ schnell.

Sitzt fest auf der Kugel. Das bereitet keine Probleme. Und wie geht das Schalten? Die Stange war ja nicht 100% identisch. Ich machte eine kurze Probefahrt. Der erste Gang geht etwas schwer rein, aber es geht.

Eine neue Gelenkpfanne ist bestellt.

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Posted in Pirat

Ich muss dann heute wohl mal in die Werkstatthölle…

Ich war gestern zusammen mit Calli unterwegs, ein Sofa für meine Wohnung bergen, die jemand über eBay Kleinanzeigen verschenkt hat, Ich brauchte dazu seinen Anhänger und ich war sehr dankbar, dass er gleich auch mit geschleppt hat. Ich bin sehr dankbar, solche Freunde zu haben. Vielleicht schafft es das Sofa noch in den Blog, ich muss an dem noch etwas umbauen.

Alles ganz problemlos. Danach war ich noch in der Stadt unterwegs und als ich aus einer Parklücke ausscherte, hatte ich plötzlich keine Kontrolle mehr über die Gänge. Das Getriebe ließ sich nicht mehr schalten. Ich kam vom Rückwärtsgang nur noch in den Leerlauf, dann war Schluss. Der Ganghebel hatte keinen Kontakt mehr zum Getriebe. Sicherlich eine Kleinigkeit. Ich schob erst einmal den Bock wieder in die Parklücke.

Bocken wir den Wagen eben hoch und sehen nach. Doof, wenn man am Vortag den Wagenheber zu Karosseriearbeiten genutzt hat und nicht wieder zurück ins Auto gelegt hat. Mir blieb nichts anderes übrig, als den ADAC zu rufen. Der brauchte fast eine Stunde, angekündigt waren bis zu 90 Minuten. Es kam ein wirklich freundlicher Helfer, der fasziniert war vom Pirat. So etwas hat er noch nie gesehen, aber noch mehr fasziniert hat ihn, dass das wirklich alles eingetragen ist.

Mit einem Rangierwagenheber kommt man natürlich viel besser unters Auto.

Letztendlich war es eine Gelenkpfanne, die von der Kugel abgesprungen war. Die Gelenkpfanne ist einfach nach den vielen Jahren verschlissen. Ich denke mal, es ist Position 27 auf dieser Zeichnung.

Der Pannenhelfer drückte die Kugel wieder in die Gelenkpfanne und sicherte es mit einem Draht. Die Gelenkpfanne gibt es neu, ich werde heute mal meine Getriebesammlung durchgehen, was ich gebraucht habe. Entweder ich habe die noch in wirklich gut erhalten, oder ich kann wenigstens improvisieren, bis ich eine neue bestellt habe.

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Weiteres Kopfkino

Gestern war ich bei einem Kumpel, der gerade einen Volvo 240 Kombi schlachtet – wunderbares Blech, das ich da einfach raustrennen durfte mit der Tigersäge. Die nächsten Bleche werden eben einmal rot.

Hab ja schon öfters 240er Dächer verbaut, das ist gutes, dickes Blech.

Ich habe das Blech in der Werkstatthölle abgeladen und da ich schon einmal da war, habe ich eben gleich etwas gespachtelt.

Fertig bin ich damit noch nicht, aber auf einem guten Weg.

Interessant finde ich die Diskussion über die Heckleuchten. Das scheint die Blogleser mächtig zu beschäftigen und mich natürlich auch. Der erste Beitrag zu den Heckleuchten hat bisher 28 Kommentare. Nur so viel: Die Entscheidung ist da noch nicht gefallen. Das Kopfkino rattert weiter.

Die Anhängerleuchten sind noch nicht vom Tisch – eventuell mit zusätzlich links einer Nebelschlussleuchte und rechts einer Rückfahrleuchte in der Heckklappe.

Gibt es vom selben Hersteller, wobei ich sehen müsste, wie weit die nach innen müssen, damit sie in der Heckklappe nirgends anstoßen. Eine weitere Idee ist einen Heckspoiler zu bauen und die Lampen darin zu versenken.

Aber sind inzwischen noch andere Heckleuchten im Rennen. Eine eckige Variante. Möglichst klein. Und welches Auto hat die? Der Peugeot 205 und ab Baujahr 1990 sogar ganz hübsche.

