Die Kennzeichenbeleuchtung am Pirat war nur geklebt. Taugt eigentlich aber irgendwie ist abzusehen: Das geht so wie es ist wieder kaputt, weil irgendein Vollpfosten dran hängenbleibt, dagegenfährt – oder vielleicht auch ich selbst beim Rückwärtsfahren.
Ich hatte ja schon kleinere Kennzeichenbeleuchtungen besorgt. Aber ich wollte die noch schützen. Auf Social Media meinte einer ob es nicht etwas von irgend nem Geländewagen gäbe, das man drüberschrauben könne. Das brachte mich ins Grübeln. Problem dabei: Das Gehäuse wird nach hinten abgezogen zum Birnenwechsel.
Einen Bügel drüber, den müsste ich dann immer demontieren und darauf hatte ich keinen Bock. Was für einen Bügel nehmen? Ich ging in den Baumarkt, suchte und fand einen passenden Schubladen-/Möbelgriff aus Metall. Als Unterbau verwendete ich ein Stück Alublech von einem alten Straßenschild.
Damit das richtig schützt, habe ich ein paar Unterlegscheiben dazwischengepackt. Jetzt steht der Griff weiter vor und wird als erstes getroffen und das Plastikgehäuse der Kennzeichenbeleuchtung geht nur bei einem heftigeren Feindkontakt kaputt.
Auch habe ich den kompletten Halter etwas weiter nach innen gesetzt, damit die Kennzeichenbeleuchtung nicht mehr der Eckpunkt ist. Denke auch das wird helfen.
Das Design ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber genau das finde ich gut. Im Vergleich noch einmal, wie es vorher aussah und auch wie weit außen das saß.
Bin ich zu detailverliebt? Ja, bin ich. Deshalb erstaunt es mich aus heutiger Sicht, in wie verhältnismäßig kurzer Zeit ich damals den Pirat zusammengeklatscht hatte. Aber bei dem Auto ist es eben so, dass die Details nicht von 0 auf 100 entstanden sind, sondern eben nach und nach dazu gekommen sind.















