Die neue Alltagsschlampe

Heute morgen auf der Zulassungsstele stutzte der Beamte, als ich im mein Wunschkennzeichen nannte. Er fragte dreimal nach, ob das mein ernst wäre mit der Buchstabenkombi.

Es ist mir ernst. Zwar brach es Patrick, von dem ich den Wagen für nen Hunni gekauft habe, das Herz, daß er nicht lange leben wird, aber es ist wirklich ein Scheißhaus. Etwas ekelig ist der Dachhimmel, der an allen Ecken runterhing. Aber Patrick hing emotional an dem Wagen und der Deal war echt fair, sollte man mal lobend erwähnen…

Ich habe heute abend angefangen, den irgendwie hochzutackern. Dem Tacker verging dabei die Lust und schoß irgendwann keine Nadeln mehr. So kannich nicht arbeiten…

Ansonsten blüht der Karrn an allen Ecken und Enden und hat nur noch bis Dezember TÜV, den er wahrscheinlich nicht mehr überleben wird. Der Motor rennt aber verhältnismäßig gut und der Wagen ist komplett – irgendwas fehlt ja immer, wenn man einen Wagen aufbaut. Also ein geeignetes Schlachtobjekt.

Ein Detail liebe ich an dem Wagen aber schon jetzt:
Der Tacho ist nicht mehr der originale und irgendwie hat der Pfuscher, der den reingeschraubt hat, nicht besonders viel Muße beim Festschrauben – es ist lustig, wie er sich schüttelt, wenn man den Wagen anläßt…

Mal sehen, vielleicht nehm ich mir einen Tag Zeit und primer den Wagen schell, man könnte damit ja in der Öffentlichkeit gesehen werden – in einem „normalen“ Auto – wie rufschädigend…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.