Aber sind die auch klein genug? Ich habe recherchiert, über eine Facebook Gruppe kam ich an die Maße.

Im Vergleich die Polo Heckleuchte – die Peugeot Heckleuchte könnte man unterbekommen unter dem Knick der Seitenlinie.

Ich müsste aber die Seitenwand hinten im unteren Teil gerade stellen. Was dann wieder Auswirkungen auf X und Y hat etc. Und ich bräuchte am besten die herausgetrennten Lampeneinfassungen aus einem 205er Schlachter. Vielleicht auch eine andere hintere Stoßstange.

Alles bisher nur Kopfkino. Ich spiele verschiedene Varianten weiter durch. Nächster Schritt wäre an der 205er Front, dass ich einen Peugeot in der Nähe suche und mir die Heckleuchten einmal live genauer ansehe nach Wölbungen, die lösbare oder unlösbare Probleme darstellen könnten…

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Radabdeckung

Schon fast beängstigend: Ich hatte den Radlauf noch nie mit Rad getestet am VW Prolo. Also mal pro forma das Rad drauf und abgelassen.

Die Oberkante ist leicht höher als die vom originalen Radlauf, das ist aber ok. Oben ist die Radabdeckung perfekt. Was mich weniger überzeugte, war die Abdeckung nach vorne.

Ich schickte dieses Bild per WhatsApp auch an meinen TÜV Prüfer, der die Scheiße irgendwann eintragen soll. Dem war das zu wenig Abdeckung nach vorne. Dachte ich mir schon, ich fand es selbst auch nicht prall. Zudem hatte der Radlauf einen sichtbaren Knick.

Also schnitt ich den Radlauf am Knick und zwei anderen Stellen noch einmal ein, um das zu formen. Kurz die Flex verkantet und zack flog ein Teil der Millimeterscheibe durch die Gegend. Nicht so schlimm, denn ich flexe grundsätzlich mit dem Schutzschild an der Flex.

Sowas kann Leben bzw. das Augenlicht kosten. Mit Schutz kein Problem.

Nach dem Einschneiden kam ein wichtiges Karosseriewerkzeug zum Einsatz: Der Scherenwagenheber. Die Richtbank des kleinen Mannes.

Unter Spannung dann die Einschnitte wieder verschweißt. Danach war der Radlauf stimmig.

Bevor ich mit dem Spachteln anfange, habe ich es mit der Topfbürste sauber gemacht und von beiden Seiten das Ganze mit Brunox behandelt. So kann es auch dazwischenlaufen, wo Spalten entstanden sind. Das meiste davon werde ich wieder abschleifen, aber in den Ritzen bleibt es bestehen.

Und ich bin jetzt auch mit der Radabdeckung zufrieden – der Prüfingenieur auch.

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Greift alles ineinander

Es fehlte am Prolo noch eine Sicke, ich hatte es im letzten Blogbeitrag erwähnt. Also ran an den Speck, die Ecke gefiel mir eh nicht. Ein Grund, warum ich solche Stellen bei unseren TV Drehs ungerne schweiße. Da dürften wir so etwas nicht abliefern – auch wenn das natürlich hält.

Also nicht nur eingeschnitten und am Radlauf alles auf eine Ebene gebracht, sondern auch gleich den Murks entfernt und ein neues Blech angefertigt.

Das eingeschweißt und ich hatte die Sicke, die ich brauchte.

Stoßstange und Kotflügel wirken jetzt für einander gemacht.

Ich bin seit Tagen am Recherchieren, welche Heckleuchten an den Bock passen könnten. Ich hab mir selten so lange den Kopf darüber zerbrochen. Zubehörkataloge online durchstöbert, Abmessungen gesucht. Meine ursprüngliche Idee scheiterte am Veto meines TÜV Prüfers – verkehrtes Prüfzeichen. Ich wollte mehrere kleine runde Lichter verbauen. Aber davon gibt es kein Bremslicht. Stärkere Birne in eine Rückleuchte als Bremsleuchte geht offiziell nicht, da das Prüfzeichen falsch ist. Hilft ja nix, wenn es nicht eingetragen wird. Manche Leuchten waren mir zu klein, andere zu groß.
Eigentlich wären mal eckige Rückleuchten ganz nett, aber da fällt sofort auf, wenn es nicht zu den Formen des Fahrzeugs passt. Es wird wohl auf Anhängerleuchten in rund herauslaufen. Ich druckte mir ein Foto davon in Originalgröße aus, klebte die Heckleuchten ab und spielte damit.

