Neueste Beiträge

Posted in KLEs Home

Gut gebettet

Weiter geht’s mit dem Bett. Das war mir ja zu niedrig. Ich habe zwei Kanthölzer an jeder Ecke verleimt. 15cm höher.

Kann sein, dass ich da noch eine Halteplatte, wie auf den Seiten verschrauben muss, weil die Auflagefläche nicht reicht – ich werde sehen, wenn der Leim angezogen hat.

In der Mitte fehlte noch eine Strebe. Ein Kantholz, ein paar Winkel, zwei Stützen, Problem gelöst.

Jetzt konnten die Lattenroste drauf. Einen hatte ich noch, der andere war kaputt und wurde feierlich dem Sperrmüll überlassen. Also einen bei eBay geordert. Ein Puzzle XXL.

Ging alles, bis auf den mitgelieferten Inbusschlüssel, der war nach 4 Schrauben rund.

Mattratzen drauf und siehe da, ich habe ein Bett.

Bei der Bergung des Kleiderschranks habe ich den dazugehörigen Spiegel mit abgestaubt. Gemessen, Löcher gebohrt und er hing vollkommen schief. Schon wieder vermessen? Das kann doch nicht sein? Nein. da war ein anderer Künstler am Werk, der sich vermessen hatte – die Halter an der Rückseite wurden den Schrauben in der Wand angepasst und waren auf vollkommen unterschiedlichen Höhen.

Die richtigen Löcher waren schon auf der Rückseite. Der Spiegel hängt gerade.

Das Schlafzimmer ist bis auf ein paar Korrekturarbeiten und die Lampe komplett. Kümmern wir uns wieder einmal um das Bad. Da reichte die Dusche nicht für meine Größe. Ich entschied mich wieder für einen eBay Einkauf. Eine Regendusche, die kann ich schön bis unter die Decke packen. Wieder kam ein Puzzle mit einer Aufbauanleitung, die vollkommen für die Füße war.

Es waren mehr Teile, als in der teileliste und 4 Schrauben blieben übrig. Wohin die gehören, keine Ahnung. Aber ich habe ein funktionierendes System draus basteln können.

Ich musste dafür neue Löcher bohren, aber wie man sieht – da waren schon viele am Bohren – grausam. Da muss ich noch etwas machen. Ich habe die Duschstange nicht nur höher montiert, ich habe das vor allem weiter nach links versetzt. Denn so, wie es vorher war, war die Dusche zu nah am Boiler. Darauf hatte mich Peter bei seinem Besuch hingewiesen.

Ich habe online recherchiert – Mindestabstand zum Boiler sind 60cm. Vorher waren es 50cm, jetzt habe ich 90cm. Sicher ist sicher…

Share:
Posted in KLEs Home

Gesockelt

Ok, ich hatte mich vermessen beim Sockel, aber ich musste auch die Bodenunebenheit anpassen – schon schräg im wahrsten Sinne des Wortes. 1cm Unterschied auf 60cm Länge.

Ich habe der Stichsäge ein neues Sägeblatt gegönnt, war dringend nötig. Trotzdem: So sauber, wie in der großen Säge im Baumarkt, werden die Schnitte nicht. Augen zu und durch. Normal wird so etwas verdübelt Hatte ich keinen Bock drauf. Ich hab das mit Winkeln gelöst. und verschraubt.

Wo soll es denn hin? Bei der Anfahrt erneuter Ärger im Baumarkt. Im einen waren die breiten Umleimer ausverkauft (ich habe 22mm Spanplatten genommen), der alternative Baumarkt führt sie gar nicht. Das Projekt deshalb verschieben oder weitere Baumärkte abklappern? Ich behalf mir mit Umleimern für Arbeitsplatten.

Der Sockel war fertig. Nun den Kleiderschrank drauf aufbauen. Nur wie ohne zweiten Mann? Ich behalf mir, dass ich die zwei gebauten Sockel nach vorne zog, so konnte ich auch an der Rückwand, die bei dem Schrank aus Sperrholz und nicht aus Presspappe ist, verschrauben konnte. Die Seitenteile rein und mit der Rückwand unten verschraubt, dass sie von selbst stehen. Die Mittelteile habe ich mit Farbeimern gestützt.

Dann das Dach obendrauf und die restliche Rückwand verschraubt. Ich hab dazu moderne Schrauben verwendet. Original waren Schlitzschrauben, mit Torx/Kreuzschlitz geht es mit dem Akkuschrauber einfach schneller.

Ich musste nicht mehr an die Rückseite dran, ich konnte alles auf Position schieben. Dann kamen die Türen und die „Innereien“ dran. Die Geschichte steht.

Ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, ich finde es gut. Ich will aber noch den grünen Stoff im Schrank gegen dunkelblauen auswechseln, dann ist das Bild noch besser.

Mich hat tierisch genervt, dass ich von Oben auf den Schrank sehen konnte, der ist von Oben nicht wirklich schön. Früher waren die Leute eben kleiner. Kleiner Funfact: Die blaue Fläche ist fast exakt so hoch, wie ich groß bin. Und ich habe eine Kommode für meine Socken etc. Denn wirklich groß ist das Schlafzimmer nicht. Reicht mir aber.

Beim Bett musste ich nachlegen. Nur die Dachlatte wäre nicht stabil genug als Verbindung. Also noch weiter verschraubt.

Innen zur Matratze – da muss ich dem gestrigen Kommentar von Skankhunt42 – muss ich noch etwas anbringen, dass das Bettlaken keinen Schaden nimmt.

Zusammengebaut habe ich das Gestell einmal. Damit ist das Schlafzimmer auch schon voll.

Für die Mitte brauche ich noch ein langes Kantholz, das ich min. 1x abstützen muss. Da hatte ich keines da, das lang genug war. Aber insgesamt ist mir das Bett eigentlich zu niedrig. Da muss noch etwas getan werden!

Share:
Posted in KLEs Home

Bin ich langsam überarbeitet?

Der gestrige Tag begann wieder mit eine Kaperfahrt. Diesmal auf der Jagdliste: Eine zweiteilige TV Kommode. Natürlich wieder aus eBay Kleinanzeigen, natürlich wieder zum kleinen Preis.

Fängt der KLE nun mit dem Wohnzimmer an? Mitnichten. Ich hatte mir Gedanken dazu gemacht, welche Kommode für Socken etc. ich in mein Schlafzimmer stelle. Nimmt natürlich wieder Stellfläche. Wieso Platz verschenken? Packen wir die Kommode doch unter den Kleiderschrank. Der ist nur 1,80m hoch, da ist doch Platz nach oben!

Nachdem ich die Bodenleisten im Schlafzimmer montiert hatte, machte ich die erste Stellprobe.

Moderne trifft Klassiker – ich mag solche Kontraste ja. Natürlich ist das zu schmal, aber checken wir erst einmal, wie gerade der Boden ist. Krumm wie erwartet.

Aber diese Konsolen hatten einstellbare Füße. Geduldspiel mit der Wasserwage, aber machbar. Ich entschied mich diesmal, Holz im Baumarkt zuschneiden zu lassen, machte eine Zeichnung, rechnete die Materialstärken ein. Ich war mir zu 100% sicher, alles richtig zu haben. Während das Holz zugesägt wurde, musste ich feststellen: Der Umleimer für die Kanten ist ausverkauft. Ärgerlich. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, ich könnte die Sockelwerweiterung gestern noch fertig bauen.

Wieder in der Wohnung kam ich dann nicht aus dem Fluchen raus – um 10cm vermessen. Ich glaube ich brauch langsam Urlaub.

Jetzt muss ich doch selber sägen. Wobei – ich muss auch den schiefen Boden ausgleichen.

Das wird wieder so ein Gefrickel.

In Sachen Farbe habe ich mir professionelle Hilfe geholt. Auf Facebook bot Peter Hilfe an bei der Beschaffung von der Farbe. Fastnachter helfen Fastnachtern. Was ich vorher nicht wusste: Peter ist nicht nur der Schweigefuchs in der Fastnacht, er ist auch Malermeister.

War cool, dass der einmal meine Baustelle besichtigt hat und Tipps vom Profi gegeben hat. Farbe hatte er auch im Gepäck.

Klar, teurer, als das Material aus dem Baumarkt, aber wenn es deckt und ich nur 1x streichen muss, dann rechnet sich das schon wieder. Ich bin gespannt.

Ich habe mich dann noch um das Bettgestell gekümmert. Teile des alten Bettgestells waren einfach auseinandergefallen. Das war nur verleimt – das ist es jetzt wieder.

Um das zu verbinden und eine Auflage für die Lattenroste zu haben, habe ich je eine Dachlatte verleimt und verschraubt.

Natürlich habe ich auch das Zwischenteil eingeleimt. Sieht schon sehr gepfuscht aus – ist es ja aber auch 😉

Share:
Posted in KLEs Home

Ich mache blau

Als ich das Streichen der Wohnung angefangen habe, kam ein Shitstorm gegen die Alpina Farbe. Was soll ich sagen? ich muss den Kommentaren Recht geben – JETZT habe ich das erste Mal mit der Farbe gestrichen.

Was steht da? Hohe Deckkraft. Ich hatte NEUE Tapete, keine alten Farben, die ich abdecken musste. Und es hat nicht gedeckt. Schwaches Bild. Von einer Billigfarbe – gut, da hätte ich nichts erwartet, aber das war immerhin Mittelklasse. Half nix, noch einmal streichen.

Derweilen hatte ich ja noch genug Aufgaben. Ich habe ein zu kurzes Bett – Standardmaß 180 x 200cm – ich brauche aber 2,20m. Ich bin derzeit auf dem Trip: Man soll es derbe sehen, dass es verlängert wurde. Ich steh ja ab und an auf so einen Trash. Also das Ikea Bett zersägt – besser gesagt die Seitenteile.

Ich muss nicht erwähnen, dass der Ikea Kram innen hohl ist, oder? Irgendwoher muss ja der Preis kommen. Was hab ich als Material da? Na beispielsweise Reste der alten Arbeitsplatte. Kann man ja verwenden.

Leider einen cm zu dünn, aber da hatte ich noch eine Sperrholzplatte, also ein Puzzle zusammengesägt.

Alles zusammengeschraubt für die Zwischenstücke, so könnte es gehen.

Als nächstes bräuchte ich Dachlatten. Wieder in den Baumarkt? Ach nö. Ein Baumarkt freier Tag muss auch mal sein – gibt ja noch genug andere Baustellen. Schlendern wir einmal in die Küche. Erster Versuch mit den Schrankgriffen. Eine 0,02l Flasche Jägermeister – natürlich heldenhaft geleert – wie befestigt man die? Ich habe es einmal mit so einem Kleben statt Bohren Zeug probiert. Wenn das Regale an der Wand halten soll, dann kann das sicherlich auch Flaschen an Schränke kleben.

Damit es beim Aushärten nicht abrutscht, habe ich es mit Klebeband gesichert.

Hält inzwischen gut, ich hoffe langfristig.

Zum Fliesenspiegel hatte ich noch etwas rumliegen. Ein Ortsschild. Ich hab das vom Flohmarkt. Habe es auf jeden Fall eigentlich mitgenommen, weil es dickes Alublech ist. Nein, ich habe das nicht geklaut. Ich war noch nie in dem Ort. Der Verkäufer sagte, er hätte es vom Wertstoffhof. Glauben wir ihm einmal. Zugeschnitten, Steckdosen ausgespart und die etwas höher wieder reingeschraubt.

Dass das nicht mittig zum Herd ist, liegt an den Steckdosen, so konnte ich das seitlich einschneiden. Ist stumpf mit Silikon festgepappt.

Das Coole an so einem Ortsschild: Der Stadtname ist geklebt – ich hatte keinen Föhn da, sonst hätte ich den Namen schon entfernt. Da kommt mein Heimatort drauf, von dem es eigentlich gar kein Ortsschild gibt.

Lauter solche Schilder wären auch cool, aber nein ich werde keines abschrauben und bitte macht das auch nicht für mich.

Dann war das Alpina Zeug endlich trocken. Ich konnte ans Abkleben im Schlafzimmer gehen.

Gibt spezielles Klebeband für Tapeten. Sicher ist sicher. Vorher hatte ich es mit Bleistift angezeichnet, die Linie mit der Wasserwage ermittelt, das Klebeband sitzt minimal höher, damit der Strich wieder verschwindet.

Damit keine Farbe unter das Klebeband läuft, habe ich erst einmal weiß über das Klebeband gepinselt.

Dann wurde es brutal – also farbentechnisch. Dunkelblau. Ich finde das gut, wenn das Schlafzimmer dunkel ist und blau beruhigt. Den meisten ist das wahrscheinlich zu dunkel – ich finde es gut.

Auf den Bildern wirkt es fast schwarz, ist aber dunkelblau. Durch die weiß abgesetzten oberen Wände und Decke wirkt der Raum noch höher. Das mit dem Vorstreichen auf dem Klebeband hat bedingt geklappt, ein paar Stellen hatte ich, wo trotzdem blaue Farbe darunter gerutscht ist – oder ich die weiße Farbe mit abgezogen habe. Ein Fall für ein kleines Pinselchen…

Share:
Posted in KLEs Home

Montagsmaler

Ich habe einen Tag Bloggen ausgesetzt – was nicht heißt, dass am Sonntag nichts passiert ist. Ich hatte sogar Helfer, auch wenn wir nur ein paar Stunden am Nachmittag geschafft haben. So wanderte der Spiegelschrank an die Wand, die Lampe drauf und verkabelt.

Meine Unterstützung war weiblich – ja, es klingt etwas Macho, aber ich hab die Mädels die Küche putzen lassen, bevor ich anfange sie einzuräumen. Nein, ich verkneife mir den Spruch, dass das Frauen einfach besser können, aber ich war für die Hilfe sehr dankbar. Sind eben auch Dinge, die auch gemacht werden müssen.

Einerseits vom Sägemehl, andererseits vom Fett der Jahre – wirklich gepflegt war die Küche nicht. Jetzt kann das erste Geschirr einziehen. Nach und nach nehme ich Umzugskisten schon einmal mit. Und ich hab ja zwei Spülmaschinen, um alles erst einmal durchzuspülen… Nebenbei habe ich die Kabel für die Dunstabzugshaube und die Mikrowelle gezogen.

Die letzte Bahn konnte ich sonntags nicht mehr tapezieren, ich habe keinen Rest Tapete aufgetrieben. Also tapezierte ich das schnell gestern noch, bevor ich mich auf Kaperfahrt machte. Meinen alten Kleiderschrank habe ich entsorgt – der war kaputt und vor allem hässlich. In solchen Situationen liebe ich ja eBay Kleinanzeigen. Suche Kleiderschrank, sortiert nach Preis. Und ich sehe da ja immer aus einem anderen Blickwinkel als andere. Was kostet wenig und was kann man daraus machen? Ich dachte an einen Trash Schrank, den man pimpt, aber was sahen meine entzündeten Augen? Einen 50er Jahre Kleiderschrank zum Verschenken. Ernsthaft? Sehr cool. Sofort angeschrieben. Ja, kann ich holen.

Es stand zwar Mainz als Standort in der Anzeige, aber letztendlich stand das Ding in Oestrich-Winkel. Halbe Stunde Fahrt, aber bei dem Angebot egal. Der Schrank stand in einem kleinen geerbten Häuschen, das jetzt ausgeräumt wird.

Die „Verkäuferin“ sprach von Kindern, die da auch sein sollten, also nahm ich eine große Packung Gummibärchen als Dankeschön mit. Kommt immer gut so eine Geste. So konnte ich auch gleich noch den dazugehörigen Spiegel abstauben. Ich hatte gehofft, dass in so einer Wohnung noch irgendwelche abgefahrenen Lampen hängen – leider Fehlanzeige.

Zerlegt mit dem Akkuschrauber und eingeladen – Boden und Dach auf den Dachträger, der Rest in den Kofferraum. War erstaunlich leicht, das ist Sperrholz. Kam mir gelegen, schließlich musste ich ihn alleine in den zweiten Stock tragen.

Aufgebaut wird er aber erst, wenn das Schlafzimmer fertig ist. Die Tapete war inzwischen trocken, ich konnte das Streichen anfangen. Erst schön die Ecken rauspinseln und dann gib ihm mit der Rolle.

Glücklich war ich, dass die Farbe an der Decke gehalten hat. Kenne ich auch anders. Zu oft überstrichen und dann blättert die alte Farbe beim Streichen – hatte ich schon. Und ich wollte die Decke nicht auch noch tapezieren müssen. Aber das blieb mir erspart.

Mal sehen, ob es gut gedeckt hat. Das sieht man ja erst, wenn die Farbe trocken ist. Wer jetzt denkt, warum ich mittendrin aufgehört habe zu streichen – das ist Absicht. Der Rest bekommt eine andere Farbe.

Share:
Posted in KLEs Home

Verkalkuliert

Neben der Renovierung bin ich immer auf der Suche nach Einrichtungsgegenständen, die mir fehlen. Dabei hatte ich gestern wieder eine kuriose Geschichte erlebt. Bei eBay Kleinanzeigen suchte ich einen Spiegelschrank fürs Bad. Und fand einen ganz hübschen für 15 Euro. Ich machte einen Abholtermin aus und staunte nicht schlecht, als ich da aufschlug. Nicht nur dass der Schrank noch an der Wand hing – er war auch noch eingeräumt.

„Sie haben doch sicherlich Werkzeug dabei?“ WTF! Hatte ich natürlich nicht. Als ich der Dame erklärte, dass ich nur einen Schraubenzieher brauchte, hatte sie glücklicherweise einen. Sie räumte das Ding aus, ich schraubte es mir ab. Sie war klein und konnte nicht obendrauf sehen. Den dort liegenden Schwangerschaftstest, legte ich dezent ins Waschbecken – nein ich habe das Ergebnis nicht gecheckt 😉

Der Spiegelschrank hat keine Lampe – aber ich hab da was aus meinem alten Bad.

Die ursprüngliche Verwendung der Lampe kenne ich nicht. Ist mir auch egal. Ich finde die stylish – ein Flohmarktfund für kleines Geld. Der Verkäufer wusste auch nicht, woher sie stammt. Damals hatte ich die stumpf an die Wand geschraubt, aber mein neues Bad ist komplett gefliest und hat schon jetzt viel zu viele Bohrlöcher für meinen Geschmack. Also habe ich mir einen massiven Winkel besorgt, um das oben auf den Spiegelschrank zu montieren.

Ich habe das gestern gemacht, falls ich heute noch dazu komme das zu montieren. Denn ich musste den Halter abflexen und sonntags will ich in der Wohnung nicht flexen wegen den Nachbarn.

Das Hauptziel war aber gestern das Schlafzimmer zu tapezieren. Also legte ich los.

Ich glaube tapezieren muss ich jetzt hier nicht erklären. Tapete schneiden, einkleistern, einweichen lassen,… Ich hab lange nicht mehr tapeziert, aber das ist ja kein Hexenwerk, allerdings habe ich mich von der Packung des Kleisters blenden lassen. Ich hatte zwei Rollen Raufasertapete besorgt, sollte Pi mal Daumen reichen habe ich grob errechnet und auf der Packung steht: Reicht für bis zu 6 Rollen. Also ausreichend.

Ich habe keine Ahnung, was das für 6 Rollen sein sollen. Ich hätte nach der qm Zahl gehen sollen. Nach der ersten Rolle war der Kleister so gut wie alle. Ich finde, langsam sollte der Baumarkt mir einen persönlichen Parkplatz einrichten.

Tapezieren macht mir nichts aus, es ist so ein gaaanz klein wenig auch eine angenehme Aufgabe. Und so zog ich es durch – dauert doch ein paar Stunden, ein ganzes Zimmer zu tapezieren. Es war spät nachts, als ich fertig war.

Fertig? Nicht ganz. Ich hätte kotzen können. Die grob errechnete Menge benötigter Raufasertapete reichte um eine Bahn nicht.

Ich wollte heute eigentlich die erste Schicht streichen. Vielleicht bekomme ich über eine Free Your Stuff Gruppe auf Facebook einen Rest Raufasertapete, ansonsten hat sich das für heute erledigt.

Share:
Posted in KLEs Home

Es ist eben Altbau

Die neue Armatur musste in das Spülbecken. Eigentlich kein Ding denkt man.

Die Niederdruckarmatur hat drei Anschlussleitungen. Warum eine kürzer davon war, erschießt sich mir nicht. Fakt war aber, dass sie zu kurz war, um den Wasserhahn anzuschließen.

Schon wieder zum Baumarkt? Ernsthaft? Musste ich wohl – ich wartete ab, sicherlich brauche ich noch mehr. Und leider sollte ich Recht behalten, dazu weiter unten mehr. Tun wir an der Stelle mal so, als ob ich direkt den Schlauch geholt hätte. Der nächste Schritt war, die Spülmaschinen jeweils mit einem Wasseranschluss zu versorgen. Ich behalf mir mit einem Y-Stück.

Für die Abflüsse habe ich ebenfalls eine Art Y-Stück an den Siphon geschraubt. Den konnte ich weitestgehend von der Küche übernehmen, ich brauchte nur 2 weitere HD Rohre, weil der Abfluss seitlich sitzt und 50mm Durchmesser hat, die anderen Rohre 40mm.

Alles dicht, die dazugekaufte Spülmaschine läuft, die zur Küche gehört – da muss ich erst die Gebrauchsanweisung lesen, irgendwie werde ich nicht schlau, ist nicht selbsterklärend das Teil. Warmwasser funzt auch. Und der Kühlschrank läuft inzwischen auch, die Birne war leicht ersetzt.

Kümmern wir uns um das Schlafzimmer. Kein riesiger Salon, aber ein Doppelbett passt rein und ein Kleiderschrank – was will der Mensch mehr? Das war die Ausgangssituation:

Plan war die Wände einfach zu streichen, weil doch an manchen Stellen verdreckt und gut. Und ich wollte mein Schlafzimmer wieder dunkel, ich mag es in einer Höhle zu pennen. Also habe ich entsprechend Farbe gekauft.

Bevor ich das Steichen begonnen habe, schaut man sich die Ausgangssituation etwas genauer an. Und ich staunte nicht schlecht. Vielleicht erkennt Ihr es an diesem kleinen Video:

Die Tapete war lose! Wenn ich das jetzt noch mehrfach überstreiche, kommt das runter. Ich will länger Freude an dem Zimmer haben. Drei Minuten später sah die Wand so aus:

Ohne jegliches Werkzeug, die Tapete fiel fast ohne Zutun von der Wand. Ganz klar: Ich werde das neu tapezieren. Und diese Wand werde ich vorab mit einem Tiefengrund behandeln, damit die neue Tapete auch hält. Die Wand wurde nachträglich gedämmt, da sitzt eine Art Styropor drauf mit einer SEHR dünnen Schicht Putz auf einem Netz.

Aber wenn, dann Rundumschlag. Also die ganze Tapete ab. Und auf der gegenüberliegenden Seite kam nicht nur die Tapete runter.

Schön ist anders, aber auch nett mal zu sehen, wie das früher gestaltet wurde – da wurde das Muster mit einer Walze direkt auf den Putz gemalt.

Ich liebe ja solche historischen Spuren zu entdecken. Die Löcher im Putz natürlich weniger. Inzwischen sind die Lücken verspachtelt, alle Tapete ab und die Reste in Mülltüten verstaut.

Ich kann mit dem Wiederaufbau beginnen.

Share:
Posted in KLEs Home

Baumarkt Marathon

Ich hatte ja das Problem, dass an einer Stelle die Dübel nicht hielten. Dieses Problem ging ich gestern als erstes an. Ich habe mich in Facebook Gruppen schlau. Als erstes saugte ich dien Löcher aus, um losen Putz zu entfernen.

Ich hatte mir im Baumarkt Montagemörtel besorgt. Das ist eine 2 Komponentenmasse. Nicht gerade billig und ich verstehe nicht, warum es das – zumindest in diesem Baumarkt – in kleineren Gebinden gibt. Ich musste nur vier Schrauben sichern. Aber ich sah ein: Falscher Punkt, um zu sparen. Wenn der Hängeschrank runterknallt, ist der Schaden größer.

Ich hab die Bohrlöcher mit dem Zeug ausgespritzt, hatte auch geschlossene Dübel besorgt, damit das nicht in die Dübel läuft. Dübel reingedrückt, Rest abgewischt und dann trocknen lassen.

Braucht bei den derzeitigen Temperaturen 45 Minuten zum Aushärten. Zeit um wieder in den Baumarkt zu fahren. Ich wollte das Material besorgen für den Anschluss der Spüle, Spülmaschinen etc.

Rohre, Adapter, Material für den Anschluss des Wasserhahns. Ich habe keinen Warmwasseranschluss in der Wohnung, sondern so einen elektrischen Durchlauferhitzer. Erste Erkenntnis: Ich brauchte einen neuen Wasserhahn. Eine sogenannte Niederdruckarmatur. Musste ich eben kaufen – das einfachste Modell reicht mir. Aber der Baumarkt hatte nicht alles. Liefertermin? Ende kommender Woche, wenn nichts dazwischenkommt. Also nächster Baumarkt. Und was ist da in der Sanitärabteilung? Die sortieren die Regale neu.

Hatten aber glücklicherweise das gesuchte Teil. Und sie hatten dort noch etwas – meinen derzeitigen Favoriten für die Verblendung des Fliesenspiegels: Verzinktes Trapezblech, das eigentlich zum Dachdecken verwendet wird.

Wieder zurück in der Wohnung, kümmerte ich mich um den Eckschrank. Der passte nicht, wegen dem Sturz an der Wand. Also eine Ecke weggesägt.

Zur Befestigung habe ich Winkel drangeschraubt.

Die Dübel waren inzwischen durchgetrocknet. Ich konnte alles aufhängen. Die Schrauben scheinen zu halten. Aber krumme Wände – der Eckschrank saß wie Arsch. Auf beiden Seiten Lücken.

Wie man sieht, fehlt eine Tür. Leider ist da ein Scharnier gebrochen. Einen Atomkrieg hätten die nicht überlebt.

Die Lücken hab ich je mit einem Schmalen Brett geschlossen.

Die Hängeschränke sind komplett! Den Kühlschrank habe ich in den Hochschrank gewuchtet und auch den Gefrierschrank. Als ich den Kühlschrank einsteckte, ging erst das Licht nicht. Tür zu, Tür auf, das Licht geht und dann macht es PATSCH und die Sicherung fliegt. Die Glühbirne ist geplatzt!

Da muss ich wohl mal in den Baumarkt. Ist scheiße da dranzukommen. Aber mit einer Spitzzange wird es wohl gehen.

Zu der Installation des Abflusses etc. bin ich nicht mehr gekommen. Aber es sieht inzwischen wie eine komplette Küche aus.

Weiterer Plan ist jetzt, die Küche funktionsfähig zu machen und dann erst einmal die anderen Zimmer zu beginnen. Wenn ich einziehen kann, dann spare ich Wege und Zeit und kann an die Wohnung auch in Arbeitspausen renovieren.

Share:
Posted in KLEs Home

Brösel, brösel…

Die Arbeitsplatten für meine Küche hatte ich. Die von der Spüle habe ich aber noch einmal um ein paar cm gekürzt. Am Ende war Wasser reingelaufen und die Platte war aufgequollen. ich hatte die Länge – also weg damit!

Ich hab mir dafür die wohl günstigste Handkreissäge von eBay geholt. Exakt ist anders, aber funzt. Ich bin bei meinen eigenen Projekten ja nicht so der Perfektionist. Muss cool aussehen, meine Ideen verwirklichen, wenn es nicht ganz exakt ist. Mich stört´s nicht.

Mit der Säge habe ich auch die neu besorgte Arbeitsplatte zurechtgeschnitten. Küchen Arbeitsplatten haben ja alle das selbe Format. Wirklich? Ich wurde eines Besseren belehrt.

Schöne Scheiße! Ich kümmerte mich erst einmal um eine andere Baustelle. An der Ecke war eine Lücke. Bei der Küche war noch ein offener Unterschrank dabei, der selbst gebaut war und der über war. Wieso das Holz nicht nutzen? Das hat die richtige Farbe und kostete nichts extra. Zwei Bretter zurechtgeschnitten und im rechten Winkel verschraubt.

Ein paar lange Schrauben von der Seite – Lücke geschlossen.

Ums Eck fehlte noch ein Stück Arbeitsplatte, da reichte ein Teil der zweiten alten Arbeitsplatte. Wieso also das nicht recyceln?

Das war der Teil mit dem Ausschnitt für das Ceranfeld. Das Loch musste noch in die weiße Arbeitsplatte. Ich habe eine wirklich alte und auch sehr billige Stichsäge. Und ich gebe zu, ich hatte echte Bedenken, dass die das nicht mehr schafft – unbegründet. Auch wenn sie sich wirklich abgemüht hat. Vielleicht sollte ich einfach ein neues Sägeblatt einsetzen.

Bei den unterschiedlichen Längen der Arbeitsplatten entschied ich mich, einfach die kurze leicht schief zu stellen und eine Verbindungsleiste dazwischenzupacken. Wenn man es nicht weiß und nicht soooo genau hinsieht, fällt das nicht auf und mal abgesehen davon – da es zwei unterschiedliche Platten sind, ist die Leiste ein schönes Detail.

Weiter mit den Oberschränken. Anfangs lief die Montage reibungslos. Der Vermieter hatte mich gewarnt, dem Vormieter sei ein Hängeschrank heruntergefallen. Die Wand wäre sehr weich. Bei vier Hängeschränken verstand ich nicht, von was der redete. Die kleine Schlagbohrmaschine hatte gut zu kämpfen mit der Wand. Aber dann beim fünften…

Der Bohrer ging in die Wand wie Butter und der Dübel drehte sofort mit und lies sich einfach wieder herausziehen. Da muss irgendeine Profilösung her! Da gibt es doch sicherlich eine Lösung auch in solchen Wänden einen Dübel zum Halten zu bekommen. Irgendwas mit Harz, das aushärtet oder so.

So blieb es bei der Schrankfront erst einmal bei den fünf.

Aber ich finde, die zweifarbige Arbeitsplatte, die verschachtelten Hängeschränke – das nimmt dieser spießigen Einbauküche schon ein wenig den Muff. Jetzt muss aber auch dieser fiese Fließenspiegel verschwinden…

Share:
Posted in KLEs Home

Alles aufs Dach

In meiner alten Wohnung hatte ich ein winziges Schlafzimmer und hatte damals Bett von Wand zu Wand. Sprich ich brauchte ein neues Bett. Mal bei eBay Kleinanzeigen gekramt. Ein Bett 180 x 200 von Ikea für 10 Euro? Gekauft! Und da ich das nicht derbe ins Auto stopfen wollte, transportierte ich einige Teile stumpf auf dem Dachträger.

Kommt jetzt noch nicht dran, aber wenn ein Schnäppchen droht, nimmt man es mit. Liegt erst einmal in der Wohnung rum.

Das kommt später dran – und es bleibt nicht so. Denn ich bin 2,04m groß, meine Matratzen 220cm lang. Also muss ich es verlängern. Ich nehme das Ikea Bett als Basis. Ist billiger, als das ganze Holz einzeln zu kaufen. Aber das hat erstmal nicht die Priorität, das Schlafzimmer ist ja noch nicht gestrichen.

Zurück zur Küche. Ich wartete auf den Feierabend von Sebastian, damit der die zweite Spülmaschinen und die Arbeitsplatten mit hochträgt in den 2. Stock. Aber ich konnte ja schon einmal mit den Hängeschränken anfangen.

Auch den Herd konnte ich anschließen. Fünf statt drei Kabel und die Kabel haben ja die entsprechenden Farben – das ist easy. Sicherung nochmals überprüft, dass sie auch wirklich raus ist und ab der Fisch. Bevor ich alles fest verbaue, musste ich das natürlich erst einmal testen.

Ich wollte eigentlich die komplette Arbeitsplatte neu machen, aber das Spülbecken sitzt bombenfest. Also verwende ich den Ausschnitt weiter. Und da diese Arbeitsplatte lang und extrem schwer war durch das Keramik Spülbecken, habe ich im Hof die Platte gleich abgeschnitten. Im rechten Winkel – doof, dass bei einem Altbau selten rechte Winkel vorkommen.

Naja, muss ich noch einmal nachsägen.

Und es reifte die Erkenntnis: Ich komme nie und nimmer mit den alten Arbeitsplatten hin, ich müsste zu viel Stückeln. Also zum Teil eine neue Platte. Die identische Holzfarbe, das klappt nie – und wäre ja auch irgendwie langweilig. Also habe ich mir eine weiße Arbeitsplatte im Baumarkt geholt. Hatte ich erwähnt, dass ich derzeit Dachträger montiert habe?

Die Spülmaschinen stehen und auf der langen Seite hängen auch schon zwei Hängeschränke. Den mit der Dunstabzugshaube habe ich höher gehängt – das ist wieder mal meiner Körpergröße geschuldet. Ich will sehen, was im Topf ist.

Aber wenn ich mir das so ansehe – nein, die anderen Schränke werden auch nicht eine einheitliche Höhe bekommen. Ich lasse die in der Höhe tanzen. Scheiß auf den Fließenspiegel! Der ist eh nicht hoch genug für die Küche – und die Fließen schweinehässlich. Gestaltungsanlass. Ich habe auch schon ein paar wirre Ideen im Kopf…

Share: