Neueste Beiträge

Posted in VW Prolo

Dem Fehler auf der Spur

Die unvollständige Tachowelle wurde anstandslos umgetauscht. Also konnte ich sie einbauen. Dafür hatte ich nebenbei einmal kurz Zeit zwischendrin. Und ich habe ja inzwischen Übung. Resultat? Seht selbst:

Es tickert noch leise, aber die Tachonadel zittert nicht mehr! Bingo! Es liegt also nicht am Getriebe, es war tatsächlich die Welle und ich habe eine, die ihren Dienst tut. Wenn wieder etwas Luft ist, werde ich versuchen, ob am DZM Tacho alle Anschlüsse heil sind und den wieder verbauen.

Ich denke, ich werde in den die Tankuhr von diesem Tacho einsetzen, denn hier funzt die ja. Aber das mache ich in aller Ruhe und nicht mal schnell irgendwann zwischendrin.

Share:
Posted in Pirat

Ewig geplant, jetzt wird es umgesetzt!

Ja, ich weiße, ich sollte aufräumen. Aber da ich derzeit so wenig zum Schrauben komme, wollte ich mich belohnen und ein Projekt angegangen, das ich schon wirklich ewig vorhabe. Ein Armaturenbrett für den Pirat. Also habe ich eines der Armaturenbretter aus dem Hochregal geholt.

Ich habe da einige weggelegt, denn beim 32er Passat ist schon Ende Gelände. Die Dinger reißen. Und immer wenn ich einen Schlachter hatte, bei dem das Brett noch gut war, kam es ins Lager. Leider habe ich nur Facelift Armaturenbretter, der Pirat ist ein Passat 32B Vorfacelift. Das wird noch Probleme mit dem Anschluss der seitlichen Lüftungsdüsen geben, aber das verdrängen wir erst einmal.

Ich will nicht am offenen Herzen operieren, ich will ein fertiges Armaturenbrett bauen und dann erst den Pirat zerpflücken. Denn ich weiß nicht wie lange das dauert. Und so bleibt der Pirat einsatzbereit.

Das herausgesuchte Armaturenbrett war schon leicht rissig, was in meinem Fall egal war, zudem hatte ich eines letzthin geschenkt bekommen, das war verzogen. Der ideale Teileträger, um den es nicht schade ist. Also gleich mal zersägt.

Material ist übrigens Pappe im Grundgerüst, darauf sitzt ein Schaum und dann ein Plastiküberzug. Und der Plastiküberzug wird spröde und reißt.

Kann man schon sehen, was ich vorhabe? Richtig: Mehr Platz für Instrumente! Dazu muss ich aus zwei Brettern eines machen. Einfacher wäre ein Rechtslenker Armaturenbrett und eines aus einem Linkslenker zu verbinden. Habe ich aber nicht. Muss auch so gehen! Also aus beiden Teile herausgetrennt, um sie wieder zu verbinden.

Das passt natürlich hinten und vorne nicht.

Bedeutet nach und nach aneinander anpassen. Unten musste ich noch ein Zwischenstück einpassen, weil da die Aussparung für das Lenkrad sitzt. Verbunden habe ich es mit verklebten und verschraubten Blechen. Wobei die Schrauben eigentlich nur zum Fixieren sind. Zudem habe ich die untere Schiene wieder verschweißt.

Den Plastikbezug kann man relativ einfach vom Schaumstoff abziehen. Letztendlich werde ich das mit Glasfasermatten beziehen. Unten ist es schon verbunden, die anderen Teile soweit geschnitten. Das sieht gar nicht so schlecht aus.

Das wird noch einige Probleme geben, aber der Grundstein ist gelegt. Das wird was…

Share:
Posted in VW Prolo

Gibt es eigentlich Probleme, auf denen ein Fluch liegt?

Nein, ich bin nicht abergläubisch, aber diese Tachogeschichte…

Ich wollt noch einen Versuch mit der Tachowelle probieren: Ein anderer Hersteller. Gesucht, gefunden, bestellt. Gestern habe ich die Tachowelle erhalten und traute meinen Augen nicht. So sah der Anschluss für den Tacho aus:

Ich wollte es nicht glauben, das kann doch nicht wahr sein. Wer nicht weiß, wie das auszusehen hat, ein Vergleichsbild:

Da ist das Teil weggebrochen, das in die Riefe am Tachoflansch einrastet. Das hält so nicht am Tacho. Oder anders ausgedrückt: Die Tachowelle ist unbrauchbar.

Reklamiert und zurückgeschickt. Keine Ahnung, wie lange das dauert.

Das ist der letzte Versuch. Wenn die Tachowelle nix taugt, dann muss ich wohl oder übel ins Eingemachte gehen. Im Getriebe sitzt ein Plastikritzel zum Antrieb der Tachowelle. Vielleicht ist das defekt. Doof nur, dass da einiges die Sicht darauf versperrt. Aber in der Explosionszeichnung bei 7zap sieht man, wie man es herausschrauben kann. Mal sehen, ob ich da vielleicht auf einer Hebebühne von unten drankomme.

Share:
Posted in VW Prolo

Die Kapp uff

Vorgestern, an Neujahr, begann in Mainz die Fastnachtskampagne und wie schon in den letzten Jahren bekam da traditionell der Prolo seine Narrenkappe aufs Dach.

Die bleibt jetzt bis Aschermittwoch auf dem Dach. Das bedeutet aber auch, dass ich jetzt in der Zeit terminlich wieder eingebunden bin als Einmanngarde und etwas weniger zum Schrauben komme. Man könnte auch sagen, dass ich erst einmal meine Werkstatt auf Vordermannbringen will, sprich Großreinemachen, bevor ich das nächste Projekt angehe und mich ein wenig davor drücke. Aber das ist natürlich nur ein Gerücht 😉

Die Kampagne ist dieses Jahr lang, bedeutet die Termine sind nicht so eng gesteckt. Da sollte der eine oder andere Werkstattbesuch zwischendrin möglich sein.

In diesem Sinne gutes neues Schrauberjahr!

Share:
Posted in Bloginterna

Der Fusselblog Jahresrückblick 2018

Was für ein Schrauberjahr! Sagen wir einmal so: Es gab schon Jahre, da konnte ich weniger Erfolge verzeichnen. Gleich zwei erfolgreiche Rollouts mit Einzelabnahmen – so oft war ich noch nie auf der KFZ Zulassungsstelle innerhalb eines Jahres.

 

Der Focht Titan

Dabei fing das Jahr doch eher deprimierend an der Titanfront. Ich wollte schon lange in die Zielgerade eingebogen sein, aber immer wieder fand ich Rost, Rost und noch einmal Rost.

Bedeutete hier noch ein Blech, da noch ein Blech, Rost wegschleifen, lackieren, versiegeln… Entsprechend demotiviert ging es ans Werk. Aber da musste ich durch.

Vorne gab es noch neue Dämpfer und Tieferlegungsfedern.

Irgendwann war es so weit, dass ich mich um den Motor kümmern konnte. Bevor der in den Motorraum einziehen durfte, musste erst einmal der Riemenantrieb neu. Schließlich hatte ich beim alten Motor schon einmal einen Zahnriemenabriss. Das sollte mir beim Ersatzmotor nicht wieder passieren.

Motor Escort Diesel

Dabei stellte sich heraus, dass an dem Motor gepfuscht wurde – die Steuerzeiten waren verstellt. Das machte dann auch Probleme, den Motor zum Laufen zu bringen. Das ging letztendlich nur mit vielem Nachkorrigieren.

Als mir ein Türgriff abriss, habe ich mich kurz vor Rollout doch noch einmal zu einem zusätzlichen Umbau durchgerungen. Es kamen Lancia Dedra Türgriffe in die Türen.

Im August war es dann so weit: Der Titan rollte aus eigener Kraft aus der Werkstatt und schaffte auf Anhieb die Einzelabnahme.

Es gibt so ein paar Ecken, die mir noch nicht 100% gefallen, aber er ist erst einmal unterwegs. Und das ist wirklich ein erhebendes Gefühl nach einer so langen Zeit des Entstehens das Auto endlich auch fahren zu können.

 

Der Pirat

Der Pirat ist und bleibt immer noch „mein Auto“. Also der Wagen, mit dem man mich am meisten identifiziert. Und natürlich durfte der 2018 wieder einige Kilometer unter die Räder nehmen.

Etwas Ärger machte da zum zweiten Mal die Lichtmaschine. Aber mein Fundus ist da noch nicht ausgeschöpft, es kam einfach die nächste zum Einsatz.

Derzeit ist eine ohne den Anschluss für den DZM drin, weshalb der ohne Funktion ist. Ich sollte einmal nachhaken, ich habe eine Kiste mit Limas zum Überholen gegeben. Aber wichtig ist ja erst einmal die Funktion. Geben wir mal zu: Ein DZM ist ja eher Spielerei.

Und es gab Pleiten Pech und Pannen. In meiner heimischen Garage krachte mir eine Stoßstange durch die Heckscheibe.

Da ich nur eine Klarglasscheibe hatte, kam die zum Einsatz. Inzwischen ist aber alles wieder in Colorglas.

An einem anderen Schaden war echte Dusseligkeit Schuld. Beim Einparken streifte ich eine Überdachung für Einkaufswagen.

Das war aber nach nur einem Abend wieder gerichtet. Nicht perfekt, aber ich bin ja immer der Meinung, dass man einem Wagen ruhig seine Kampfspuren ansehen darf – besonders beim Pirat.

Und der Pirat ist nun schon 9 Jahre lang mein Alltagsfahrzeug. Länger habe ich in meinem bewegten Autoleben kaum ein anderes Fahrzeug bewegt.

Eine Panne hatte er auch – mir war ein Kühlerschlauch verreckt.

Aber das passiert eben bei einem 36 Jahre alten Wagen eben einmal. Derzeit darf der Pirat neben dem Titan in einer Tiefgarage überwintern, ist aber einsatzbereit und ich könnte ihn jederzeit holen. Es ist bei so alten Autos immer gut, ein Ersatzfahrzeug zu haben.

 

Der VW Prolo

Das dritte Fahrzeug, an dem ich dieses Jahr geschraubt habe, war der Prolo. Anfang des Jahres war das einfach „nur“ ein Winterauto und nicht so wirklich ein Projekt. Nachdem ich auch schon einmal die komplette Auspuffanlage abgerissen hatte dank des Tiefgangs, habe ich den Mitteltopf so umgestaltet, dass er nicht mehr hängenbleiben konnte.

Im Juni hatten mir irgendwelche Arschlöcher die Seitenscheibe eingeschlagen. Einfach aus Zerstörungswut.

Natürlich wurden die Täter nie ermittelt, die Scheibe war glücklicherweise schnell gewechselt. Ich hatte noch eine im Fundus.

Die Ankündigung, da einen Mercedesgrill anbauen zu wollen, stie0 auf viel Gegenwind im Internet im Vorfeld.

Wer mich kennt, weiß, dass mich das eher provoziert, das durchzuziehen. Es gibt wenige solche Umbauten, die harmonisch aussehen, also stellte ich mich der Challenge.

Begonnen habe ich damit, Santana Scheinwerfer einzupassen.

Dazu mussten natürlich die Kotflügel geändert werden.

Die Hauptarbeit war aber die Mercedeshaube mit der Polohaube zu Verschmelzen.

So ganz ohne Spachtel ging das leider nicht.

Bei den Stoßstangenecken vorne war der Gestaltungsprozess etwas länger, bis es mir gefiel. Letztendlich wurden es die Ecken einer DKW Stoßstange mit Teilen eines Mercedes Grills.

Ach ja – der Grill. Der war mir viel zu normal. So wurde er länger, aus zwei Mercedes /8 Grills zusammengesetzt.

Das Highlight ist aber wohl das Jägermeister Logo im Grill, das ich mir auslasern lassen habe.

Die Heckklappe musste ich cleanen und auf elektrische Entriegelung umbauen, da mir die Zulassungsstelle kein Kennzeichen mit Engschrift stempeln wollte und ich deshalb ein zweizeiliges Kennzeichen montieren musste.

Die hintere Stoßstange entstand aus einer neuen Derby 1 Stoßstange.

Nach ein paar Reparaturschweißungen, etwas Rost Entfernen und vor allem dem sehr nervigen Entfernen des Graffiti Lack stand endlich das Lackieren auf dem Plan.

Der Grill bekam eine ordentliche Ladung Flakes ab.

Auch von innen wurde etwas gestaltet. Ich wollte auf der Innenseite den roten Lack nicht mehr sehen.

Inzwischen ist der Prolo wieder auf der Gasse und der Umbau hat auch den Segen des TÜV.

Der Tacho macht (mal wieder) Ärger, am Heck muss noch etwas passieren, aber das dann nach der Saison…

 

Treffen / Messen / Märkte

Natürlich war ich auch unterwegs in der Scene. So war ich auf fast jedem Altautotreff in Darmstadt. Nach wie vor ein Pflichttermin und das nicht nur, weil ich der Organisator bin. Dabei ist es relativ egal, ob wir eher im kleinen Kreis zusammenkamen, wie im Dezember…

… oder im November, wo ein echter Großauflauf stattfand.

Es ist einfach ein schöner Wochenendausklang, bei dem sich Schrauber verschiedener Couleur treffen und viele Freundschaften entstanden sind.

Auch dieses Jahr hatten wir vom Fusselforum einen Messestand bei der Techno Classica.

Dieses Jahr unter dem Motto „Viva la Autorevolution“. Das ist sozusagen eine Woche Urlaub vom Alltag. Mit vielen Teilnehmern unsererseits. Sowohl der Aufbau, als auch die Messe an sich ein großer Spaß. Es war das letzte Mal in der Halle 8.1 – kommendes Jahr werden wir wohl in eine Leichtbauhalle „ausgelagert“, also eine Art Zelt, weil die Messe umgebaut wird.

Am Carsamstag war ich im Limburg auf dem Treffen.

Ein Tuningtreffen im Jahr muss ich mir geben – bietet eben einfach sehr gutes Lästerpotential.

Sowohl im Frühjahr in Hockenheim…

..also auch im Herbst in Mannheim hatte ich einen Stand auf der Veterama.

Ob sich das finanziell lohnt, das kann man diskutieren. Es ist auf jeden Fall immer eine gute Gelegenheit, in der Werkstatt Platz zu schaffen und vor allem viele Leute aus dem Hobby zu treffen. Und natürlich eine Party über drei Tage mit „meinem“ Team.

Im Juni war das Fusselforum Treffen am Edersee.

Dieses Jahr platzte die Wiese aus allen Nähten. Ein echter Massenansturm, obwohl wir das intern halten. Das Fusselforum ist eben kein normales online Forum, sondern ein wunderbarer Schmelztopf automobiler Individualisten.

Im August war ich mit dem Titan auf der Carnight Dreihausen.

Das war sozusagen der erste öffentliche Auftritt des Titan. Und er stieß wie zu erwarten auf sehr fragende Gesichter. Eine Bestätigung meiner Arbeit 😉

Im September war die Automechanika, mit der ich ja ein wenig verbandelt bin.

Wieder eine gute Gelegenheit, neue Kooperationen abzuschließen, alte zu pflegen. Ich war aber auch mit lustigen Truppen unterwegs, um die Messe unsicher zu machen.

Mein traditionelles Hallengrillen ließ ich dieses Jahr ausfallen, weil ich im Mai einen runden Geburtstag hatte und den groß gefeiert habe, leider fiel auch die Rückenwind Tour aus beruflichen Gründen aus. Aber beides ist für kommendes Jahr wieder in Planung.

 

Fusselblog

Apropos Traditionen: Der Aprilscherz ging dieses Jahr auf Kosten der Tuningscene. Ich hatte behauptet, mit dem Prolo Best of Show gewesen zu sein.

War natürlich wie üblich ausgemachter Blödsinn.

Im Oktober kam wohl die einschneidenste Änderung im Fusselblog seit Bestehen. Ich habe den Fusselblog auf WordPress umgestellt.

Seitdem ist der Blog auch auf Smartphones gut zu lesen, eine längst fällige Neuerung. So ist der Blog auf einem aktuellen Stand der Zeit.

Gerade ausgelaufen ist meine Weihnachtsversteigerung für einen guten Zweck. Ich habe einen Kalender zugunsten der Kinderkrebshilfe versteigert.

Das Ganze ist noch nicht abgewickelt, aber das wird die nächsten Tage passieren. Immerhin 55,55 Euro sind zusammengekommen, was ich für ein beachtliches Ergebnis für einen Kalender empfinde. Vielen Dank an alle Bieter!

 

Danke!

Auch dieses Jahr möchte ich allen Helfern danken, ohne die so manches nicht möglich gewesen wäre. Sei es, dass sie aktiv in der Werkstatt mitgeholfen haben, ich zu ihnen in die Werkstatt kommen durfte, um mir beispielsweise die Spur einzustellen, Teile günstig abgegeben haben oder gar geschenkt, Teile transportiert haben quer durch Deutschland, … – aber auch für die vielen Kommentare im Jahr, die mich immer wieder motovieren, weiterzumachen. Denn ohne Feedback macht auch das Schreiben keinen Spaß. Es wäre ja schade, all die Stunden am Rechner zu verbringen und keiner liest es.

Ich wünsche allen Bloglesern einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Schrauberjahr 2019. Mal sehen, was kommendes Jahr so alles in meiner Werkstatthölle entstehen wird. Bleibt mir treu!

Share:
Posted in Bloginterna

Ich wünsch Euch schöne Feiertage!

Ich habe gestern mit dem Prolo im Tiefflug den Chris Rea gemacht und bin pannenfrei zu meiner Familie gefahren. Die nächsten Tage haben bei mir Autos eine sehr untergeordnete Rolle. Da geht es mehr um Menschen. Ich wünsche Euch allen, dass Ihr die Feiertage mit Menschen verbringen könnt, bei denen Ihr Euch geborgen fühlt. In diesem Sinne: Schöne Feiertage!

Share:
Posted in VW Prolo

Dieser Tacho macht mich WAHN-SIN-NIG!

Die Passat Tachowelle, die ich verbaut hatte im Prolo, machte langsam die Grätsche – der Tacho spann ja eh extrem, schoss weit übers Ziel hinaus. Bei der Demontage zerfiel sie endgültig, hatte die mit Isolierband notdürftig geflickt.

Ich hatte ja noch die zwei neu gekauften Polo Tachowellen. Aber nach jedem Ausfall waren die ab vom Tacho, rastete nicht ein. Gut, da die eh nix taugen, kann man mal was probieren. Eingeflext und mit Draht gesichert.

Was passierte? Der Tacho schoss hoch und zeigte nur Müll an. Siehe Foto:

Sieht normal aus? Ja, wenn ich 110km/h gefahren wäre. Aber das ist ein Foto im Stand. Muss man das verstehen?

