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Resteverwertung

Eigentlich wäre mir die folgende Story keinen Blogeintrag wert, aber ich wollte Euch einen kleinen Gag nicht vorenthalten.

Zwischen meinen zwei Sofas fehlte für meinen Geschmack noch ein Beistelltisch. Ich wollte da etwas aus Echtholz, was nicht wirklich schwierig ist, aufzutreiben. Das Angebot ist groß, ich war frech und bekam einen Tisch für einen zehner. Aber ich war vermessen – äh ich hatte nicht gemessen. Ich habe auf die Größe der Platte geachtet, nicht auf die Höhe. Das Ding war einfach zu niedrig.

Ich brauchte ca. 15cm mehr Höhe. Ich spielte im Kopfkino durch. Jägermeisterflaschen zu niedrig, Ein Motorkolben auch. Irgendwann dachte ich mir: Ach pfeif auf die komplett aufwändige Lösung, die Beine sieht man in der Ecke kaum, das ist Perlen vor die Säue.

Vom Bauen der Sofabeine war noch Kantholz über, als sägen wir uns eben daraus die Verlängerungen. Resteverwertung, war eh über.

Hoffentlich sieht das die Verkäuferin des Tisches nicht. Die war total stolz drauf, dass den Tisch ein Schreiner für ihre Eltern gefertigt hat. Andererseits, wer stellt sich so ein Monster ins Wohnzimmer außer mir? Gut, mahagonifarben, trotzdem läuft das unter dem Label „Eiche brutal“.

Nun stellte sich mir die Frage, wie befestige ich die Beinverlängerungen? Viel muss der Tisch nicht können. Der ist wirklich Kanone auf Spatzen. Ich entschied mich für Verleimen und Verdübeln. Nun war gestern Sonntag und ich hatte keine Dübel. Das hält mich aber nicht auf. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich IKEA Bleistifte liebe? Taugen auch als Dübel.

Natürlich musste ich an den Klebestellen der Lack weggeschliffen, dass der Leim auch packt.

Füße lasiert und festgeleimt. Hatte nur Farbe Palisander, der Tisch ist eher Mahagoni

Wollen wir mal ehrlich sein: Das sieht schon ziemlich kasperig aus. Mit schön hat das wenig zu tun. Wäre das voll im Sichtfeld, es würde mein Auge beleidigen. Aber man sieht die Beine kaum, da wo er steht.

Und er hat jetzt eine vernünftige Höhe zu den anderen Möbeln. Zeigt man da nicht speziell drauf – es wird niemandem auffallen. Ist mir viel lieber als irgendein IKEA Tisch, der da nicht reinpassen würde. Obwohl – ein wenig IKEA ist ja drin, auch wenn man es nicht sieht 😉

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Posted in Pirat

Dioden

Ich habe für das Schaltgestänge des Pirat eine neue Kugelpfanne besorgt. Wie ich schon geschrieben habe, die bisherige Lösung war nur ein Provisorium. Aber damit hatte ich schon mehr im Fundus, als manch anderer.

Der Einbau war relativ easy, ohne Kugel lässt sich das Kunststoffteil relativ einfach reindrücken.

Dann die improvisierte Stange rauspopeln und die ursprüngliche Stange wieder einsetzen.

Ergebnis: Es schaltet sich wieder butterweich, so wie es ursprünglich einmal war. Das war die Aktion und ca. 10 Euro wirklich wert.

Da ich den Wagen gerade aufgebockt hatte, wollte ich auch gleich die Lichtmaschine tauschen. Die verbaute Lichtmaschine funktioniert einwandfrei, hat aber keinen Anschluss „W“ für den Anschluss des Drehzahlmessers. Vor längerer Zeit hatte ich dem MainzMichel drei LiMas aus meinem Fundus gegeben, um daraus wieder eine funktionierende zu bauen. Zeitvorgabe: Wenn er eben mal Zeit dafür hat. Ein Freundschaftsdienst. Als ich bei ihm war wegen der Zentralelektrik, übergab er mir die überholte LiMa und die lag seitdem im Kofferraum.

Vor dem Einbau sah ich mir die LiMa noch einmal an und verdammt! Da fehlt auch die Klemme W.

Ich hatte ihm zwei LiMas mit und eine ohne Klemme W mitgegeben als Bastelmaterial. Es stellte sich heraus, dass bei beiden W Maschinen die Diodenplatten kaputt waren – was auch immer das ist. Ich und Elektrik… Deshalb hat er die dritte LiMa genommen zum Überholen. Positiv: Ich habe jetzt eine Lima im Regal, die ich sicher Plug & Play einsetzen kann, aber negativ: Immer noch keinen DZM. Den Anschluss W kann man wohl auch manuell rausführen. Aber ich mit meinen linken Elektrikhänden – naja, ich fahre jetzt seit 3,5 Jahren ohne angeschlossenen DZM durch die Gegend, das geht auch, auch wenn es mich innerlich doch etwas ärgert. Aber ohne DZM kommt man ja trotzdem an und Michael kann ja nun wirklich nix dafür, dass die Diodenplatten hinüber waren.

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Posted in VW Prolo

Nicht meine Lieblingsarbeit

Gestern kam Post: Die Peugeot 205 Rückleuchten sind gekommen. Ein paar Kratzer haben sie, aber nicht schlimm. Die Gläser sollte ich mal durch die Spülmaschine jagen – nach dem Umbau.

Die Bleche aus dem 20er Schlachter habe ich noch nicht, die werden voraussichtlich kommendes Wochenende herausgetrennt, aber anhalten konnte ich sie schon einmal.

Stehen jetzt natürlich über, es braucht etwas mehr Phantasie. Aber wenn man es von der Seitenlinie sieht, die Höhe der Leuchten fügt sich gut ein.

Ich muss die Seitenlinie ändern, aber das war klar, ich verschweiße da eh noch einen Corsa A Kotflügel. Da kann ich das dann auch an die andere Außenkante der Peugeot Rückleuchten anpassen – denke ich derzeit. Wird die Praxis noch zeigen. Aber was wäre man ohne Visionen?

Keine Visionen muss ich mir machen, dass ich das Spachteln und Schleifen nicht wirklich liebe. Aber wenn es aus einem Guss wirken soll, komm ich da nicht dran vorbei. Und da ich es nicht mag, verteile ich es auf jeden Kriegsschauplatz. Am Kotflügel bin ich fast fertig. Ich habe das erste Mal grundiert, um mich von den verschiedenen Farben nicht ablenken zu lassen.

Das Grundieren war für die Füße. Der Lack taugte nicht – ober ihm war es zu kalt. Fing sofort an zu laufen. Ich habe nicht gewartet, bis es trocken war. Ein zwei Stellen habe ich schon gesehen, die eher suboptimal sind, an die ich nochmals ran muss, die Läufer muss ich aber eh alle wieder wegschleifen…

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Höher gelegt

Ich habe lange nix über meine Wohnung geschrieben. Es wird immer wohnlicher. Aber manche Dinge brauchen eben Zeit. Und ich habe keine Eile, denn ich weiß: Ist erst einmal ein Möbelstück da, dann bleibt es meist. Und ich habe seit Wochen ein zweites Sofa gesucht. Immer wieder stöberte ich auf eBay Kleinanzeigen. Gar nicht so einfach, denn es muss mit dem Sofa meiner Uroma harmonieren und sollte nicht die Welt kosten.

Mit ein paar Sofas ging ich schwanger, bis eBay Kleinanzeigen eine Preisreduktion meldete: Zu Verschenken. Muss ich jetzt? Und dann meldete sich auch noch Calli bei mir. Wegen eines anderen Themas, aber Calli hat einen Anhänger. Ich dachte mir: Hat er Zeit, dann hole ich das Sofa, bzw. wir zusammen.

Ok, wir holten es.

Als ich es live sah, war ich erst einmal verwirrt, denn es war deutlich heller, als auf den Bildern. Und das Gestell hatte man auf den Bildern nicht so richtig gesehen. Da war es nur von oben und von der Seite zu sehen. Mit dem Gestell wäre es nicht auf meiner Merkliste gelandet.

Egal, wir sind jetzt da – aufladen! So zog das Sofa dank Callis Hilfe in mein Wohnzimmer.

Harmonisches Bild? Nicht so wirklich. Das hellere Blau störte mich nicht so. Aber das Gestell? Passte stilistisch null. Zudem war das Sofa niedriger als das alte.

Gestaltungsanlass.

Ich ließ mir im Baumarkt ein Kantholz zuschneiden. Wenn man das da kauft, ist der Zuschnitt kostenlos und ich konnte mir sicher sein, dass die Winkel stimmten. Und da das naturholz war, musste ich das erst einmal lasieren.

Wie festschrauben? Ich entschied mich für Lochbleche. Vorgebohrt, die Schraubenlöcher etwas gesenkt und verschraubt.

Dass die Schraubenköpfe etwas überstehen, ist nicht so schlimm, das „frisst“ das Polster an der Unterseite. Da waren noch diese neumodischen Gestelle.

Weg mit dem Rotz, kommt in der Werkstatthölle in den Fundus. Ich suche oft Rohre mit einem bestimmten Durchmesser. Und dann wieder vorgebohrt und die neuen Beine drangeschraubt.

Ja, sieht schon deutlich klassischer aus mit den Holzbeinen.

Steht auch schön fest, da wackelt nix. Das Sofa ist jetzt nicht das Hammersofa. Brauchen wir jetzt nicht künstlich hypen. Es soll im Schatten „meines“ Sofas stehen und ihm nicht die Show stehlen.

Aber durch die angeglichene Höhe und das lasierte Holz wirkt es nicht mehr als Fremdkörper in meinem Wohnzimmer.

Verschenkt wurde es übrigens, weil an der Rückseite eine Katze ein paar Spuren hinterlassen hat und ich bin mir relativ sicher: Hätte ich es nicht geborgen, es wäre demnächst auf dem Sperrmüll gelandet. Die Leute kaufen sich lieber ein neues Billigsofa, das nix taugt, als sich etwas Gebrauchtes zu holen. Ich werde es nie verstehen.

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Posted in VW Prolo

Ich hab da einfach Bock drauf

Gehen wir weiter mit dem Gedanken Peugeot Rückleuchten im Prolo. Nächster Schritt war, einen Peugeot 205 zu suchen, um es einmal live anzusehen. Ich fand einen bei einem Exporthändler.

Ich wollte wissen, ob die Rückleuchten an der Fläche hinten plan sind. Das müssen sie sein für meine Idee und auf Bildern täuscht das immer. Und was soll ich sagen – sie sind es.

Mich reizt gerade die Aufgabe fahrzeugspezifische Rückleuchten so einzupassen, dass es so aussieht, als ob das schon immer so war. Auch wenn das umfangreiche Karosseriearbeiten nach sich zieht. Da kommen sicherlich noch einige Aufgaben auf mich zu, mit denen ich bisher noch nicht rechne. Aber das macht die Sache ja so spannend, da hab ich Bock drauf. Und auf dem Letzten Bild sieht man schon eines der Probleme – das Heck des 205 ist relativ rund. Runder als das des Prolo.

Was brauche ich jetzt? Nunja – ganz klar, einen Satz Rückleuchten. Die sind geordert.

Schnapper würde ich sagen. Auch hab ich jemanden gefunden mit einer Schlachtkarosserie, der mir die Partie um die Rückleuchten raussägen will.

Ich hoffe einmal, dass das reibungslos klappt.

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Posted in Pirat

Das schlechte Provisorium gegen ein besseres ersetzt

Der ADAC hatte ja das Schaltgestänge improvisiert wieder zusammengesteckt. Keine Dauerlösung. Ich fuhr in die Werkstatthölle, um mir das mal genauer anzusehen. Auf der Fahrt machte das Gestänge schon wieder ärger, nicht alle Gänge gingen so einfach rein. Auf der Landstraße entschied ich mich ab dem 3. Gang nicht mehr zu schalten – bitte, bitte, bitte heil ankommen. Irgendwie.

3. Gang geht auf der Ebene auch zum Anfahren an der Ampel, wenn auch gequält. Ich schaffte es bis zum Tor meiner Werkstatthölle. Da das Tor natürlich nicht offen stand, musste ich aussteigen. Und am Hang anfahren im 3. Gang? Ging nicht. Versucht in den ersten zu schalten und das war es dann mit der Gangschaltung. Zwei hilfreiche Nachbarn halfen mir den Bock noch die letzten Meter reinzuschieben.

Dann mal aufgebockt und unters Auto gelegt. Und da sah ich dann das ganze Ausmaß des Schadens. Die Gelenkpfanne war bis auf einen kleinen Restrand komplett weg! Die Kugel hing gelangweilt in der Gegend herum.

Der ADAC Helfer hatte schon gemeint, da ist nichts mehr zu retten, könnte aber bis zur Werkstatt halten. Hielt es ja auch. Dann die Ernüchterung. Ich habe diverse Getriebe rumliegen, hatte aber schon einmal dieses Problem und habe dementsprechend schon geplündert.

Gerade eine einzige Gelenkpfanne war da, wie sie bei mir verbaut war. und da war der Rand beschädigt.

Ob das ein paar Kilometer hält? Was mir schon zu dem Zeitpunkt klar war: Es kommt eine neue Gelenkpfanne her. Nur bis die da ist, will ich ja irgendwie von A nach B kommen. Ich probierte es mit der Gelenkpfanne, aber die zerlegte sich beim Einbau weiter. Keine Option.

Nochmals alle Getriebe durchgesehen. Eines hatte noch ein vernünftiges Lager, das aber angegossen. Die Stange kam von der Form so einigermaßen hin.

Also probieren wir es eben mit der. Eingebaut war sie relativ schnell.

Sitzt fest auf der Kugel. Das bereitet keine Probleme. Und wie geht das Schalten? Die Stange war ja nicht 100% identisch. Ich machte eine kurze Probefahrt. Der erste Gang geht etwas schwer rein, aber es geht.

Eine neue Gelenkpfanne ist bestellt.

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Posted in Pirat

Ich muss dann heute wohl mal in die Werkstatthölle…

Ich war gestern zusammen mit Calli unterwegs, ein Sofa für meine Wohnung bergen, die jemand über eBay Kleinanzeigen verschenkt hat, Ich brauchte dazu seinen Anhänger und ich war sehr dankbar, dass er gleich auch mit geschleppt hat. Ich bin sehr dankbar, solche Freunde zu haben. Vielleicht schafft es das Sofa noch in den Blog, ich muss an dem noch etwas umbauen.

Alles ganz problemlos. Danach war ich noch in der Stadt unterwegs und als ich aus einer Parklücke ausscherte, hatte ich plötzlich keine Kontrolle mehr über die Gänge. Das Getriebe ließ sich nicht mehr schalten. Ich kam vom Rückwärtsgang nur noch in den Leerlauf, dann war Schluss. Der Ganghebel hatte keinen Kontakt mehr zum Getriebe. Sicherlich eine Kleinigkeit. Ich schob erst einmal den Bock wieder in die Parklücke.

Bocken wir den Wagen eben hoch und sehen nach. Doof, wenn man am Vortag den Wagenheber zu Karosseriearbeiten genutzt hat und nicht wieder zurück ins Auto gelegt hat. Mir blieb nichts anderes übrig, als den ADAC zu rufen. Der brauchte fast eine Stunde, angekündigt waren bis zu 90 Minuten. Es kam ein wirklich freundlicher Helfer, der fasziniert war vom Pirat. So etwas hat er noch nie gesehen, aber noch mehr fasziniert hat ihn, dass das wirklich alles eingetragen ist.

Mit einem Rangierwagenheber kommt man natürlich viel besser unters Auto.

Letztendlich war es eine Gelenkpfanne, die von der Kugel abgesprungen war. Die Gelenkpfanne ist einfach nach den vielen Jahren verschlissen. Ich denke mal, es ist Position 27 auf dieser Zeichnung.

