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Gestaltungsanlass

Ich habe eine alte Deckenlampe. Nicht irgendwo vom Flohmarkt etc. sondern aus Familienbesitz. Diese Lampe hing zuerst in der Wohnung meiner Urgroßeltern, später ließ sie meine Oma kürzen für niedrigere Decken und hängte sie in ihre Wohnung. Und nun habe ich sie. Leider ist beim Transport ein Lampenschirm aus Glas zerbrochen. Ich könnte echt heulen!

Aber wegwerfen kommt nicht in Frage! Also wie nenne ich das immer: Gestaltungsanlass.

Ich habe eine alte Opel Radkappe genommen und da das Opelzeichen rundum gebohrt, um die Mitte herauszubekommen.

Könnte nach etwas aussehen.

Inzwischen hängt die Lampe im Schlafzimmer. Ich muss mir noch etwas für die Kordel ausdenken, die an der Stange ist, um die Abdeckung des Anschlusses wieder nach oben zu bekommen. Das Problem hatte meine Oma schon.

Vielleicht muss doch eine andere Radkappe her – sie muss mehr geschüsselt sein, aber der Weg ist richtig.

Auch im Büro ist eine Lampe eingezogen. Ich habe diese Lampen aus einer alten Fabrik, in der wir in meiner Jugend Partys veranstaltet haben – sie wurde danach abgerissen. Eine schöne Jugenderinnerung und ich finde diese Lampen auch extrem geschmeidig.

Der Anschlusskasten gefällt mir noch nicht. Ich denke ich werde ihn schwarz lackieren. Wieso einen Verteiler? Nun, ich habe zwei weitere dieser Lampen.

Diese Lampen kommen je über einen Schreibtisch anstelle einer Schreibtischlampe. Dann mit einer Kette tiefer gehängt. Die Kabel frei schwingend an der Decke.

Thema Lampen Nummer drei: In die Badlampe habe ich Retro LED Leuchten geschraubt. Jetzt kommt die richtig gut rüber.

Für die Lampe Nummer vier habe ich einen genialen Lifehack. Die in die Dunstabzugshaube integrierte Leuchte leuchtete nicht. Ich kam auf eine GANZ schräge Idee: Eine neue Leuchtstoffröhre einsetzen – kommt nicht jeder drauf. Funktioniert aber.

Wie man vielleicht erkennt, ist das Ortsschild inzwischen blanko. Ich habe die Beschriftung, die nur aufgeklebt war, entfernt. Mühsam mit dem Föhn. Buchstabe für Buchstabe. Was eine Fleißarbeit. Aber es geht.

Jetzt kann ich das neu beschriften.

Und da war noch das Problem mit der gebrochenen Kreuzplatte. Ich wollte in einen normalen Schrank die Scharniere eines Sperrmüllfundes einbauen, um dann die Kreuzplatte für das kompliziertere Scharnier des Eckschranks zu verwenden. Ging leider nicht, der Winkel stimmte nicht.

Der Schrank schloss nicht. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich öfters im Baumarkt bin? Ein Paar komplette Scharniere kostet ca. 7 Euro, aber wenn das Problem damit gelöst ist. Natürlich passten an der Tür die Löcher der Schrauben nicht 100%.

In „Serie“ waren da Gewindeschrauben in Plastikscharniere geschraubt. Mit Holzschrauben hält das auch in den Plastikhülsen leicht daneben. Ich hatte die Kreuzplatten der anderen Tür für meinen Eckschrank – die Tür ist drin!

Schön, wenn man wieder einen Punkt in der ToDo Liste abhaken kann…

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