Fuel & Food August 2008: Auf dem Parkplatz war die Hölle los.

Schönes Wetter am Sonntag Abend – das lockte viele auf den Parkplatz des BurgerKing in Darmstadt.

Es war wieder ein wilder Markenmix – so, wie es sein soll.

Ich greif ma wieder 2 Beispiele raus, die ich vorstellen will. Zunächst ein Wagen – der Besitzer möge mir verzeihen – in die Hosen gegangen is. Ein Knudsen Coup? mit nicht ausgespieltem Potenial.

Irgendwas haben die Verbreiterungen an dem Auto – Aber: Viel zu hoch dafür und die Räder sollten dann auch die breiteren Radkästen ausfüllen…

Aber vielleicht isses ja nur ne Evolutionsstufe und das Fahrwerk und die diggen Schlappen schon auf dem Weg. Das Kind is ja nich innen Brunnen gefallen.

Mein persönliches Highlight war ein Plastikauto. Also eines mit Plastikkarosse.

Nicht, daß ich sowas fahren wollte – dazu gleich noch mehr – aber das faszinierendste ist wohl die Geschichte des Autos. Es basiert aus einem Vorkriegsrahmen aus den 20er/30er Jahren, der Umbau erfolgte bereits 1967. Als der jetzige Besitzer das Ding kaufte, war es noch quietschgelb (inzwischen schwarz gestrichen) und mit Kitsch überladen. Zudem hatte er einen Blower auf dem Motor, an dem man garnicht vorbeisehen konnte. Er hat ihn etwas „entschärft“ und geschafft, ihn durch den TÜV zu boxen, als einen von 2 in Deutschland zugelassenen Wagen mit solch einer Karosse. Er is so zugelassen. Als PKW, ohne H-Kennzeichen und ohne Kat. Ich vermute den Steuerbescheid bringt das Finanzamt persönlich auf einem Silbertablett vorbei.

Aber wie fährt sich sowas. Nun, ich durfte mit Zustimmung des Besitzers es testen. Bilder kommen von Bernd (Nepumuk) – Danke!

Also zunächst mit einem Bein rein (die Plastikkarosse hat keine Türen).

Dann schön nen Buckel machen.

Zweites Bein nachziehen

Man fühlt sich wirklich so, als ob man auf dem Scheißhaus sitzt.

Wenn ich mich so gebückt habe, habe ich auch die Straße erkannt.

Einfach unglaublich, daß man so ein Auto legal auf deutschen Straßen bewegen darf – die alte Zulassung machts möglich. Das Ding ist dabei sicherlich nichma langsam, immerhin hängt ein dezenter V8 da drin.

Fahren wollte ich ihn trotzdem nicht – bequem is was anderes. Das darf schön der Eigentümr selber. Ich würde dem auch ne H-Zulassung gönnen. Aber der ist jetzt erst einmal froh, das Ding überhaupt zugelassen bekommen zu haben. War wohl kein Spaziergang beim TÜV – wen wunderts…

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