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Blumenkinder

Ich habe lange gebrütet an dem Gardinenproblem, dass die Klebehalterungen für die Vintagestangen nicht gehalten haben. Noch andere Klebemethoden ausprobiert etc. Nette Vorschläge kamen hier. Sikaflex? Sekundenkleber? Das ist natürlich Unsinn bei einer Mietwohnung. Ich würde als Vermieter ausflippen, sollte an meinen Fenstern bei einem eventuellen Auszug Kleber am Rahmen sein.

Von oben Aufhängen schien mir irgendwann die einzig praktikable Lösung. Aber da Schnüre, Drähte etc., die man sieht? Auch doof. Bis mir die Idee kam: Wenn man es schon sehen würde, dann doch etwas von Jägermeister. Ich kramte in meinen Kisten und fand Blumenketten.

Hmmm, och jo, das könnte gehen – und es geht.

So sieht es nicht nach einem Provisorium aus, sondern nach voller Absicht. Ich habe die Blumenketten zerschnitten, auf richtige Länge gebracht und auf beide Seiten je einen Schlüsselring geknotet. Für den Fensterrahmen gibt es Haken aus durchsichtigem Plastik, die nur knapp um die Ecke gehen, so dass ich sie nicht unter die Dichtung des Fensters geklemmt werden müssen und so keine Wärmebrücke entsteht.

Die Klebehaken lasse ich komplett weg. Eventuell ersetze ich die Metallstangen noch durch Holzstangen. Mal sehen…

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Posted in VW Prolo

Es ist kalt

Ich war ein paar Tage nicht mit dem Prolo unterwegs. Laternenparker, Temperaturen deutlich unter null. Man ahnt, welche Geschichte ich jetzt erzählen will.

Kofferraumdichtung festgefroren, Türschloss Beifahrertür eingefroren, aber das nur am Rande. Eingestiegen, der Anlasser drehte, aber sehr müde und wurde immer langsamer.

Gut. Da kommt man nicht weiter. Die ADAC Pannenhotline: Überlastet. Ich weiß gar nicht, wie oft ich probiert habe, durchzukommen. Es ist eben kalt derzeit. Ich stellte mich auf eine längere Wartezeit ein, aber nein! Das erste Mal in meinem Leben sagte mir der ADAC ab. In meiner Gegend wären gerade so viele Einsätze, sie können gerade nur Leuten helfen, die unterwegs liegen geblieben sind. Ich könne aber eine Werkstatt beauftragen und die Rechnung einsenden.

Aber dann dachte ich – wozu? So weit weg von einer abschüssigen Straße steht der Bock nicht. Also schob ich den Prolo zu der abschüssigen Straße, die man im Hintergrund zu sehen ist, Einsteigen, Zündung an, rollen lassen und im 2. Gang einkuppeln. Er war sofort da.

Ich wollte nur kurz Einkaufen fahren. Ich fuhr in einen anderen Stadtteil in Mainz, damit ein paar Kilometer rauskommen, bei dem die Lichtmaschine lädt. Vorsichtshalber so geparkt, dass ich das Anrollen lassen wiederholen zu können.

Aber alles gut. Sprang willig an. Als ich zurückkam, war der alte Parkplatz wieder frei. Ich hab also wieder die Option des Anrollen lassen. Trotzdem sollte ich den Wagen in den nächsten Tagen etwas öfters bewegen…

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Stauraum

Natürlich arbeite ich ab und an weiter an meiner Wohnung. Kranke Ideen übersetzen, Lösungen austüfteln, …

So habe ich im Flur Handtuchstangen aufgehängt.

Natürlich nicht für Handtücher. Ich bin ja großer Fastnachter und ich habe eben auch den einen oder anderen Orden verliehen bekommen. Viel zu schade, in einer Kiste zu verstauben. Irgendwie wollte ich die präsentieren.

Ich befürchte, ich brauche nach dieser Kampagne eine dritte Stange…

Wie ich schon berichtet hatte, hatte ich einen weiteren Vitrinenaufsatz abgestaubt.

