Fusselblog - KLEs Schrauberblog

 
Im Fusselblog schreibe ich über den Aufbau meiner Autos im Fusseltuning Stil. Zudem berichte ich über Veranstaltungen, Trends, etc. rund um Oldtimer, Youngtimer und Tuning.

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01.02.16

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!

Am vergangenen Samstag fand die Hebebühnen Transportaktion statt. Und ich bin echt dankbar, dass wir ein paar Helfer zusammenbekommen haben.

Helferteam

Von links: Der Skipper, meine Wenigkeit, Joshua (Sohn vom Skipper), Robby, Harald (Sciroccoschrauber, Kumpel von Robby) und Flo, der sich vor kurzem im Fusselforum angemeldet hat. Was ich an dem Team am meisten geschätzt habe: Alles Zupacker, die nicht rumstanden, sondern gesehen haben, wo etwas zu tun war und angepackt haben.

Ich hatte aus Zeitgründen mir einen Anhänger gemietet.

Transport Hebebühne

Ich hätte sicher auch den Autotransporter bekommen können, den ich schon oft geliehen habe, aber die Logistik, den zu holen, hätte mich ein paar Stunden gekostet und da wir den Hänger nicht lange gebraucht haben, hielten sich die Kosten auch in Grenzen.

Nach Demontage der Ölleitungen etc. hebelten wir die Säulen mit einer Brechstange aus und kippten sie auf einem "Universalstein" von den Bolzen. Mit Muskelkraft ging es dann in den Hänger.

Transport Hebebühne

Die Arme ließen sich leider nicht so leicht abnehmen, mussten als dranbleiben. Weil die Arme nicht in der Breite des Hängers Platz hatten, mussten wir die Säulen auf der Rückseite ablegen. Deshalb mussten wir auch den Motor abschrauben von der einen Säule, um ihn nicht zu beschädigen. Ich hoffe mal, wie bekommen alle Kabel wieder richtig zusammen - sie sind ALLE schwarz.

Verkabelung

Ich habe die Kabel beschriftet, ich hoffe, da geht keine Fahne ab.

Als die Säulen beide im Hänger waren, flexte Robby alle Bolzen ab, denn wir haben die Aktion ja kurz vor knapp durchgezogen. Er hatte die Halle ja zum Monatsende gekündigt und der war fast rum. Und irgendwie war das unproduktiv. Denn wir standen alle anderen nur dumm drumrum.

Arbeitsbeobachtung

Robby musste eh in der Halle bleiben, denn er hatte anschließend noch Abnahme und Hallenübergabe. Aber eigentlich waren wir ja genug Helfer. Also fuhren wir weiter zu meiner Werkstatthölle. Da geht es sehr eng zu. So kamen wir auf eine gute Idee: Wir legten die Säulen auf meine Rangierhilfen ab.

Transport Hebebühne

So ließen sich die Säulen wirklich easy in die Werkstatthölle schieben. Die Dinger sind echt genial und können etwas ab. Das war ratz fatz passiert. Die Bühne liegt in der Werkstatthölle.

Hebebühne

Die Hallenabnahme bei Robby verlief positiv, als er zur Werkstatthölle nachkam, war der Drops schon gelutscht.

Ich habe die Helfer als symbolisches Dankeschön noch zu einem Döner eingeladen. War ne echt angenehme Runde. Mein Dank gilt wirklich jedem einzelnen!

Wenn das Ding nun schon angeschlossen wäre. Davor kommen erst einmal Probebohrungen im Beton. Die Bühne braucht 40cm Betondicke laut Handbuch. Drückt mir die Daumen, dass das die Werkstatthölle hat, denn sonst müssen wir ein Fundament gießen. Ehrlich gesagt habe ich darauf nicht wirklich Bock....

28.01.16

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Einmal überholt

Oberste Priorität am gestrigen Abend hatte die Vorbereitung der Hebebühnenaktion. Robby war in seiner Werkstatt, um mir die Funktion zu zeigen. Alles in Ordnung mit der Bühne. Die Elektrik hat er danach noch abgeklemmt und alle Schrauben gelöst, je 2 pro Seite noch drin gelassen.

Hebebühne

Ich kann sie nicht sofort aufstellen, also brauchte ich einen Platz zum Ablegen - die Ecke wäre doch gut....

