Usher: Yeah Yeah!

Mein Schweißdraht war gekommen, ich konnte am Bodenblech weiterarbeiten. Also habe ich den Rand fertig gemacht, so wie ich angefangen hatte.

Bodenblech Hot Rod

Auf den Rand legte ich ein Blech auf und zeichnete die Umrisse an. Ausgeschnitten, vorgebohrt, verklebt und vernietet.

Bodenblech Hot Rod

Schreibt sich schnell, dauert aber natürlich seine Zeit, bin man alle 7cm eine Blindniete durchgepopt hat. Verwendet habe ich übrigens ein verzinktes Blech, das ich beim Bergen des letzten Volvodachs mitgeschenkt bekommen habe. Hat ein paar Dellen, fürs Bodenblech ist das gut genug. Das dürfte genug Bodenblech für den Fahrgastraum sein, die Länge bestimmte eher zufällig die Breite es Blechs. Wie ich das hinten enden lasse, bestimme ich, wenn das Heck draufsitzt.

Bodenblech Hot Rod

Weiter mit dem ersten Sitz. Ich habe die Sitzschienen umgebohrt, damit ich sie an die originalen Löcher des Sitzes verschrauben kann. Die Position muss ich noch finden – so wären die Sitzschienen ganz hinten in meiner Sitzposition. Gefällt mir aber nicht, wenn die vorne so überstehen.

MG Sitz

Das werde ich wohl weiter nach hinten setzen. Sitze müssen verstellbar sein, aber niemand schreibt vor, dass den Wagen Gnome fahren können müssen 😉

Als der Sitz mal so drinstand und ich Sitzprobe gemacht habe, dachte ich mi: KLE, den ganzen Abend sachlich gearbeitet, Zeit etwas zu spielen. Mir fehlte noch ein Usher, äh ich meine Ascher. Für mich als Kettenraucher ein Musthave. Eigentlich wollte ich etwas ins Armaturenbrett bauen, das ist aber nicht bequem zum Abaschen – viel zu weit weg vom Fahrersitz.

Ich hatte als groben Plan einmal einen Stehascher aus den 50ern mit in die Werkstatt mitgenommen, den ich für kleines Geld auf dem Flohmarkt gekauft hatte Bei dem war der Fuß hin. Ursprünglicher Plan war, den vor den Schaltknauf zu setzen. Jetzt, wo ich so drinsaß war klar, der muss vor den Schaltknauf. Nicht lang schnacken, fuß ab und am Bodenblech festgebraten.

Aschenbecher

Drehascher – find ich gut! Und alles gut erreichbar.

Den Ascher kann man easy aus der Halterung nehmen zu leeren. Mir gefällt die Konstruktion.

6 thoughts on “Usher: Yeah Yeah!

  1. Kindheitserinnerung! Was habe ich immer mit diesem Ascher umgespielt:
    Tack! Rrrrrr! Tack! Rrrrrr! Tack! Rrrrrr! Tack! Rrrrrr! Tack! Rrrrrr! Tack! Rrrrrr!

  2. haha…: genau die gleiche Kindheitserinnerung an so einen Drehascher fiel mir eben auch wieder ein! xD

    …und den selben Gedanken beim Anblick des Volvo-Gummi-Faltenbalg hatte ich ebenfalls: das passt nicht gut; da muß was aus (altem, verschlissenen) Leder drum, oder so…

    Auf die andere Seite des Schalthebels, unter’s Armaturenbrett, kannst du dann ja nun statt des Aschers noch einen alten (hölzerenen) Volksempfänger (oder irgendein 50er-Jahre Röhren-Dampfradio?) als „HiFi-Anlage“ schrauben…! 😀

  3. Schaltsack sagt mir auch nicht zu – mal sehen, ob ich das vor der Messe noch hinbekomme.

    @someone
    Blindniete, Blindniete, Blindniete! 😉

    @egalkarl
    Dazu mache ich mir nach der Messe Gedanken, aber hinterm Ascher ist noch Platz. Muß aber austüfteln, wie ich das mache, um nicht mit der Kardanwwelle einen Konflikt zu bekommen.

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