Daheim übernahm ich das dann in den Photoshop. Ja, könnte funktionieren optisch. Und mit ca. 20 Euro beim günstigsten Anbieter sind die auch bezahlbar.

Leider sind das Aufbaulampen mit Plastikgehäuse – muss ich also einkleben.

Und natürlich muss ich die ursprünglichen Heckleuchten in Blech nachbauen und auch die Heckklappe anpassen. Kann ich aber im Moment noch nicht, denn ich weiß noch nicht, wie der Radlauf aussehen wird und die Heckleuchte geht ja ums Eck und muss dementsprechend gebaut werden. Ob der Radlauf nach hinten auslaufend wird, weiß ich noch nicht. Eigentlich bin ich dagegen, weil es so ein typisches Polo Steilheck Merkmal ist.

Den Radlauf kann ich noch nicht bauen. Ich habe bisher ja nur ein Paar Kotflügel und da bisher einen Denkfehler, der mir jetzt erst aufgefallen ist. Ich dachte, ich kann den von der anderen Seite hinten verwenden, aber die Seitenlinie steigt auch beim Corsa nach hinten an und der Radlauf ist nicht symmetrisch, wie durch ein Klebeband angedeutet.

Ich wollte eigentlich erst die Beifahrerseite komplett fertig bauen, denn da kann ich es besser von Distanz ansehen in der engen Werkstatthölle. Nun hängt es am zweiten rechten Kotflügel…

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Carfreitag

Gestern war Carfreitag und da derzeit Treffen noch illegaler sind als sonst und schon alleine die Vernunft gegen ein Treffen mit vielen Leuten spricht, dachte ich, ich müsste trotzdem was mit Karren machen, also fuhr ich in die Werkstatthölle. Ich hatte zudem den Amboss im Kofferraum, der raus musste. Und den konnte ich gleich brauchen.

Der zweite Kotflügel war ja am Radlauf zerknickt.

Also erst einmal grob das Überschüssige abgetrennt, um besser dranzukommen und dann gehämmert.

Ich musste jetzt sie Position finden, wie ich den Radlauf anschweißen sollte und habe je die Mitte der Radläufe angezeichnet und das wieder hingeklebt. Vorher die Stoßstangenecke etc. weggeschraubt.

Da stellte sich raus, dass der Radlauf insgesamt zu lang ist, Ich wollte ein Stück alten Kotflügel stehen lassen, aber das ging so nicht.

Ich entschied mich dazu, in der Mitte ca. 3cm rauszunehmen, viel brauchte ich ja nicht. Aufgetrennt, mit der Absetzzange abgesetzt und wieder verschweißt.

So richtig positionieren ließ sich das nicht, denn der originale Radlauftrug so sehr auf. Also raustrennen. Das war dann der Point of no return.

So konnte ich jetzt anzeichnen und weiter ausschneiden.

Auch hier habe ich mit Überstand und Absetzzange gearbeitet. Das macht etwas Nachkorrigieren möglich, zudem verzieht es sich nicht stark beim Verschweißen. Die komische Form vorne ergibt sich aus dem Umstand, dass der Corsa Kotflügel zwar zufällig eine einigermaßen identische Sicke hat, aber nach unten die Sicken für die Stoßstange komplett anders sind. Die kann ich so nicht wiederverwenden.

Und dann ging es ans Anschweißen. Am hinteren unteren Ende habe ich zwei Schnitte gesetzt, um die Sicke nachzubilden. Den untersten Rand konnte ich stehen lassen und anbinden.

Vorne wurde es tricky, da fehlte ja ein Stück und dafür machte ich mir erst einmal eine Pappschablone.

Der schmale untere Rand flog noch in die Tonne, die brauchte ich nur für die Form. Das Blech zu formen war etwas komplizierter und ich muss auch etwas nacharbeiten. Aber es ist schon einmal drin.

Ist schon noch Arbeit dran, aber wenn das erst einmal verschliffen, verspachtelt und lackiert ist, fügt sich das ganz gut ins Fahrzeug ein. Um es besser zu sehen, habe ich die Stoßstangenecke einmal draufgesteckt.

