Posted in VW Prolo

Blech ist so ein dankender Werkstoff

Gestern wollte ich erst einmal sehen, wie die Heckleuchten mit Stoßstange aussehen und wie die zugeschweißte Ecke wirkt. Also habe ich das mal orange mit der Sprühdose angeblasen und die Stoßstange draufgehängt.

Erste Erkenntnis: Die Stoßstange muss seitlich breiter werden. Eventuell sie auch etwas höher oder eine breitere Stoßstange. Mal sehen, was der Fundus hergeben wird.

Was mir aber auch auffiel: Verdammt, die Position der Heckleuchte stimmt nicht. Das war doch jetzt so viel Arbeit. Drauf geschissen, wenn es nicht passt, passt es nicht. Wenn man die Seitenlinie betrachtet – die Rückleuchte muss höher!

1,5cm um genau zu sein. Also rausgetrennt und weiter höher wieder eingesetzt. Diesmal habe ich auch etwas gelernt. Um mir das Ausrichten zu erleichtern habe ich einen Klebestreifen auf die Heckleuchte gemacht, um das besser zu sehen.

Die Ecke oben habe ich fest eingeschweißt. Durch das Vortasten, umorientieren war der Ausschnitt in der Heckklappe inzwischen vollkommen verhunzt. Da passte wirklich keine Linie.

Aber das Schöne: Es ist ja nur Blech. Klar es kostet Zeit, aber Blech kann man immer wieder abschneiden, aber auch immer wieder anschweißen. So lange, bis es eben passt. Also habe ich ein Blech angesetzt.

Das war wirklich furchtbar zu schweißen, denn beim Schweißen habe ich das Mike Sanders, das in der Heckklappe steckt heiß gemacht und wenn das durch die Schweißnaht läuft – drücken wir es ohne Schimpfwörter aus: Es nervt. Man sieht auf dem letzten Bild auch das herauslaufende Fett.

Vorher hatte ich mit Hilfslinien anhand der Leuchte angezeichnet, die mir dann beim Ausschneiden geholfen haben.

Auch oben musste ich letztendlich nochmals einen Streifen einschweißen – mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Aber irgendwann war ich einigermaßen zufrieden.

Und weil es sich bewährt hat, habe ich wieder mit der Sprühdose das Ergebnis sichtbar gemacht.

Von der Seite gesehen erkennt man – jetzt passt die Höhe der Leuchte, es fluchtet jetzt, wie ich mir das ausgedacht habe, als ich mich für diese Leuchten entschieden habe.

Was mich aber tierisch nervt optisch, das ist das Kuchenblech Kennzeichen. Das ist ja ein Kompromiss. Nicht weil ich unbedingt ein zweizeiliges haben wollte. Ich will unbedingt die 907 auf dem Kennzeichen. einzeilig wäre das Engschrift in Kombination mit Saisonkennzeichen und Engschrift stempelt die Mainzer Zulassungsstelle nicht mehr. Das Kennzeichen am Pirat darf ich nicht aufgeben – das ist auch Engschrift wegen dem H.

Unter die Heckklappe setzen?

Ich könnte mir gut vorstellen da eine abgefahrene Stoßstange dafür zu bauen. Normal kann jeder. Wie hieß das noch bei mir? Gestaltungsanlass! Vorher muss ich aber sicherstellen, dass das überhaupt geht. Mal wieder die TÜV Frage. Das vordere Kennzeichen hat die Mindeshöhe 20cm, das hintere sogar 30cm. Gemessen zwischen unterer Kante Kennzeichen und Fahrbahn. Ich hab den Wagen einmal abgelassen, um das zu checken.

Ich hab aber diverse Unterlagen unter dem Bock, weil er so tief ist und sonst nicht auf die Scherenbühne kommen würde. Mit den untergebauten Sachen waren es ca. 40cm. Das könnte hinhauen. Zu 100% sicher bin ich nicht, dazu muss ich ihn mal auf gerade Fläche stellen.

