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Schon vor Monaten sagte mir Kollege Felix, daß sich demnäxt ein Arbeitskollege von seinem 32B trennen wolle, eigentlich sollte er in den Schrott, er würde das aber managen, wenn ich ihn haben wolle. Letzte Woche wurde es konkret. Ist ein Santana, ziemlich runter, aber mit gut gewarteter Maschine. Is ein 1,8er Vergaser mit 90PS - mein Lieblingsmotor aus dem 32B. Ich hab den im Kübel. Ok, könnte man schlachten. Scheiß drauf, daß das Ding sonst am Sack ist und vor allem Scheiß drauf, daß es ein Santana ist. Ich mag den Santana nicht, bei nem Schlachter is das ja aber scheißegal.
Heute wurde er frei Haus geliefert.

Äh - Moment, das soll das total verhurte Stück sein, daß seit Jahren über den TÜV gepfuscht wurde? Der erste Eindruck is anders. Auch wenn man den Motor sieht.

Der Wagen hat sogar noch TÜV bis Mai 2011. Aber da - der wirtschaftliche Totalschaden: Windschutzscheibe am Sack!

Wenn man aber näher hinsieht, dann merkt man, daß der Wagen nicht so top ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Radläufe blühen wieder durch den Spachtel...

Unter den Scheibenrahmen blüht´s überall


Türen alle 4 durch und überspachtelt.

Ich dachte immer Santana sind super ausgestattet - Pustekuchen, das ist ein CX - also quasi ein Nullausstatter.

Immerhin hat er Schiebedach.
Eine genaue Bestandsaufnahme mache ich demnäxt, bevor ich ihn auseinanderreiße. Wenn ihn wer komplett haben will, soll er mir ein Angebot machen. Aber bitte kein Afrikahändler-Angebot. Sonst zerlege ich ihn, ein paar interessante Teile sind ja schon dran...
Schon letzten Sonntag flimmerte mal wieder Peters Bus über den Monitor. Bei der Sendung Automobil bei VOX war ein kleiner Bericht von sensationellen 3:04 min.
Was war das im Vorfeld wieder ein Aufwand. Erst wollten sie meine Karren, dann plötzlich die von Monsterbacke, der sagte, nehmt was anderes, als den Bus, der is doch schon durch sämtliche Medien durch und was kommt raus? Der Bus wird auf den Motor und den Wohnanhänger reduziert und auf das Thema "HotWheels". Keine Angaben über Fahrwerk, Bra, Innenausstattung, gerollten Lack, ...
Keine Frage - der Bus ist wohl das bekannteste Fahrzeug von uns Fusseltunern und er ist ein interessantes Fahrzeug. Aber Fusseltuning auf ein Fahrzeug zu reduzieren ist wie wenn man den Schauspieler Michael Kessler immer auf seine Rolle in Manta Manta reduziert, wo er als Klausi in seine Stiefel gepißt hat...
Schön, daß auch eine Einleitung über die Fusseltuner geplant war, ich mit dem Pirat extra nach Wetzlar gedonnert bin (ca. 100km einfache Strecke), einen Nachmittag in den Sand gesetzt habe, um dann mal kurz durchs Bild zu huschen und meine Fresse in den Motorraum zu strecken. Sooooo mediengeil binnich nu auch nicht, als daß ich das als lohnende Aktion sehen würde.
Schön, daß Monsterbacke seine anderen Autos schön aufgebaut hat für nen Schwenk mit der Kamera - sie sind nicht zu sehen. Das einzige, was mal zu sehen ist von Fusseltuning, ist eine Tasse.
Insgesamt eher enttäuschend die Geschichte - denke mal Monsterbacke wird auch noch etwas dazu schreiben...
Um jetzt mal aus dem Nähkästchen zu plaudern: Nicht der Fernsehsender VOX gibt solche Drehs in Auftrag, da stecken Produktionsgesellschaften dahinter, die Berichte drehen und die dann an die Sender verhökern. Und oft casten die Leute, wie uns und bieten den Stoff dem Sender an und der entscheidet, ob es gedreht/gesendet wird, oder nicht. Man redet bei solch einem Dreh nicht mit den Leuten, die das Material letztendlich verbraten, was natürlich schade ist. Evtl. war die Story mit Fusseltuning im abgelieferten Bericht drin und die Redaktion von Automobil hat das rausgeschnitten.
Ich frage mich ernsthaft, wie ich reagieren soll, falls die Produktionsgesellschaft doch noch bei mir anrufen sollte, um einen Bericht über den Pirat zu machen. Es ist echt ne geile Geschichte, seine Karre im Fernsehen zu sehen. Schöner wär’s aber, wenn auch ein wenig Werbeeffekt für den Shop - bei Monsterbacke für das Decohaus - oder zumindestens für den Fusselblog rausspringen würde.
Es ist immer das Selbe mit den Junx von der Glotze. Immerhin - man bleibt bei den Leuten im Hinterkopp präsent...
Keine Angst - dieser Beitrag bleibt eine Ausnahme. Stammblogleser AndreasF kam mit einer Bitte auf mich zu, einen Artikel von ihm zu veröffentlichen. Es geht in dem Fall um keinen fiktiven Fall, sondern um einen persönlichen Freund von AndreasF - und der ist Schrauber. Er schraubt an luftgekühlten Fahrzeugen aus den Häusern Porsche und VW. Und Schrauber sollten zusammenhalten. Hier der Text von Andreas:
Liebe Fusselblog (Mit-) leser,
aus der Shoutbox oder den Kommentaren zu den Beiträgen von KLE kennen mich vielleicht einige als AndreasF. Ich habe heute eine Bitte an Euch.
Laßt Euch bei dkms.de für eine Knochenmarkspende typisieren / registrieren. Ein Freund von mir ist schwer krank und in der weltweiten Kartei der Knochenmarkspender existiert niemand, der ihm helfen kann. Ohne einen passenden Spender wird dieser Freund sterben.
Die Typisierung ist einfach: Nach einer Registrierung bei der dkms.de erhaltet ihr per Post ein Wattestäbchen, fahrt damit durch den Mund und schickt das Stäbchen zurück an dkms. Das war es schon.
Für den Fall, dass Ihr als Spender in Frage kommt, ist die eigentliche Knochenmarkspende heute in vielen Fällen ohne Operation und Vollnarkose möglich.
Die dkms finanziert sich aus Spenden, man bittet Euch, die Kosten für Eure Typisierung zu spenden (ca. 50 bis 60 €), das ist aber kein Muß!Eine Bitte an die Blog Leser, die ebenfalls die Möglichkeit haben: Könntet Ihr diesen Aufruf bei Euch verlinken, oder auf Eure Seite kopieren.
Mein Freund, seine 3 Monate alte Tochter und seine Frau wären sehr glücklich, wenn ein Spender gefunden werden kann.
Vielen Dank für Eure Unterstützung
AndreasF
Dr. Reiche hat viele Bilder vom Rust´n´Roll mitgebracht, die ich Euch nicht vorenthalten wollte. Es waren wirklich abgefuckte Karren da. Irgendwie hatten viele das Thema "Scheunenfund"...
Heu an allen Ecken und Enden.
Ich will nicht wissen, wie oft der Fahrer dieses Polo von der Rennleitung rausgezogen wird.
Vielleicht auch zu recht - ungefährlich ist der Rückspiegel nicht wirklich - wenn auch zugegebenermaßen recht stylisch.
Auch recht nett das Endrohr. Sowas wollte ich mal im Fusselshop anbieten, konnte mich aber mit dem Produzenten nicht einigen.
Opel Astra mit Bra aus Kartoffelsack. Mal umgekehrt - Haube lackiert und Rest rostig.
Ich wußte garnicht, daß ich diesen Kleber im Rostlook habe 
Da das Treffen in Thüringen stattfand, war natürlich einiges Ostblech da, wie dieser Wartburg 311. Wenn das Ding nicht so einen elendigen Zweitakter hätte - hübsch sind die Dinger ja schon...
Geht auch in abgefuckter - ob die Beine aus dem Fenster zum Display gehörten, vermag ich nicht zu entscheiden 
Simpson Schwalben waren auch einige da - der Trend geht offenbar bei denen zum Tieferlegen...
VW Jetta 2 - gründlich verrattet
Allerorts schöne Details - Dr. Reiche hatte einige gefunden - ob diese Nebellampe ein E-Prüfzeichen hat? 
Diesen Antennenball gibt´s noch nicht im Fusselshop...
Schönen Gruß von den Simpsons!
Sandskulptur im Scheinwerfer - der hat ein E-Prüfzeichen, auch wenn das bei ner Kontrolle wenig nützt...
Natürlich allerorts Dachgepäckträger mit Schrott drauf - ein Unfug, der offenbar für viele dazugehört - aber mancher Dachgepäckträgerskulpturen haben was.
So ein Rasenmäher wirkt fast wie ein Spoiler 
Manche haben echt miese Nachbarn, die ständig einem die Karre mit nem Schlüssel zerkratzen.
Das kann nicht gesund sein...
Auch einige luftgekühlte Beautys waren da.
Opel Rekord E - auch so ein Randgruppenauto ohne Lobby - vermutlich 4x Federbruch.
Insgesamt mal ein ganz anderes Starterfeld, wie man es auf "normalen" Treffen sieht. Ich wär gerne dort gewesen, hoffentlich findet das noch einmal statt und nicht wieder parallel zu einem anderen treffen, auf das ich auch will.
Noch mehr Bilder in der Galerie - Dr. Reiche hat weit über 100 Schnappschüsse gemacht!
Wie? Bericht vom Rust'n'Roll? Die Fusseltuner waren doch in Alzey auf dem Käfertreffen in Alzey? Nun, da mich das Thema interessiert hat und ich nicht überall sein kann, bat ich im Fusselforum, daß mir jemand einen Bericht schreibt und Dr. Reiche war mal so nett:
Letztes Wochenende war der Auftakt zum ersten Rust'n'Roll, dass von den Sourkrauts aus Berlin auf die Beine gestellt wurde. Geplant war eigentlich ein Eintagestreffen am Samstag mit Abreise am Sonntag und für diejenigen, die eine lange Anreise hatten war für Freitag nur Notzelten ohne Unterhaltung geplant. Pustekuchen! Schon als ich mit meinen Kumpels mit den Mopeds in der Nacht von Freitag zu Samstag anreiste, war der Platz schon zur Hälfte gefüllt, aus jeder Ecke schallte Stimmungsmusik und man hatte den Duft von gegrillten Würstchen und Buletten in der Nase.
Dann hieß es erst einmal Zelt aufbauen, ein zwei Bierchen mit den Nachbarn trinken und Früh um 4 ab in die Koje. Es war für alle eine kurze Nacht, denn als halb 6 morgens Nana Mouskouris "Guten Morgen Sonnenschein" zum 10ten mal über den Platz hallte, waren alle wach.
Über den Tag hinweg fand sich immer mehr rostiges Blech auf dem Platz ein. Allerdings hat man einige Fahrzeuge vermisst, die sich vorher auf der Rust'n'Roll-Seite angemeldet hatten, wie z.B. Helge Thomsen mit seinem Granada. Vielleicht hat einige das durchwachsene Wetter daran gehindert anzureisen. Das Wetter hat aber keinen daran gehindert ordentlich Party zu machen und Benzingespräche zu führen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt mit Getränken und Essen zu moderaten Preisen.
Jetzt zu ein paar Fahrzeugen:
Pritsche mit hübschem Dachgarten.

Eigentlich kann die Hülle eines Trabants nicht rosten, da sie aus Duroplast besteht. Man kann aber mit Rostlack nachhelfen.

Auch sehr originell war dieser 2er Golf. Dieser war mit Bambus beklebt.

Es gab aber nicht nur Rostiges zu sehen, sondern auch Originale. Dieser Käfer ist im originalen Zustand mit historischen Kennzeichen.

Zum anderen gab es auch diesen VW Iltis zusehen.

Ein sehr schick gemachter Passat in manilagrün.

Anmerkung KLE: Da bemühe ich mich, die Farbe auszurotten und dann lackiert einer absichtlich einen Wagen in der Farbe - Sauerei ![]()
Ein ganz besonderes Highlight war auch dieser radikal umgebaute Käfer.


Auch die Fahrzeuge aus dem Autohaus Fickfrosch haben sich sehen lassen.

Man konnte außerdem sein Prachtstück mit einem Pinstripe von HotRod-Paint-Shop veredeln lassen.

Am Nachmittag fand noch eine Rundfahrt über 30km durch die Landschaft Thüringens statt. Am Abend gab es dann noch das Beerace. Dort ging es darum auf einem klapprigen Drahtesel im K.O.-System eine Strecke von ca.100m zufahren und zwischendurch noch eine Flasche Bier zu leeren. Im Anschluss wurden dann die Pokale für das schönste Fahrzeug, den schönsten Dachgarten und die weiteste Anreise vergeben.
Trotz, dass sich Regen und Sonne immer wieder abgewechselten, lies sich niemand die gute Laune nehmen und es wurde zu einem gelungenem Treffen und jeder hofft auf eine zweite Auflage.
Danke an Dr. Reiche für den Bericht und die Bilder - wir reichen noch Bilder nach, die landen dann in der Galerie.
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