Ich habe damals noch nicht gewusst, ob ich den nutze. Aber da er umsonst war, hatte ich ihn damals eingepackt. Aber bei der Planung des Wohnzimmers fiel mir auf: Die Stereoanlage steht im verkehrten Raum, nicht bei dem Sofa. Ich könnte die doch da drauf stellen. Dazu brauchte ich eine Ablage obendrauf,

Noch zu offenen Baumarktzeiten hatte ich mir eine günstige Leimholzplatte besorgt, das Thema aber immer nach hinten geschoben. Jetzt habe ich das Brett zugesägt und lasiert.

Passt exakt in die Nische, in der sie soll, hat eine gerade ausreichende Tiefe, nur steht das Ding etwas wackelig, weil das Laminat an der Stelle etwas nachgibt.

Mal sehen, wie ich das Problem löse.

Ein anderes Problem war die Präsentation meiner Sammlung an Jägermeister Schlüsselbändern. Und eines der Fenster war mir zu nackt. Wieso nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen?

Sind ein paar Doppelte dabei, aber man muss ja noch Luft nach oben lassen. Das System treibt mich aber nach wie vor in den Wahnsinn. Ich bin weiterhin am Tüfteln, denn das ist zu schwer für diese Vintage Stangen. Ich habe schon 2 verschiedene Haken ausprobiert, verschiedene Klebebänder, u.a. Spiegelklebeband. Und immer wieder höre ich ein verdächtiges Geräusch und stehe vor dem Desaster, dass es wieder abgefallen ist.

Bohren will ich nicht in die Fensterrahmen einer Mietwohnung. Eventuell die Klebefläche vergrößern?

Im Büro wollte ich an der letzten Wand noch Hängeschränke. Mir reicht der Stauraum immer noch nicht. Eine „ungeliebte“ Vitrine hatte ich noch. Einen Hängeschrank habe ich mir schenken lassen, zwei weitere für wirklich Kleingeld über eine Kleinanzeige geborgen. Was fehlte, waren Einlegeböden.

Baumarkt wegen der Pandemiemaßnahmen geschlossen. Woher? Klar, vom Sperrmüll.

Ich habe tagelang gewartet, weil es ständig regnete und Spanplatten quellen bei Nässe auf. Da gestern endlich mal wieder die Sonne rauskam. Es ist echt eine Schande, was da alles rausgeworfen wird. 22mm Einlegeböden von einer Qualitätsküche – originalverpackt!

Zwar nicht in der Traumfarbe Weiß, aber das ist auch schon egal – die Schränke passen eh null zusammen.

Das einzig gemeine – sie hängen unten auf der selben Höhe. Da sollen noch LED Leuchtstofflampen drunter, weil darunter zwei Arbeitstische kommen. Ich habe wieder etwas mehr Stauraum, ich kann weitere Umzugskisten ausräumen, aussortieren, einlagern, was ich behalten will. Ob jetzt der Platz reicht? Ich kann es nicht sagen.

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Posted in Fahrzeugportraits

Fahrzeugportrait: Der VW Prolo

Mir ist aufgefallen, dass ich die Kategorie Fahrzeugportraits lange nicht mehr gepflegt habe. Gut, nur 11 Jahre – was ist das schon? Ich hatte diese Kategorie gar nicht mehr verlinkt. Aber da ich grad nicht zum Schrauben komme – da kann ich das ja mal wieder hervorholen. Den Einführungstext werde ich irgendwann mal wieder löschen, aber auch mal bei Gelegenheit die anderen Fahrzeuge updaten, soweit erforferlich. Ein Fahrzeug, bei dem ich noch nie einmal die Fakten zusammengefasst habe, ist der VW Prolo.

Basis

VW Polo Fox
EZ 5/1990
1l / 45PS / 4gang
im Dezember für 100 Euro inkl. RestTÜV gekauft

Motor/Antrieb

1,3l / 54PS /Motorkennbuchstabe AAV
Mini Kat nachgerüstet, Euro 2
5gang Getriebe
Originale Auspuffanlage mit aufgeschweißtem Bosi Endrohr

Räder

Originale VW Hockenheim Felgen 5,5J13 ET 38, Deckel gecleant und umlackiert
Winterreifen 165/65R13

Fahrwerk

KAW Sportfahrwerk (static)
Domstrebe JOM Alu
Untere Querlenkerstrebe Wichers Stahl

Karosserie

Teile von einer Haube von Mercedes /8 aufgeschweißt
Kühlergrill aus 2 Mercedes /8 Grills zusammengesetzt
Von außen zu öffnende Haubenverschlüsse statt Fanghaken
Scheinwerfer VW Santana
Vordere Stoßstangenecken aus DKW Stoßstange und Resten des zweiten Mercedes Kühlergrills zusammengesetzt
Hintere Stoßstange angepasste Derby 1 Stoßstange
Heckklappe um Kennzeichenmulde und Heckklappenschloss gecleant
Lack speziell angemischter Lack von Glasurit

Interieur

Opel Kadett E Sportsitze
Raid 13, 32cm

Kurze Geschichte des Wagens

Eigentlich nur auf die Schnelle als billiges Winterauto gekauft, weil der Titan noch zerlegt war, der damals als das Auto für den Winter gedacht war. Und wie das so ist, ganz original darf er bei mir nicht bleiben. Und weil so viel Ideen mit dem Wagen existierten, darf er bleiben.

Status

Angemeldet als Winterauto (11/03)

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Posted in Werkstatthölle

Ein Lebenszeichen zwischendrin

Ich muss einfach zwischendrin hier mal wieder etwas schreiben, weil sicherlich der eine oder andere die Beiträge im Fusselblog vermisst.

Traditionell gehört die Zeit zwischen dem 1.1. und dem Aschermittwoch bei mir der Fastnacht. Wie? Ist die nicht abgesagt wegen Corona? Nun erst einmal: Fastnacht kann man nicht absagen, denn die steht im Kalender, wie Ostern und Weihnachten. Und wer mich ein wenig verstanden hat, der weiß, dass für mich erst einmal alles ein Gestaltungsanlass ist, kreativ zu werden. Nicht heulen, dass ja alles ausfällt, sondern sehen, was man aus der Situation machen kann.

Und dafür war ich auch einmal in der Werkstatthölle am Schaffen.

Da hier natürlich die wenigsten Fastnachter sind, muss ich einiges erst erklären. In Mainz gibt es Fastnachtsgarden. Uniformierte Narren, die ursprünglich eine Persiflage auf das Militär waren. Die älteste, die Mainzer Ranzengarde, wurde bereits 1837 gegründet. Die Mainzer Garden und Vereine laden sich gegenseitig zu Ordensempfängen ein. Illustre Veranstaltungen zu denen je zwei Vertreter der anderen Garden/Vereine eingeladen werden. Bei diesem Empfängen wird berichtet, was sich seit dem letzten Jahr innerhalb der Garde getan hat, es gibt Beförderungen und Ehrungen, Sponsoren werden gebauchpinselt, ab und an gibt es ein Entertainmentprogramm und am Schluss ein Essen mit gemütlichem Ausklang. Jeder geladene Gast bekommt als Anerkennung, dass sein Verein oder Garde dem Gastgeber die Ehre gibt, einen Orden des Gastgebers verliehen.

Ich bin seit 2014 eine Garde. Also nicht Mitglied in einer Garde, sondern ich bin eine Garde, die Meenzer Jägergarde. Kennt ihr ja schon vom Design meines Prolo. Nur ein Mann und direkt nach der Gründung Aufnahmestopp. Und seit 2018 gebe ich ebenfalls einen Ordensempfang. Am Anfang für einen Witz gehalten, hat sich das zur echten Kultveranstaltung entwickelt.

2021 darauf verzichten? Kommt nicht in die Tüte! Da haben wir unseren Gestaltungsanlass.

Ich bin gegen den Sand in den Kopf stecken, sondern dafür, die neuen Möglichkeiten darin entdecken. Es muss kontaktlos sein und wirklich keinerlei Ansteckungsrisiken in sich bergen. Also habe ich etwas geschweißt. Und damit der Aha-Effekt größer ist, wenn man es vorher nicht weiß, habe ich es auch hier noch nicht gepostet, es könnte sich ja doch schon vorher herumsprechen.

Ich ging durch meinen Fundus und fand einen Plastikstuhl mit mit Metallgestell. Nur dieses Metallgestell brauchte ich.

Genauer gesagt brauchte ich die zwei U-förmigen Stangen an der Seite. und die brauchten zusätzlich je zwei Knicke. Biegen ließ sich das doch relativ stabile Material nicht mit meinen Möglichkeiten, also schnitt ich das entsprechend ein, um es danach zu knicken und zu verschweißen.

Danach die beiden entstandenen Teile mit einer Querstange verbunden und mit einer Stange nach unten. Nur grob angeschliffen und Graffiti Lack orange lackiert.

Das Rohr nach unten war genau in dem Durchmesser, wie ich es brauchte, um das Ganze auf ein Lichtstativ aus meinem DJ Equipment zu stecken. Das wurde im letzten Jahr nicht wirklich genutzt, so hat es endlich mal wieder eine Aufgabe zwischendrin.

Manch einer fragt sich, was soll das Ganze? Nun, ich habe nicht einen Ordensempfang veranstaltet, sondern viele sehr kurze. Immer nur mit einem, maximal zwei Gästen, die dann aber zwingend aus einem Haushalt stammen mussten. Das Ganze in einem Hinterhof unter freiem Himmel mit schon fast übertriebenem Hygienekonzept. Alles nach jedem Besuch beispielsweise strikt desinfiziert, was mit Personen in Kontakt kommen konnte.

Zwischen mir und meinen Gästen – ich habe es nicht nachgemessen – sagen wir einmal 11 Metern Abstand.

Zu was jetzt das Gestell? Nun, ich wollte den Gästen ja einen Orden umhängen. Und da ich strikt Abstände einhalten wollte, hatte ich jetzt ein Ordenverleihungsgestell. Und es hat funktioniert!

Letztes Wochenende fanden so 17 Ordensempfänge statt – am kommenden Wochenende werden, wenn nicht am Dienstag nicht noch weitere Verschärfungen des Lockdowns beschlossen werden, weitere folgen. Aber da schon genug Bilder ins Netz von den bisherigen Empfängen gefunden haben, kann ich da hier auch posten.

Fastnacht fällt nicht aus, es ist eben nur, genau wie letztes Weihnachten oder Silvester, anders.

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Posted in VW Prolo

So ein Polo ist auch nur ein Passat

Ich war wieder einmal eine Woche drehen für die Carmaniacs. Natürlich bin ich mit dem Polo gefahren. Das Ding rennt ja schon gut für seine paar PS.

Und das ist noch nicht einmal Vmax. Wobei ich zugeben muss: Das Sportfahrwerk ist jetzt nicht ultra komfortabel auf Langstrecken, aber ich bin ja nicht aus Zucker.

Der Trip war ein guter Test, ob jetzt die Batterie hält. Da wir zu dritt im Hotel waren und der Prolo keine Rücksitzbank on Board hatte, nahmen wir unter der Woche einen Volvo 760 der Produktionsgesellschaft für den Weg zur Arbeit.

Also stand der Wagen fast eine Woche und es war wirklich kalt. Die Straße am Hotel ging bergab, also hätte ich ihn nach der Woche auch anrollen lassen können. Brauchte ich aber nicht. Nach der Woche war die Batterie immer noch 100% einsatzbereit. Ich denke, ich hab da erst einmal Ruhe.

Vor der Abfahrt habe ich noch einmal das Radio rausgerissen und die Anschlüsse von Dauerplus und Zündungsplus vertauscht. Ich hatte mich da vertan und musste die Sender immer neu suchen. Dabei passierte mir ein Malheur. Als ich das Radio ruckartig herauszog, brach mir der Heizungsregler ab.

Ich musste den Rest mit einer Spitzzange herausoperieren. Eigentlich sehen die so aus, wie die Heizungsregler vom Passat 32B. Und wenn ich etwas habe, dann 32B Teile.

Was soll ich sagen? Der Heizungsregler vom Polo sieht nicht nur so aus, wie einer aus dem Passat, es ist ein Passatregler – identische Teilenummer, beginnend mit 321.

Hoch lebe der Fundus! Da können mir noch einige abbrechen. Wobei: Es gibt im Passat 2 verschiedene Regler. Zwei haben den Schieber in der Mitte des Steges, einer außermittig, damit die Regler nicht aneinanderstoßen und natürlich ist der untere vom Polo der außermittige.

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Posted in KLEs Home

Leuchtorange

Nicht, dass Ihr denkt, ich bin mit meiner Wohnung fertig, weil ich lange nichts mehr hier darüber geschrieben habe. Ich miste immer noch aus und tüftle an Lösungen. Beispielsweise für meine Jägermeister Krawatten. Ja, es gibt Jägermeister Krawatten.

In meiner alten Wohnungen hatte ich die in einer Art Minivitrinen von IKEA, wenn ich richtig recherchiert habe, heißt das Modell BAS.

Problem 1: Ich habe inzwischen mehr als 2 Krawatten von Jägermeister, Problem 2: Die Vitrinen gibt es nicht mehr bei IKEA. Die Suche war gar nicht so einfach. Entweder waren solche Vitrinen, oder wie man sie in flacher auch nennt: Objektrahmen nicht tief genug, oder ich war nicht bereit, den Preis dafür zu zahlen. Wenn die Vitrine teurer als der Inhalt ist, hört bei mir der Spaß auf.

Ich wurde fündig in einem Billigmarkt: Teekisten für 2,91 Euro.

Für den Preis riskierte ich es einfach. Wäre die Scheibe Plexiglas, hätte ich vermutlich abgeloost. Aber ich hatte Glück: Die Scheiben sind Echtglas. Die Beschriftung war von innen. Mit einer Klinge flach über die Scheibe geführt, ließ sich das abkratzen. Die Einteilung raus, einen Aufhänger hinten dran und ich hatte meine Vitrinen.

Problem war noch, dass die Türen nicht geschlossen blieben an der Wand. Ich behalf mir erst einmal mit doppelseitigem Klebeband.

Diese Wand ist einigermaßen komplett.

Auch eine andere Wand hat ihre Jungfräulichkeit verloren. Da hängt jetzt vieles unter dem Motto: Hauptsache rund.

Für die Tabletts musste ich mir dafür eine Halterung ausdenken. Ich habe sie aus Draht gebogen.

Von hinten gesehen nicht sehr hübsch – aber das sieht man ja nicht. Billig und tut seinen Zweck.

Neben den ganzen Jägermeister Sachen hatte ich noch etwas unterzubringen: Meine Autopokale. Da habe ich länger nach einer passenden Vitrine gesucht, die neben Besenschrank im Flur passt. Irgendwann fand ich eine gebrauchte Vitrine aus dem schwedischen Möbelhaus für einen 10er. Für das Wohnzimmer wäre mir die zu unspektakulär, für den Flur taugt sie mir.

Damit sie neben den Besenschrank passt, musste ich die Stecker für DLAN etc., die links neben dem Besenschrank waren, in den Schrank verlegen. Sogar die FritzBox hängt jetzt da drin.

Die Beleuchtung der Fenstervitrine war mir zu kalt, zu unangenehm das Licht. Was hilft? Tönungsfolie.

Dass die orange ist, hat nichts mit Jägermeister zu tun. Das ergibt eben warmweißes Licht. Hier ein Vergleich – die linken drei Fenster sind mit Folie, die rechten zwei ohne.

Und so alle getönt.

Wenn jetzt nur die Vitrinenbeleuchtung an ist, hat man nicht mehr das Gefühl, im OP zu stehen. Sortiert ist das jetzt auch einigermaßen, was in der Vitrine ist – ich komme voran. Fertig wird das wohl nie, aber ich sag mal, ich bin fertig, wenn keine Kartons mehr herumstehen. Ich habe zu viel Zeug. Immer diese Sammler…

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Posted in Stricher Leiche

Feuer & Flamme

Mir war der Stellplatz in der Tiefgarage gekündigt, in der die Leiche stand. Besitzerwechsel. Bisher kostete der 20 Euro/Monat, ich könne ihn aber für 50 Euro im Monat wieder mieten. Der Stallplatz, auf dem der TDH stand, ist günstiger – zeit, die Leiche umzuziehen.

Immer wieder spannend. Springt sie an? Batterie rein und etwas georgelt. Dann war sie da. 48 Jahre altes Vergaserfahrzeug, was sollte schon passieren? Gut, er lief etwas unrund, was ich dem alten Sprit schulde, der im Tank ist. Alles funktionierte, so, wie es sollte nach einem kurzen Check, also ab zur neuen. Ich sollte das nächste Mal neueren Sprit draufkippen, der ist echt langsam durch.

Angekommen an der Einfahrt der anderen Tiefgarage stieg dann Rauch aus der Motorhaube. WTF!

Ich dachte zuerst, dass ein Wasserschlauch geplatzt wäre, Motorhaube auf und da sah ich schon die Flammen. Offensichtlich bin ich kein Vollblutblogger – ich habe nicht das Handy gezückt, um den Brand zu fotografieren, sondern gleich das Feuer gelöscht bzw. ausgeblasen.

Was war passiert? Offenbar eine Fehlzündung hatte den Schaumstoff eines der Edebrock Luftfilter angezündet.

Und der war eben jetzt weggebrannt – glücklicherweise ohne weitere Teile in Mitleidenschaft zu ziehen. Brandgefährlich die Dinger, hätte ich nicht gedacht, dass die so schnell Feuer fangen. Würde sagen mit dem Schrecken davongekommen.

Nach dem Ausblasen des Feuers war kein technischer Defekt spürbar. Also rein in die Tiefgarage.

Wenn ich mir das so ansehe – gut, dass der Kippmechanismus in der Tiefgarage außer Betrieb gesetzt ist…

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Posted in VW Prolo

Elektrik ist ein – na Ihr wisst schon…

Am Prolo ist hie und da etwas zu machen. Es ist eben ein 30 Jahre altes Auto. So war mir kürzlich der Lichtschalter verreckt. Das Licht blieb einfach aus bzw. es ging nur das Standlicht. Ein neuer Schalter hat´s gerichtet, gibt es online für unter 10 Euro. Ebenso habe ich die Scheibenwischer erneuert, weil sie nur noch geschmiert haben. Lauter Sachen, die mir keinen Blogeintrag wert waren.

Was mich mehr belastet hat: Durch die gefallenen Temperaturen sprang der Prolo immer schlechter an. Und dass ich viel Kurzstrecke fahre derzeit, also nur zum Einkaufen, macht die Sache nicht besser. Da wird die Batterie nicht durchgeladen, wenn sie schon halb leer ist. Bis gestern gar nichts mehr ging. Ich hatte noch die Batterie aus dem Titan im Fußraum stehen – dann eben mit der. Die Batterie ist aber eigentlich viel zu groß für den Prolo.

Gut, für die Fahrt in die Werkstatthölle würde es schon gehen. Pappe auf den Batteriepol und ab dafür. Die Haube ging so lala zu.

Die bessere Batterie vom Prolo hatte ich ja leer an das Dauerladegerät gehängt. Hat sie es geschafft? Nun, sie hatte knapp 13 V – die Chancen stehen nicht so schlecht…

Doch woran lag es, dass die Batterie immer leer wurde? Das ist jetzt kleines Mechaniker 1×1. Ich packte ein Messgerät zwischen Batteriepluspol und maß den Strom der bei ausgeschalteter Zündung floss.

0,68 Ampere? Eindeutig zu viel! Kein Wunder, dass es die Batterie ständig leer zieht. Bedeutet Sicherung nach Sicherung rausziehen und dann wieder den Strom messen. Bei der, bei der der Strom abfällt, ist der schuldige Stromkreis.

Ganz ehrlich: Was sind diese Torpedosicherungen doch für Scheißdinger. Eine elendige Fummelei, die rein und rauszubekommen. Und dass die unteren Sicherungen schräg drinsitzen, erleichtert es nicht wirklich. Was hab ich geflucht. Mit einer Spitzzange geht es einfacher – doof, wenn man die in der Wohnung liegen hat. Und – Murpheys Gesetz – es war natürlich die drittletzte. Erstaunlich auch: Eine Sicherung war durchgebrannt. Mir war aber bisher nicht aufgefallen, dass irgendetwas nicht funktioniert.

Ich hatte es mir fast gedacht: Das Radio war der Schuldige. Das habe ich von Dauerplus auf Zündungsplus umgeklemmt und siehe da…

Damit kann ich leben. Womit ich weniger leben konnte war, dass ein Rad Luft verlor. Das war ja schon beim Aussommern platt und verlor stetig wieder Luft. Kann zu gefährlichen Situationen führen. Also fuhr ich bei Marco, meinem Reifenmann vorbei. Mit Lecksuchspray fand er heraus, dass am Ventil Luftverlust festzustellen war. Also raus mit dem Ventil.

Er hatte eine spezielle Bürste, die er auf den Akkuschrauber zog, um den Ventilsitz zu reinigen. Dichtungsmasse um ein neues Reifenventil und der Luftverlust sollte Geschichte sein. Es wird übrigens die letzte Saison für die Reifen – sie haben zwar noch gut Profil, werden aber langsam zu alt.

Als ich nach Hause fuhr, hatte ich ein neues Phänomen: Als ich den Wagen abstellen wollte und den Zündschlüssel zog, lief der Motor weiter, als hätte ich den Schlüssel nicht gezogen. Schaltete ich das Licht aus, ging auch der Motor aus. Elektrik ist eben ein Arschloch…

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Posted in Scene

Mein persönliches Fundstück des Jahres

Wie Ihr wisst, habe ich gleich mehrere Schrauben locker. Eine ist meine Liebe zu alten Passat, eine andere meine Jägermeister Sammelleidenschaft, die sich auch in meiner Autoschrauberei schon mehrfach gezeigt hat. Kombiniert habe ich das mit dem Jägervari damals, den ich für meinen Patensohn zum 18. Geburtstag gebaut hatte.

Information am Rande: Der Wagen lebt noch, ist aber abgemeldet, weil die Hinterachsaufnahmen durchgerostet sind und wartet auf seine Wiederbelebung.

Der Jägervari ist ein reines Phantasieprodukt. Wenn man Modelle von Jägermeisterautos sieht – ein Passat Variant aus der damaligen Zeit ist da nie dabei. Wird es wahrscheinlich nie gegeben haben. Dachte ich. Wenn man alte Bilder von Jägermeisterautos sieht, die nicht im Motorsport, sondern als Firmenfahrzeug unterwegs waren, dann sind die eigentlich immer dunkelgrün oder dunkelgrün/orange, aber nie ganz orange, wie mein Jägervari. Das passt auch zu den Verpackungen aus der Zeit. Der Karton im Hintergrund stammt übrigens von 1973.

Ich habe meinen Vari aber komplett orange lackiert, weil ich a) bekennenderweise die Farbe orange mag und b) die Fahrzeuge im Motorsport orange waren. Aber keiner wäre damals auf die Idee gekommen, mit einem Kombi Rennen zu fahren.

Und was musste ich gestern entdecken? Dieses Bild.

Im Hintergrund die grünen LKW, aber davor, leider nicht komplett aus dem Foto, eindeutig ein Passat Variant. Und nicht nur einer – eine ganze Flotte. Und sie sind orange! Zwar nicht 1:1, aber offenbar habe ich unbewusst ein Auto nachgebaut, das es tatsächlich gab.

Kleine Info am Rande unter Passatkennern: Es handelt sich natürlich um etwas ältere Modelle, als „mein“ Jägervari. Erkennbar an den Stoßstangen, die gab es nur im ersten Modelljahr des Variant: 1974. Der Jägervari ist Bj 1978.

Ich gehe einmal davon aus, dass das die Fahrzeuge der Außendienstmitarbeiter von Jägermeister waren. Und die fahren bis heute VW Passat. Die Fahrzeuge aktuellen Fahrzeuge sind aber schwarz.

Wer mehr Bilder von dieser Flotte hat: Ich würde mich sehr darüber freuen! Vielleicht gab es ja auch den Passat 32B als Außendienstmitarbeiter Fahrzeug?

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