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Schmelzkunst die 2.

Ich muss mir echt Gedanken machen, wie ich mit dem Lüftungsproblem beim Pirat weitermache. Ich war letzte Woche beruflich in Bayern, vorher habe ich den MainzMichel besucht, der die Verkabelung des Lüfterschalters anständig gemacht hat.

Was ich da so in Bayern mache – demnächst darf ich Euch mehr erzählen. Auf jeden Fall arbeite ich da mit einem super Team zusammen.

Schon strange, in diesen Zeiten in der Ferne zu arbeiten. Das Corona Thema ist allgegenwärtig. Und man wird definitiv vorsichtig. Zu denken, Corona betrifft mich nicht, ist komplett falsch. Wir waren in einem Hotel untergebracht und es war nicht klar, ob es offen bleibt. Dann schlossen die Restaurants. Doof, wenn man sich in der Fremde verpflegen will.

Glücklicherweise gab es im Hotel abends Essen – nur für die Hotelgäste. Das war auch gut so, da konnte man schön auf Abstand gehen.

Über uns schwebte das Damoklesschwert, dass eventuell die anderen nicht mehr mit dem Flugzeug wegkommen. Glücklicherweise flog am Freitagabend ein Flugzeug.

Aber ich schweife ab.

Es war tagsüber herrliches Sonnenwetter. Nur an einem Tag regnete es. Ich drehte die Lüftung voll auf und es fing an, fürchterlich zu stinken. Der Grund: Die Sicherung ist wieder geschmolzen.

Also wieder nicht der Draht, sondern der Plastikkörper. Vor Ort bekam ich eine Sicherung, die hoffentlich aus Keramik ist. Die sollte halten. Aber trotzdem: Kann das sein, dass das wirklich so heiß werden muss? Da muss doch was faul sein.

Auf der Hinfahrt hatte ich die Gelegenheit, einen Satz Felgen zu bergen.

Es sind nur 2 ATS Cup und zwei Aluline, die ähnlich aussehen und die selbe ET habe. Sind natürlich nicht mit der Eintragung abgedeckt. Aber ich brauche ja eigentlich auch nur zwei. Und sie waren günstig, weil sie echt mies lackiert sind, was mich nicht stört, weil ich sie eh den anderen Felgen anpassen muss.

Ob ich in der nächsten Zeit zum Schrauben komme, steht in den Sternen. Ich rechne eigentlich damit, dass das Verlassen des Hauses weiter reglementiert wird. Ich habe zwar in meiner Werkstatt keinen Kontakt zu anderen, aber trotzdem: Ich sehe die Regelungen ein. Nur ein konsequentes Durchgreifen kann die Verbreitung des Coronaviruses ausbremsen. Es ist trotzdem wahrscheinlich, dass viele von uns angesteckt werden, aber wenigstens nicht alle gleichzeitig. So kann das Gesundheitssystem die Fälle auffangen. Denn wenn die Plätze in den Krankenhäusern belegt sind, schauen die Neuinfizierten in die Röhre.

Die Menschen sind einfach dumm und egoistisch. Wenn in Bayern die Restaurants um 17 Uhr schließen sollen und in München dann nachmittags die Biergärten und Straßencafés aus allen Nähten platzen, dann haben die wirklich nichts kapiert. Dann muss die Bevölkerung eben zur Vernunft gezwungen werden.

In diesem Sinne: Bleibt zu Hause und vor allem: Bleibt gesund!

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