Werkstatthölle

Natürlich musste ich die erst Freiräumen. Richtig aufgeräumt habe ich nicht, aber es war wichtig, dass wir Samstag das dort ablegen können.

Werkstatthölle

Das sollte reichen. Richtig aufgeräumt wird, wenn der Escort aus der Werkstatthölle wieder draußen ist.

Apropos Escort: Die Ersatzteile für die Bremsen waren gestern endlich angekommen. Also habe ich die Bremszange demontiert und den Kolben mit Druckluft rausgepresst.

Bremssattel überholen

Man hätte den Kolben retten können, aber da das überschaubares Geld gekostet hat, habe ich einen neuen Kolben eingesetzt.

Kolben Bremssattel

Der Rest des Bremssattel sah gar nicht soooo schlecht aus.

Bremssattel überholen

Ich habe den Rand freigekratzt, in dem die Staubmanschette sitzt. Nun hieß es sauber arbeiten. Ich habe das mehrmals mit Bremsenreiniger ausgespritzt, rausgewischt und mit Druckluft ausgeblasen. Dann kam der neue Dichtungsring in den Sattel. Den Dichtring habe ich mit Bremszylinderpaste eingeschmiert. Das Schwierigste war das Reinfummeln der Staubmanschette. Aber machbar. So ein Einkolben-Bremssattel ist kein Wunderwerk.

Jetzt ist das Ding wieder schön leichtgängig.

Bremssattel überholen

Den Bremssattelhalter schön mit der Drahtbürstenflex sauber gemacht und alles mit Kupferpaste und natürlich neuen Bremsbelägen und neuen Sicherungsbügeln wieder zusammengesetzt.

Bremsanlage

Das sieht doch alles wieder vernünftig aus. Ich habe sogar die abgerissene Schraube zur Bremsscheibenbefestigung ausgebohrt, das Gewinde nachgeschnitten und eine neue Schraube reingedreht. Ginge auch ohne, das halten die Radschrauben, aber so ist die Felgenmontage nicht so fummelig.

Das war die Radseite, die Geräusche gemacht hat. Ich hoffe, das Problem hat sich damit erledigt. Die andere Seite bekommt aber dieselbe Kur. Das versteht sich aber eigentlich von selbst. Dann sollte ich erst einmal Ruhe von der Bremsanlage haben.

27.01.16

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Das Pioneer Drama löst sich langsam in Wohlgefallen auf...

Ich meide gerade etwas de Werkstatt. Liegt daran, dass ich gerade etwas erkältet bin. Nicht so, dass ich flach liege, aber man will es einfach nicht riskieren, dass es schlimmer wird. Und da ist die kalte Werkstatt nicht gerade förderlich. Ich will fit sein zu der Hebebühnenaktion. Dafür suche ich übrigens immer noch Helfer, noch sind wir erst zu dritt.

Aber ich habe inzwischen gute Nachrichten bekommen. Erinnert Ihr Euch an die Geschichte mit meinem Kultradio Pioneer KP 500?

Damals bot mit Holger alias Bullitöter aus dem Fusselforum Hilfe an. Als ich bei meiner Rückenwind Tour bei ihm vorbeikam, brachte ich ihm das Radio mit. Wieder unter der Prämisse: Hat Zeit! Soviel Zeit wie der erste hat er sich nicht genommen. Als ich das Radio gekauft hatte, hat ein Kanal nicht funktioniert. Inzwischen ging gar nix mehr. De erste hat wohl wild und vollkommen planlos auf der Platine herumgebraten und dabei auch die Platine beschädigt mit dem Erfolg, dass es gar nichts mehr ging.

Holger besorgte sich Daten und fing an alles durchzumessen. Seine Analyse: Der Stereo Decoder war am Sack. Auch wenn das Radio aus Japan stammte, er besorgte ein Teil aus DDR Produktion, das auch Tschechien kam.

Teilelieferung

Nun schickte er mir ein Video. Champagner! Das Radio gibt wieder Töne von sich!

Er will mir jetzt noch einen Anschluss für einen MP3 Player dranbasteln und einen Ausgang für eine externe Endstufe. Dann könnte das Ding in den Grundfunktionen mit einem modernen Radio mithalten.

Coole Sache Holger!

25.01.16

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Hebebühneaktion am 30.01.2016

Es ist derzeit mit Terminen schlimm, aber ich bin Robby verpflichtet, die Bühne endlich zu holen. Hier ein aktuelles Bild aus seiner Werkstatt, die ist so gut wie leer.

Hebebühne

Also muss ich jetzt dringend die Bühne holen und weil Robby eher am Wochenende Zeit hat, habe ich jetzt den Samstag, den 30.01.2016 ausgewählt. Die Bühne steht in der Gegend von Mainz, 2 Orte weiter von meiner Werkstatthölle. Wir müssen das Ding abbauen, losgeschraubt ist es wohl schon, verladen und in meiner Werkstatthölle abladen. Fertig.

Klingt easy, das Ding ist aber Hölle schwer, das brauchen wir ein paar Leute. Ich muss um 16 Uhr wieder in Mainz sein - sagen wir wir starten um 11 Uhr. Wer ist dabei?

21.01.16

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Gelenkwechsel

Die Bremsenteile sind leider noch nicht da - aber ich hatte ja noch eine andere Baustelle: Das äußere Antriebswellengelenk Fahrerseite. Da war die Manschette schon ewig hin.

Beim Passat habe ich das schon oft gemacht, aber beim Escort war das für mich Neuland. Da ist alles anders. Aber ich habe ja das passende "So wird´s gemacht". Und was steht da? Zum Antriebswellenausbau beim Escort muss das Getriebeöl raus, weil das sonst rausläuft, wenn man das innere Gelenk abzieht. Darauf hatte ich keinen Bock. Das muss auch anders gehen. Wenn man den Querlenker abschraubt, bekommt man das Traglager heraus und kann dann das Federbein so weit rausziehen, dass es ausreicht, um die Antriebswelle aus dem Federbein zu bekommen.

Gelenkwechsel Ford Escort MK4

Klingt jetzt einfach, aber was hab ich über die Schraube vom Querlenker geflucht. Das hatte sich verspannt und die Schraube ging nur in Mikrometerschritten raus.

Nächste Fummelei: Die Sicherung. Ich hab nur eine Zange für Aufnahmen mit Löchern, da sind aber keine Löcher. Die Spezialzange habe ich nicht, die ich da wohl gebraucht hätte.

Gelenkwechsel Ford Escort MK4

Erschwert wurde das, weil sich das alles im Radkasten befindet und man nicht so wirklich reinsehen kann. Was na Fummelei. Ich habe es letztendlich mit einem Großen Schraubenzieher geschafft. Den dazwischen geklemmt und im richtigen Winkel gedreht - das funktioniert tatsächlich. Dann ging das Gelenk ab.

Das neue Gelenk gefettet, die neue Manschette drauf, das neue Gelenk konnte drauf.

Gelenkwechsel Ford Escort MK4

Man muss mit sanfter Gewalt nachhelfen, dass der Sicherungsring sich beim Draufschieben auseinanderdrückt, aber irgendwann rastete er ein. Manschette draufschieben, Montageschellen zusammenklemmen, das sieht doch ganz anders aus.

Gelenkwechsel Ford Escort MK4

Der Zusammenbau des Restes ging in umgekehrter Reihenfolge. Die Verzahnung habe ich vorab noch mit Kupferspray eingesprüht, damit das nicht festkorrodieren kann und besser flutscht. Tricky war die Schraube für den Querlenker. Der stand an komplett der verkehrten Stelle. Das mit Muskelkraft dahin bewegen? Unmöglich. Denn da arbeitet der Stabilisator dagegen.

Gelenkwechsel Ford Escort MK4

Trick 17: Den Querlenker mit einer Stange und einem Rangierwagenheber nach oben drücken. Dann erreicht er die richtige Höhe - ist aber zu weit außen. Werkzeug Nummer 2: Ein Spanngurt. Mit dem habe ich das Ganze weiter nach innen gezogen. Ging erstaunlich einfach damit.

Trick 17

Natürlich habe ich die Mutter außen noch angezogen. Die Verschraubungen bekamen neue sellbstsichernde Muttern.

So derbe kaputt war das Gelenk noch nicht, es hat noch nicht geklackert. Denke die Geräusche von der Vorderachse kamen tatsächlich von der Bremse. Aber da die Manschette schon ewig hin war, wer weiß, wie lange es noch gehalten hätte und da ich eh eines da hatte.

Hoffentlich kommen heute die Teile für die Bremse, damit ich die auch wieder instandsetzen kann.

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