Altauto-Scene

 
KLEs Geschwätz, das nicht zu einem seiner Karren gehört.
 
  • Berichte von Autotreffen und Oldtimermärkten
  • Geschichten rund um KLEs Werkstatthölle
  • Termine
  • Berichte über fremde Projekte
  • Fusselblog Interna
...und was mir sonst noch so auf der Leber liegt und ich einfach mal runterschreiben will.

Twitter

Inhalte

Fusselblog Leserkarren

Was fahren die Leser dieses Blogs? (Galerie auf Facebook)
Der Fusselblog wird
präsentiert vom

 

Webcam offline

Navigation

Ex-Projekte

  • 32BQP Inzwischen verkauft. Schicksal inzwischen ungeklärt.
  • WC Geschlachtet und verschrottet.
  • Emma Gegen die Basis der Leiche getauscht und inzwischen von anderen aufgebaut.
  • Jägervari Meinem Patensohn zum 18. Geburtstag geschenkt, inzwischen weiterverkauft.
  • Passat 474 Der 474. jemals gebaute Passat. In (hoffentlich) gute Hände weiterverkauft.

Suche

powered by b2evolution free blog software
Facebook Chromjuwelen Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blogverzeichnis
Bloggeramt.de
Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Auto Blog of the Year 2014

Facebook


 


« Kustom Kulture Forever Herten 2015Der Mai Altautotreff in Darmstadt war gut besucht »

Oldtimertreffen am Segelflugplatz Oppenheim Pfingstsonntag 2015

25.05.15

Permalink 13:09:00, von KLE E-Mail

Oldtimertreffen am Segelflugplatz Oppenheim Pfingstsonntag 2015

Es ist keine Riesenveranstaltung, was die Oldtimer Freunde Oppenheim (OFO) da in Rheinhessen auf die Beine stellen. Aber insgesamt war das eine runde Sache. Sie machen das zusammen mit dem Aero-Club Oppenheim-Guntersblum, die an dem Tag auch Tag der offenen Tür haben.

Oldtimertreffen Oppenheim

Obwohl nicht weit weg von mir, ich kannte es nicht und erfuhr über einen Facebook Kommentar davon und dachte mir, schönes Wetter, nicht weit weg, da fährst Du einfach einmal auf eine Bratwurst vorbei. Und es war durchaus interessant, was es da zu sehen gab.

Das DRK Alzey hat gleich zwei historische Fahrzeuge in seinem Fuhrpark. Öffentlichkeitsarbeit über Oldtimer.

DRK

Lustig bei solchen Publikumsveranstaltungen finde ich immer die Gespräche der Sonntagsspaziergänger, die sich das gerne ansehen, aber eigentlich keine Ahnung haben. "Kuck mal, eine Isetta, die hatte unser Nachbar auch einmal damals". Schade nur, dass die Isetta ein Zündapp Janus ist - und das auch noch fett draufsteht ;-)

Zündapp Janus

Echt ein seltener Anblick. Schön, so etwas auf der Straße zu sehen und nicht im Museum.

Extrem pornös fand ich diese Scheel Sportsitze. Irgendwie haben die mit ihren ungewohnten Proportionen etwas von einer Karikatur.

Scheel Sportsitze

Aber absolut passend zum Auto, übrigens einer BMW Neuen Klasse.

BMW Neue Klasse

Auch unter der Haube zeitgenössisches Tuning. Man achte auf den Luftfilter. Laut Aussage des Eigentümers musste er die Deckel weglassen, weil sonst die 2 Doppelvergaser zu wenig Luft bekommen. Andere BMW Fahrer montieren da Luftfilter neueren Produktionsdatums, aber das fand er stilistisch unangebracht - und ich muss ihm da Recht geben.

BMW Neue Klasse

Ein paar Hot Rods waren auch da und rundeten das Bild positiv ab.

Hot Rod

Lustig fand ich diesen winzigen Traktor von Normag. Eher etwas für Weinberge, als zum Bestellen von großen Feldern - hat seinen besonderen Charme.

Normag Traktor

Sehe ich lieber als den allgemein als Kult anerkannten Porsche Diesel, von dem anscheinend alle überlebt haben, weil er eben von Porsche ist.

Porsche Diesel

Der stand neben dem wohl schönsten Wagen, den Audi jemals gebaut hat - das Coupé S.

Audi Coupé S

Wenn da keine Audi Ringe am Kühlergrill wären - niemand würde vermuten, dass der in Deutschland und nicht in Italien gebaut wurde.

King of Trash war eindeutig dieser Ford Mustang.

Ford Mustang

Ford Mustang

Ich bin ja kein Freund vom Mustang allgemein. Man möge es mir verzeihen. Es ist so ein Klischee, dieser Mustang. Man traut sich nicht, ein dickes Amischiff zu fahren, will aber zeigen, dass man dem amerikanischen Lifestyle toll findet.