+3
Share:
Posted in Scene

Die Sache mit den Eiern

Mir ist natürlich bewusst, dass meine Umbauten nicht bei jedem auf Begeisterung stoßen. Naiv zu denken, dass mein Geschmack der Maßstab wäre, an dem man sich orientieren müsste. Manches meine ich auch ironisch, was manche nicht verstehen und ganz klar: Ich provoziere ich auch ganz gerne und spiele damit. Gehört für mich einfach mit dazu.

Letzthin war ich mit dem Prolo wieder in verschiedenen Facebook Gruppen unterwegs – einerseits um den Fortschritt zu dokumentieren, andererseits beispielsweise, um Stecker für die Heckleuchten zu finden, um das ordentlich zu verkabeln. Die Resonanz war gemischt, das mit den Heckleuchten können sich bisher nur wenige richtig vorstellen. Alles vollkommen im grünen Bereich für mich. Es ist ja nur ein Zwischenergebnis. Und natürlich war wieder etwas Shitstorm dabei. Ganz ehrlich? Da hatte ich aber schon schlimmeres gelesen.

Neu für mich war, dass ich tatsächlich persönliche Nachrichten bekam von Leuten, die mir schrieben, ich solle mir das nicht zu Herzen nehmen und mich nicht demotivieren lassen. Eine nette Geste.

Aber jetzt einmal Hand aufs Herz: Wer etwas an seinem Auto verändert, muss eben auch die Eier in der Hose haben, dazu zu stehen. Egal wie gut, oder wie beschissen es wird. Meiner Meinung nach fehlen diese Eier leider vielen Leuten und so entsteht in deutschen Garagen viel zu viel Mainstream, kaum einer traut sich mal einen Schritt mehr daneben. Viel zu wichtig sind die Likes in den sozialen Medien, anstatt einfach mal das zu machen, auf das man Lust hat. Es gibt ganz wenige, die setzen einen Trend und die anderen kaspern es nach.

Die einzigen, die sich was trauen, sind wohl die Rattenfahrer, auch wenn das Thema hoffentlich demnächst mal durch ist. Da gibt es auch Leute, die witzige Ideen entwickeln und auch umsetzen, weil eben alles erlaubt ist, das irgendwie durch den TÜV geht. Ich meine jetzt nicht die Autos mit absichtlicher Patina generell, sondern die, die ihre Autos wirklich optisch hinrichten. Ist nicht so mein Geschmack, aber ich freue mich über jeden, der eigene Ideen entwickelt und was gegen den Einheitsbrei im Verkehr tut.

Ich für meinen Teil zieh meinen Stiefel durch, ja mich amüsiert so mancher Shitstorm sogar. Aber ich habe eben ein Bild im Kopf, was ich bauen will und das muss nur mir gefallen. Ehrlich gesagt freue auch ich mich über Likes und Follower – aber nicht auf Kosten meiner Kreativität. Und Kommentare wie „wie kann man nur“ motivieren mich eher. Denn irgendwie ist das auch eine Art Anerkennung 😉

+8
Share:
Posted in VW Prolo

Kein Zurück mehr

Die Bleche hatte ich, die Rückleuchten auch – ich konnte mit dem Einbau der Peugeot 205 Heckleuchten in meinen Polo 86C anfangen. Wie fängt man an. Die Bleche, die aus dem Peugeot rausgetrennt wurden Stück für Stück kleiner. Angefangen habe ich damit das Seitenteil anzuzeichnen und abzuflexen.

Dann ein beherzter Schnitt in das Heck des Prolos. Sozusagen mal wieder der Point of no return.

Die Arbeiten sind ein ewiges herantasten. ok, da ist noch etwas im Weg, ok, das war zu viel, zu spät. Man darf sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und immer dran denken: Es ist nur Blech, da kann man wieder etwas anschweißen. Als ich so viel weggetrennt hatte, dass die Heckleuchte das erste Mal in der Karosserie saß, störte mich seitlich eine Blechkante.

Für die Heckansicht wäre die nicht so schlimm gewesen, aber um darüber die Rundung des Blechs hinzubekommen, war sie mörderisch. Es hätte eine spitze Ecke übergehängt, die doof gewesen wäre abzurunden,

Also schnitt ich das ab und schweißte es enger auf Stoß wieder fest. Wobei gestern Schweißen eher rudimentär war. Ich arbeitete lediglich mit wenigen Schweißpunkten, denn bei jedem Schweißpunkt bestand noch die Option, das alles wieder auftrennen zu müssen, weil die Position nicht stimmt.

Gerne hätte ich etwas vom linken Rand der alten Rückleuchteneinfassung stehen gelassen – ging nicht. das war den neuen heckleuchten im Weg.

Ich habe mehrmals den inneren Schweißpunkt aufgetrennt und nachkorrigiert, weil die Leuchte schepp war, oder zu weit drin, Nächster Schritt war aus der Heckklappe eine Ecke der inneren Verstärkung herauszutrennen – keine Ahnung, warum ich da keine Fotos von gemacht habe. Und dann eine Ecke des Deckblechs raustrennen – ich dachte, ich hätte da erst einmal zu wenig weggetrennt, es war etwas zu viel, was mich wirklich ankotzt. Aber ich hatte das erste Mal den Anblick, wie die Leuchte im Heck sitzt in Verbindung mit der Heckklappe.

Was aber jetzt auffiel, die Neigung passte nicht in Verbindung mit der Heckklappe.

Also seitlich wieder alles auftrennen und wieder anpunkten. Oben musste ich – weil zu viel herausgetrennt, erst einmal einen Blechstreifen einsetzen. Alles noch sehr filigran als Halterung. Das muss natürlich im Nachschritt alles mit Blech gefüllt werden. Die Heckleuchte hält übrigens tatsächlich nur an einer zentralen Schraube in der Mitte.

Aber da war noch die Ecke über dem Rücklicht, die abgedeckt werden musste – und das ging erstaunlich leicht, wie ich im Nachhinein feststellen musste. Ich nahm ein Blech, das sowohl in der Breite, als auch in der Höhe deutlich größer war und bog an einer Mauerkante das untere Ende rund, oben einen echten Knick.

Passt! Also natürlich erst nach einer echten längeren Beschneidungsphase. Folgt schön der Oberkante der Heckleuchte.

Auch das ist nur gepunktet und ehrlich gesagt ist das ziemlich beschissen zu schweißen. Die Kante der Heckklappe ist ja gebördelt und mit Dichtmasse versiegelt. Und das gast aus beim Schweißen. Derzeit ist auch das nur gepunktet. Das Endergebnis des gestrigen Tages:

Man kann es erahnen – oder wenigstens ich kann das. Ich hab ja ein großes Vorstellungsvermögen. Ich habe auch schon die Seitenlinie im Kopf. Man kann sich es aber wirklich noch schwer vorstellen, wie das auf dem folgenden Bild am Ende wirklich zueinander fluchten kann.

Aber dafür habe ich ja die Opel Corsa Bleche…

+3
Share:
Posted in VW Prolo

Blechlawine

Um am Prolo weitermachen zu können brauchte ich Bleche. Da war zum einen Das Blech rund um die Heckleuchten von einem Peugeot 205. Oh, das war eine schwere Geburt, weil ich keinen 205er in der Gegend fand, aus dem ich das selbst raustrennen konnte. Auf den Bäumen wachsen die eben auch nicht mehr. Wenn ich Beiträge von 205 Fans richtig deute, sind noch etwas über 3.000 Stück in Deutschland zugelassen.

Ich fand jemand, der mir das für einen mehr als fairen Preis raustrennen wollte, aber der hatte immer nur am Wochenende Zeit. Und er war sich unsicher, welchen Bereich ich brauche, als schickte erst einmal nur Fotos.

Nach langer Kommunikation trennte er das dann letztes Wochenende heraus und gab es vermutlich an einem Kiosk – was hat sonst sonntags offen? – bei einem Lieferdienst ab, der nach dem griechischen Schutzgott des Verkehrs benannt ist. Da es gestern früh immer noch nicht da war, fragte ich nach der Trackingnummer. Laut Trackingnummer sollten die Bleche gestern zwischen 11 und 15 Uhr ankommen. Beim genaueren Hinsehen bemerkte ich dann: Da stand um eine Zahl verkehrte Hausnummer. Da der Fahrer schon unterwegs war, konnte ich das online nicht mehr ändern.

Was tun? Beim Nachbarn am Tor mit dessen Zustimmung einen Zettel ausgehängt für den Boten und gehofft, dass das reicht. Mehr konnte ich nicht tun. Dann half nur warten. Als auch gegen 16 Uhr, also eine Stunde nach dem angekündigten Zeitraum, keine Veränderung beim Tracking zu sehen war, rechnete ich fest damit, dass es zurückgegangen ist. Gegen 17:30 Uhr klingelte es, ich bekam mein Paket und auf dem Paket stand im Gegensatz zum Tracking die richtige Hausnummer. Muss ich das verstehen? Muss ich nicht. Dem armen Paketboten mache ich aber keinen Vorwurf – deren Job will ich wirklich nicht machen derzeit.

Was letztendlich aber zählt: Ich habe die Bleche.

Das macht es einfacher, aber keinstenfalls zum Spaziergang. Denn ein massives Problem habe ich. Die Seitenlinie des Peugeot wird wie bei den meisten anderen Autos nach unten breiter.

Der Polo wird nach unten schmaler. Das wusste ich natürlich, bevor ich mich entschieden habe zu den Heckleuchten. Mit eingezeichneten Winkeln versteht man das Problem vielleicht noch besser:

Natürlich habe ich mir Gedanken dazu gemacht. Ich muss das mit dem Backen auf der Seite ausgleichen, damit das aus einem Guss wirkt. Und beim Betrachten vieler Bilder von diversen Kleinwagen kam ich zum Schluss: Ich brauche hinten einen auslaufenden Radlauf. Und welcher Kleinwagen hat den? Huch! Der Corsa A. Und da ich eh Stückeln muss, habe ich mir den nächsten Teil der Blechlawine besorgt: Corsa A Radläufe als Reparaturblech.

Zwar ein anderer Ausschnitt, als auf der Verkaufsanzeige, aber Stückeln muss ich ja eh. Aber ohne die Schräge hinten hätte es mir besser gefallen.

Ob mein Kopfkino aufgeht, werde ich sehen. Anfangen muss ich wohl mit den Heckleuchten, weil die die Form des Seitenteils vorgeben.

+1
Share:
Posted in KLEs Home

Resteverwertung

Eigentlich wäre mir die folgende Story keinen Blogeintrag wert, aber ich wollte Euch einen kleinen Gag nicht vorenthalten.

Zwischen meinen zwei Sofas fehlte für meinen Geschmack noch ein Beistelltisch. Ich wollte da etwas aus Echtholz, was nicht wirklich schwierig ist, aufzutreiben. Das Angebot ist groß, ich war frech und bekam einen Tisch für einen zehner. Aber ich war vermessen – äh ich hatte nicht gemessen. Ich habe auf die Größe der Platte geachtet, nicht auf die Höhe. Das Ding war einfach zu niedrig.

Ich brauchte ca. 15cm mehr Höhe. Ich spielte im Kopfkino durch. Jägermeisterflaschen zu niedrig, Ein Motorkolben auch. Irgendwann dachte ich mir: Ach pfeif auf die komplett aufwändige Lösung, die Beine sieht man in der Ecke kaum, das ist Perlen vor die Säue.

Vom Bauen der Sofabeine war noch Kantholz über, als sägen wir uns eben daraus die Verlängerungen. Resteverwertung, war eh über.

Hoffentlich sieht das die Verkäuferin des Tisches nicht. Die war total stolz drauf, dass den Tisch ein Schreiner für ihre Eltern gefertigt hat. Andererseits, wer stellt sich so ein Monster ins Wohnzimmer außer mir? Gut, mahagonifarben, trotzdem läuft das unter dem Label „Eiche brutal“.

Nun stellte sich mir die Frage, wie befestige ich die Beinverlängerungen? Viel muss der Tisch nicht können. Der ist wirklich Kanone auf Spatzen. Ich entschied mich für Verleimen und Verdübeln. Nun war gestern Sonntag und ich hatte keine Dübel. Das hält mich aber nicht auf. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich IKEA Bleistifte liebe? Taugen auch als Dübel.

Natürlich musste ich an den Klebestellen der Lack weggeschliffen, dass der Leim auch packt.

Füße lasiert und festgeleimt. Hatte nur Farbe Palisander, der Tisch ist eher Mahagoni

Wollen wir mal ehrlich sein: Das sieht schon ziemlich kasperig aus. Mit schön hat das wenig zu tun. Wäre das voll im Sichtfeld, es würde mein Auge beleidigen. Aber man sieht die Beine kaum, da wo er steht.

Und er hat jetzt eine vernünftige Höhe zu den anderen Möbeln. Zeigt man da nicht speziell drauf – es wird niemandem auffallen. Ist mir viel lieber als irgendein IKEA Tisch, der da nicht reinpassen würde. Obwohl – ein wenig IKEA ist ja drin, auch wenn man es nicht sieht 😉

+5
Share:
Posted in Pirat

Dioden

Ich habe für das Schaltgestänge des Pirat eine neue Kugelpfanne besorgt. Wie ich schon geschrieben habe, die bisherige Lösung war nur ein Provisorium. Aber damit hatte ich schon mehr im Fundus, als manch anderer.

Der Einbau war relativ easy, ohne Kugel lässt sich das Kunststoffteil relativ einfach reindrücken.

Dann die improvisierte Stange rauspopeln und die ursprüngliche Stange wieder einsetzen.

Ergebnis: Es schaltet sich wieder butterweich, so wie es ursprünglich einmal war. Das war die Aktion und ca. 10 Euro wirklich wert.

Da ich den Wagen gerade aufgebockt hatte, wollte ich auch gleich die Lichtmaschine tauschen. Die verbaute Lichtmaschine funktioniert einwandfrei, hat aber keinen Anschluss „W“ für den Anschluss des Drehzahlmessers. Vor längerer Zeit hatte ich dem MainzMichel drei LiMas aus meinem Fundus gegeben, um daraus wieder eine funktionierende zu bauen. Zeitvorgabe: Wenn er eben mal Zeit dafür hat. Ein Freundschaftsdienst. Als ich bei ihm war wegen der Zentralelektrik, übergab er mir die überholte LiMa und die lag seitdem im Kofferraum.

Vor dem Einbau sah ich mir die LiMa noch einmal an und verdammt! Da fehlt auch die Klemme W.

Ich hatte ihm zwei LiMas mit und eine ohne Klemme W mitgegeben als Bastelmaterial. Es stellte sich heraus, dass bei beiden W Maschinen die Diodenplatten kaputt waren – was auch immer das ist. Ich und Elektrik… Deshalb hat er die dritte LiMa genommen zum Überholen. Positiv: Ich habe jetzt eine Lima im Regal, die ich sicher Plug & Play einsetzen kann, aber negativ: Immer noch keinen DZM. Den Anschluss W kann man wohl auch manuell rausführen. Aber ich mit meinen linken Elektrikhänden – naja, ich fahre jetzt seit 3,5 Jahren ohne angeschlossenen DZM durch die Gegend, das geht auch, auch wenn es mich innerlich doch etwas ärgert. Aber ohne DZM kommt man ja trotzdem an und Michael kann ja nun wirklich nix dafür, dass die Diodenplatten hinüber waren.

+2
Share:
Posted in VW Prolo

Nicht meine Lieblingsarbeit

Gestern kam Post: Die Peugeot 205 Rückleuchten sind gekommen. Ein paar Kratzer haben sie, aber nicht schlimm. Die Gläser sollte ich mal durch die Spülmaschine jagen – nach dem Umbau.

Die Bleche aus dem 20er Schlachter habe ich noch nicht, die werden voraussichtlich kommendes Wochenende herausgetrennt, aber anhalten konnte ich sie schon einmal.

Stehen jetzt natürlich über, es braucht etwas mehr Phantasie. Aber wenn man es von der Seitenlinie sieht, die Höhe der Leuchten fügt sich gut ein.

Ich muss die Seitenlinie ändern, aber das war klar, ich verschweiße da eh noch einen Corsa A Kotflügel. Da kann ich das dann auch an die andere Außenkante der Peugeot Rückleuchten anpassen – denke ich derzeit. Wird die Praxis noch zeigen. Aber was wäre man ohne Visionen?

Keine Visionen muss ich mir machen, dass ich das Spachteln und Schleifen nicht wirklich liebe. Aber wenn es aus einem Guss wirken soll, komm ich da nicht dran vorbei. Und da ich es nicht mag, verteile ich es auf jeden Kriegsschauplatz. Am Kotflügel bin ich fast fertig. Ich habe das erste Mal grundiert, um mich von den verschiedenen Farben nicht ablenken zu lassen.

Das Grundieren war für die Füße. Der Lack taugte nicht – ober ihm war es zu kalt. Fing sofort an zu laufen. Ich habe nicht gewartet, bis es trocken war. Ein zwei Stellen habe ich schon gesehen, die eher suboptimal sind, an die ich nochmals ran muss, die Läufer muss ich aber eh alle wieder wegschleifen…

+1
Share:
Posted in KLEs Home

Höher gelegt

Ich habe lange nix über meine Wohnung geschrieben. Es wird immer wohnlicher. Aber manche Dinge brauchen eben Zeit. Und ich habe keine Eile, denn ich weiß: Ist erst einmal ein Möbelstück da, dann bleibt es meist. Und ich habe seit Wochen ein zweites Sofa gesucht. Immer wieder stöberte ich auf eBay Kleinanzeigen. Gar nicht so einfach, denn es muss mit dem Sofa meiner Uroma harmonieren und sollte nicht die Welt kosten.

Mit ein paar Sofas ging ich schwanger, bis eBay Kleinanzeigen eine Preisreduktion meldete: Zu Verschenken. Muss ich jetzt? Und dann meldete sich auch noch Calli bei mir. Wegen eines anderen Themas, aber Calli hat einen Anhänger. Ich dachte mir: Hat er Zeit, dann hole ich das Sofa, bzw. wir zusammen.

Ok, wir holten es.

Als ich es live sah, war ich erst einmal verwirrt, denn es war deutlich heller, als auf den Bildern. Und das Gestell hatte man auf den Bildern nicht so richtig gesehen. Da war es nur von oben und von der Seite zu sehen. Mit dem Gestell wäre es nicht auf meiner Merkliste gelandet.

Egal, wir sind jetzt da – aufladen! So zog das Sofa dank Callis Hilfe in mein Wohnzimmer.

Harmonisches Bild? Nicht so wirklich. Das hellere Blau störte mich nicht so. Aber das Gestell? Passte stilistisch null. Zudem war das Sofa niedriger als das alte.

Gestaltungsanlass.

Ich ließ mir im Baumarkt ein Kantholz zuschneiden. Wenn man das da kauft, ist der Zuschnitt kostenlos und ich konnte mir sicher sein, dass die Winkel stimmten. Und da das naturholz war, musste ich das erst einmal lasieren.

Wie festschrauben? Ich entschied mich für Lochbleche. Vorgebohrt, die Schraubenlöcher etwas gesenkt und verschraubt.

Dass die Schraubenköpfe etwas überstehen, ist nicht so schlimm, das „frisst“ das Polster an der Unterseite. Da waren noch diese neumodischen Gestelle.

Weg mit dem Rotz, kommt in der Werkstatthölle in den Fundus. Ich suche oft Rohre mit einem bestimmten Durchmesser. Und dann wieder vorgebohrt und die neuen Beine drangeschraubt.

Ja, sieht schon deutlich klassischer aus mit den Holzbeinen.

Steht auch schön fest, da wackelt nix. Das Sofa ist jetzt nicht das Hammersofa. Brauchen wir jetzt nicht künstlich hypen. Es soll im Schatten „meines“ Sofas stehen und ihm nicht die Show stehlen.

Aber durch die angeglichene Höhe und das lasierte Holz wirkt es nicht mehr als Fremdkörper in meinem Wohnzimmer.

Verschenkt wurde es übrigens, weil an der Rückseite eine Katze ein paar Spuren hinterlassen hat und ich bin mir relativ sicher: Hätte ich es nicht geborgen, es wäre demnächst auf dem Sperrmüll gelandet. Die Leute kaufen sich lieber ein neues Billigsofa, das nix taugt, als sich etwas Gebrauchtes zu holen. Ich werde es nie verstehen.

+2
Share:
Posted in VW Prolo

Ich hab da einfach Bock drauf

Gehen wir weiter mit dem Gedanken Peugeot Rückleuchten im Prolo. Nächster Schritt war, einen Peugeot 205 zu suchen, um es einmal live anzusehen. Ich fand einen bei einem Exporthändler.

Ich wollte wissen, ob die Rückleuchten an der Fläche hinten plan sind. Das müssen sie sein für meine Idee und auf Bildern täuscht das immer. Und was soll ich sagen – sie sind es.

Mich reizt gerade die Aufgabe fahrzeugspezifische Rückleuchten so einzupassen, dass es so aussieht, als ob das schon immer so war. Auch wenn das umfangreiche Karosseriearbeiten nach sich zieht. Da kommen sicherlich noch einige Aufgaben auf mich zu, mit denen ich bisher noch nicht rechne. Aber das macht die Sache ja so spannend, da hab ich Bock drauf. Und auf dem Letzten Bild sieht man schon eines der Probleme – das Heck des 205 ist relativ rund. Runder als das des Prolo.

Was brauche ich jetzt? Nunja – ganz klar, einen Satz Rückleuchten. Die sind geordert.

Schnapper würde ich sagen. Auch hab ich jemanden gefunden mit einer Schlachtkarosserie, der mir die Partie um die Rückleuchten raussägen will.

Ich hoffe einmal, dass das reibungslos klappt.

+1
Share:
Posted in Pirat

Das schlechte Provisorium gegen ein besseres ersetzt

Der ADAC hatte ja das Schaltgestänge improvisiert wieder zusammengesteckt. Keine Dauerlösung. Ich fuhr in die Werkstatthölle, um mir das mal genauer anzusehen. Auf der Fahrt machte das Gestänge schon wieder ärger, nicht alle Gänge gingen so einfach rein. Auf der Landstraße entschied ich mich ab dem 3. Gang nicht mehr zu schalten – bitte, bitte, bitte heil ankommen. Irgendwie.

3. Gang geht auf der Ebene auch zum Anfahren an der Ampel, wenn auch gequält. Ich schaffte es bis zum Tor meiner Werkstatthölle. Da das Tor natürlich nicht offen stand, musste ich aussteigen. Und am Hang anfahren im 3. Gang? Ging nicht. Versucht in den ersten zu schalten und das war es dann mit der Gangschaltung. Zwei hilfreiche Nachbarn halfen mir den Bock noch die letzten Meter reinzuschieben.

Dann mal aufgebockt und unters Auto gelegt. Und da sah ich dann das ganze Ausmaß des Schadens. Die Gelenkpfanne war bis auf einen kleinen Restrand komplett weg! Die Kugel hing gelangweilt in der Gegend herum.

Der ADAC Helfer hatte schon gemeint, da ist nichts mehr zu retten, könnte aber bis zur Werkstatt halten. Hielt es ja auch. Dann die Ernüchterung. Ich habe diverse Getriebe rumliegen, hatte aber schon einmal dieses Problem und habe dementsprechend schon geplündert.

Gerade eine einzige Gelenkpfanne war da, wie sie bei mir verbaut war. und da war der Rand beschädigt.

Ob das ein paar Kilometer hält? Was mir schon zu dem Zeitpunkt klar war: Es kommt eine neue Gelenkpfanne her. Nur bis die da ist, will ich ja irgendwie von A nach B kommen. Ich probierte es mit der Gelenkpfanne, aber die zerlegte sich beim Einbau weiter. Keine Option.

Nochmals alle Getriebe durchgesehen. Eines hatte noch ein vernünftiges Lager, das aber angegossen. Die Stange kam von der Form so einigermaßen hin.

Also probieren wir es eben mit der. Eingebaut war sie relativ schnell.

Sitzt fest auf der Kugel. Das bereitet keine Probleme. Und wie geht das Schalten? Die Stange war ja nicht 100% identisch. Ich machte eine kurze Probefahrt. Der erste Gang geht etwas schwer rein, aber es geht.

Eine neue Gelenkpfanne ist bestellt.

+3
Share: