Fusselblog - KLEs Schrauberblog

 
Im Fusselblog schreibe ich über den Aufbau meiner Autos im Fusseltuning Stil. Zudem berichte ich über Veranstaltungen, Trends, etc. rund um Oldtimer, Youngtimer und Tuning.

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25.09.16

Permalink 12:08:00, von KLE E-Mail

Rückenwind Tour 2016 - Tag 5: Irgendwo hier in der Nähe muss der Bodensee und die Schweiz sein...

Es kamen Beschwerden in Stuttgart. KLE, Du kannst doch nicht einfach nur zum Feiern hierher kommen. Du musst auch in die Werkstatt, sonst ist das Konzept Deiner Reise ja für den Arsch. Ja, irgendwie haben sie Recht. Also auf zur Werkstatt von Radiergummi Racing.

Radiergummi Racing

Sie reparieren da im Kundenauftrag Autos, aber es stehen auch die eigenen Projekte in der Halle. Ein Mitbringsel aus Australien ist dieser Holden EJ von 1963.

Holden EJ

Dürfte wohl so ziemlich der einzige in Deutschland sein. Das machte eine Zulassung schwer, weil an dem Bock ein Datenblatt erstellt werden musste. Hat offenbar noch nie jemand versucht, sowas in Deutschland zuzulassen. Andere Baustelle: Der Rennkadett B. Sprühdosenlack, Käfig, ...

Kadett B

Ein paar Mopeds stehen auch rum. Kein Wunder, Mario ist eigentlich Zweiradmechaniker....

Schwalben

Moped

Ach ja - ein Benz Binz Kombi steht auch rum.

Binz

Schön noch ein bisschen geschnackt und dann ab zur Tanke. Der Passat hat einen 60l Tank, warum habe ich eigentlich schon so früh nachgetankt? Für die Statistiker unter Euch: Der Tageskilometerzähler hat zu dem Zeitpunkt 931km angezeigt.

Tanken

Nächstes Ziel war "Baur Eta" - also das ist sein Internet Alias. Er wohnt im Rothauser Land, irgendwo am südlichsten Zipfel des Schwarzwaldes, Nähe Bodensee/Schweizer Grenze.

Huiuiui, was ne Strecke- die letzten 30, 40km sind nur Landstraßen. Kurvige Landstraßen. Macht eigentlich Spaß zu fahren, wenn man keinen Rentner vor sich hat. Ich habe 2x kurz Pause gemacht, bi die Rentner genug Vorsprung hatten und ich wieder Spaß an der Strecke...

Namensgeber seines Internet Aliases steht gleich an der Straße.

Baur Eta

Ja, er ist E30 Fan durch und durch. Auch wenn er letzthin richtig Pech hatte. 2 Totalschäden in einer Woche. Der eine stand in seiner Werkstatt: Kapitaler Motorschaden.

BMW E30

Den anderen E30 hat einer mit Gewalt von der Straße geschubst. Als ich ankam waren sie gerade am Schrauben. Der Freund seiner großen Tochter hat sich einen 2er Golf zugelegt und der Motor läuft noch nicht rund.

Golf 2 16V

Auch wenn er auf BMW steht, es gibt hier keine Markenscheuklappen. In der anderen Garage steht ein Opel C Rekord Coupé, das er in Erinnerung an den verstorbenen Vorbesitzer erhält. Man beachte die Deko überm Tor.

Opel Rekord C

Vor die Werkstatt wurde sein Granada Turnier geschoben, um dem Golf temporär Platz zu schaffen. Der ist noch im Aufbau, derzeit bei der Sanierung des Blechs.

Granada

Also auch an diesem Ende Deutschlands wird munter geschraubt - generationsübergreifend.

Nachdem für mich gekocht wurde ging es abends in die Dorfkneipe, dekoriert mit diversem Jägermeister Schnickschnack, das ich aber leider vergessen habe zu fotografieren. Schön gezecht und angenehm: Man durfte in der Kneipe rauchen. Ein Bekannter kam noch vorbei mit einem C-Rex, klar, dass wir mal rausgehen mussten und den besichtigen. Ein schöner Alltagsoldtimer.