Der Pannenhelfer drückte die Kugel wieder in die Gelenkpfanne und sicherte es mit einem Draht. Die Gelenkpfanne gibt es neu, ich werde heute mal meine Getriebesammlung durchgehen, was ich gebraucht habe. Entweder ich habe die noch in wirklich gut erhalten, oder ich kann wenigstens improvisieren, bis ich eine neue bestellt habe.

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Posted in VW Prolo

Weiteres Kopfkino

Gestern war ich bei einem Kumpel, der gerade einen Volvo 240 Kombi schlachtet – wunderbares Blech, das ich da einfach raustrennen durfte mit der Tigersäge. Die nächsten Bleche werden eben einmal rot.

Hab ja schon öfters 240er Dächer verbaut, das ist gutes, dickes Blech.

Ich habe das Blech in der Werkstatthölle abgeladen und da ich schon einmal da war, habe ich eben gleich etwas gespachtelt.

Fertig bin ich damit noch nicht, aber auf einem guten Weg.

Interessant finde ich die Diskussion über die Heckleuchten. Das scheint die Blogleser mächtig zu beschäftigen und mich natürlich auch. Der erste Beitrag zu den Heckleuchten hat bisher 28 Kommentare. Nur so viel: Die Entscheidung ist da noch nicht gefallen. Das Kopfkino rattert weiter.

Die Anhängerleuchten sind noch nicht vom Tisch – eventuell mit zusätzlich links einer Nebelschlussleuchte und rechts einer Rückfahrleuchte in der Heckklappe.

Gibt es vom selben Hersteller, wobei ich sehen müsste, wie weit die nach innen müssen, damit sie in der Heckklappe nirgends anstoßen. Eine weitere Idee ist einen Heckspoiler zu bauen und die Lampen darin zu versenken.

Aber sind inzwischen noch andere Heckleuchten im Rennen. Eine eckige Variante. Möglichst klein. Und welches Auto hat die? Der Peugeot 205 und ab Baujahr 1990 sogar ganz hübsche.

Aber sind die auch klein genug? Ich habe recherchiert, über eine Facebook Gruppe kam ich an die Maße.

Im Vergleich die Polo Heckleuchte – die Peugeot Heckleuchte könnte man unterbekommen unter dem Knick der Seitenlinie.

Ich müsste aber die Seitenwand hinten im unteren Teil gerade stellen. Was dann wieder Auswirkungen auf X und Y hat etc. Und ich bräuchte am besten die herausgetrennten Lampeneinfassungen aus einem 205er Schlachter. Vielleicht auch eine andere hintere Stoßstange.

Alles bisher nur Kopfkino. Ich spiele verschiedene Varianten weiter durch. Nächster Schritt wäre an der 205er Front, dass ich einen Peugeot in der Nähe suche und mir die Heckleuchten einmal live genauer ansehe nach Wölbungen, die lösbare oder unlösbare Probleme darstellen könnten…

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Posted in VW Prolo

Radabdeckung

Schon fast beängstigend: Ich hatte den Radlauf noch nie mit Rad getestet am VW Prolo. Also mal pro forma das Rad drauf und abgelassen.

Die Oberkante ist leicht höher als die vom originalen Radlauf, das ist aber ok. Oben ist die Radabdeckung perfekt. Was mich weniger überzeugte, war die Abdeckung nach vorne.

Ich schickte dieses Bild per WhatsApp auch an meinen TÜV Prüfer, der die Scheiße irgendwann eintragen soll. Dem war das zu wenig Abdeckung nach vorne. Dachte ich mir schon, ich fand es selbst auch nicht prall. Zudem hatte der Radlauf einen sichtbaren Knick.

Also schnitt ich den Radlauf am Knick und zwei anderen Stellen noch einmal ein, um das zu formen. Kurz die Flex verkantet und zack flog ein Teil der Millimeterscheibe durch die Gegend. Nicht so schlimm, denn ich flexe grundsätzlich mit dem Schutzschild an der Flex.

Sowas kann Leben bzw. das Augenlicht kosten. Mit Schutz kein Problem.

Nach dem Einschneiden kam ein wichtiges Karosseriewerkzeug zum Einsatz: Der Scherenwagenheber. Die Richtbank des kleinen Mannes.

Unter Spannung dann die Einschnitte wieder verschweißt. Danach war der Radlauf stimmig.

Bevor ich mit dem Spachteln anfange, habe ich es mit der Topfbürste sauber gemacht und von beiden Seiten das Ganze mit Brunox behandelt. So kann es auch dazwischenlaufen, wo Spalten entstanden sind. Das meiste davon werde ich wieder abschleifen, aber in den Ritzen bleibt es bestehen.

Und ich bin jetzt auch mit der Radabdeckung zufrieden – der Prüfingenieur auch.

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Posted in VW Prolo

Greift alles ineinander

Es fehlte am Prolo noch eine Sicke, ich hatte es im letzten Blogbeitrag erwähnt. Also ran an den Speck, die Ecke gefiel mir eh nicht. Ein Grund, warum ich solche Stellen bei unseren TV Drehs ungerne schweiße. Da dürften wir so etwas nicht abliefern – auch wenn das natürlich hält.

Also nicht nur eingeschnitten und am Radlauf alles auf eine Ebene gebracht, sondern auch gleich den Murks entfernt und ein neues Blech angefertigt.

Das eingeschweißt und ich hatte die Sicke, die ich brauchte.

Stoßstange und Kotflügel wirken jetzt für einander gemacht.

Ich bin seit Tagen am Recherchieren, welche Heckleuchten an den Bock passen könnten. Ich hab mir selten so lange den Kopf darüber zerbrochen. Zubehörkataloge online durchstöbert, Abmessungen gesucht. Meine ursprüngliche Idee scheiterte am Veto meines TÜV Prüfers – verkehrtes Prüfzeichen. Ich wollte mehrere kleine runde Lichter verbauen. Aber davon gibt es kein Bremslicht. Stärkere Birne in eine Rückleuchte als Bremsleuchte geht offiziell nicht, da das Prüfzeichen falsch ist. Hilft ja nix, wenn es nicht eingetragen wird. Manche Leuchten waren mir zu klein, andere zu groß.
Eigentlich wären mal eckige Rückleuchten ganz nett, aber da fällt sofort auf, wenn es nicht zu den Formen des Fahrzeugs passt. Es wird wohl auf Anhängerleuchten in rund herauslaufen. Ich druckte mir ein Foto davon in Originalgröße aus, klebte die Heckleuchten ab und spielte damit.

Daheim übernahm ich das dann in den Photoshop. Ja, könnte funktionieren optisch. Und mit ca. 20 Euro beim günstigsten Anbieter sind die auch bezahlbar.

Leider sind das Aufbaulampen mit Plastikgehäuse – muss ich also einkleben.

Und natürlich muss ich die ursprünglichen Heckleuchten in Blech nachbauen und auch die Heckklappe anpassen. Kann ich aber im Moment noch nicht, denn ich weiß noch nicht, wie der Radlauf aussehen wird und die Heckleuchte geht ja ums Eck und muss dementsprechend gebaut werden. Ob der Radlauf nach hinten auslaufend wird, weiß ich noch nicht. Eigentlich bin ich dagegen, weil es so ein typisches Polo Steilheck Merkmal ist.

Den Radlauf kann ich noch nicht bauen. Ich habe bisher ja nur ein Paar Kotflügel und da bisher einen Denkfehler, der mir jetzt erst aufgefallen ist. Ich dachte, ich kann den von der anderen Seite hinten verwenden, aber die Seitenlinie steigt auch beim Corsa nach hinten an und der Radlauf ist nicht symmetrisch, wie durch ein Klebeband angedeutet.

Ich wollte eigentlich erst die Beifahrerseite komplett fertig bauen, denn da kann ich es besser von Distanz ansehen in der engen Werkstatthölle. Nun hängt es am zweiten rechten Kotflügel…

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