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Kleben wir eine

Als nächsten Schritt bekam die Rigipsdecke einen Anstrich mit Trockenbaufarbe als Grundierung.

Wären die Spachtelspuren nicht, dann wäre ich mit der Decke jetzt fast fertig. Ich lache immer wieder über die Ergiebigkeitsangaben auf den Farbeimern. Auf den 5l Eimern stand bis zu 36qm – ungefähr meine Größe. Im 10l Eimer ist jetzt nicht mehr sooo viel drin.

Der Rand des Wanddurchbruchs war grau angelegt. Richtig fies: Wahrscheinlich war die Kante mit Acryl angelegt.

Wurde so zwar sauber, aber man konnte die Kante deutlich spüren und wenn ich das überstreiche – man sieht die Kante weiterhin. Ich hab das einmal mit der restlichen Farbe getestet.

Vorteil meines Tests: Die Farbe löste leicht die alte Farbe an. Ich konnte mit der Spachtel arbeiten und das die Kante abkratzen.

Weg ist die Kante.

Zwischendrin meldete sich die Telekom. Der Anschluss würde jetzt geschaltet, ich soll meinen Router anstecken. Eine halbe Stunde später klingelte es an der Tür, es muss etwas in der Wohnung nicht stimmen. Er schraubte alles mögliche unnütze ab – gebraucht habe ich nur die eigentliche Telefondose.

Der Rest kann in den Müll. Gut, dass ich mir den Flur bis zu Letzt aufhebe mit dem Streichen. Der Vormieter hat brav um alle Installationen herumgestrichen.

Dann ging es an die Vliestapete. Die Decke alleine tapezieren ohne Helfer? Geht das? Mit Vliestapete geht es tatsächlich. Tapete schneiden, nur die Decke anleimen und die Tapete drandrücken.

Ist etwas umständlich alleine, aber wenn man 2,04m groß ist, kann man mit der Andruckrolle die Tapete hochdrücken, während man die Leiter verschiebt. Aber es geht ins Genick. Über Kopf arbeiten ist nicht so meine Welt. Ich habe den (Teil-)Raum nicht ganz fertig bekommen. Ich war zu lange auf den Beinen, wurde unkonzentriert und das Genick tat mir wirklich weh, so dass ich mich für Abbruch entschied. Heute ist auch noch ein Tag.

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