Ich bin mit Stoßstange dann doch am Überlegen, da noch etwas zu ändern. Das fiel mir aber erst beim Schreiben des Blogs auf: Es ist ja eine Sicke da, um die Stoßstange näher ans Fahrzeug zu bekommen. Die Läuft bis zu Radlauf. Die Stoßstange aber nicht. Also muss entweder die Sicke vorher aufhören, oder die Stoßstange verlängert werden…

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Planen und Organisieren

Schon vorgestern war ich in der Werkstatthölle, um den Prolo abzustellen.

Da gestern der 1. April war, musste ich da aber den traditionellen Aprilscherz einem Bericht vorziehen.

Plan war eigentlich, abstellen und gut. Aber natürlich konnte ich nicht anders, ich musste einmal einen Corsa Kotflügel dranhalten. Vorher musste ich erst einmal etwas wegflexen, damit man ihn besser dranhalten kann und dann mit Gaffa Tape festkleben.

Das ist jetzt der verkehrte Corsa Kotflügel für diese Seite, aber das ist der, der nicht verknickt ist. Den anderen zurechtzuklopfen war mir spontan zu viel Akt. Und natürlich ist der jetzt spiegelverkehrt. Wirft aber schon einige Probleme auf. Denn die Radausschnitte sind alles andere als identisch.

Nun stehe ich vor der Frage: Die Radausschnitte des Corsas übernehmen, oder das alles anpassen und wenn ja wie? Es ist ein Gestaltungsprozess. Das, was mir an solchen Aktionen am meisten Spaß macht. Die Radausschnitte vom Corsa zu übernehmen wäre eigentlich auch „lustig“, weil es die Seitenansicht noch mehr verändern würde.

Was aber schon einmal klar ist – ich muss mit den „Verbreiterungen“ der seitlichen Sicke folgen, dass es aus einem Guss wirkt. Und diese Sicke ist beim VW Polo 86C ansteigend – auf folgendem Bild mit der weißen Linie angedeutet:

Würde aber bedeuten, dass der Radausschnitt weiter unter dem Ende der Ausbuchtung ist. Anfang dachte ich: Wie bescheuert ist das denn? Dann habe ich mir Bilder von Corsas angesehen und da ist das auch so.

Also kein Stolperstein.

Wieso habe ich weiter oben im Text das Wort Verbreiterungen in Anführungszeichen geschrieben? Genau genommen sind es keine. Es ist nur eine andere Art Radlauf. Derzeit hat der Prolo rund ausgestellte Radläufe bzw., vorne rund und hinten rund anfangend und gerade auslaufend. Und besonders die hinteren Radläufe sind sehr prägnant für einen Polo 86C Steilheck. Das Polo Coupé hat „normale“ runde Radläufe hinten.

Eine frühere Idee war, Reparaturradläufe vom Coupé einzuschweißen, aber das wäre ja eigentlich langweilig. Zudem gibt es keine Coupé Radläufe mehr zu kaufen im Zubehör.

Beim Corsa A Dreitürer sind die eigentlichen Rundungen nicht ausgestellt, dafür die Backen. Dass das nicht besonders breit ist, zeigt, dass der Fünftürer und die Stufenheckvariante TR konventionelle Radläufe haben.

Und da sind sicherlich keine schmäleren Achsen drunter.

Mir geht es also nicht darum, in die Breite zu gehen, sondern darum, den Look zu verändern. Es bleibt beim Prolo bei 165er Reifen. Es ist schließlich mein Winterauto.

Es wird noch ein „Spaß“ diverse Sicken aneinander anzugleichen. Da dachte ich mir: Für die Arbeiten wäre ein Amboss nicht schlecht, um auf das Blech einzudreschen. Aber ich hatte keinen. Unter dem Motto „Probieren kann man es ja einmal“ stelle ich eine NEED Anfrage in meiner lokalen Free Your Stuff Gruppe bei Facebook ein, ob jemand einen kostenlos über hätte. Ein Stück massiver Doppel-T Träger oder Eisenbahnschwelle tun es auch. Und ich hatte Glück.

Es war sogar ein Bekannter, Thorsten, ein Käfer- und Bullischrauber, der diesen Amboss beinahe zum Schrott gebracht hätte. Das ist ein Erbstück und er hat noch einen größeren, den er selbst verwendet. Viel zu schade für den Schrott. Den Weg zum Verwerter habe ich im gerne erspart…

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