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Ich war dieses Jahr das erste Mal auf einem Fiat Panda Treffen. Ja, so etwas gibt es, auch wenn der Fiat Panda kein typisches Tuningauto ist und auch noch kein richtiger Oldtimer. Aber das macht für mich den Charme aus - ein Randgruppenauto.
Das Ganze fand an einer Gemeindehalle statt, der Parkplatz davor diente zum Aufstellen der Fahrzeuge.

Es waren sogar Pandas da, die im Motorsport eingesetzt werden, wie dieser hier.

Der Besitzer entwickelt Erdgasfahrzeuge, kein Wunder also, daß der leistungsoptimierte Motor mit Erdgas läuft.

Etwas zurückgerüstet ist dieser Wellblechpanda 4x4.

Früher war er höher und hatte auch einen Schnorchel auf dem Vergaser für Wasserdurchfahrten.
Auf die Idee mit den runden Löchern im Stoßfänger kam ich nicht als erster - bei ihm sitzt der Ölkühler dahinter.

Am Freitagabend war die Teilnehmerzahl zunächst mäßig, ich war gegen 18 Uhr erst der zweite Teilnehmer, im Laufe des Abends kamen einige dazu - insgesamt waren wohl etwa 20 Autos da, davon nur 2 Wellblechpandas. Und auch nur ein Panda Van war dabei.

Samstag ging es dann auf die erste Ausfahrt.

Das Treffengelände war nah am Flughafen Frankfurt Hahn - das Frankfurt in dem Namen habe ich nie verstanden. Vom "richtigen" Frankfurter Flughafen ist der 115km entfernt. Ursprünglich war das ein amerikanischer Militärflughafen und der Gastgeber zeigte uns alte Spuren. Ein Anlaufpunkt waren die Housings der amerikanischen Mannschaften. Die Wohnblöcke von damals sind teilweise umgenutzt, teilweise stehe sie bis heute leer.

Wir durften auch einmal in eines der Gebäude - das Ganze hat einen schönen morbiden Charme.

Die Häuser wurden ursprünglich mit Kohlen geheizt, de Heizanlagen im Keller sind gewaltig.

Auch waren wir bei den Stahlbeton Bunkern für die Militärmaschinen und er erklärte uns, wie im Ernstfall die Maschinen gestartet wurden. Der Kommandobunker ist inzwischen auch durch Vandalismus und Umwelteinflüsse ein Ort mit einer besonderen Ausstrahlung. So langsam holt sich die Natur das zurück, durch die massive Panzerung kommt ein Abriß zu teuer.

Zeit auch für ein Gemeinschaftsfoto, wobei man dazusagen muß, daß nicht alle Pandas mitgefahren sind.

Wir haben in einer kleinen Gruppe noch mit der Kamera gespielt, da die Location dazu einfach super geeignet ist.

Wenn ich dazu eine konkrete Idee habe, muß ich da nochmal hin mit einem Team für Fotoaufnahmen. Zurück am Treffengelände wurde nicht nur an meinem Panda geschraubt.

Die aufwändigste Reparatur vor Ort war wohl das Wechseln einer Kopfdichtung vor Ort. Über den Einsatz an meiner Sackratte hatte ich ja schon berichtet.
Am Sonntag gab es noch die Gelegenheit, mit einem Schienenbus zu fahren und es gab eine weitere Ausfahrt. Da war ich aber nicht mehr dabei.
Insgesamt ein sehr offenes und hilfsbereites Völkchen diese Pandafahrer - war ein angenehmer Trip...
Ganz ehrlich? Ich hatte nicht erwartet, daß der Mai Altautotreff in Darmstadt gut besucht wird. Pfingsten ist einer der meistgenutzten Termine für Oldtimer- und Markentreffen. Zudem schlug das Wetter gerade um, als es losgehen sollte. Trotzdem: Es war eine kleine, aber feine Runde, die zusammenkam in Darmstadt. Immerhin 7 Autos und 2 Motorräder fanden den Weg. Ich hatte meine Digicam vergessen, deshalb muß ich auf die wenigen Bilder von Michael zurückgreifen, der mit seinem Midas kam.

Von einem Amitreffe auf dem Rückweg kam dieser Ami-Van.

Ich kam von einem Fiat Panda Treffen vorzeitig zurück.

Der Fahrer dieses T4 Busses ist Engländer, der in Deutschland arbeitet und mit dem Bus zwischen Deutschland und England pendelt. Er hat auch einen Mini, der aber keine Straßenzulassung hat. Wobei er selbst glaubt, daß einige Anbauteile auch seines T4 Buses in Deutschland keinen TÜV bekommen würden. Kein wirkliches Altauto, aber er interessiert sich für die alten Fahrzeuge und kommt deshalb öfters zum Sehen vorbei. Warum auch nicht?

Von den anderen Autos/Motorrädern fehlen mir leider Bilder. Da es zu regnen begann, haben wir den Altautotreff kurzerhand für eine lustige Runde in den Burger King verlegt.
Der nächste Altautotreff ist feiertagfrei am 16.06.2013.
Letzte Woche erreichte mich ein Mail von Sven, in seinem Betrieb werden Regale weggeworfen. Er könnte sich einen Schrottschein ausstellen lassen, wenn ich sie brauche. Ich habe kurz überlegt und dachte: Im Notfall sind es Vierkantrohre. Gestern hat er sie geliefert.

Die Regale sind eigentlich ganz massiv und vor allem: Sie sind auf Rollen. Damit kann man sie hin und herschieben, man kann damit andere Sachen zustellen, wenn man dranmuß, kann man sie wegschieben. Ich habe sie gleich in den hinteren Bereich der Werkstatt geschafft und eingeräumt.

Viele der Kisten, die da wild übereinander gestapelt war, muß ich mal aussortieren. Aber jetzt kann ich sie erstmal hin und herschieben.
Danke an Sven, der sich die obligatorische Kiste Bier wirklich verdient hat!

Ich öffne auch dieses Jahr meine Werkstatthölle zum offenen Hallengrillen. Ich bin meine Termine durchgegangen, der einzige Termin, der sich anbot ist Samstag, der 15.06.2013.
Auf eine Schrauberaktion verzichte ich dieses Jahr. Letztes Jahr war es doof, daß sich die Aktion bis in den Abend gezogen hat und wir auf der Gasse feiern mußten, da der Pirat die Halle blockierte. Und da ich dieses Jahr so einen halbrunden Geburtstag habe und vorher nicht feiere, sehe ich das auch als Geburtstagsnachfeierei - das Hallengrillen ist exakt einen Monat nach meinem Geburtstag.
Geschenke braucht Ihr keine mitbringen, bringt lieber was zum Grillen mit und was zum Trinken - ich kauf traditionell nur ein, zwei Kisten Bier und etwas Alkoholfreies und stelle den Grill. Gerne könnt Ihr auch nen Salat für alle mitbringen - klassische Bottleparty eben.
Eingeladen sind alle Blogleser, auch die stillen. Auch mit Partner. Wer mehr Leute mitbringen will, sagt vorher Bescheid, ob es in Ordnung ist.
Location ist natürlich die Werkstatthölle in der Nähe von Mainz - genaue Adresse gibt´s per Mail. Sowas schreibt man nicht öffentlich.
Pennen in der Halle is möglich, direkt neben der Halle ist auch eine bezahlbare Pension. Parkplätze sind traditionell knapp, die schon mal da waren, kennen das.
Ich freu mich auf Euch!
Für mich ist das ja "mein" Maikäfertreffen. Die DFL May Cruise Madness, wie die Veranstaltung offiziell heißt, findet am Vorabend statt und ist ein ungezwungenes Treffen auf dem Parkplatz vor einem Einkaufszentrum bei einem Burger King in Messeumgebung Hannover. Da ich am eigetlichen Maikäfertreffen einen Stand habe, komme ich nicht herum, um auf dem eigentlichen Treffen Autos zu sichten, da ist die Cruise Night ein schöner Einstieg, auch wenn nicht alle Teilnehmer dorthin kommen.

Viele kommen schon am Vorabend nach Hannover und zeigen, was sie im Winter zusammengeschraubt haben. So wie dieser Porsche 924:

Was der auf einem Käfertreffen zu suchen hat? Nun, der Wagen hat tatsächlich einen luftgekühlten Heckmotor, der unter der Glasheckklappe super zur Geltung kommt.

Auch neu in der Scene: VW T2a Wohnmobil mal anders. Sacketief und mit Airbrush sehr stylish gestaltet.

Ich denke, die 2 Wagen werden wir in diesem Jahr in dem einen oder anderen Heft noch detaillierter vorgestellt bekommen.
Sehr schön fand ich auch diese T1 Pritsche.

Leider kam er am Abend, so daß ich ihn nur im Halbdunkeln betrachten konnte - so, wie es da aber aussah, war der wohl blankgeschliffen und mit Klarlack gejaucht. Das PinUp fand ich sehr gelungen.

Insgesamt war es etwas ruhiger al letztes Jahr, was wahrscheinlich daran lag, daß letztes Jahr der 1. Mai auf ein Wochenende fiel. Nicht jeder nimmt sich für die Cruise Night extra Urlaub.
Was das hier war - ich bin mir nicht sicher. Ich vermute eine historische Sonderkarosserie.

Der Innenraum hat viele Porsche 356 Elemente.

Das Heck sieht nach Spyder aus.

Ma verzeihe mir meine Unwissenheit. Man kann nicht alles kennen.
Meine Vorliebe für orangene VW Kübel...

Aber mal ehrlich - so eine Hinterachse mit extremstem negativen Sturz - das muß sich doch beschissen fahren.

Sieht für einen Außenstehenden eher nach einem Achsbruch aus.
Ein originales Fahrzeug, das für mich eine gewisse Anziehungskraft auf mich ausgewirkt hat. Wenn ich das Kennzeichen recht deute ein 64er Standard Käfer.

Entweder gut gefaked, sieht aber original aus - das könnte ein originaler Postkäfer sein. Irgendwie hat das was.

Und entweder gut restauriert, oder tatsächlich super erhalten. Wobei Patina ja nie schaden kann, wie bei diesem Käfer.

Das sah nach originaler Patina aus - die ist mir 100x lieber als die gefakte Patina, die ich teilweise einfach nicht mehr sehen kann. Beispiel? Bitte:

Basis für dieses Fahrzeug scheint ein Sondermodell "Samtrot" gewesen zu sein. Er hatte jedenfalls die entsprechende Innenausstattung.
Ein T3, von außen unspektakulär.

Von innen - WTF?
Konsequent auf Leichtbau getrimmt. Aber ob man unbedingt einen Blick auf die Vorderachse während der Fahrt haben muß, muß jeder für sich selbst entscheiden.

Über die Motorisierung kann ich leider nix sagen.
Witzige Idee: Jeans-Bra auf einem Jeans Käfer.

Die Cruise Night ist eine wunderbare Gelegenheit, alte Bekannte wiederzusehen und an der Zufahrtsstraße mach auch der eine oder andere etwas Show. Letztendlich löst sich das aber zu einer überschaubaren Zeit auf, weil alle fit für das Maikäfertreffen sein wollen und alle noch zum Hotel etc. fahren müssen. Sie ist aber seit 11 Jahren fester Bestandteil des Maikäfertreffens und jedes Jahr eine Reise wert.
Weitere Bilder in der Galerie.
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