Opel Rekord C

Nach einem ausgiebigen Frühstück sitze ich nun in der Sonne und tippe meinen Blogbericht. Wahnsinn, was ein Wetter Ende September... Noch ein wenig Autos gehen wir gleich ansehen, dann geht es weiter in die Schweiz - die ist von hier aus ja nicht mehr weit....

24.09.16

Permalink 11:04:00, von KLE E-Mail

Rückenwind Tour 2016 - Tag 4: Ich lasse mich treiben

Als ich gestern Morgen mich auf die Piste machte, wusste ich nicht, wo mich die Straße hinführen würde. Ich fuhr einfach mal los Richtung Süden durch den Schwarzwald und überlegte: Wen kennste hier in der Gegend.

Rückenwind

Da fiel mir Harald ein, der bei mir noch Spielschulden hat. Der wohnt in der Nähe von Rottweil. Passt. Ich fand die Telefonnummer raus. Um 16 Uhr würde es klappen. Na also. Ich habe ein Ziel, aber noch viel Zeit. Gut, dann kann man auf dem Weg vor Ortschildern blödeln für Instagram...

Ödenwald

...aber davon geht der Tag nicht vorbei. Mal bummeln auf einem Schrottplatz - jo, wäre lustig. Aber es ist auch schwierig. Schauen wir mal was Google so raushaut. Der erste wurde letzten Monat geschlossen, der zweite war ein reiner Alteisenschrottler, der dritte, den gab es noch, hatte aber zu der Uhrzeit geschlossen und da standen auch maximal 20 Autos, aber der Vierte. Der sah gut aus.

Schrottplatz

Ich konnte einen Golf 2 entdecken, einen alten Saab, einen Peugeot 205 - hier scheine ich richtig zu sein.

"Hallo! Ich bin Reisender in Sachen Altblech und würde mich gerne einmal auf Ihrem Platz umsehen. Wenn ich etwas finde, sage ich Bescheid, bevor ich es abbaue". "Hier darf kein Kunde auf den Platz, das ist nicht erlaubt. Der einzige Platz, bei dem das noch geht ist Kiesow in Bremen". Es gibt noch mehr Plätze auf die man selbst darf zum Suchen. Aber offenbar nicht in jener Gegend. Und Kiesow ist natürlich in Norderstedt bei Hamburg und nicht in Bremen.

Zwischendrin wollte noch ein Kunde etwas von mir, also eröffnete ich ein mobiles Office an der Landstraße.

Mobiles Office

Ärgerte mich ein wenig die Technik, weil die SIM von O2 ist, das mobile WLAN Teil von Vodafone, aber es ging. Unterwegs erfuhr ich, dass Mario aus Stuttgart leichtsinnigerweise auf Facebook geantwortet hat auf meinen Eintrag, dass ich in Stuttgart vorbeikommen könne. Telefoniert, ja, Übernachtung steht. Aber jetzt erst einmal zu Harald.

Ja, der hat bei mir Wettschulden. Er hat beim Tischkicker seine ältere Tochter Tamara an mich verloren. Ein running Gag seit Jahren. Um die Spekulationen abzukürzen, er hat sie auch diesmal nicht mitgegeben...

Harald Tamara

Ich erwischte die beiden beim Schrauben an einem BMW - eines der Winterautos der Familie. War billig, hat damals 500 Euro gekostet.

BMW

Gut, für 500 Euro kaufe ich drei Autos, aber nein, ich will dieses Thema nicht ausbauen ;-)

Ich durfte einmal in den Garagen schnüffeln, die alle im gleichen Ort sind. Tamara hat auch einen schönen BMW - einen 02.

BMW 02

Daneben parkt eine echte Rarität: Passat 32b Dreitürer 5zylinder GL. Der Dreitürer war so eher das Einstiegsmodell und das mit der besten Ausstattung und dem größten Motor ab Werk - das hat kaum einer bestellt.

Rückenwind

Ebenfalls sehr wenige haben die Farbei seines Variants bestellt: Eisgrün (A6E). Ich finde die Farbe ja scharf, andere meinen, der wäre nur grundiert.

Passat eisgrün

Dann steht da noch der T3 rum mit 5zylindermotor...

T3

...und so allerhand BMW Zeug. Unter anderem zwei E30.

BMW

Da ich mal geschnüffelt habe, hat Harald die auch mal wieder gesehen unter den Abdeckungen ;-)

Schön etwas geschnackt, dann ging es weiter nach Stuttgart. Verkehrstechnisch eine Katastrophe. Zudem sind Cannstatter Wasen. Echter Verkehrsinfarkt. Ich stand ewig im Stau. Aber ich wurde gut aufgenommen. Letztendlich landete ich auf einer Geburtstagsparty mit meinen Gastgebern Anna und Mario. Das sind übrigens die von Radiergummi Racing.

Anna Mario

Lustiges Fest, dürfte so ein 25. Geburtstag gewesen sein. Was weiß ich. Lustige Leute, kaltes Bier, hat gepasst. Die Gastgeberin hieß "Katze" - werde ich wohl in meinem Leben nie wieder sehen. Aber das ist egal. Der Moment zählt. Auch das ist eben Rückenwind Tour...

23.09.16

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Rückenwind Tour 2016 - Tag 3: Bad Wildbad-Sprollenhaus

Hinter den Bergen bei den 7 Zwergen. Huiuiui - es ist schon etwas abgelegen, wo "Schweineri" alias Mario wohnt. Verdammt viel Gegend hier im Schwarzwald. Er hatte einen Tag frei, also konnte ich bei ihm schon am Vormittag auftauchen. Bei ihm traf mein Pirat auf einen Golf namens "Horscht Pfui". Wohl beide Fahrzeuge inzwischen ein wenig bekannter in der Scene...

Horscht Pfui

Mario hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen anderen Schraubern. Er hat seine Werkstatt direkt im Haus.

Werkstatt

Dort finden sich neben besagtem Golf 2 auch 2 Scirocco 2 wobei man den einen etwas länger suchen muss.

Scirocco 2

Schmuckstück und vermutlich sehr lange nach hinten geschobenen Projekt ist aber seine Katze, der Jaguar seines Opas. Nicht mehr angelassen seit den 80ern.

Jaguar

Zudem stehen noch einige Mopeds sich die Räder platt.

Er hat wirklich einen Luxus, um den ich ihn beneide: Platz. Könnte auch einfach daran liegen, dass er einfach nicht so viel Plunder wie ich zusammengetragen hat, aber das ist reine Spekulation.

Mario nahm mich mit ins Fahrzeugmuseum in Marxzell.

Schweineri

Das Museum zu beschreiben - schwierig. Fassen wir es mal mit dem Begriff Erlebnis zusammen. Man glaubt nicht, wieviel man auf die gar nicht so kleine Grundfläche alles reinpressen kann,

Fahrzeugmuseum Marxzell

Autos, Motorräder, Motoren, LKW, Hubschrauber, ...

Fahrzeugmuseum Marxzell

Aber dazwischen auch die unterschiedlichsten anderen Sammlungen, wie etwa Modellautos, Spielwaren, Tante Emma Laden, Radios, Laternen, Fleischwölfe, Blechdosen, ...

Blechdosen

Um die ganzen kuriosen Details zu erkennen, man bräuchte Tage. Beispiele gefällig? Man beachte die Klingel!

Fahrradklingel

Bereifung?

Bereifung

Antrieb?

Sternmotor

Nochmals: Antrieb?

Ketten

Ich habe viele Bilder gemacht, schaut Euch die Galerie an.

Zurück bei Mario gab es Spaghetti von Muttern und einen kurzweiligen Bierabend zu zweit. Wieder eine tolle Station - danke an Mario!

22.09.16

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Rückenwind Tour 2016 - Tag 2: Gaggenau

Tag 2, der ja eigentlich Tag 3 meiner Tour Richtung Süden sein sollte, führte nach der 1 tägigen Zwangspause nach Gaggenau. Hier empfing mich Iris. Quasi fast eine doppelte Premiere. Zunächst einmal die erste Dame, die mich auf ihr Sofa einlädt und zudem auch derzeit gar kein altes Auto fährt (gut, das hatten wir letztes Jahr auch einmal).

Iris kenne ich von Käfertreffen. Sie hatte schon ein paar luftgekühlte VW, sicherlich wird sie irgendwann auch wieder einen haben nur derzeit dient nur ein Alltagsgolf zur Fortbewegung. Damit ich aber in eine interessante Werkstatt komme, nahm sie mich zu einem Freund mit, der vornehmlich an Vorkriegs BMW Motorrädern schraubt.

BMW

Hach wie gerne würde ich Euch jetzt meine (positiven) Eindrücke von jener Werkstatt schildern, wie gerne würde ich Euch ein paar mehr Bilder zeigen, aber das wollte der Besitzer der Werkstatt schlichtweg einfach nicht. Als ich ihn fragte, ob ich ein paar Fotos machen dürfe kam die Antwort "solange sie nicht morgen im Netz stehen" - das würden sie. Manche sind zeigefreudig, andere eben nicht. Das respektiere ich natürlich, auch wenn es nicht sehr förderlich für den Unterhaltungswert des Blogs ist. Dumm gelaufen, sorry!

Mir Iris gab es ein Missverständnis bzw. mir war ein Kommunikationsfehler unterlaufen. Ich hatte mich für den 21.10 statt dem 21.09. angekündigt. Gut, dass Iris am Dienstag meinen Blog gelesen hat und noch einmal nachgefragt hat. Auf die Schnelle hat sie trotzdem einen Grillabend organisiert mit Menschen, die ich teilweise vorher schon aus der luftgekühlten Ecke kannte:

Grillrunde

Von links: Iris, Claudia, Stefan, Thorsten, Douglas und meine Wenigkeit.

Stefan arbeitet als Fotograf u.a. für die Gute Fahrt und das ist derselbe Verlag, in dem früher auch die VW Speed erschien (heute ist die Speed beim MAV Verlag). Damals hatte die Speed einmal KLE mit 2 E geschrieben, ich hatte mich darüber beschwert und als Antwort kam "mach doch nen Aufkleber". Wie ich gestern erfahren habe klebt der Aufkleber "KLE schreibt man mit einem E, klebt Euch das auf die Tür" (sinngemäß) immer noch auf einer Bürotür ;-)

Es wurde gegrillt in mehreren Gängen. Fisch, Rind, Würstchen, alles dabei, war wieder lecker und selbst ich wurde satt. Und es war eine sehr unterhaltsame Gesprächsrunde, die wir sicherlich bis in die frühen Morgenstunden hätten fortsetzen können. Aber heute ist für alle anderen beteiligten ja wieder ein Arbeitstag. Für mich der nächste Reisetag. Nun geht es in den tiefsten Schwarzwald. Wohin es danach geht, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht, weil zwischen Station E und F auf der Karte fehlt mir eine Station bei meiner Tour, weil gleich 2 Alternativen geplatzt sind.

Hat jemand in der Gegend kurzfristig Lust auf einen Übernachtungsgast? Wenn nicht, setze ich mich in ein Café und google mal, wo man auf der Strecke was erleben kann...

20.09.16

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Rückenwind Tour 2016 - Tag 1. Das Leben ärgert einen ab und an...

Es ist wieder so weit! Rückenwind Tour! Der KLE gibt seinem Piraten die Sporen und düst von Schrauber zu Schrauber. Ich musste noch etwas umorganisieren, weil zwei Ziele ausfielen, aber ich war irgendwann auf der Piste. Erstes Ziel war Bruchsal. Nicht um dort ewig zu verweilen, sondern um Teile zu bergen in Form eines Satzes Kreuzspeichenfelgen für den Titan.