Die Mustangs der 60er sind dabei eigentlich wunderhübsche Autos, aber was sich der Designer, der dieses Modell aus den 70er Jahren entworfen hat, von Beruf war, erschließt sich mir nicht. Dieses Exemplar war zudem noch mit vielem US Kitsch verkaspert und natürlich trug der Fahrer einen Cowboyhut. Fehlt eigentlich nur noch die Truck Stop Kassette im Radio.

Ich hatte meinen Escort außerhalb des Geländes geparkt, ich wollte eine Diskussion am Einlass vermeiden. Und wahrscheinlich hätten mehr Leute über meinen Escort gelästert, als über den Mustang. Vermutlich auch zu Recht ;-) Meine Bratwurst habe ich bekommen, hatte ein paar nette Gespräche, obwohl ich gar nicht so lange vor Ort war.

Sollte ich das kommende Jahr am Pfingstsonntag nichts anders vorhaben, werde ich wohl wieder da vorbeifahren, war ein netter, interessanter Ausflug.

11 Kommentare

Kommentar von: Jeff [Besucher]
Hi KLE Hättest dir den Rod mal genau anschauen sollen und mit dem Besitzer reden.
Da is n BMW 12 ender mit sehr genialen umbauten drin. Und das auf H, wie auch immer das geht.
Oder hast du?
Der hat sicher Tips für deinen Framo.
25.05.15 @ 17:02
Kommentar von: egalkarl [Besucher]
Die Rods haben Kennzeichen, also sinds scheinbar keine Trailerqueens?

Aber bauen die auf der Straße noch was über die Räder oder gibts inzwischen TÜVer die freistehende Räder legalisieren ( ...können, falls das hierzulande überhaupt geht)?
Oder vertrauen die einfach drauf, daß sie nicht kontrolliert werden?
25.05.15 @ 17:47
Kommentar von: Engländer [Besucher]
Wenn der Besitzer ein Ammi der in Wiesbaden stationiert ist, dann haben dort weniger Probleme mim Tüff.
25.05.15 @ 21:28
Kommentar von: KLE [Mitglied] E-Mail
Der Besitzer ist Ami und ist in Wiesbaden stationiert.
25.05.15 @ 21:49
Kommentar von: Engländer [Besucher]
;-)
25.05.15 @ 23:14
Kommentar von: egalkarl [Besucher]
Ach, die haben deutsche Kennzeichen?
Ich kann mich erinnern, da in der Gegend öfter Autos mit US-Kennzeichen auf der Autobahn gesehen zu haben.
26.05.15 @ 10:13
Kommentar von: Ferdi [Besucher]
@egalkarl

kenne einen Hotroder, der legal ohne Kotflügel/Schutzbleche fährt. Sogar mit H-Zulassung. Der Umbau auf "ohne" muss bloß lang genug her sein.
26.05.15 @ 10:22
Kommentar von: KLE [Mitglied] E-Mail
Die fest in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten haben inzwischen Deutsche Kennzeichen aus der Region, in der sie stationiert sind. Hat den Sinn, die privat vor Anschlägen zu schützen. Einige erkennt man auf den ersten Blick trotzdem, weil sie sich Kennzeichen im Mopedformat pressen lassen, was man als Deutscher nicht von der Zulassungsstelle gestempelt bekommt (wie übrigens auch der Hot Rod auf dem Bild), oder mit Fickfolie auf der Windschutzscheibe rumeiern etc.
TÜV Plakette kommt alle 2 Jahre mit der Post.
26.05.15 @ 10:27
Kommentar von: egalkarl [Besucher]
Wieder was gelernt, Danke.
26.05.15 @ 11:10
Kommentar von: Mietz13 [Besucher]
Ich hab hier im Kreis Unna ohne Probleme mit Eintragung Mopedkennzeichen für meinen Ami bekommen. ;) In Hessen stellt man sich zuweilen quer. Hab da ja auch 13 Jahre gelebt.
Und was Mustangs betrifft, geb ich Dir zu 100% Recht!!!
26.05.15 @ 14:46
Kommentar von: Marc [Besucher] E-Mail
*****
Ich musste echt schmunzeln. Aber mal ehrlich:
die Ford V6 (egal ob aus USA oder Granadas) hatten doch oft die ganze Hütte voller Trash, sei es Katzentreppe oder Heckjalousie, Propeller aufm Armaturenbrett, Vogel à la Pontiac Firebird Transam auf der Haube etc. und Truck Stop gehörte einfach ins Kassettendeck.
Für mich sind das top Kindheitserinnerungen, viel besser als heute ein Anlageberater in einem sündhaft teuren Musclecar der 60er Jahre in heutigen Trendklamotten.

Klar find ich den alten Ami dann endgeil, aber das Bild passt einfach nicht mehr, der Ami wird dann zur Aufrisskiste oder zum Modeaccessiore.

Grüsse aus dem Amiland Schweiz :-)
27.05.15 @ 05:08