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Sofarecycling

Ich habe mich für Plan B bei den Rückfahrscheinwerfern entschieden. Runde universelle Leuchten von Hella. Die sehen nur getunnelt gut aus, also brauchte ich Rohre im richtigen Durchmesser. Ich suchte in der Werkstatt und fand – die ausrangierten Füße meines neuen Sofas.

Passt saugend, kann ich verwenden.

Bevor ich mit den Arbeiten daran anfing, schweißte ich die Seiten der Hörnchen zu. Unsinnigerweise, wie sich später herausstellte, denn das sieht man im Endeffekt nicht.

Natürlich hatte ich eine Idee, wie ich die Rückfahrscheinwerfer verbauen wollte. Seitlich der Hörnchen. Aber die Form der Felder musste ich noch erarbeiten. Ich probierte es zunächst mit Pappdummies.

Als ich mir sicher war, wie es auszusehen hat, schnitt ich zwei Bleche als Basis.

Die Löcher für die Leuchten schnitt ich mit dem Blechnibbler aus, die Feinanpassung machte ich mit einer Feile. Bei den Dreharbeiten haben wir da einen Stabschleifer mit einem Blechfräser. Das brauch ich unbedingt auch, das erleichtert diese Arbeit erheblich. Um die inzwischen zugeschnittenen Rohre einzuschweißen legte ich das plan auf und schweißte erst einmal von hinten.

Dann aber auch von vorne. Verschliffen sah das schon einmal gut aus.

Um die Lampen letztendlich reinschrauben zu können, mussten an die Rückseiten der Rohre noch je drei Blechlaschen.

Also anschweißen. Ein Blech stumpf unten dran geht natürlich nicht, also einen Blechstreifen rundum, um das dreidimensionaler zu machen.

Das ist jetzt noch nicht perfekt verschliffen und auch nur auf einer Seite mit Rand, aber ich kann ganz gut zeigen, auf was es hinausläuft.

Ich glaube so viel Arbeit habe ich noch nie in eine Stoßstange gesteckt…

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Die Heckklappe wird ein Monster

Ich komme wirklich vom Hundertsten ins Tausendste, aber ich bin zwar kein Perfektionist, aber mein grafisches Auge stören immer wieder Details. Details, die die für mich die Illusion zerstören: Könnte so vom, Band gelaufen sein. An der Heckklappe störte mich eine Sicke. Die Sicke gehört zu den alten Heckleuchten und endete jetzt im Nichts.

Andere mögen mich den Achseln zucken, aber für mich ist das Kryptonit. Musste ich ändern, also habe ich die Heckklappe eingeschnitten und auch hinten die Verstärkung in dem Bereich abgetrennt. Das Ganze in der Flucht der Heckleuchte.

Das Ganze dann verschweißt. Leider hat es sich durch die Hitze etwas verzogen. Aber man sieht auch ohne Testlack, worauf ich hinaus will.

Viel stimmiger. Aber das wird noch nicht die letzte Änderung bleiben. Denn dadurch, dass ich die Heckleuchten aufgerichtet habe, stehen sie jetzt unten heraus.

Da muss also auch noch ein Aufsatz drauf, damit das aussieht, als ob die Heckleuchten da schon immer dazugehörten. Also es wird weiter an der Heckklappe herumgebraten. Aber dazu muss erst die zweite Leuchte rein. Dadurch wird natürlich auch die Befestigung der Typ 3 Kennzeichenbeleuchtung anders. Dazu hatte ich ja den TÜV befragt, ob das zulässig wäre. Er fand keinen Punkt, warum nicht, außer, dass ich dann nicht mit offener Heckklappe fahren dürfte. Späte bekam ich Nachrichten, dass das ja auch Serienfahrzeuge hätten. Also Beleuchtung in der Klappe, Kennzeichen auf der Stoßstange: Audi TT, Mercedes W123, VW Santana, … Vielleicht kam es zu dem Missverständnis, weil derjenige Ärger bekam, weil er das serienmäßig hatte und mit offener Klappe fuhr.

Weiter ging es unter dem Rücklicht, da musste noch Blech hin. Ich fing an mit einem Blech am Rahmen der Einfassung.

Der Polo hat serienmäßig auch ein Blech unter der Hackleuchte, aber das war zu kurz, der Anschluss im Bogen, das ersetze ich. Ich habe da mal etwas vorbereitet.

So Lösungen auszudenken macht eigentlich Spaß. Weiter zugeschnitten und eingeschweißt hatte ich zwei parallele Bleche.

Die hieß es jetzt mit einem schmalen Blechstreifen zu verbinden.

Als ich das alles fertig hatte, war ich von meiner Arbeit eher enttäuscht.

Das Teil wird zur Mitte hin etwas schmäler und ich auch nicht 100% parallel zur Heckleuchte.

Ehrlich gesagt, schlaf ich mal eine Nacht drüber und überlege ob und wie weit ich das wieder auftrenne. Sicher ist aber – für die Optik brauche ich das.

Es ist auch minimal tiefer als die Heckklappe, aber hatte ich nicht erwähnt, dass ich da noch einen Aufsatz draufsetzen will? Der Aufsatz von der Peugeot 205 Heckklappe passt übrigens nicht ansatzweise: Das Heck ist VIEL zu rund beim Peugeot.

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Die letzte Änderung

Die Kennzeichenbeleuchtung für den Prolo bereitete mir Kopfzerbrechen. Eigentlich wollte ich die in die Stoßstangehörnchen einlassen. Aber die haben keine Gerade Fläche, also einen Knick in der Mitte. Wieso nicht noch mehr übertreiben am Heck. Was habe ich an Kennzeichenbeleuchtungen so im Fundus? Ich habe mehrere VW Typ 3 Hauben liegen. Eine hatte einen Kennzeichenbeleuchtung ohne Chrom. Schön auch die Dichtung mit Lack übergeblasen.

Genau das Teil, das man für dafür opfern kann. Ich hab das mal grob mattschwarz angeblasen, die Dichtung vom Lack befreit, indem ich das mit der Rückseite eines Cuttermessers abgeschabt habe und montiert.

War mir in dem Moment dann doch zu aufdringlich. Also mal probieret, wie das in orange aussehen würde.

Viel besser. Könnte die endgültige Lösung werden. Dann kamen aber Zweifel auf. Ich hatte das Bild noch mit der schwarzen Leuchte bei Instagram gepostet, was automatisch auch in meinem privaten Facebook Profil meinen „Freunden“ angezeigt wird. Und da meinte Dennis, von dem ich damals den Escort gekauft hatte, er hätte da schon einmal Probleme gehabt, weil das in der Kombination nicht zulässig sei, er hätte da schon einmal Ärger mit gehabt. Dass es umgekehrt, also Kennzeichen auf der Klappe und Beleuchtung auf der Stoßstange, geht, war ihm auch bewusst – das haben ja auch einige Autos so serienmäßig.

Vorsichtshalber habe ich mal meinen TÜV Prüfer angefragt, eine Antwort steht noch aus.

Bei der Rückleuchte wollte ich jetzt Nägel mit Köpfen machen und die Halterung fest einschweißen. Aber die Position gefiel mir immer noch nicht – von der Seite.

So fluchtet sie zwar mit der Heckklappe, aber es ist sichtbar, sie knickt nach unten. Also habe ich ein letztes Mal die Position korrigiert.

Kann sein, dass ich jetzt auch noch die Heckklappe abändern muss – aber die wird am Ende eh eine einzige Schweißnaht. Ob jemand schon mal nur für Umbauten so viel Schweißdraht für einen Polo 86C verbraucht hat?

Was aber blieb: Da hing ein Stück Blech eher unmotiviert herum.

Das konnte natürlich nicht so bleiben. Also Schablonen geschnitten Bleche geformt, Schweißgerät an und oben rechts angefangen, das zu schließen. Den linken Rand der alten Heckleuchteneinfassung musste ich komplett wegtrennen und kleine Regel: Wenn Du etwas raustrennst, das zur Stabilität des Fahrzeugs beitragen könnte, bau es an anderer Stelle nach und bau es doppelt so stabil, wie vorher. Dann freut sich der Prüfer. In meinem Fall nahm ich einen Rest Vierkantrohr. Und weil mir die Spitze oben nicht gefiel, habe ich die weggetrennt,

Natürlich habe ich da ein Blech draufgesetzt – immer noch deutlich stabiler als vorher. Ganz fertig geworden bin ich gestern nicht, aber es sieht schon einmal viel stabiler aus, als vorher.

