Zurück von der Frühjahres-Veterama 2009

Was ein Wochenende!

Ich schickte mich an, einen Stand auf der Veterama in Ludwigshafen zu machen. Also reiste ich Freitag Mittag da an. Was ich vorfand war ein einfach beschissenes Wetter. Es regnete Bandnudeln. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Also baute ich meinen Pavillon auf – mehr nicht. Ware ins Wasser zu legen erschien mir absurd. Am Freitag sind nur Händler unterwegs – die kaufen meist eh nicht bei mir – und Dauerkarteninhaber. Die kommen Samstag wieder. Also machte ich mich auf die Pirsch. Ohne Erfolg. Es hatten nicht mal 50% der Stände offen. Dachten wahrscheinlich so, wie ich… Also wartete ich geduldig auf die Mercedesclubs, die traditionell einen Megastand haben. 6m nur fürs Catering. Dekadent. Ich mogelte mich da einfach traditionell drunter, ich hatte keinen Grill bei. Danke nochmals an die Jungs fürs Catering! Tolle Geschichte jedes mal. Ich hab die Mitglieder als Dank an meinem Stand beschenkt.

Ein paar Highlights vom Freitag: Zwischen den Ständen stand ein Opel Kapitän mit sensationeller Patina. Wenn man den in DEM Zustand erhalten könnte und trotzdem auf die Straße bringen – es wäre ein Traumwagen.

Die einzige Durchrostung, die ich beim flüchtigen Blick sehen konnte, war die hintere Stoßstange – verwunderlich.

Gut Heckscheibe müßte natürlich ne neue rein.

Noch ne Sensation: Fusseltuning hat nen Zweitstand!

Des Rätsels Lösung: Das ist der alte Bus vom Jürgen. Er hatte von mir damals den Kleber bekommen.

Samstag leider das selbe Wetter. Scheiße, nun mußte ich durch, also im Regen aufgebaut.

Ich habe so aufgebaut, daß möglichst nix naß wird – vollkommen ist mir das nicht gelungen. Es war einfach zuviel Wasser. Zitate des Tages: „Es hat aufgehört nur leicht zu regnen“, „wenigstens kein Schnee“. So ein Dreckswetter. Dementsprechend schlecht besucht war der Markt.

Einige Stände – unter anderem einer meiner Standnachbarn bauten schon gegen Mittag wieder ab. Andere buchten um, in der Halle waren noch Standplätze frei.

Und so kämpften sowohl Verkäufer, als auch Käufer gegen das nasse Element. Ich unter anderem am Ende eingehüllt in einer Bundeswehr Wolldecke, die mir mein Standnachbar zum Freundschaftspreis verkaufte.

Mein besonderer Dank geht an Marcus, der frische Brötchen mitbrachte. Super Service! B)

Abendprogramm im Catering Zelt der Mercedesclubs. Es gab Braten mit Folienkartoffeln – geile Sache!

Das Wetter am Sonntag entschuldigte für vieles. Kaum zu glauben der Unterschied. Am Tag vorher Weltuntergang und dann ein güldener Sommertag. Das war ein guter Ausgleich für die vergangenen Tage. Ich konnte den Stand „abrüsten“.

Normalerweise ist sonntags viel „Sehpublikum“ da – also Leute, die nur kucken wollen, aber nix kaufen. Unter dieses Publikum mischten sich diesmal aber auch echte Schrauber, denen es Samstag einfach so naß war. Hatte ein paar nette Gespräche nebenbei, wie mit dem Vorbesitzer von Peters Simca.

Insgesamt war es „nett“ – nicht berauschend, aber trotzdem hatte es schöne Momente. Fürs Wetter konnten die Veranstalter ja nichts. Auch wenn wieder mal der eine oder andere Händler weggefallen ist – ich finde die Frühjahresveterama immer noch eine lohnenswerte Veranstaltung.

Ach ja – bei mir haben sich auch ein paar Dinge eingefunden. Ich hab Kegeldrahtbürsten für die Flex, n paar Bohrer. Und natürlich – wer hätte was anderes geahnt – etwas Blödsinn. Emil von Emils Opel Farm schwatze mir quasi ein Fiat Neuteil auf. Keinen Ahnung, für welchen Fiat das ist.

Er meinte, ich wär wohl der einzige, der so nen Scheiß kaufen würde. Sollte mir das zu denken geben? Er nannte einen Preis, ich sagte die Hälfte und – Scheiße – gekauft. Ist übrigens Vollmetall. Emil meinte noch, er war entrüstet, daß er beim googeln nach seinen Namen meinen Blog gefunden hat und ne Geschichte lesen mußte, von einem Besuch von mir bei ihm. Und er wolle das wieder finden – Emil, viel Glück! 😉

Keine Ahnung, was ich das Teil brauche – mal sehen, ob es die Lüftungsschlitze eines VW Passat abdeckt.

Mein Standnachbar schenkte mir für meinen Kübel ein Feldtelefon.

Ich habe wirklich gesagt, daß mein Kübel keinen Platz mehr – aber den muß ich jetzt wohl finden…

5 thoughts on “Zurück von der Frühjahres-Veterama 2009

  1. Das Feldtelefon kannst‘ in 1-2 Stunden prima in eine echtes Mobiltelefon umbauen. Einfach son blödes BlueTooth Ohrgeschwür auseinandernehmen – hat locker Platz im Hörer und braucht nur zwei kleine Löcher – eins für den Annahmeknopf und eins für den Ladestecker.
    Kommt auf der nächsten Messe bestimmt auch geil. Altschule Klingelton am Telefon einstellen und in der Box verstecken – wenn’s dann klingelt einfach drangehen. Die Augen will ich mal sehen…

  2. …bin ich ausnahmsweise mal froh das das mit dem Brunox nich geklappt hat, habe grad über ebay sofortkauf nen kanister mit 5 liter für 88euro incl. versand geordert….. da wäre der liter im vergleich bestimmt unverschämt teuer zu gewesen:-))

  3. re patinierter Opel: ein ganz ähnliches Auto, aber als Kombi, läuft in einem optisch vergleichbaren Zustand irgendwo in Deutschland. Ich erinnere mich leider nur undeutlich an einen entsprechenden Artikel in der Fachpresse. Aber an sich seh ich auch das Problem nicht: Löcher zumachen, statt Neulack halt angepaßt matt-irgendwas pinseln, was gepinselt werden muß, vielleicht ein paar Rostimitatflecken auftupfen, Technik fitmachen und ab nach’m TÜV hin. Wäre auch eine prima Alternative für Monsterbackes nun leider verpfuschten Rekord-Kombi gewesen … (SCNR)

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