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Der 474. jemals gebaute Passat, zweitältester bekannte nach dem Exemplar im Fundus des Vw Museums, ältester in Privathand.

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11.01.09

Permalink 23:38:57, von KLE E-Mail , 1600 Wörter, 9498 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der älteste Passat in Privathand

Januar Roadtripp Teil 2 - der 474 ist in Mainz!

Samstag früh gings los Richtung Wolfsburg. Ich hatte den großen Transportanhänger auf dem weißen Klaus Huckepack und da es immer noch tierisch kalt war und ich am Vortag bei Klausi eine zugefrorene Steckdose für die Anhängerbeleuchtung vorgefunden hatte, unternahm ich diesmal Vorsichtsmaßnahmen. Mit Überzieher ist man auf der sicheren Seite.

Und los gings auf die Piste - sind ja ein paar Kilometer hoch von Mainz nach Wolfsburg. Die Sonne ging gerade auf, der Tag schien ein schöner zu werden.

Ich lag gut in der Zeit. Noch. Klausi schien seine Tage zu haben. Ich dachte Klaus wäre ein Männername? Na auf jeden Fall wurde er wieder heiß.

Ab auf den Standstreifen, Warnblinker. Abkühlen lassen, im Standgas laufen lassen, so hatte es gestern auch geklappt. Wieder auf die Piste, Thermometer stieg wieder. Parkplatz, warten, abkühlen lassen, zweiter Versuch. Temperatur stieg wieder. Solange sie nicht an den roten Bereich kommt vorsichtig weiter, der nächste Rasthof ist nicht weit. Dort hatte ich vor, einen Kaffee zu trinken, um ihn mal richtig runterkühlen zu lassen auf die Temperatur meiner Füße. Die waren inzwischen wieder eiskalt. Klausi, die Sau, bläst in den Fußraum immer kalte Luft, egal, wie man die Lüftung einstellt. Doch noch bevor ich den Rasthof erreichte, war der Knoten geplatzt, die Temperatur sank und blieb im grünen Bereich. Ich vermute, das Thermostat hängt. Immer ein Auge auf die Temperaturanzeige dann durchgefahren ohne Pause. Ich wollte nicht zu spät da auftauchen. Bei Tageslicht verläd es sich einfach besser. Erster Treffpunkt war die Schrauberhalle von Thomas, der mich dort schon erwartete. Die Halle ist in der Nähe von Wolfsburg. Wir luden dort den Hänger an und kuppelten ihn an.

Steckdose war frei, wunderbar. Thomas lieh mir einen Adapter von 13 poliger Steckdose auf 7 poligen Stecker vom Transportanhänger. Das hatten wir telefonisch abgemacht, sonst hätte ich noch einen besorgen müssen. Das Problem war mir beim Aufziehen des Verhüterli über die Steckdose erst aufgefallen.

Der Wagen stand nicht direkt in Wolfsburg, sondern in Sachsen Anhalt in einem kleinen Ort. Nochmals ne Stunde zu fahren. Wir fuhren zuerst zum Haus des Verkäufers, wo in der Garage ein Teil der Teilesammlung lagerte - fast ausschließlich Neuteile.

Das Bild zeigt nicht alles - da war viel dabei. Unsinnige Teile aber auch viel brauchbares, wie z.B. ein Armaturenbrett, das ich noch überprüfen muß, ob gebraucht oder neu, ein neuer Kamei Spoiler, Anlasser, Lichtmaschine, zig Kleinteile und Verbrauchsteile. Das sollte am besten alles weg. Wir einigten uns auf einen mehr als fairen Preis für das Gesamtpaket und fuhren dann zu Auto. Das war in einer anderen Halle untergebracht.

Da stand er nun vor mir, der 474. jemals gebaute Passat. Der Lack is echt schlimm, aber insgesamt ist die Substanz super. Ich nenne es Patina.

Die Verladung habe ich ja schon gestern in einem netten kleinen Zeitraffervideo gezeigt. Aufgenommen haben wir das übrigens mit der Digicam von Thomas mit eben dieser Funktion, die er vorab an der Heckscheibe der Fahrerkabine mit einem Saugnapfstativ befestigt hatte. Geiler Effekt, wie ich finde. Der 474 war aufgeladen und verzurrt, dann ging es an die dort lagernden Teile.

In jener Halle standen die größeren Teile - es waren auch Gebrauchtteile für den 32B dabei. 2 Kisten verluden wir komplett, die eine, ohne sie vorher zu öffnen.

Dann ging es zurück zu der anderen Garage und wir machten den Hänger voll. Also richtig voll - den restlichen Platz füllten wir fast komplett auf. Ich war ja nicht zum Spaß so weit gefahren.
Dann gabs noch nen Kaffee, die Papiere, etwas Literatur und im Gegenzug auch Geld. Fragt nicht wieviel - es war aber wie schon geschrieben mehr als fair.

Zurück zu Thomas Halle. In einer Nachbarhalle eines guten Bekannten gab es noch mehr Bonbons zu bergen. Der hatte einige Teile für mich aussortiert. Irgendwann. Und die lagerten hier. Also irgendwo in ein, zwei Kartons in diesem Haufen.

Sowas beruhigt mich immer sehr, daß es NOCH chaotischere Menschen, als mich gibt. Nicht viele, aber es gibt sie. Der gute Bekannte, der nicht namentlich genannt werden will - nennen wir ihn mal Peter Ludolf (Name von der Redaktion geändert) - machte sich aber in aller Ruhe daran, die entsprechenden Kisten zu finden.

Und er fand auch einiges. Ob es alle Passatteile waren, kann ich jetzt nicht sagen - er übrigens auch nicht. Er fand aber nicht nur Passatteile, sondern auch Teile von Porsche 356 A Sitzen. Also die Sitzfläche und die Lehne eines der Sitze. Den anderen Sitz und die Scharniere hätte er auch noch - irgendwo, die könne ich auch haben. Bevor Anfragen kommen: Nein, die Hocker sind nicht zu verkaufen, die sind ausschließlich zum Verbauen in irgendein unsinniges Auto aus meiner Schmiede gedacht, sonst hätte Peter Ludolf (Name von der Redaktion geändert) sie mir sicherlich nicht geschenkt.

Wie geil is das denn? Porsche Lederhocker vom 356. Keine Ahnung, in welchen Wagen ich die einmal mache, aber die Dinger sind der Hammer, das Leder stark patiniert, aber ohne Risse. Mal sehen, wieviele Jahre ich auf den Rest warten werde, aber irgendwann verbaue ich die - keine Angst, nicht in den 474.

Wir sammelten alles Brauchbare auf einem Haufen und dann erst einmal Feierabend. Wir waren alle durchgefroren. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde es auch nicht wärmer. Mal schnell zu Thomas in die Wohnung, die Flossen waschen und dann ab zum Griechen, Futter und ein paar Bierchen einwerfen. Thorsten, der ebenfalls bei der Haufenwühlaktion dabei war und seine Freundin begleiteten uns. Zurück bei Thomas konnten wir uns es nicht verkneifen, das Zeitraffevideo zu schneiden und zu Youtuben. Das Ergebnis steht seit gestern ja online.
Am nächsten Morgen, also heute, gings dann zurück zu Klausi, dem 474 und den Hänger. Auch heute wars wieder schön kalt - alles vereist.

Wir verluden die restlichen Teile, einiges mußten wir sogar in den 474. Passatkofferraum stellen, denn der Hänger war zum bersten voll.

Äh ja - Job erledigt, dann mal heim.

Die Periode von Klausi war vorbei, diesmal lief er ohne Mucken. Guter Wagen. Was bin ich froh, daß ich auf den ab und an zugreifen kann. 2 Pinkelpausen waren drin, in denen Klausi sich in den Schatten diverser LKW stellen durfte.

Während der Fahrt organisierte ich Marcus zum Ausladen des Hängers und Abladen des 474. Er war auch dabei, als ich die ungeöffnete Kiste geöffnet habe - und er hat ein kleines Video darüber gedreht, das selbstverständlich inzwischen auf Youtube steht:

(Auf das Bild klicken für das Video)

Ich hab das garnicht alles auf ein Bild bekommen, was ich da alles geborgen habe an Teilen.

Die großen Kartons waren dabei, die roten Kisten, aber auch die orangene Motorhaube - selbstverständlich mit der richtigen Anzahl von Lüftungsschlitze für das 74er Modelljahr.

Hänger leer, dann mal weiter zur Tiefgarage, den 474 abladen. Vorher habe ich n der Tankstelle noch Luft auf die Reifen gemacht - die waren teilweise sehr platt, schlecht zum Schieben und rangieren.

Jetzt waren die Spanngurte mächtig straff - schließlich hatten wir die um die platten Reifen festgezurrt und das hatte über 400km gehalten. Mehr Luft, mehr Druck.

Weiter zur Tiefgarage. Direkt reinfahren konnte ich mit Klausi nicht, das Tor ist nicht hoch genug, also haben wir ihn davor abgeladen. Auf der Ladefläche von Klausi sind die Halter für die Rampen, die zu knapp sind, daß man daran nicht schleift. Bei DEM Auto ein Problem, deshalb haben wir als Idee von Marcus Hölzer unter die Vorderräder gelegt, um den Winkel zu verkleinern. Hat geklappt, auch wenn das Abladen schwierig war, das eine Hinterrad dreht sich nicht soooo gut. Irgendwann mit vielen Tricks war er trotzdem auf dem Boden der Tatsachen.

So richtig schieben lassen wollte er sich nicht. Deshalb haben wir ihn hinter Marcus Polo hinterhergezogen in die Tiefgarage. Dabei löste sich die Bremse einigermaßen, so daß wir ihn die letzten Meter dann per Hand in die Ecke schieben konnten. Zudem hatten unsere Schuhe auf trockenem Betonboden eindeutig mehr Grip, als auf Schnee.

Da steht er nun und wartet erst einmal auf besseres Wetter und mehr Platz in meiner Halle. Marcus machte sich auf den Heimweg und ich machte mich daran, Auffahrrampen zu verstauen. Dann deponierte ich den Transportanhänger da, wo der Autotrailer übernachtet hatte und hängte den dran. Jetzt wieder 13poliger Anhängerstecker. Anstecken lies der sich nicht wirklich leicht. Als der Stecker reinging, leuchtete NIX am Hänger - und das bei Dunkelheit. Geht nicht. Also habe ich gefummelt: Eis rauspulen aus der Dose und dem Stecker, Pole des Steckers mit dem Feuerzeug warm machen, hin und her, bis es ging.

Was ein Fick. Autos im Winter transportieren ist nicht die beste Idee...
Klausi und den Trailer habe ich dann zurückgebracht. Vorher an die Tanke, volltanken. Geliehene Autos immer mit mehr Sprit im Tank abgeben, wie man sie ausgeliehen hat - das verlangt der Anstand. Auch, daß man ihn innen wieder sauber macht. Aber sie stehen jetzt wieder bei dem, bei dem ich sie geliehen hatte.

Den großen Transportanhänger behalte ich noch ein paar Tage für die Teile der beiden Schlachter, die ich am Freitag geborgen habe. Irgendwie muß ich die ja auch transportieren...

An dieser Stelle vielen Dank an alle, die an diesem Wochenende mitgeholfen haben, Teile gespendet etc. - war ein chaotisches, ereignisreiches, erfolgreiches Wochenende. Die Pannen gehören wohl dazu, aber sonst wärs ja auch langweilig und für Euch auch nicht so interessant zu lesen ;-)


   

10.01.09

Permalink 23:04:27, von KLE E-Mail , 35 Wörter, 524 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der älteste Passat in Privathand

Kleiner Vorgeschmack - 474 aufgeladen

Ich bin noch in Wolfsburg. Der 474 steht aber schon auf dem weißen Klaus. Detailierter Bericht kommt morgen oder übermorgen. Aber ein kleines Bonbon will ich Euch schonma geben:


(Bild klicken für kleines Filmchen)


   

05.01.09

Permalink 10:40:22, von KLE E-Mail , 193 Wörter, 482 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der älteste Passat in Privathand

Komendes Wochenende wird er geborgen!

So, die Planung steht weitestgehend. Am kommenden Wochenende geht es quer durch Deutschland, den 474 abzuholen. Der weiße Klaus ist gebucht, ebenso der große Transportanhänger, den ich damals bei der Blechteilebergung schon einmal hatte.

Zu dem Wagen gibt es noch ein Teilepaket - und das ist spannend. Angeblich viele Raritäten, aber ich habe weder einen Überblick was da vorhanden ist, noch wieviel dafür verlangt wird. Der Verkäufer kam vor seinem vollkommen überraschenden Tod nicht mehr dazu, eine Liste zu machen. Kann sein, daß der Hänger leer bleibt, aber auch, daß ich den bis oben hin vollstapeln werde.

Nun verhandle ich noch um einen Tiefgaragenstellplatz, aber es sieht gut aus, daß das klappt.

Warum so schnell? Eigentlich wollte ich den Wagen ja erst im Frühjahr holen, um Salz beim Transport zu vermeiden.
Nun, der Verkauf geht jetzt über den Sohn des ehemaligen Eigentümers und ich hatte das Gefühl, dem wäre es recht, wenn der Deal möglichst schnell abgewickelt wird. Und darauf nehme ich Rücksicht. Ich recherchiere gerade, welcher Waschplatz hier noch Sonntags offen hat, daß ich ihn vor der Einlagerung nochmals waschen kann...


   

26.12.08

Permalink 00:10:41, von KLE E-Mail , 255 Wörter, 554 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der älteste Passat in Privathand

Karl-Heinz "Kalle" Schröder überraschend verstorben.

Ich weiß es schon länger, wollte es aber hier nicht veröffentlichen, damit es nicht Angehörige zufällig aus dem Internet und nicht persönlich erfahren. Der Verkäufer des 474 ist am 17. Dezember völlig überraschend verstorben.

Herr Schröder wurde leider nur 61 Jahre alt. Ich bedauere seinen Tod sehr. Nicht wegen des Wagens, sondern weil ich die Person gerne kennengelernt hätte und weil ich es tragisch finde, wenn ein Mensch so früh von uns geht. Ich hätte mich gerne mit ihm bei der Abholung des Wagen ausgiebig unterhalten, mir Geschichten aus dem Leben des Wagens angehört. Hatte mich da schon richtig darauf gefreut. Dazu kommt es nun leider nicht mehr. Ab und an werden Autos erstmal zur Nebensache - auch für mich.

Ich schließe mich den Worten in der Anzeige des CPC an. Auch ich bin erschüttert und spreche seiner Familie und Angehörigen mein ehrlich tief empfundenes Mitleid aus - was ich natürlich auch schon persönlich per Mail getan habe.

Herr Schröder, ich verspreche, mit dem Wagen die Erinnerung an Sie zu erhalten!

Für alle die, die sich auf die Geschichten mit und über den 474 gefreut haben - keine Angst. Den Wagen werde ich trotzdem kaufen. Ich bin mit den Hinterbliebenen in Kontakt und sie respektieren es, daß es der Wunsch ihres Vaters/Mannes war, daß ich den Wagen bekomme.

Auch wenn der Ton in den Kommentaren dieses Blogs meist sehr locker ist, bitte ich von pietätlosen Bemerkungen Abstand zu nehmen. Danke!


   

08.12.08

Permalink 15:20:29, von KLE E-Mail , 599 Wörter, 538 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Der älteste Passat in Privathand

...und das is der älteste existierende Passat

Der 474 ist meines Wissens nach der zweitälteste, existierende Passat. Ist nicht definitiv erwiesen, aber in den letzten Jahren ist zumindestens der PKD kein älterer untergekommen. Der älteste steht im VW Museum und ist dieser:

Ab und an wird der für Pressetermine rausgeholt. Er ist also fahrbereit. Fahrgestellnummer dieses Exemplares ist die 3242000002. Ob es eine 3242000001 gab, ist mir nicht bekannt.

Ich habe mir so einiges zu dem Wagen zusammengereimt - VORSICHT! Gefährliches Halbwissen! Gleich eine Bitte an die Passat Cracks, die das lesen: Wenn Euch Fehler in meinen Ausführungen auffallen sollten, bitte korrigiert mich. Danke!

In einigen Details unerscheidet sich das Vorserienfahrzeug im Museum zu den später tatsächlich verkauften.

Beispiele: Der Tacho.

Es gab in der späteren Serie Tachos ohne Tageskilometerzähler, jedoch nicht in der LS Ausstattung, die der Wagen haben soll. Zudem sind hier "gerade" Zahlen abgebildet. Der Serientacho hatte aber "krumme Zahlen". Hier im Vergleich der Tacho des Goldfingers (Tachoeinfassung ist vom Audi 80 GT oder GTE - Passat hatte immer Holzdecor):

Die Türgriffe sind auch nicht LS-Ausstattung:

Als LS müßte er die normalen Griffe haben. Die einfache Griffe gab es später in der Nullausstattung, wie sie der Michael derzeit als Schlachter auf dem Hof stehen hat.

Das letzte Bild ist ein 76er. Ob der Goldfinger ursprünglich auch die alten Griffe hat - der ist ja auch Nullausstattung - weiß ich nicht. Da ist ja schon einiges dran gebastelt worden. Kann aber am Baujahr (1974) liegen.

Der 474 hat die normalen Griffe:

Was in Serie ging, ist der Überlauf des Kühlers. Spätere Modelle hatten einen Überlaufbehälter - an der 02 gehts auf die Gasse:

Das Rohr neben dem Einfüllstutzen ist deutlich zu sehen. Der 474 hat das auch.

Beim 474 ist der Kühler aber anders geformt. Mir graut schon davor, wenn der Kühler mal undicht werden sollte. Der 8674. Passat, den ich mal geschlachtet hatte, hatte schon den normalen Abgang zum Zusatzbehälter - es könnte aber sein, daß der nachgeüstet war.

Ob da mal ein Zusatzbehälter drin war, läßt sich schwer sagen ;-)

Alle drei Motorräume zeigen übrigens keinen Bremskraftverstärker, obwohl zwei davon 1,5l 75PS sind. Der TÜV verlangt die Nachrüstung beim Umbau auf den großen Motor - Serie war er anfangs aber nicht.

Der Goldfinger hat definitiv einen Zusatzbehäter, aber das ist ja auch der 234.848. gebaute...

Zudem hat der Wagen aus dem Museum weder Handschuhfach (hatte dir 76er Nullausstattung von Michael auch nicht) und keine Gurte.

Leider habe ich das Museumsstück noch nicht live gesehen, sicherlich würden mir mit meinem inzwischen erworbenen Hintergrundwissen noch andere Details auffallen. Es wird Zeit, all dieses Wissen einmal zusammenzutragen - mit diesem Beitrag habe ich mal damit angefangen. Würde mich freuen, wenn aufmerksame Leser einiges beitragen könnten. Bin ja nicht der einzige selbsternannte Passathistoriker.
Interessante Geschichten zum Ur-Passat werde ich hier weiter veröffentlichen.


Nachtrag 1

Von Dirk Marks kamen noch folgende Infos zu #2:

Einige Konturen / Abkantungen im Blech laufen ebenfalls anders als bei den Serienmodellen. Der Heckdeckel innen und auch Teile der Heckschürze bzw das Wasserablaufblech (Verbindung Heckschürze zur C-Säule, also das wo die Kofferraumdichtung draufgeklebt ist) sind auch ziemlich anders.

Der Tacho mit der 180er Einteilung ist übrigens in allen 8.73er Prospekten abgedruckt. Dieser Kilometerzähler ist mit der 0,975 Wegstreckenzahl ausgestattet, das Vorserienmodell trägt bereits Stahlgürtelreifen.

Für die, das Detail mit der Wegstreckenzahl nicht verstehen: Es gab offenbar zwei verschiedene Wegstreckenzahlen für den 32er Passat, je nachdem, ob der Wagen mit Diagonalreifen oder Radialreifen ausgeliefert wurde. Und das Vorserienmodell hatte eben einen Tacho für Radialreifen.


   

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