Auf die Vierkantrohre muss noch ein Blechsteg für die Heckklappendichtung,

Auf der Gegenseite, also der Heckklappe, das Blech dann so zu formen, dass das auch dicht wird, wird noch ein Spaß…

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Guter Fehlkauf

Das Versetzen des Kennzeichens am Prolo ließ mir keine Ruhe. Also baute ich alle vier Räder identisch unter, um zu messen, wie viel Abstand das Kennzeichen nach unten hätte. Ich hatte es ja schon erwähnt: Es müssen min. 30cm sein.

Da muss man natürlich noch 4cm für die Bretter abrechnen, auf denen der Prolo stand.

Könnte also hinkommen. Ich hatte Lust, eine neue Stoßstange anzufangen. Also schaute ich, was so rumlag im Fundus. Ich sollte damit aufhören, aber ab und an lasse ich mich hinreisen, alle möglichen Stoßstangen für das erste Modelljahr vom Passat Typ 32 aufzukaufen. Die vorderen Stoßstangen erkennt man zwischen hunderten Stoßstangen heraus – die hintere: Da hatte ich mich auch schon vertan und verkehrte Stoßstangen gekauft. Das Problem: Da steht meist keine Nummer drin. Ich verglich hintere Stoßstangen und fand eine, die 1cm höher war als die anderen. Das kann keine Passatstoßstange sein. Links die betreffende Stoßstange, rechts eine „echte“ Passatstoßstange.

Keine Nummer drin, nicht zuzuordnen. Das ideale „Opfer“ als Basis für die neue Stoßstange. Vielleicht sucht einer genau DIESE Stoßstange, aber herauszufinden, was das eigentlich ist – nahe an der Unmöglichkeit. Deshalb sind solche Stoßstangen auch oft billig, denn die Verkäufer wissen oft auch nicht, was es ist. Unten hat sie einen leichten Buckel, der ist aber egal. Und das Absurde: Sie hatte ohne Änderung die richtige Breite! Man muss auch mal Glück haben. Sozusagen ein glücklicher Fehlkauf, der mir da auf einem Oldtimermarkt passiert ist.

Das Kennzeichen konnte natürlich nicht unter die Stoßstange, Und es soll gewollt aussehen. Deshalb schnitt ich einen Teil aus der Stoßstange heraus.

Das wurde jetzt sehr labil in der Mitte, da ich nur einen schmalen Rad stehen gelassen hatte.

Ursprünglicher Plan war, die Stoßstange nach unten zu verlängern. Aber vielleicht habe ich noch irgendwelche Stoßstangenhörnchen? Ich suchte, ich fand. Ich hatte eine Kiste mit verschiedenen Hörnchen, die ich einmal von Skipper geschenkt bekommen habe. Und da ich von Skipper meist Ford Teile bekommen habe, nehme ich mal an, die sind von irgendeinem Ford. Hatte ich schon einmal bei der Veterama dabei gehabt, hat keiner mit dem Allerwertesten angesehen. Kann man also ohne Bedenken verwenden.

Damit sich die Stange nicht verwindet, habe ich oben ein Vierkantrohr mehrfach angeklemmt. Normal stehen Stoßstangenhörnchen ja oben über. Aber das konnte ich nicht machen, denn dann müsste die Stoßstange weiter runter und das würde einen Spalt entstehen lassen, der mir nicht gefällt Und dass Kennzeichen muss so weit, wie möglich nach oben. Die Hörner habe ich deshalb bündig oben Auge mal Pi angepunktet.

Ein Blech zurechtgeschnitten und die untere Kante 3cm umgelegt und auch das eingepunktet.

Jetzt hatte das die nötige Stabilität, um das Ganze auszuprobieren. Die Halter von der alten Stoßstange abgeschraubt, Löcher in die neue gebohrt und probemontiert.

Ja, doch, ich bin der Meinung, ich bin auf einem guten Weg. Auch dass die Ecken weiter rausgehen – passt, denn die Heckleuchten gehen auch weiter raus. Unter den Heckleuchten fehlt ja noch Blech, das dann auch weiter rausgeht, wenn auch nur ein schmaler Streifen. Ob ich sie noch nach vorne verlängern werde, habe ich noch nicht entschieden. Sie reicht nicht bis zum Radlauf, da hatte ich die vorherige Stoßstange damals verlängert.

Natürlich wird die Stoßstange noch schwarz lackiert, den Chrom zu behalten würde ja bedeuten, dass ich die Stoßstange perfekt hinbringen müsste und dann teuer neu verchromen müsste. Und die vorderen Ecken sind ja auch schwarz. Ganz fertig geworden mit dem Verschweißen bin ich nicht, aber mit der bisherigen Stoßstange bin ich ziemlich weit gekommen. Die Gummiaufsätze habe ich übrigens bisher drauf gelassen, weil die Schrauben stark verrostet sind, das sind aussichtsreiche Kandidaten für abgerissene Schrauben. Muss ich noch mehrfach mit Rostlöser einweichen, um evtl. eine Chance zu bekommen, die vor dem Lackieren abzumontieren.

Bisherige Stoßstange? Ja. Da fehlt noch einiges! Zunächst müssen auf beide Innenseiten der Stoßstangenhörnchen noch eine Kennzeichenbeleuchtung eingelassen werden. Wird noch spannend. Mal sehen, was ich da nehme, weil das Ganze ist ja nicht spritzwassergeschützt. Mal sehen, was ich da nehme.

Zudem brauche ich noch einen Rückfahrscheinwerfer, den die Heckleuchten ja nicht beinhalten. Oder wegen der Symmetrie zwei, oder eine Nebelschlussleuchte, wobei ich die nicht zwingend brauche. Nebelschlussleuchte ist erst ab EZ 01.01.1991 zwingend vorgeschrieben, Auch da bin ich noch unschlüssig, was ich nehme. Stinknormale rechteckige Leuchten sind ja eigentlich langweilig.

Plan A

Ich finde irgendwelche Leuchten ungefähr in dieser Form:

Vielleicht finde ich das in irgendeiner Heckschürze. Hat einer eine Idee? Die Grundfläche sollte eben plan sein, was bei modernen Autos selten ist. Und nicht zu groß, damit sie das Heck nicht dominieren. Es soll ein kleiner, notwendiger Akzent werden.

Plan B

Ich nehme runde Leuchten. Die kleinsten ohne LED Look, die ich einmal recherchiert habe sind von Hella und hatte ich damals bei der Carmaniacs Geschichte in die Kennzeichenbeleuchtung des Buckelkäfers integriert.

Natürlich auch getunnelt. Könnte ich mir auch gut vorstellen.

Ganz klar: Das Ganze bekommt auch einen Blechrahmen neben den Hörnchen unter der Stoßstange. Vorne habe ich ein halbes Mercedes Kühlergrill Oberteil jeweils unter den Stoßstangenecken. Dieses Stilelement auch hinten zu verwenden ist mehr als konsequent.

Ich bin wieder im Recherchemodus.

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Blech ist so ein dankender Werkstoff

Gestern wollte ich erst einmal sehen, wie die Heckleuchten mit Stoßstange aussehen und wie die zugeschweißte Ecke wirkt. Also habe ich das mal orange mit der Sprühdose angeblasen und die Stoßstange draufgehängt.

Erste Erkenntnis: Die Stoßstange muss seitlich breiter werden. Eventuell sie auch etwas höher oder eine breitere Stoßstange. Mal sehen, was der Fundus hergeben wird.

Was mir aber auch auffiel: Verdammt, die Position der Heckleuchte stimmt nicht. Das war doch jetzt so viel Arbeit. Drauf geschissen, wenn es nicht passt, passt es nicht. Wenn man die Seitenlinie betrachtet – die Rückleuchte muss höher!

1,5cm um genau zu sein. Also rausgetrennt und weiter höher wieder eingesetzt. Diesmal habe ich auch etwas gelernt. Um mir das Ausrichten zu erleichtern habe ich einen Klebestreifen auf die Heckleuchte gemacht, um das besser zu sehen.

Die Ecke oben habe ich fest eingeschweißt. Durch das Vortasten, umorientieren war der Ausschnitt in der Heckklappe inzwischen vollkommen verhunzt. Da passte wirklich keine Linie.

Aber das Schöne: Es ist ja nur Blech. Klar es kostet Zeit, aber Blech kann man immer wieder abschneiden, aber auch immer wieder anschweißen. So lange, bis es eben passt. Also habe ich ein Blech angesetzt.

Das war wirklich furchtbar zu schweißen, denn beim Schweißen habe ich das Mike Sanders, das in der Heckklappe steckt heiß gemacht und wenn das durch die Schweißnaht läuft – drücken wir es ohne Schimpfwörter aus: Es nervt. Man sieht auf dem letzten Bild auch das herauslaufende Fett.

Vorher hatte ich mit Hilfslinien anhand der Leuchte angezeichnet, die mir dann beim Ausschneiden geholfen haben.

Auch oben musste ich letztendlich nochmals einen Streifen einschweißen – mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Aber irgendwann war ich einigermaßen zufrieden.

Und weil es sich bewährt hat, habe ich wieder mit der Sprühdose das Ergebnis sichtbar gemacht.

Von der Seite gesehen erkennt man – jetzt passt die Höhe der Leuchte, es fluchtet jetzt, wie ich mir das ausgedacht habe, als ich mich für diese Leuchten entschieden habe.

Was mich aber tierisch nervt optisch, das ist das Kuchenblech Kennzeichen. Das ist ja ein Kompromiss. Nicht weil ich unbedingt ein zweizeiliges haben wollte. Ich will unbedingt die 907 auf dem Kennzeichen. einzeilig wäre das Engschrift in Kombination mit Saisonkennzeichen und Engschrift stempelt die Mainzer Zulassungsstelle nicht mehr. Das Kennzeichen am Pirat darf ich nicht aufgeben – das ist auch Engschrift wegen dem H.

Unter die Heckklappe setzen?

Ich könnte mir gut vorstellen da eine abgefahrene Stoßstange dafür zu bauen. Normal kann jeder. Wie hieß das noch bei mir? Gestaltungsanlass! Vorher muss ich aber sicherstellen, dass das überhaupt geht. Mal wieder die TÜV Frage. Das vordere Kennzeichen hat die Mindeshöhe 20cm, das hintere sogar 30cm. Gemessen zwischen unterer Kante Kennzeichen und Fahrbahn. Ich hab den Wagen einmal abgelassen, um das zu checken.

Ich hab aber diverse Unterlagen unter dem Bock, weil er so tief ist und sonst nicht auf die Scherenbühne kommen würde. Mit den untergebauten Sachen waren es ca. 40cm. Das könnte hinhauen. Zu 100% sicher bin ich nicht, dazu muss ich ihn mal auf gerade Fläche stellen.

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Die Sache mit den Eiern

Mir ist natürlich bewusst, dass meine Umbauten nicht bei jedem auf Begeisterung stoßen. Naiv zu denken, dass mein Geschmack der Maßstab wäre, an dem man sich orientieren müsste. Manches meine ich auch ironisch, was manche nicht verstehen und ganz klar: Ich provoziere ich auch ganz gerne und spiele damit. Gehört für mich einfach mit dazu.

Letzthin war ich mit dem Prolo wieder in verschiedenen Facebook Gruppen unterwegs – einerseits um den Fortschritt zu dokumentieren, andererseits beispielsweise, um Stecker für die Heckleuchten zu finden, um das ordentlich zu verkabeln. Die Resonanz war gemischt, das mit den Heckleuchten können sich bisher nur wenige richtig vorstellen. Alles vollkommen im grünen Bereich für mich. Es ist ja nur ein Zwischenergebnis. Und natürlich war wieder etwas Shitstorm dabei. Ganz ehrlich? Da hatte ich aber schon schlimmeres gelesen.

Neu für mich war, dass ich tatsächlich persönliche Nachrichten bekam von Leuten, die mir schrieben, ich solle mir das nicht zu Herzen nehmen und mich nicht demotivieren lassen. Eine nette Geste.

Aber jetzt einmal Hand aufs Herz: Wer etwas an seinem Auto verändert, muss eben auch die Eier in der Hose haben, dazu zu stehen. Egal wie gut, oder wie beschissen es wird. Meiner Meinung nach fehlen diese Eier leider vielen Leuten und so entsteht in deutschen Garagen viel zu viel Mainstream, kaum einer traut sich mal einen Schritt mehr daneben. Viel zu wichtig sind die Likes in den sozialen Medien, anstatt einfach mal das zu machen, auf das man Lust hat. Es gibt ganz wenige, die setzen einen Trend und die anderen kaspern es nach.

Die einzigen, die sich was trauen, sind wohl die Rattenfahrer, auch wenn das Thema hoffentlich demnächst mal durch ist. Da gibt es auch Leute, die witzige Ideen entwickeln und auch umsetzen, weil eben alles erlaubt ist, das irgendwie durch den TÜV geht. Ich meine jetzt nicht die Autos mit absichtlicher Patina generell, sondern die, die ihre Autos wirklich optisch hinrichten. Ist nicht so mein Geschmack, aber ich freue mich über jeden, der eigene Ideen entwickelt und was gegen den Einheitsbrei im Verkehr tut.

Ich für meinen Teil zieh meinen Stiefel durch, ja mich amüsiert so mancher Shitstorm sogar. Aber ich habe eben ein Bild im Kopf, was ich bauen will und das muss nur mir gefallen. Ehrlich gesagt freue auch ich mich über Likes und Follower – aber nicht auf Kosten meiner Kreativität. Und Kommentare wie „wie kann man nur“ motivieren mich eher. Denn irgendwie ist das auch eine Art Anerkennung 😉

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Kein Zurück mehr

Die Bleche hatte ich, die Rückleuchten auch – ich konnte mit dem Einbau der Peugeot 205 Heckleuchten in meinen Polo 86C anfangen. Wie fängt man an. Die Bleche, die aus dem Peugeot rausgetrennt wurden Stück für Stück kleiner. Angefangen habe ich damit das Seitenteil anzuzeichnen und abzuflexen.

Dann ein beherzter Schnitt in das Heck des Prolos. Sozusagen mal wieder der Point of no return.

Die Arbeiten sind ein ewiges herantasten. ok, da ist noch etwas im Weg, ok, das war zu viel, zu spät. Man darf sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und immer dran denken: Es ist nur Blech, da kann man wieder etwas anschweißen. Als ich so viel weggetrennt hatte, dass die Heckleuchte das erste Mal in der Karosserie saß, störte mich seitlich eine Blechkante.

Für die Heckansicht wäre die nicht so schlimm gewesen, aber um darüber die Rundung des Blechs hinzubekommen, war sie mörderisch. Es hätte eine spitze Ecke übergehängt, die doof gewesen wäre abzurunden,

Also schnitt ich das ab und schweißte es enger auf Stoß wieder fest. Wobei gestern Schweißen eher rudimentär war. Ich arbeitete lediglich mit wenigen Schweißpunkten, denn bei jedem Schweißpunkt bestand noch die Option, das alles wieder auftrennen zu müssen, weil die Position nicht stimmt.

Gerne hätte ich etwas vom linken Rand der alten Rückleuchteneinfassung stehen gelassen – ging nicht. das war den neuen heckleuchten im Weg.

Ich habe mehrmals den inneren Schweißpunkt aufgetrennt und nachkorrigiert, weil die Leuchte schepp war, oder zu weit drin, Nächster Schritt war aus der Heckklappe eine Ecke der inneren Verstärkung herauszutrennen – keine Ahnung, warum ich da keine Fotos von gemacht habe. Und dann eine Ecke des Deckblechs raustrennen – ich dachte, ich hätte da erst einmal zu wenig weggetrennt, es war etwas zu viel, was mich wirklich ankotzt. Aber ich hatte das erste Mal den Anblick, wie die Leuchte im Heck sitzt in Verbindung mit der Heckklappe.

Was aber jetzt auffiel, die Neigung passte nicht in Verbindung mit der Heckklappe.

Also seitlich wieder alles auftrennen und wieder anpunkten. Oben musste ich – weil zu viel herausgetrennt, erst einmal einen Blechstreifen einsetzen. Alles noch sehr filigran als Halterung. Das muss natürlich im Nachschritt alles mit Blech gefüllt werden. Die Heckleuchte hält übrigens tatsächlich nur an einer zentralen Schraube in der Mitte.

Aber da war noch die Ecke über dem Rücklicht, die abgedeckt werden musste – und das ging erstaunlich leicht, wie ich im Nachhinein feststellen musste. Ich nahm ein Blech, das sowohl in der Breite, als auch in der Höhe deutlich größer war und bog an einer Mauerkante das untere Ende rund, oben einen echten Knick.

Passt! Also natürlich erst nach einer echten längeren Beschneidungsphase. Folgt schön der Oberkante der Heckleuchte.

Auch das ist nur gepunktet und ehrlich gesagt ist das ziemlich beschissen zu schweißen. Die Kante der Heckklappe ist ja gebördelt und mit Dichtmasse versiegelt. Und das gast aus beim Schweißen. Derzeit ist auch das nur gepunktet. Das Endergebnis des gestrigen Tages:

Man kann es erahnen – oder wenigstens ich kann das. Ich hab ja ein großes Vorstellungsvermögen. Ich habe auch schon die Seitenlinie im Kopf. Man kann sich es aber wirklich noch schwer vorstellen, wie das auf dem folgenden Bild am Ende wirklich zueinander fluchten kann.

Aber dafür habe ich ja die Opel Corsa Bleche…

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Blechlawine

Um am Prolo weitermachen zu können brauchte ich Bleche. Da war zum einen Das Blech rund um die Heckleuchten von einem Peugeot 205. Oh, das war eine schwere Geburt, weil ich keinen 205er in der Gegend fand, aus dem ich das selbst raustrennen konnte. Auf den Bäumen wachsen die eben auch nicht mehr. Wenn ich Beiträge von 205 Fans richtig deute, sind noch etwas über 3.000 Stück in Deutschland zugelassen.

Ich fand jemand, der mir das für einen mehr als fairen Preis raustrennen wollte, aber der hatte immer nur am Wochenende Zeit. Und er war sich unsicher, welchen Bereich ich brauche, als schickte erst einmal nur Fotos.

Nach langer Kommunikation trennte er das dann letztes Wochenende heraus und gab es vermutlich an einem Kiosk – was hat sonst sonntags offen? – bei einem Lieferdienst ab, der nach dem griechischen Schutzgott des Verkehrs benannt ist. Da es gestern früh immer noch nicht da war, fragte ich nach der Trackingnummer. Laut Trackingnummer sollten die Bleche gestern zwischen 11 und 15 Uhr ankommen. Beim genaueren Hinsehen bemerkte ich dann: Da stand um eine Zahl verkehrte Hausnummer. Da der Fahrer schon unterwegs war, konnte ich das online nicht mehr ändern.

Was tun? Beim Nachbarn am Tor mit dessen Zustimmung einen Zettel ausgehängt für den Boten und gehofft, dass das reicht. Mehr konnte ich nicht tun. Dann half nur warten. Als auch gegen 16 Uhr, also eine Stunde nach dem angekündigten Zeitraum, keine Veränderung beim Tracking zu sehen war, rechnete ich fest damit, dass es zurückgegangen ist. Gegen 17:30 Uhr klingelte es, ich bekam mein Paket und auf dem Paket stand im Gegensatz zum Tracking die richtige Hausnummer. Muss ich das verstehen? Muss ich nicht. Dem armen Paketboten mache ich aber keinen Vorwurf – deren Job will ich wirklich nicht machen derzeit.

Was letztendlich aber zählt: Ich habe die Bleche.

Das macht es einfacher, aber keinstenfalls zum Spaziergang. Denn ein massives Problem habe ich. Die Seitenlinie des Peugeot wird wie bei den meisten anderen Autos nach unten breiter.

Der Polo wird nach unten schmaler. Das wusste ich natürlich, bevor ich mich entschieden habe zu den Heckleuchten. Mit eingezeichneten Winkeln versteht man das Problem vielleicht noch besser:

Natürlich habe ich mir Gedanken dazu gemacht. Ich muss das mit dem Backen auf der Seite ausgleichen, damit das aus einem Guss wirkt. Und beim Betrachten vieler Bilder von diversen Kleinwagen kam ich zum Schluss: Ich brauche hinten einen auslaufenden Radlauf. Und welcher Kleinwagen hat den? Huch! Der Corsa A. Und da ich eh Stückeln muss, habe ich mir den nächsten Teil der Blechlawine besorgt: Corsa A Radläufe als Reparaturblech.

Zwar ein anderer Ausschnitt, als auf der Verkaufsanzeige, aber Stückeln muss ich ja eh. Aber ohne die Schräge hinten hätte es mir besser gefallen.

Ob mein Kopfkino aufgeht, werde ich sehen. Anfangen muss ich wohl mit den Heckleuchten, weil die die Form des Seitenteils vorgeben.

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Posted in KLEs Home

Resteverwertung

Eigentlich wäre mir die folgende Story keinen Blogeintrag wert, aber ich wollte Euch einen kleinen Gag nicht vorenthalten.

Zwischen meinen zwei Sofas fehlte für meinen Geschmack noch ein Beistelltisch. Ich wollte da etwas aus Echtholz, was nicht wirklich schwierig ist, aufzutreiben. Das Angebot ist groß, ich war frech und bekam einen Tisch für einen zehner. Aber ich war vermessen – äh ich hatte nicht gemessen. Ich habe auf die Größe der Platte geachtet, nicht auf die Höhe. Das Ding war einfach zu niedrig.

Ich brauchte ca. 15cm mehr Höhe. Ich spielte im Kopfkino durch. Jägermeisterflaschen zu niedrig, Ein Motorkolben auch. Irgendwann dachte ich mir: Ach pfeif auf die komplett aufwändige Lösung, die Beine sieht man in der Ecke kaum, das ist Perlen vor die Säue.

Vom Bauen der Sofabeine war noch Kantholz über, als sägen wir uns eben daraus die Verlängerungen. Resteverwertung, war eh über.

Hoffentlich sieht das die Verkäuferin des Tisches nicht. Die war total stolz drauf, dass den Tisch ein Schreiner für ihre Eltern gefertigt hat. Andererseits, wer stellt sich so ein Monster ins Wohnzimmer außer mir? Gut, mahagonifarben, trotzdem läuft das unter dem Label „Eiche brutal“.

Nun stellte sich mir die Frage, wie befestige ich die Beinverlängerungen? Viel muss der Tisch nicht können. Der ist wirklich Kanone auf Spatzen. Ich entschied mich für Verleimen und Verdübeln. Nun war gestern Sonntag und ich hatte keine Dübel. Das hält mich aber nicht auf. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich IKEA Bleistifte liebe? Taugen auch als Dübel.

Natürlich musste ich an den Klebestellen der Lack weggeschliffen, dass der Leim auch packt.

Füße lasiert und festgeleimt. Hatte nur Farbe Palisander, der Tisch ist eher Mahagoni

Wollen wir mal ehrlich sein: Das sieht schon ziemlich kasperig aus. Mit schön hat das wenig zu tun. Wäre das voll im Sichtfeld, es würde mein Auge beleidigen. Aber man sieht die Beine kaum, da wo er steht.

Und er hat jetzt eine vernünftige Höhe zu den anderen Möbeln. Zeigt man da nicht speziell drauf – es wird niemandem auffallen. Ist mir viel lieber als irgendein IKEA Tisch, der da nicht reinpassen würde. Obwohl – ein wenig IKEA ist ja drin, auch wenn man es nicht sieht 😉

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Posted in Pirat

Dioden

Ich habe für das Schaltgestänge des Pirat eine neue Kugelpfanne besorgt. Wie ich schon geschrieben habe, die bisherige Lösung war nur ein Provisorium. Aber damit hatte ich schon mehr im Fundus, als manch anderer.

Der Einbau war relativ easy, ohne Kugel lässt sich das Kunststoffteil relativ einfach reindrücken.

Dann die improvisierte Stange rauspopeln und die ursprüngliche Stange wieder einsetzen.

Ergebnis: Es schaltet sich wieder butterweich, so wie es ursprünglich einmal war. Das war die Aktion und ca. 10 Euro wirklich wert.

Da ich den Wagen gerade aufgebockt hatte, wollte ich auch gleich die Lichtmaschine tauschen. Die verbaute Lichtmaschine funktioniert einwandfrei, hat aber keinen Anschluss „W“ für den Anschluss des Drehzahlmessers. Vor längerer Zeit hatte ich dem MainzMichel drei LiMas aus meinem Fundus gegeben, um daraus wieder eine funktionierende zu bauen. Zeitvorgabe: Wenn er eben mal Zeit dafür hat. Ein Freundschaftsdienst. Als ich bei ihm war wegen der Zentralelektrik, übergab er mir die überholte LiMa und die lag seitdem im Kofferraum.

Vor dem Einbau sah ich mir die LiMa noch einmal an und verdammt! Da fehlt auch die Klemme W.

Ich hatte ihm zwei LiMas mit und eine ohne Klemme W mitgegeben als Bastelmaterial. Es stellte sich heraus, dass bei beiden W Maschinen die Diodenplatten kaputt waren – was auch immer das ist. Ich und Elektrik… Deshalb hat er die dritte LiMa genommen zum Überholen. Positiv: Ich habe jetzt eine Lima im Regal, die ich sicher Plug & Play einsetzen kann, aber negativ: Immer noch keinen DZM. Den Anschluss W kann man wohl auch manuell rausführen. Aber ich mit meinen linken Elektrikhänden – naja, ich fahre jetzt seit 3,5 Jahren ohne angeschlossenen DZM durch die Gegend, das geht auch, auch wenn es mich innerlich doch etwas ärgert. Aber ohne DZM kommt man ja trotzdem an und Michael kann ja nun wirklich nix dafür, dass die Diodenplatten hinüber waren.

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