Ich habe eine neue Tachowelle bestellt, wichtig war mir von einem anderen Hersteller. Gab es auf eBay nicht. Dann eben eine Passat Tachowelle. Hauptsache lang genug, länger ist egal. Nach dem Ausbau des Tachos wusste ich, warum er stehen blieb: Die Tachowelle ist im Tacho abgerissen, der Rest steckte im Tacho.

Rausfummeln? Für eine Spitzzange steckt es zu tief drin, Tacho auf den Tisch klopfen ging auch nicht. Kleiner Schraubendreher? Wo denkt Ihr hin? Nadel? Kratze den Tacho null.

O.k., ich war daheim und nicht in der Werkstatt, was liegt rum. Den Tacho mit dem DZM wollte ich nicht verbauen, weil da a) der Tacho ja auch spann und b) beim Einschalten der Zündung die Öllampe nicht blinkte und c) die Tankuhr spann ja auch.

Ich hab da so einen Basteltacho von Flash geschenkt bekommen. Zustand: Na nennen wir es mal fies.

Nadel vom DZM abgefallen, fiese billige Tachofolie, die geschrumpft ist und dabei gerissen, verkehrtes Mittelteil für einen DZM Tacho (unten gehört eine Uhr rein und die Tankuhr unter den DZM), usw… Aber einem geschenkten Gaul…

Die Folie hinten mit fiesen Lötstellen.

Mir ging es jetzt erst einmal um die Funktionen: Tacho, Warnleuchten, Tankuhr und Temperaturanzeige. Optik? Temporär schnuppe. Also habe ich den Tacho ausgebaut und in mein Kombiinstrument eingebaut.

Neue Tachowelle eingesetzt, Tacho wieder ins Auto. Zündschlüssel gedreht und was ist? Die Ölleuchte blinkt nicht. Ernsthaft? Wo ist die Kamera. Da verarscht mich doch wer. Das darf doch einfach nicht wahr sein.

Probefahrt.

Ernsthaft. Ich war kurz davor die Karre anzuzünden.

Share:
Posted in VW Prolo

Und ewig wiehert der Amtsschimmel

Ich war gestern bei der Zulassungsstelle in Mainz.

Ich hatte diesmal vorher online einen Termin ausgemacht. Verkürzt die Wartezeit doch um einiges, auch wenn ich Samstag den Termin gemacht hatte und Donnerstag der erste freie Termin war. Ein Punkt war der Nachtrag der Eintragungen in den Schein. Das war kein Thema.

Auf der Seite 2 ist noch viel Platz. Ich hab es noch nie auf eine Seite 3 gebracht. Herausforderung angenommen 😉

Ein weiterer Punkt war: Ich wollte beim Prolo ein leicht schmaleres Kennzeichen vorne abstempeln lassen. Obwohl dazu nichts in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) steht: Die Mainzer Zulassungsstelle stempelt keine Engschrift mehr. Also habe ich mich erkundigt, welches die Minimalbreite für zweizeilige Kennzeichen ist ohne Engschrift mit 2 Buchstaben und 3 Ziffern. Das sind 295mm. Also ein dementsprechendes Kennzeichen anfertigen lassen.

Die Mitarbeiterin am Schalter hatte das noch nie und zog Kollegen zur Hilfe heran. Es waren teilweise vier(!) Kollegen gleichzeitig am Recherchieren. Erste Argument: Das ginge nicht, das wäre Engschrift. Ernsthaft? Ist es nicht. Ich wurde unentspannt. Um Fassung gerungen. Sie können nachmessen, die Schilderaufeinander legen etc.

Nächstes Argument: Da muss ein Mindestabstand zwischen Rand und Buchstaben sein. Wie viel? Hat der Mitarbeiter nirgends gefunden. Angeblich fand er aber in der FZV die Angabe, dass ein zweizeiliges Kennzeichen 340mm Breite haben muss und ein einzeiliges 520mm. Dass es genug kürzere einzeilige gäbe – nein, das könne nicht sein.

Resultat nach einer Dreiviertelstunde am Schalter: Eintragungen im Schein, 295mm Kennzeichen nicht gestempelt.

Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen. Also habe ich die FZV im Internet durchstöbert. Die optische Ausführung ist in Anlage 4 geregelt. Einmal abgesehen davon, dass dort die Engschrift ganz offiziell geführt wird als zulässige Schrift, was steht da zu der Breite des zweizeiligen Kennzeichens?

Da steht nichts von einer absoluten Breite, sondern ein Größtmaß der Breite. Bedeutet, wenn die anderen Maße eingehalten werden, kann das Kennzeichen auch schmäler ausfallen. Der Abstand der Buchstaben zum Rand, der mir angekreidet wurde beträgt übrigens min. 8mm

Ich würde es Punktlandung nennen.

Also die Zulassungsstelle angerufen. Sie hatten noch offen, es wäre also theoretisch möglich gewesen, das gestern noch zu stempeln. „Das muss die Zulassungsstellenleiterin entscheiden. Die ist heute nicht im Haus“. Muss ich dazu jetzt noch etwas schreiben? Ich habe jetzt mein Anliegen per E-Mail vorgetragen. Mal sehen, wie sie antworten. Ich kann heute nicht zur Zulassungsstelle, ich erwarte wichtige Pakete. Man munkelt, Montag sei Heiligabend und Weihnachten lass ich mir nicht durch die Zulassungsstelle verderben.

Share:
Posted in Bloginterna

Fusselblog Weihnachtsauktion 2019

Ich habe dieses Jahr wieder einen Automechanika Kalender bekommen. Ein echtes Designstück gestaltet von Rafael Neff, den ich sogar aus meiner Studienzeit kenne. Der Kalender ist limitiert und nicht im freien Handel erhältlich.

Mehr zu diesem Kalender findet Ihr unter automechanika.messefrankfurt.com/global/de/calendar.html

Und ich dachte mir: Wieso damit nicht etwas Gutes tun? Deshalb versteigere ich den Kalender bei eBay:

www.ebay.de/itm/332964514057

Ich mache das wieder so: Der Erlös der Auktion soll wieder der Oldtimer Spendenaktion zugunsten der Kinderkrebshilfe der Oldtimer Markt, bei der man zudem auch noch viele wertvolle Preise inkl. drei verschiedener Oldtimer gewinnen kann.

Ich hoffe, dass dadurch ein schöner Betrag für den guten Zweck zusammenkommt!

Share:
Posted in VW Prolo

Mach Sitz!

Mein „neuer“ Tacho für den Prolo ist da. Gleich einmal eingebaut.

Dass die Öllampe bei Einschalten der Zündung angeht, stimmt mich zuversichtlich. Dass die Uhr nicht geht – muss ich das wirklich schreiben? Nicht wirklich, oder?

Die Opelsitze, die ich verbaut habe, waren ja geschenkt, bzw. für eine Kiste Bier. Dass da inzwischen die Einstiegswange aufgegeben hat, verwundert nicht wirklich.

Da wollte ich etwas tun, vor allem, um zu verhindern, dass das weiter aufreißt. Ich hab einen Jägermeister Kühlergrill? Was lag da näher, wie ein Jägermeister Patch.

Mit der Sitzfläche denke ich mir auch noch etwas aus. Richtig toll ist das nicht.

An der unteren Einstiegswange fing die Naht ebenfalls an, einzureißen.

Störte mich nicht wirklich. Damit aber auch das nicht weiter aufreißt, reichten ein paar Stiche.

Nicht schön, dafür hätte ich den Sitz wohl ausbauen müssen, aber das hält. Aber man sieht schon, an einer Stelle wird der Stoff schon dünn. Ewig wird das nicht mehr halten.

Share: