Neueste Beiträge

Posted in Werkstatthölle

Wir bauen uns eine Standarte

Ab und an berichte ich hier auch einmal von Basteleien, die nix mit Autos zu tun haben, aber eben in der Werkstatthölle passieren. Wie viele der Leser hier wissen, habe ich meine eigene Garde – die Meenzer Jägergarde. Und für diese Garde habe ich eine neue Fahne organisiert. Es wird dekadent – war aber gar nicht sooo teuer, weil in Pakistan direkt bestellt.

Bisher hatte ich „nur“ eine bedruckte Fahne und daraus mit einfachen Mitteln eine Standarte gebaut. Drei Rundhölzer, ein Gardinenstangen Abschlussstück, vier Schubladenknäufe, eine Kette – fertig.

Gut, damit es nicht ganz so langweilig war, saß noch ein Stofftier obendrauf. Die Konstruktion war mir aber jetzt zu primitiv. Und zudem bin ich ein Spielkind, deshalb musste ich es mal wieder übertreiben.

Ich besorgte mir zwei Abwurfstangen – Geweih bei der Jägergarde, fand ich passend. Die stammten vom Flohmarkt und waren vermutlich mal ein Kronleuchter, leider ist eine Spitze abgebrochen und ein paar unsinnige Löcher drin, dafür war es billig. Diese Abwurfstangen habe ich in der Mitte mit je einem Blech vorne und hinten verschraubt. Da das Ganze keine gerade Aufnahme hatte, nahm ich eine Stange Vollmaterial, aus dem Baumarkt, aus denen man eigentlich Geländer schweißt. Ich brachte das auf die richtige Länge und verschraubte es.

Die Verschraubungen umwickelte ich mit einer Schnur. Aber die Stange, an der ich das Hissen wollte, passte nun nicht mehr. Ich wollte eine richtige Spitze. Komplett selber bauen? Wollte ich jetzt auch nicht. Ich schoss bei eBay eine russische Fahnenspitze mit Hammer und Sichel – und besorgte mir eine 0,04l Flasche Jägermeister.

Ahnt man schon, was ich vorhatte?

Hammer und Sichel schnitt ich mit einer kleinen Metallsäge heraus und dann hieß es nur noch ein wenig zu feilen.

Und siehe da: Das Fläschchen klemmt!

Noch zwei Löcher für die Kette rein und dann sah das doch schon ganz passabel aus.

Jetzt fehlte noch Lack. Die Stange war zu hell und bekam eine Lasur, die Spitze wurde golden, schon alleine, weil die Schnittkanten sonst gerostet hätten. Die Querstange hatte ich auch gold gepinselt. Auch wenn eine Spitze fehlt – ich meine, das kann sich sehen lassen.

Ich finde so etwas individuelles immer besser, als etwas Gekauftes – und es war auch deutlich günstiger.

Share:
Posted in Scene

Der November Altautotreff in Darmstadt

Regnerisches Wetter – obwohl der Himmel weitestgehend geschlossen blieb in Darmstadt und gefühlt arschkalt – kein Wunder, dass beim Altautotreff in Darmstadt am gestrigen Sonntag nicht viel los war.

Dabei gab es ein echtes Highlight zu sehen: Einen Borgward P4500 von 1957:

Der zum Wohnmobil umgebaute LKW war ursprünglich ein Küchenwagen des THW. Und da das Wetter bescheiden war und die Runde nicht so groß, lud uns der Besitzer in seinen Wohnkoffer ein und erzählte uns von seiner frühkindlichen Prägung und wie er letztendlich zu dem Fahrzeug gekommen ist.

Fahrzeuge von Borgward sieht man ziemlich selten und die meisten Besitzer sind Ü70. Selten ein jüngerer dabei, wie eben dieser Borgward Fahrer. Er hat schon mehrere Teilesammlungen von verstorbenen Sammlern geborgen.

Ich war nicht ewig vor Ort, weil ich auf der Durchreise war auf dem Heimweg von einer Familienfeier. Weil die Temperaturen so niedrig waren, habe ich vorsichtshalber den Prolo genommen – der hat Winterreifen aufgezogen.

Der sprang übrigens nach einer Woche Stillstand ohne Probleme an – die Batterie scheint es überlebt zu haben.

Hier noch ein paar Bilder:

Der nächste Altautotreff ist am 15.12.19.

Share:
Posted in Pirat

Puzzeln

Ich hatte auf den Boxen in den Türen keine Abdeckungen mehr – die waren irgendwann abgefallen. Und irgendwann passierte, was passieren musste – die Einheit von Mittel- und Hochtöner brach ab.

Ich hatte das fixiert, hielt nicht lang und irgendwann hatte sich der Lautsprecher selbst getötet. Also habe ich Ersatz besorgt – mit Abdeckungen.

An der Position, an der das Radio jetzt sitzt, war ursprünglich der Zigarettenanzünder bzw. die Steckdose. Brauche ich das noch? Als ich die Powerbank, die ich als Starthilfe verwende, laden wollte, wusste ich: Ja, das brauche ich noch. Neben dem Radio war noch Platz in der Aluplatte. Um in die dicke Aluplatte ein großes rundes Loch zu bekommen, habe ich mir einem 4er Bohrer einen Kreis von Löchern gebohrt und das am Ende mit der Rundfeile rund gemacht.

Dose rein und verkabelt. Die Powerbank konnte ich damit schon wieder durchladen.

Wieder ein Puzzleteil, weitere folgen.

Share:
Posted in Pirat

Keine schiefen Töne mehr

Ich hatte die Batterie vom Prolo aufgeladen, am Tag drauf sprang er ohne Probleme an. Für den Winter der nächste Test – ich habe die Autos gewechselt und den Prolo wieder in die Tiefgarage gestellt für ein paar Tage.

Damit sich das Spiel mit dem Titan nicht wiederholt, habe ich von dem die Batterie ausgebaut und in der Werkstatt ans Dauerladegerät gehängt.

So bleibt die frisch.

In der Werkstatt habe ich mich weiter an das Armaturenbrett des Pirat gemacht. Mich nervte tierisch, dass das Radio schepp hing.

Das sah einfach billig aus. Ein Grund war, dass das rechte Unterteil des Armaturenbretts nicht richtig anlag. Das lag an der Form, da war eine Stufe an der Unterkante, wo normal der Armaturenbereich aufhörte.

Her mit der Flex und abgetrennt.

Das reinzschrauben – eine fiese Fummelei, ich bin einfach zu sperrig für Arbeiten im Innenraum. Und es passt einfach nix mehr wie vorher. Was aber der Hauptgrund für die scheppe Aufhängung des Radios war: Das ist alles sehr wabbeliges Plastik, jedenfalls die Mittelplatte, an der das verschraubt war. Die Lösung: Eine dickere Aluplatte, auf die ich selbst angefertigte Halter genietet habe.

Natürlich habe ich das noch mattschwarz angeblasen, bevor ich es mit 6 Blechschrauben unters Armaturenbrett geschraubt habe.

Das Radio hängt gerade und fest. Damit bin ich aber noch nicht fertig. Aber wieder ein Teilstück geschafft….

Share:
Posted in VW Prolo

Es werden noch Wetten angenommen…

Kardinalsfehler: Der Prolo sprang nur mit Starthilfe an und ich habe den nur wenig gefahren und nur Kurzstrecke – so wird weder die Autobatterie noch die Powerbank am Zigarettenanzünder wieder richtig voll. Als ich gestern in die Werkstatt fahren wollte, um etwas ohne Autobezug zu bauen, passierte, was passieren musste. Nichts geht mehr. Batterie und Powerbank leer. Also den ADAC geholt.

Er hat auch mal gemessen – tiefenentladen war sie glücklicherweise nicht. Nett, dass der ADAC tatsächlich einen Stempel für den Batterieladezustand hat.

Ich bin, ohne den Motor auszumachen, dann in die Werkstatt gefahren. Dort habe ich dann das Ladegerät drangehängt, um die Batterie einmal richtig durchzuladen.

Ich hoffe nicht, dass es die Batterie schon hinter sich hat. Ich habe nachgesehen – gekauft am 26.02.2018, also noch keine 2 Jahre alt. Und es ist ja eine Markenbatterie. Es werden noch Wetten angenommen – hält sie nach dem Durchladen die Spannung?

Ich muss dringend die Batterie aus dem Escort reißen – die kommt ans Dauerladegerät über den Winter.

Share:
Posted in VW Prolo

Ausgesommert

Es ist November, das Saisonkennzeichen des Prolos gilt wieder. Dann sehen wir mal nach, was der Bock so macht. Ich hatte die Batterie zwar abgeklemmt, zum Anspringen reichte es aber nicht mehr. Aber mit Powerbank ist das heutzutage ja kein Problem mehr.

Aber es gab ein anderes Problem. So ein Schrägparkerparkplatz hat auch seine Nachteile – ein Reifen war platt.

Das war zu platt, um damit noch bis zur nächsten Tankstelle zu schleichen.

Und diesem Problem folgte das nächste. Durch den Platten war der Wagen noch tiefer. So tief, dass nicht einmal der Wagenheber des Bordwerkzeugs drunter passte.

Ich holte einen Hebel, mit dem ich den Wagen etwas anheben konnte, dann kam ich drunter. Reserverad drauf und ab zur Tankstelle.

Es war nicht nur ein Reifen platt. Auch bei den anderen fehlte deutlich Luft.

Ich habe das platte Rad nach dem Füllen wieder montiert. Ob der Reifen Schaden genommen hat? Ich kann es im Moment noch nicht sagen. Wenn ich Pech habe, ist die Karkasse gebrochen. Werde ich sehen, ob er demnächst Beulen wirft. Dann müssen wohl neue Pneus her.

Wir lernen: Standräder müssen her und die Batterie raus beim Übersommern. Räder habe ich sicherlich noch was – muss ja keine zulässige Größe für den Polo sein.

Ich habe dem Prolo noch eine Wäsche gegönnt zum Saisonanfang.

Die nächsten Tage muss ich den Prolo mal durchchecken – der TÜV Stempel zeigt 11/19

Share:
Posted in Pirat

Läuft grad so bedingt…

Gestern ging es weiter mit dem Armaturenbrett. Da war noch de Lüftungsdüse, die angeschlossen werden wollte. Ich dachte an Abwasserrohre, passte aber nicht vom Durchmesser. Was aber tatsächlich in die Düse passte, war der Luftfilterschlauch vom Schlachtescort.

Das Runde musste ins Eckige. Zwingen wir es eben mit Klebeband.

Es war eine Fummelei, aber ich habe es letztendlich unterm Armaturenbrett zusammenbekommen.

Funktioniert einwandfrei. Andere Sachen funktionierten nicht so gut. Es war noch einiges zu verkabeln. Bei dem „echten“ Flugzeuginstrument entschied ich mich an die total dünnen Kabel dickere zu löten – an den mickrigen Dingern hielt kein Quetschverbinder.

Auch an die VU Meter habe ich Kabel gelötet. Es war ja bis jetzt kein Autoradio mehr drin. Jetzt kommt es endlich zum Einsatz – mein Pioneer KP-500. Test der VU Meter – funzt!

In dem Video sieht man: Ich muss hie und da etwas schwarz ausbessern. Der Lack ist sehr empfindlich.

Die Plastikverkleidungen habe ich unter das Armaturenbrett geschraubt – das passt wie Arsch und Friederich. Da muss ich noch viel nacharbeiten leider. Am meisten nervt, dass das Radio schepp unterm Armaturenbrett hängt.

Aber es hängt erst einmal – und funktioniert. Ich muss noch Bilder nachliefern bei Tageslicht – das ist schon ein sehr sehr hübsches Autoradio! Viel zu schade, um in der Vitrine zu versauern.

Leider, wie meist bei analogen Skalen, kratzt es doch öfters. Eventuell hänge ich doch einen DAB+ Receiver da dran. Mal sehen. Irgendwann wurde es mir zu kalt – so von einem Tag auf den anderen ist es schattig geworden in Deutschland. Also Heimweg. Auf der Autobahn ging mir dann ohne jegliche Vorwarnung der Motor aus. WTF! Also auf den Standstreifen, Warnblinkanlage, Warnweste, Warndreieck…

ADAC angerufen, aber dann doch mal selbst gesehen – und der Fehler war schnell gefunden: Das Kabel vom Leerlaufabschaltventil war ab.

Kleiner Fehler große Wirkung. Der Stecker saß auch SEHR locker. Aber erst einmal draufgesteckt, ADAC zurückgepfiffen und weiter. Ging keine 3km, dann war er wieder aus. Standstreifen. Diesmal habe ich den Stecker nachgebogen, bevor ich ihn wieder aufgesteckt habe. Dann hielt er. Ich muss da mal was Neues draufkrimpen, damit der wieder dauerhaft hält. Keinen Bock wegen so einer Lächerlichkeit erneut liegenzubleiben.

Share:
Posted in Pirat

Drin!

Ich bin derzeit wieder einmal mit dem Pirat im Alltag unterwegs. Aus dem hatte ich zum Bau des neuen Armaturenbretts die Zusatzinstrumente rausgerissen. Und diesen Anblick habe ich einfach nicht ertragen.

Wieso nicht das neue Brett einbauen? Augen zu und durch. Das alte war relativ schnell rausgerissen. Wenn man alles andere ab hat, ist es mit je einer Schraube zur Tür hin verschraubt, zwei in der Mitte und zwei vom Wasserkasten außen.

Irgendwann bau ich mal was ohne Armaturenbrett – auch eine nette Optik 😉

Das neue Armaturenbrett wehrte sich etwas, ich musste seitlich ein wenig feilen, damit es reinging. Aber nach 20 Minuten Herumprobieren war es an seinem Platz.

Dann hieß es alles wieder reinschrauben. Lenkrad, Tacho, etc. – und natürlich das Verkabeln der Instrumente. Da hatte ich gute Vorarbeit geleistet.

Noch ist nicht alles verkabelt und die unteren Teile und das Radio fehlen noch. Auch die Lüftungsdüse links muss noch angeschlossen werden. Aber ich finde es jetzt schon beeindruckend.

Leider zerkratzt der schwarze Lack schnell – da muss ich nachbessern. Aber egal. das ist eben jetzt so. Und das Armaturenbrett ist eben einmalig…

Share:
Posted in Scene

Der Oktober Altautotreff in Darmstadt – wo kommen denn die alten Rekord her?

Am gestrigen Altautotreff staunte ich nicht schlecht, als da gleich zwei Opel Rekord B standen, aber als dann noch ein Rekord A um die Ecke kam…

Schon ein schönes Bild, vor allem weil gleich zwei davon eher nicht dem Klischee vom gepflegten Oldtimer entsprechen, obwohl heutzutage nicht mehr billig gehandelt…

Werner parkte mit seinem Omega Leichenwagen vorwärts ein, was dafür spricht, dass er etwas auszuladen hatte.

Hatte er auch. Der Mistkerl hat eine Idee umgesetzt, die auch mir schon lange im Kopf herumschwebt.

Ein Fahrrad mit Autorad als Hinterrad. Und der Antrieb funktioniert.

Gut für mich ist der Lenker in Kurven im Weg und ich würde vermutlich ein viel breiteres Hinterrad nehmen, aber das ist schon ein geiles Gefährt – Chapeau!

Für den Titan war es wahrscheinlich die letzte Fahrt in diesem Jahr.

Das Monatsende naht und dann endet das Saisonkennzeichen. Also nutzte ich den Sonntag, um bei der Heimfahrt den Titan gegen den Pirat zu tauschen in der Tiefgarage. Dann habe ich keinen Stress am Monatsende.

Das Wetter in Darmstadt war trocken, aber sobald die Sonne weg war, wurde es schon schattig. Deshalb zog es sich nicht so lange gestern – muss es ja auch nicht. Hier noch ein paar weitere Bilder:

Der nächste Altautotreff ist am 17.11.19 – dann in Darmstadt wieder zur Winterstartzeit 15 Uhr.

Share:
Posted in Focht Titan

Antenne Titan

Ich hatte im Titan bescheidenen Radioempfang. Ich hatte u.a. deshalb das Radio ausgetauscht. Gut, das alte Radio nervte noch aus diversen anderen Gründen, also war das Update eh nützlich, aber der Radioempfang war kurz ok, verschlechterte sich dann wieder. Gründe? Hmmm so recht verstehe ich nicht warum, aber es blieb ja nur noch die Antenne als Schuldiger. Da war ein Glied oben abgebrochen, das ich durch eine Fahrradspeiche ersetzt hatte. Aber dass das so viel Auswirkung haben soll? Eventuell noch der etwas oxidierte Stecker? Oder eben irgendwo ein Kabelbruch – was weiß ich. Ich höre im Auto gerne Radio und wenn die Sender nicht vernünftig reinkommen, nervt es einfach.

Auf der Veterama hatte ich mir eine NOS Markenantenne geschossen.

Natürlich musste die rein. Ein Gefummel unter der Radhausschale.

Vor allem: Ich hab mich RICHTIG eingesaut. Das ist alles mit Mike Sanders konserviert und das ist dann auch wirklich überall. Also danach überall von den Fingerspitzen bis zum Oberarm.

Die neue Antenne ist komplett schwarz – passt optisch.

Die Kabelführung ist beim Ford Escort MK4 einfach. Ein Loch vom Radkasten direkt in den Fußraum, unterm Teppich unterm Armaturenbrett ziehen und hinten ans tief sitzende Radio.

Ich fahre schon zwei Tage damit rum – bisher kein einziges Kratzen beim Radioempfang. Ich kann offenbar tatsächlich einen Haken unter dieses Thema machen.

Share: