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Nicht meine Lieblingsarbeit

Gestern kam Post: Die Peugeot 205 Rückleuchten sind gekommen. Ein paar Kratzer haben sie, aber nicht schlimm. Die Gläser sollte ich mal durch die Spülmaschine jagen – nach dem Umbau.

Die Bleche aus dem 20er Schlachter habe ich noch nicht, die werden voraussichtlich kommendes Wochenende herausgetrennt, aber anhalten konnte ich sie schon einmal.

Stehen jetzt natürlich über, es braucht etwas mehr Phantasie. Aber wenn man es von der Seitenlinie sieht, die Höhe der Leuchten fügt sich gut ein.

Ich muss die Seitenlinie ändern, aber das war klar, ich verschweiße da eh noch einen Corsa A Kotflügel. Da kann ich das dann auch an die andere Außenkante der Peugeot Rückleuchten anpassen – denke ich derzeit. Wird die Praxis noch zeigen. Aber was wäre man ohne Visionen?

Keine Visionen muss ich mir machen, dass ich das Spachteln und Schleifen nicht wirklich liebe. Aber wenn es aus einem Guss wirken soll, komm ich da nicht dran vorbei. Und da ich es nicht mag, verteile ich es auf jeden Kriegsschauplatz. Am Kotflügel bin ich fast fertig. Ich habe das erste Mal grundiert, um mich von den verschiedenen Farben nicht ablenken zu lassen.

Das Grundieren war für die Füße. Der Lack taugte nicht – ober ihm war es zu kalt. Fing sofort an zu laufen. Ich habe nicht gewartet, bis es trocken war. Ein zwei Stellen habe ich schon gesehen, die eher suboptimal sind, an die ich nochmals ran muss, die Läufer muss ich aber eh alle wieder wegschleifen…

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Ich hab da einfach Bock drauf

Gehen wir weiter mit dem Gedanken Peugeot Rückleuchten im Prolo. Nächster Schritt war, einen Peugeot 205 zu suchen, um es einmal live anzusehen. Ich fand einen bei einem Exporthändler.

Ich wollte wissen, ob die Rückleuchten an der Fläche hinten plan sind. Das müssen sie sein für meine Idee und auf Bildern täuscht das immer. Und was soll ich sagen – sie sind es.

Mich reizt gerade die Aufgabe fahrzeugspezifische Rückleuchten so einzupassen, dass es so aussieht, als ob das schon immer so war. Auch wenn das umfangreiche Karosseriearbeiten nach sich zieht. Da kommen sicherlich noch einige Aufgaben auf mich zu, mit denen ich bisher noch nicht rechne. Aber das macht die Sache ja so spannend, da hab ich Bock drauf. Und auf dem Letzten Bild sieht man schon eines der Probleme – das Heck des 205 ist relativ rund. Runder als das des Prolo.

Was brauche ich jetzt? Nunja – ganz klar, einen Satz Rückleuchten. Die sind geordert.

Schnapper würde ich sagen. Auch hab ich jemanden gefunden mit einer Schlachtkarosserie, der mir die Partie um die Rückleuchten raussägen will.

Ich hoffe einmal, dass das reibungslos klappt.

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Weiteres Kopfkino

Gestern war ich bei einem Kumpel, der gerade einen Volvo 240 Kombi schlachtet – wunderbares Blech, das ich da einfach raustrennen durfte mit der Tigersäge. Die nächsten Bleche werden eben einmal rot.

Hab ja schon öfters 240er Dächer verbaut, das ist gutes, dickes Blech.

Ich habe das Blech in der Werkstatthölle abgeladen und da ich schon einmal da war, habe ich eben gleich etwas gespachtelt.

Fertig bin ich damit noch nicht, aber auf einem guten Weg.

Interessant finde ich die Diskussion über die Heckleuchten. Das scheint die Blogleser mächtig zu beschäftigen und mich natürlich auch. Der erste Beitrag zu den Heckleuchten hat bisher 28 Kommentare. Nur so viel: Die Entscheidung ist da noch nicht gefallen. Das Kopfkino rattert weiter.

Die Anhängerleuchten sind noch nicht vom Tisch – eventuell mit zusätzlich links einer Nebelschlussleuchte und rechts einer Rückfahrleuchte in der Heckklappe.

Gibt es vom selben Hersteller, wobei ich sehen müsste, wie weit die nach innen müssen, damit sie in der Heckklappe nirgends anstoßen. Eine weitere Idee ist einen Heckspoiler zu bauen und die Lampen darin zu versenken.

Aber sind inzwischen noch andere Heckleuchten im Rennen. Eine eckige Variante. Möglichst klein. Und welches Auto hat die? Der Peugeot 205 und ab Baujahr 1990 sogar ganz hübsche.

Aber sind die auch klein genug? Ich habe recherchiert, über eine Facebook Gruppe kam ich an die Maße.

Im Vergleich die Polo Heckleuchte – die Peugeot Heckleuchte könnte man unterbekommen unter dem Knick der Seitenlinie.

Ich müsste aber die Seitenwand hinten im unteren Teil gerade stellen. Was dann wieder Auswirkungen auf X und Y hat etc. Und ich bräuchte am besten die herausgetrennten Lampeneinfassungen aus einem 205er Schlachter. Vielleicht auch eine andere hintere Stoßstange.

Alles bisher nur Kopfkino. Ich spiele verschiedene Varianten weiter durch. Nächster Schritt wäre an der 205er Front, dass ich einen Peugeot in der Nähe suche und mir die Heckleuchten einmal live genauer ansehe nach Wölbungen, die lösbare oder unlösbare Probleme darstellen könnten…

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Radabdeckung

Schon fast beängstigend: Ich hatte den Radlauf noch nie mit Rad getestet am VW Prolo. Also mal pro forma das Rad drauf und abgelassen.

Die Oberkante ist leicht höher als die vom originalen Radlauf, das ist aber ok. Oben ist die Radabdeckung perfekt. Was mich weniger überzeugte, war die Abdeckung nach vorne.

Ich schickte dieses Bild per WhatsApp auch an meinen TÜV Prüfer, der die Scheiße irgendwann eintragen soll. Dem war das zu wenig Abdeckung nach vorne. Dachte ich mir schon, ich fand es selbst auch nicht prall. Zudem hatte der Radlauf einen sichtbaren Knick.

Also schnitt ich den Radlauf am Knick und zwei anderen Stellen noch einmal ein, um das zu formen. Kurz die Flex verkantet und zack flog ein Teil der Millimeterscheibe durch die Gegend. Nicht so schlimm, denn ich flexe grundsätzlich mit dem Schutzschild an der Flex.

Sowas kann Leben bzw. das Augenlicht kosten. Mit Schutz kein Problem.

Nach dem Einschneiden kam ein wichtiges Karosseriewerkzeug zum Einsatz: Der Scherenwagenheber. Die Richtbank des kleinen Mannes.

Unter Spannung dann die Einschnitte wieder verschweißt. Danach war der Radlauf stimmig.

Bevor ich mit dem Spachteln anfange, habe ich es mit der Topfbürste sauber gemacht und von beiden Seiten das Ganze mit Brunox behandelt. So kann es auch dazwischenlaufen, wo Spalten entstanden sind. Das meiste davon werde ich wieder abschleifen, aber in den Ritzen bleibt es bestehen.

Und ich bin jetzt auch mit der Radabdeckung zufrieden – der Prüfingenieur auch.

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Greift alles ineinander

Es fehlte am Prolo noch eine Sicke, ich hatte es im letzten Blogbeitrag erwähnt. Also ran an den Speck, die Ecke gefiel mir eh nicht. Ein Grund, warum ich solche Stellen bei unseren TV Drehs ungerne schweiße. Da dürften wir so etwas nicht abliefern – auch wenn das natürlich hält.

Also nicht nur eingeschnitten und am Radlauf alles auf eine Ebene gebracht, sondern auch gleich den Murks entfernt und ein neues Blech angefertigt.

Das eingeschweißt und ich hatte die Sicke, die ich brauchte.

Stoßstange und Kotflügel wirken jetzt für einander gemacht.

Ich bin seit Tagen am Recherchieren, welche Heckleuchten an den Bock passen könnten. Ich hab mir selten so lange den Kopf darüber zerbrochen. Zubehörkataloge online durchstöbert, Abmessungen gesucht. Meine ursprüngliche Idee scheiterte am Veto meines TÜV Prüfers – verkehrtes Prüfzeichen. Ich wollte mehrere kleine runde Lichter verbauen. Aber davon gibt es kein Bremslicht. Stärkere Birne in eine Rückleuchte als Bremsleuchte geht offiziell nicht, da das Prüfzeichen falsch ist. Hilft ja nix, wenn es nicht eingetragen wird. Manche Leuchten waren mir zu klein, andere zu groß.
Eigentlich wären mal eckige Rückleuchten ganz nett, aber da fällt sofort auf, wenn es nicht zu den Formen des Fahrzeugs passt. Es wird wohl auf Anhängerleuchten in rund herauslaufen. Ich druckte mir ein Foto davon in Originalgröße aus, klebte die Heckleuchten ab und spielte damit.

Daheim übernahm ich das dann in den Photoshop. Ja, könnte funktionieren optisch. Und mit ca. 20 Euro beim günstigsten Anbieter sind die auch bezahlbar.

Leider sind das Aufbaulampen mit Plastikgehäuse – muss ich also einkleben.

Und natürlich muss ich die ursprünglichen Heckleuchten in Blech nachbauen und auch die Heckklappe anpassen. Kann ich aber im Moment noch nicht, denn ich weiß noch nicht, wie der Radlauf aussehen wird und die Heckleuchte geht ja ums Eck und muss dementsprechend gebaut werden. Ob der Radlauf nach hinten auslaufend wird, weiß ich noch nicht. Eigentlich bin ich dagegen, weil es so ein typisches Polo Steilheck Merkmal ist.

Den Radlauf kann ich noch nicht bauen. Ich habe bisher ja nur ein Paar Kotflügel und da bisher einen Denkfehler, der mir jetzt erst aufgefallen ist. Ich dachte, ich kann den von der anderen Seite hinten verwenden, aber die Seitenlinie steigt auch beim Corsa nach hinten an und der Radlauf ist nicht symmetrisch, wie durch ein Klebeband angedeutet.

Ich wollte eigentlich erst die Beifahrerseite komplett fertig bauen, denn da kann ich es besser von Distanz ansehen in der engen Werkstatthölle. Nun hängt es am zweiten rechten Kotflügel…

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Carfreitag

Gestern war Carfreitag und da derzeit Treffen noch illegaler sind als sonst und schon alleine die Vernunft gegen ein Treffen mit vielen Leuten spricht, dachte ich, ich müsste trotzdem was mit Karren machen, also fuhr ich in die Werkstatthölle. Ich hatte zudem den Amboss im Kofferraum, der raus musste. Und den konnte ich gleich brauchen.

Der zweite Kotflügel war ja am Radlauf zerknickt.

Also erst einmal grob das Überschüssige abgetrennt, um besser dranzukommen und dann gehämmert.

Ich musste jetzt sie Position finden, wie ich den Radlauf anschweißen sollte und habe je die Mitte der Radläufe angezeichnet und das wieder hingeklebt. Vorher die Stoßstangenecke etc. weggeschraubt.

Da stellte sich raus, dass der Radlauf insgesamt zu lang ist, Ich wollte ein Stück alten Kotflügel stehen lassen, aber das ging so nicht.

Ich entschied mich dazu, in der Mitte ca. 3cm rauszunehmen, viel brauchte ich ja nicht. Aufgetrennt, mit der Absetzzange abgesetzt und wieder verschweißt.

So richtig positionieren ließ sich das nicht, denn der originale Radlauftrug so sehr auf. Also raustrennen. Das war dann der Point of no return.

So konnte ich jetzt anzeichnen und weiter ausschneiden.

Auch hier habe ich mit Überstand und Absetzzange gearbeitet. Das macht etwas Nachkorrigieren möglich, zudem verzieht es sich nicht stark beim Verschweißen. Die komische Form vorne ergibt sich aus dem Umstand, dass der Corsa Kotflügel zwar zufällig eine einigermaßen identische Sicke hat, aber nach unten die Sicken für die Stoßstange komplett anders sind. Die kann ich so nicht wiederverwenden.

Und dann ging es ans Anschweißen. Am hinteren unteren Ende habe ich zwei Schnitte gesetzt, um die Sicke nachzubilden. Den untersten Rand konnte ich stehen lassen und anbinden.

Vorne wurde es tricky, da fehlte ja ein Stück und dafür machte ich mir erst einmal eine Pappschablone.

Der schmale untere Rand flog noch in die Tonne, die brauchte ich nur für die Form. Das Blech zu formen war etwas komplizierter und ich muss auch etwas nacharbeiten. Aber es ist schon einmal drin.

Ist schon noch Arbeit dran, aber wenn das erst einmal verschliffen, verspachtelt und lackiert ist, fügt sich das ganz gut ins Fahrzeug ein. Um es besser zu sehen, habe ich die Stoßstangenecke einmal draufgesteckt.

Ich bin mit Stoßstange dann doch am Überlegen, da noch etwas zu ändern. Das fiel mir aber erst beim Schreiben des Blogs auf: Es ist ja eine Sicke da, um die Stoßstange näher ans Fahrzeug zu bekommen. Die Läuft bis zu Radlauf. Die Stoßstange aber nicht. Also muss entweder die Sicke vorher aufhören, oder die Stoßstange verlängert werden…

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Planen und Organisieren

Schon vorgestern war ich in der Werkstatthölle, um den Prolo abzustellen.

Da gestern der 1. April war, musste ich da aber den traditionellen Aprilscherz einem Bericht vorziehen.

Plan war eigentlich, abstellen und gut. Aber natürlich konnte ich nicht anders, ich musste einmal einen Corsa Kotflügel dranhalten. Vorher musste ich erst einmal etwas wegflexen, damit man ihn besser dranhalten kann und dann mit Gaffa Tape festkleben.

Das ist jetzt der verkehrte Corsa Kotflügel für diese Seite, aber das ist der, der nicht verknickt ist. Den anderen zurechtzuklopfen war mir spontan zu viel Akt. Und natürlich ist der jetzt spiegelverkehrt. Wirft aber schon einige Probleme auf. Denn die Radausschnitte sind alles andere als identisch.

Nun stehe ich vor der Frage: Die Radausschnitte des Corsas übernehmen, oder das alles anpassen und wenn ja wie? Es ist ein Gestaltungsprozess. Das, was mir an solchen Aktionen am meisten Spaß macht. Die Radausschnitte vom Corsa zu übernehmen wäre eigentlich auch „lustig“, weil es die Seitenansicht noch mehr verändern würde.

Was aber schon einmal klar ist – ich muss mit den „Verbreiterungen“ der seitlichen Sicke folgen, dass es aus einem Guss wirkt. Und diese Sicke ist beim VW Polo 86C ansteigend – auf folgendem Bild mit der weißen Linie angedeutet:

Würde aber bedeuten, dass der Radausschnitt weiter unter dem Ende der Ausbuchtung ist. Anfang dachte ich: Wie bescheuert ist das denn? Dann habe ich mir Bilder von Corsas angesehen und da ist das auch so.

Also kein Stolperstein.

Wieso habe ich weiter oben im Text das Wort Verbreiterungen in Anführungszeichen geschrieben? Genau genommen sind es keine. Es ist nur eine andere Art Radlauf. Derzeit hat der Prolo rund ausgestellte Radläufe bzw., vorne rund und hinten rund anfangend und gerade auslaufend. Und besonders die hinteren Radläufe sind sehr prägnant für einen Polo 86C Steilheck. Das Polo Coupé hat „normale“ runde Radläufe hinten.

Eine frühere Idee war, Reparaturradläufe vom Coupé einzuschweißen, aber das wäre ja eigentlich langweilig. Zudem gibt es keine Coupé Radläufe mehr zu kaufen im Zubehör.

Beim Corsa A Dreitürer sind die eigentlichen Rundungen nicht ausgestellt, dafür die Backen. Dass das nicht besonders breit ist, zeigt, dass der Fünftürer und die Stufenheckvariante TR konventionelle Radläufe haben.

Und da sind sicherlich keine schmäleren Achsen drunter.

Mir geht es also nicht darum, in die Breite zu gehen, sondern darum, den Look zu verändern. Es bleibt beim Prolo bei 165er Reifen. Es ist schließlich mein Winterauto.

Es wird noch ein „Spaß“ diverse Sicken aneinander anzugleichen. Da dachte ich mir: Für die Arbeiten wäre ein Amboss nicht schlecht, um auf das Blech einzudreschen. Aber ich hatte keinen. Unter dem Motto „Probieren kann man es ja einmal“ stelle ich eine NEED Anfrage in meiner lokalen Free Your Stuff Gruppe bei Facebook ein, ob jemand einen kostenlos über hätte. Ein Stück massiver Doppel-T Träger oder Eisenbahnschwelle tun es auch. Und ich hatte Glück.

Es war sogar ein Bekannter, Thorsten, ein Käfer- und Bullischrauber, der diesen Amboss beinahe zum Schrott gebracht hätte. Das ist ein Erbstück und er hat noch einen größeren, den er selbst verwendet. Viel zu schade für den Schrott. Den Weg zum Verwerter habe ich im gerne erspart…

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Materialsammlung

Der März geht zu Ende und damit das Saisonkennzeichen des Prolos. Und auch wenn das andere sicherlich anders sehen – der ist natürlich noch viel zu normal. Seht Ihr doch sicher auch so. Ist ja eigentlich „nur“ das Winterauto, aber längst Familienmitglied. Sieht aber noch sehr nach Polo aus. Wird sich auch nicht komplett ändern lassen, denn die „Minikombi“ Form ist schon sehr prägnant.

Ich will noch nicht alles verraten, was dem armen 86C noch so bevorsteht, aber vielleicht verrät ja schon einmal ein Detail auf der Einkaufsliste, was da so passieren wird. Ich such(t)e vier Opel Corsa 3türer Kotflügel. Und da ich nicht so wirklich einen Opel Corsa Schrauber  kenne, dann eben über eBay Kleinanzeigen und Facebook Gruppen. Man glaubt gar nicht, in welchen Gruppen ich bei Facebook für die Teilerecherche bin.

Kleiner Tipp, wenn man etwas per online Anzeige sucht: Ein Bild hilft immer, weil das viel mehr auffällt als eine Textanzeige, wenn potentielle Verkäufer die Liste der Gesuche überfliegen. Und ein fetter „Gesucht“ Schriftzug zeigt auch gleich, dass man sucht und nicht anbietet.

Bei eBay Kleinenzeigen kurz nach der Veröffentlichung gleich der erste Erfolg.

Unglaublich, was Tag für Tag bei EKZ passiert. Der User hatte definitiv Langeweile. Und auch viele Anbieter haben Preisvorstellungen jenseits von gut und böse. Der teuerste gebrauchte kostet derzeit bei EKZ 100 Euro, bei eBay sogar 130 Euro – da aber mit Versand. Ein neuer hingegen keine 60 Euro.

Gut, wenn der gebrauchte Kotflügel kratzerfrei ist und in der Wunschfarbe lackiert, macht das vielleicht Sinn, für mich natürlich nicht. Mich würde auch nicht stören, wenn so ein Zubehörteil nicht zu 100% passt. Sind ja eh nicht für einen Corsa.

Letztendlich habe ich vier Kotflügel gefunden. Zwei liegen auf halber Strecke zu unserem Drehort, zwei konnte ich gestern abholen, lagen gleich um die Ecke.

Sollten zusammen 35 Euro kosten, was der Verkäufer glaubhaft nicht wusste: Der graue hat einen derben Knick im Radlauf, der rote ein paar Dellen – scheiße gelagert und wohl einmal unglücklich abgestürzt. Was mir wichtiger war: so gut wie kein Rost. Wir konnten uns auf faire 25 Euro einigen.

Was ich damit vorhabe? Ich erkläre es einmal mit zwei Bildern.

Da es aber ein Winterauto ist momentan, soll es eben nicht so extrem werden.

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Es ist kalt

Ich war ein paar Tage nicht mit dem Prolo unterwegs. Laternenparker, Temperaturen deutlich unter null. Man ahnt, welche Geschichte ich jetzt erzählen will.

Kofferraumdichtung festgefroren, Türschloss Beifahrertür eingefroren, aber das nur am Rande. Eingestiegen, der Anlasser drehte, aber sehr müde und wurde immer langsamer.

Gut. Da kommt man nicht weiter. Die ADAC Pannenhotline: Überlastet. Ich weiß gar nicht, wie oft ich probiert habe, durchzukommen. Es ist eben kalt derzeit. Ich stellte mich auf eine längere Wartezeit ein, aber nein! Das erste Mal in meinem Leben sagte mir der ADAC ab. In meiner Gegend wären gerade so viele Einsätze, sie können gerade nur Leuten helfen, die unterwegs liegen geblieben sind. Ich könne aber eine Werkstatt beauftragen und die Rechnung einsenden.

Aber dann dachte ich – wozu? So weit weg von einer abschüssigen Straße steht der Bock nicht. Also schob ich den Prolo zu der abschüssigen Straße, die man im Hintergrund zu sehen ist, Einsteigen, Zündung an, rollen lassen und im 2. Gang einkuppeln. Er war sofort da.

Ich wollte nur kurz Einkaufen fahren. Ich fuhr in einen anderen Stadtteil in Mainz, damit ein paar Kilometer rauskommen, bei dem die Lichtmaschine lädt. Vorsichtshalber so geparkt, dass ich das Anrollen lassen wiederholen zu können.

Aber alles gut. Sprang willig an. Als ich zurückkam, war der alte Parkplatz wieder frei. Ich hab also wieder die Option des Anrollen lassen. Trotzdem sollte ich den Wagen in den nächsten Tagen etwas öfters bewegen…

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So ein Polo ist auch nur ein Passat

Ich war wieder einmal eine Woche drehen für die Carmaniacs. Natürlich bin ich mit dem Polo gefahren. Das Ding rennt ja schon gut für seine paar PS.

Und das ist noch nicht einmal Vmax. Wobei ich zugeben muss: Das Sportfahrwerk ist jetzt nicht ultra komfortabel auf Langstrecken, aber ich bin ja nicht aus Zucker.

Der Trip war ein guter Test, ob jetzt die Batterie hält. Da wir zu dritt im Hotel waren und der Prolo keine Rücksitzbank on Board hatte, nahmen wir unter der Woche einen Volvo 760 der Produktionsgesellschaft für den Weg zur Arbeit.

Also stand der Wagen fast eine Woche und es war wirklich kalt. Die Straße am Hotel ging bergab, also hätte ich ihn nach der Woche auch anrollen lassen können. Brauchte ich aber nicht. Nach der Woche war die Batterie immer noch 100% einsatzbereit. Ich denke, ich hab da erst einmal Ruhe.

Vor der Abfahrt habe ich noch einmal das Radio rausgerissen und die Anschlüsse von Dauerplus und Zündungsplus vertauscht. Ich hatte mich da vertan und musste die Sender immer neu suchen. Dabei passierte mir ein Malheur. Als ich das Radio ruckartig herauszog, brach mir der Heizungsregler ab.

Ich musste den Rest mit einer Spitzzange herausoperieren. Eigentlich sehen die so aus, wie die Heizungsregler vom Passat 32B. Und wenn ich etwas habe, dann 32B Teile.

Was soll ich sagen? Der Heizungsregler vom Polo sieht nicht nur so aus, wie einer aus dem Passat, es ist ein Passatregler – identische Teilenummer, beginnend mit 321.

Hoch lebe der Fundus! Da können mir noch einige abbrechen. Wobei: Es gibt im Passat 2 verschiedene Regler. Zwei haben den Schieber in der Mitte des Steges, einer außermittig, damit die Regler nicht aneinanderstoßen und natürlich ist der untere vom Polo der außermittige.

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