Felgen

Viel Arbeit dran, dafür günstig. Ihr kennt mich ja. Ich hatte Zeit, also erst einmal hier ein Schwätzchen über Gott und die Welt, bevor es gemütlich weiterging. Irgendwo auf dem Weg einen Döner einwerfen, mit dem Auto Karlsruhe ein wenig erkundigen und schließlich nach Ettlingen, wo Tony arbeitet. Tony kennen einige noch aus dem Blog. Er war eine Zeit lang in der Mainzer Gegend und half in der Zeit ab und an in der Werkstatthölle aus. Scheiße, das ist auch schon wieder fast 10 Jahre her.

Auf jeden Fall war ich zu früh, ich musste warten bis er Feierabend hat. Und das ist auch vollkommen in Ordnung, wegen meiner Tour muss keiner Urlaub nehmen. Die letzte halbe Stunde vertrieb ich mich Kaffee trinkend in einer Bäckerei, nutzte die Gelegenheit, Mails zu checken.

Office

Das hätte ich nicht tun sollen, oder gut, dass ich das getan habe? Die einen sagen so, die anderen so. Ich hatte Mails von einem Kunden meiner Werbeagentur. Ich muss leider heute zurück nach Mainz, ihm schnell aus der Patsche helfen. morgen geht es dann weiter zu Punkt drei meiner Tour. Geht leider nicht anders. Glück im Unglück: Ich bin "nur" 160km weg von Mainz.

Zurück zu Tony. Ich wurde bei ihm und seiner Caro gut aufgenommen.

Tony Karo

Vor dem Haus stand ein VW Bus zu dem ich eine besondere Beziehung habe.

T3

Ich habe, als ich das 32BQP noch gefahren habe, einmal angeboten bekommen, ich dürfe aus einem verunfallten Passat ausbauen, was ich brauchen könne und da das ein Saugdiesel war und das 32BQP auch, nahm ich eben auch den Motor damals mit. Irgendwann war ich der Meinung, den brauche ich eh nie und da bekam Tony jenen T3 Bus geschenkt. Auf der Heimfahrt vom ersten Urlaub im Camper, gab die Maschine auf. Ich hatte einen Motor rumliegen, er einen Motorschaden, ich nix für den Motor bezahlt, er sehr sehr viel bei mir geholfen. Da lag nahe, ihm den Motor damals zu schenken. Der Motor läuft seitdem in dem Bus gnadenlos zuverlässig (außer dass die ESP einmal undicht wurde). Und kaum war der verbaut, starb natürlich der Motor in meinem 32BQP. Murpheys Gesetz.

Wir gehen in die Garage. Da erwartete ich einen 59er (?) Chevy. Stand da aber nicht. Stattdessen steht da ein VW T3 Syncro 16zöller.

VW T3 Syncro 16zoll

Ultraseltenes Teil. Die normalen Syncros haben nur 14 Zoll Felgen, es gibt aber auch diese Ausführung mit serienmäßig 16 Zoll und entsprechend größeren Radhäusern. Der Chevy wurde einfach viel zu wenig bewegt und eigentlich soll der Syncro den anderen T3 ablösen, da sind sich die beiden aber noch nicht so einig, ist der blaue doch inzwischen ein Familienmitglied geworden. Vielleicht auch gerade weil er als Saugdiesel mit dem Hochdach so ein Verkehrshindernis ist.

Daneben steht ein Opel Commodore Coupé.

Commodore

An sich schon ne coole Karre, aber mit dem Background noch viel mehr. Denn der Erstbesitzer des Wagens war der Opa von Tony und Tony war in dem Bock schon gesessen, als Oberbekleidung und Hose eine Einheit gebildet haben.

Caro gab alles, um uns zu verköstigen. Es gab lecker selbergemachte Tapas. Kompliment! Und danach saßen wir den ganzen Abend zusammen und tauschten Geschichten aus. Über Autos, die Zeit in Mainz, gemeinsame Bekannte, unsere Hobbys. Sehr angenehme Runde. Klar ging nicht bis in die Puppen, beide müssen heute arbeiten und ich musste ja nachts noch ein paar Zeilen für Euch schreiben...

Heute geht’s leider erst einmal zurück nach Mainz, morgen geht es aber weiter. Nächster Halt: Gaggenau.

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