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Ich hab ja noch mehr…

Es wurde langsam Zeit, meine restlichen Möble, die ich eingelagert hatte, in die neue Wohnung zu bringen. Vorher hieß es aber erst einmal wieder Platz zu machen – einen kompletten Pirat mit Sperrmüll und Elektronikschrott habe ich zusammenbekommen.

Wenigstens ist Sperrmüll und Elektrokschrott zu entsorgen kostenlos. Und es tut manchmal weh, was weggeworfen wird. Diese Kühlschranktür – schon abmontiert – hätte eine schöne Magnetpinnwand abgegeben.

Aber einmal dort abgegeben, darf man es nicht mehr mitnehmen – glaubt mir, ich habe gefragt.

Ich wollte eine große Aktion anzetteln, die restlichen Möbel zu bergen – es war den meisten zu kurzfristig. letztendlich habe ich gestern „nur“ zwei Helfer zusammenbekommen. Doro und Calli. Der kam stilvoll im VW T2a.

Und er brachte seinen Anhänger mit. Kein Riesending, offen, aber mit 2x Fahren war es zu schaffen.

Einige meiner Wohnzimmermöbel sind Familienerbstücke. Einige Schränke stammen aus dem Besitz meiner Urgroßeltern. Aus dem Holz der damals eigenen Wälder von einem Schreiner gebaut. Trotzdem wollte sie außer mir niemand in der Familie – zu dunkel. Ich bin sentimental, ich steh auf Möbel mit Geschichte.

Mein Sofa stammt von meiner Ur-Urgroßmutter und meine Oma durfte als Kind auf dem guten Stück nicht sitzen.

Macht das Zeug nicht leichter. Aber ehrlich gesagt: Die drei Mann, bzw. eine Frau und zwei Männer, waren genug. Eine fiese Schlepperei in den 2. Stock durch eine enge Treppe war es trotzdem. Aber es ist alles da.

Bei dem Ohrlehnensessel (ohne Geschichte) hatte ich Bedenken, dass er durch die Türen passt. Aber es ging ums Arschlecken.

Ich zog es vor, dann etwas zu chillen, das Sofa beispielsweise schraube ich später wieder zusammen.

Auch muss ich die Möbel ausrichten – die schiefen Böden. Aber ein was konnte ich mir nicht verkneifen – Vitrinen stapeln.

Das sind drei Vitrinenaufsätze von Buffetschränken, die mich schon länger begleiten. Wenn so etwas beim Sperrmüll an der Straße steht, kann ich nicht vorbeigehen. Die klobigen Teile darunter lasse ich immer stehen. Früher standen die bei mir in einem schmalen Flur – an der Wand in einem größeren Raum kommen sie aber erst richtig zur Geltung.

 
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