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Posted in Pirat

Ich muss dann heute wohl mal in die Werkstatthölle…

Ich war gestern zusammen mit Calli unterwegs, ein Sofa für meine Wohnung bergen, die jemand über eBay Kleinanzeigen verschenkt hat, Ich brauchte dazu seinen Anhänger und ich war sehr dankbar, dass er gleich auch mit geschleppt hat. Ich bin sehr dankbar, solche Freunde zu haben. Vielleicht schafft es das Sofa noch in den Blog, ich muss an dem noch etwas umbauen.

Alles ganz problemlos. Danach war ich noch in der Stadt unterwegs und als ich aus einer Parklücke ausscherte, hatte ich plötzlich keine Kontrolle mehr über die Gänge. Das Getriebe ließ sich nicht mehr schalten. Ich kam vom Rückwärtsgang nur noch in den Leerlauf, dann war Schluss. Der Ganghebel hatte keinen Kontakt mehr zum Getriebe. Sicherlich eine Kleinigkeit. Ich schob erst einmal den Bock wieder in die Parklücke.

Bocken wir den Wagen eben hoch und sehen nach. Doof, wenn man am Vortag den Wagenheber zu Karosseriearbeiten genutzt hat und nicht wieder zurück ins Auto gelegt hat. Mir blieb nichts anderes übrig, als den ADAC zu rufen. Der brauchte fast eine Stunde, angekündigt waren bis zu 90 Minuten. Es kam ein wirklich freundlicher Helfer, der fasziniert war vom Pirat. So etwas hat er noch nie gesehen, aber noch mehr fasziniert hat ihn, dass das wirklich alles eingetragen ist.

Mit einem Rangierwagenheber kommt man natürlich viel besser unters Auto.

Letztendlich war es eine Gelenkpfanne, die von der Kugel abgesprungen war. Die Gelenkpfanne ist einfach nach den vielen Jahren verschlissen. Ich denke mal, es ist Position 27 auf dieser Zeichnung.

Der Pannenhelfer drückte die Kugel wieder in die Gelenkpfanne und sicherte es mit einem Draht. Die Gelenkpfanne gibt es neu, ich werde heute mal meine Getriebesammlung durchgehen, was ich gebraucht habe. Entweder ich habe die noch in wirklich gut erhalten, oder ich kann wenigstens improvisieren, bis ich eine neue bestellt habe.

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Posted in VW Prolo

Weiteres Kopfkino

Gestern war ich bei einem Kumpel, der gerade einen Volvo 240 Kombi schlachtet – wunderbares Blech, das ich da einfach raustrennen durfte mit der Tigersäge. Die nächsten Bleche werden eben einmal rot.

Hab ja schon öfters 240er Dächer verbaut, das ist gutes, dickes Blech.

Ich habe das Blech in der Werkstatthölle abgeladen und da ich schon einmal da war, habe ich eben gleich etwas gespachtelt.

Fertig bin ich damit noch nicht, aber auf einem guten Weg.

Interessant finde ich die Diskussion über die Heckleuchten. Das scheint die Blogleser mächtig zu beschäftigen und mich natürlich auch. Der erste Beitrag zu den Heckleuchten hat bisher 28 Kommentare. Nur so viel: Die Entscheidung ist da noch nicht gefallen. Das Kopfkino rattert weiter.

Die Anhängerleuchten sind noch nicht vom Tisch – eventuell mit zusätzlich links einer Nebelschlussleuchte und rechts einer Rückfahrleuchte in der Heckklappe.

Gibt es vom selben Hersteller, wobei ich sehen müsste, wie weit die nach innen müssen, damit sie in der Heckklappe nirgends anstoßen. Eine weitere Idee ist einen Heckspoiler zu bauen und die Lampen darin zu versenken.

Aber sind inzwischen noch andere Heckleuchten im Rennen. Eine eckige Variante. Möglichst klein. Und welches Auto hat die? Der Peugeot 205 und ab Baujahr 1990 sogar ganz hübsche.

Aber sind die auch klein genug? Ich habe recherchiert, über eine Facebook Gruppe kam ich an die Maße.

Im Vergleich die Polo Heckleuchte – die Peugeot Heckleuchte könnte man unterbekommen unter dem Knick der Seitenlinie.

Ich müsste aber die Seitenwand hinten im unteren Teil gerade stellen. Was dann wieder Auswirkungen auf X und Y hat etc. Und ich bräuchte am besten die herausgetrennten Lampeneinfassungen aus einem 205er Schlachter. Vielleicht auch eine andere hintere Stoßstange.

Alles bisher nur Kopfkino. Ich spiele verschiedene Varianten weiter durch. Nächster Schritt wäre an der 205er Front, dass ich einen Peugeot in der Nähe suche und mir die Heckleuchten einmal live genauer ansehe nach Wölbungen, die lösbare oder unlösbare Probleme darstellen könnten…

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Posted in VW Prolo

Radabdeckung

Schon fast beängstigend: Ich hatte den Radlauf noch nie mit Rad getestet am VW Prolo. Also mal pro forma das Rad drauf und abgelassen.

Die Oberkante ist leicht höher als die vom originalen Radlauf, das ist aber ok. Oben ist die Radabdeckung perfekt. Was mich weniger überzeugte, war die Abdeckung nach vorne.

Ich schickte dieses Bild per WhatsApp auch an meinen TÜV Prüfer, der die Scheiße irgendwann eintragen soll. Dem war das zu wenig Abdeckung nach vorne. Dachte ich mir schon, ich fand es selbst auch nicht prall. Zudem hatte der Radlauf einen sichtbaren Knick.

Also schnitt ich den Radlauf am Knick und zwei anderen Stellen noch einmal ein, um das zu formen. Kurz die Flex verkantet und zack flog ein Teil der Millimeterscheibe durch die Gegend. Nicht so schlimm, denn ich flexe grundsätzlich mit dem Schutzschild an der Flex.

Sowas kann Leben bzw. das Augenlicht kosten. Mit Schutz kein Problem.

Nach dem Einschneiden kam ein wichtiges Karosseriewerkzeug zum Einsatz: Der Scherenwagenheber. Die Richtbank des kleinen Mannes.

Unter Spannung dann die Einschnitte wieder verschweißt. Danach war der Radlauf stimmig.

Bevor ich mit dem Spachteln anfange, habe ich es mit der Topfbürste sauber gemacht und von beiden Seiten das Ganze mit Brunox behandelt. So kann es auch dazwischenlaufen, wo Spalten entstanden sind. Das meiste davon werde ich wieder abschleifen, aber in den Ritzen bleibt es bestehen.

Und ich bin jetzt auch mit der Radabdeckung zufrieden – der Prüfingenieur auch.

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Posted in VW Prolo

Greift alles ineinander

Es fehlte am Prolo noch eine Sicke, ich hatte es im letzten Blogbeitrag erwähnt. Also ran an den Speck, die Ecke gefiel mir eh nicht. Ein Grund, warum ich solche Stellen bei unseren TV Drehs ungerne schweiße. Da dürften wir so etwas nicht abliefern – auch wenn das natürlich hält.

Also nicht nur eingeschnitten und am Radlauf alles auf eine Ebene gebracht, sondern auch gleich den Murks entfernt und ein neues Blech angefertigt.

Das eingeschweißt und ich hatte die Sicke, die ich brauchte.

Stoßstange und Kotflügel wirken jetzt für einander gemacht.

Ich bin seit Tagen am Recherchieren, welche Heckleuchten an den Bock passen könnten. Ich hab mir selten so lange den Kopf darüber zerbrochen. Zubehörkataloge online durchstöbert, Abmessungen gesucht. Meine ursprüngliche Idee scheiterte am Veto meines TÜV Prüfers – verkehrtes Prüfzeichen. Ich wollte mehrere kleine runde Lichter verbauen. Aber davon gibt es kein Bremslicht. Stärkere Birne in eine Rückleuchte als Bremsleuchte geht offiziell nicht, da das Prüfzeichen falsch ist. Hilft ja nix, wenn es nicht eingetragen wird. Manche Leuchten waren mir zu klein, andere zu groß.
Eigentlich wären mal eckige Rückleuchten ganz nett, aber da fällt sofort auf, wenn es nicht zu den Formen des Fahrzeugs passt. Es wird wohl auf Anhängerleuchten in rund herauslaufen. Ich druckte mir ein Foto davon in Originalgröße aus, klebte die Heckleuchten ab und spielte damit.

Daheim übernahm ich das dann in den Photoshop. Ja, könnte funktionieren optisch. Und mit ca. 20 Euro beim günstigsten Anbieter sind die auch bezahlbar.

Leider sind das Aufbaulampen mit Plastikgehäuse – muss ich also einkleben.

Und natürlich muss ich die ursprünglichen Heckleuchten in Blech nachbauen und auch die Heckklappe anpassen. Kann ich aber im Moment noch nicht, denn ich weiß noch nicht, wie der Radlauf aussehen wird und die Heckleuchte geht ja ums Eck und muss dementsprechend gebaut werden. Ob der Radlauf nach hinten auslaufend wird, weiß ich noch nicht. Eigentlich bin ich dagegen, weil es so ein typisches Polo Steilheck Merkmal ist.

Den Radlauf kann ich noch nicht bauen. Ich habe bisher ja nur ein Paar Kotflügel und da bisher einen Denkfehler, der mir jetzt erst aufgefallen ist. Ich dachte, ich kann den von der anderen Seite hinten verwenden, aber die Seitenlinie steigt auch beim Corsa nach hinten an und der Radlauf ist nicht symmetrisch, wie durch ein Klebeband angedeutet.

Ich wollte eigentlich erst die Beifahrerseite komplett fertig bauen, denn da kann ich es besser von Distanz ansehen in der engen Werkstatthölle. Nun hängt es am zweiten rechten Kotflügel…

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Posted in VW Prolo

Carfreitag

Gestern war Carfreitag und da derzeit Treffen noch illegaler sind als sonst und schon alleine die Vernunft gegen ein Treffen mit vielen Leuten spricht, dachte ich, ich müsste trotzdem was mit Karren machen, also fuhr ich in die Werkstatthölle. Ich hatte zudem den Amboss im Kofferraum, der raus musste. Und den konnte ich gleich brauchen.

Der zweite Kotflügel war ja am Radlauf zerknickt.

Also erst einmal grob das Überschüssige abgetrennt, um besser dranzukommen und dann gehämmert.

Ich musste jetzt sie Position finden, wie ich den Radlauf anschweißen sollte und habe je die Mitte der Radläufe angezeichnet und das wieder hingeklebt. Vorher die Stoßstangenecke etc. weggeschraubt.

Da stellte sich raus, dass der Radlauf insgesamt zu lang ist, Ich wollte ein Stück alten Kotflügel stehen lassen, aber das ging so nicht.

Ich entschied mich dazu, in der Mitte ca. 3cm rauszunehmen, viel brauchte ich ja nicht. Aufgetrennt, mit der Absetzzange abgesetzt und wieder verschweißt.

So richtig positionieren ließ sich das nicht, denn der originale Radlauftrug so sehr auf. Also raustrennen. Das war dann der Point of no return.

So konnte ich jetzt anzeichnen und weiter ausschneiden.

Auch hier habe ich mit Überstand und Absetzzange gearbeitet. Das macht etwas Nachkorrigieren möglich, zudem verzieht es sich nicht stark beim Verschweißen. Die komische Form vorne ergibt sich aus dem Umstand, dass der Corsa Kotflügel zwar zufällig eine einigermaßen identische Sicke hat, aber nach unten die Sicken für die Stoßstange komplett anders sind. Die kann ich so nicht wiederverwenden.

Und dann ging es ans Anschweißen. Am hinteren unteren Ende habe ich zwei Schnitte gesetzt, um die Sicke nachzubilden. Den untersten Rand konnte ich stehen lassen und anbinden.

Vorne wurde es tricky, da fehlte ja ein Stück und dafür machte ich mir erst einmal eine Pappschablone.

Der schmale untere Rand flog noch in die Tonne, die brauchte ich nur für die Form. Das Blech zu formen war etwas komplizierter und ich muss auch etwas nacharbeiten. Aber es ist schon einmal drin.

Ist schon noch Arbeit dran, aber wenn das erst einmal verschliffen, verspachtelt und lackiert ist, fügt sich das ganz gut ins Fahrzeug ein. Um es besser zu sehen, habe ich die Stoßstangenecke einmal draufgesteckt.

Ich bin mit Stoßstange dann doch am Überlegen, da noch etwas zu ändern. Das fiel mir aber erst beim Schreiben des Blogs auf: Es ist ja eine Sicke da, um die Stoßstange näher ans Fahrzeug zu bekommen. Die Läuft bis zu Radlauf. Die Stoßstange aber nicht. Also muss entweder die Sicke vorher aufhören, oder die Stoßstange verlängert werden…

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Posted in VW Prolo

Planen und Organisieren

Schon vorgestern war ich in der Werkstatthölle, um den Prolo abzustellen.

Da gestern der 1. April war, musste ich da aber den traditionellen Aprilscherz einem Bericht vorziehen.

Plan war eigentlich, abstellen und gut. Aber natürlich konnte ich nicht anders, ich musste einmal einen Corsa Kotflügel dranhalten. Vorher musste ich erst einmal etwas wegflexen, damit man ihn besser dranhalten kann und dann mit Gaffa Tape festkleben.

Das ist jetzt der verkehrte Corsa Kotflügel für diese Seite, aber das ist der, der nicht verknickt ist. Den anderen zurechtzuklopfen war mir spontan zu viel Akt. Und natürlich ist der jetzt spiegelverkehrt. Wirft aber schon einige Probleme auf. Denn die Radausschnitte sind alles andere als identisch.

Nun stehe ich vor der Frage: Die Radausschnitte des Corsas übernehmen, oder das alles anpassen und wenn ja wie? Es ist ein Gestaltungsprozess. Das, was mir an solchen Aktionen am meisten Spaß macht. Die Radausschnitte vom Corsa zu übernehmen wäre eigentlich auch „lustig“, weil es die Seitenansicht noch mehr verändern würde.

Was aber schon einmal klar ist – ich muss mit den „Verbreiterungen“ der seitlichen Sicke folgen, dass es aus einem Guss wirkt. Und diese Sicke ist beim VW Polo 86C ansteigend – auf folgendem Bild mit der weißen Linie angedeutet:

Würde aber bedeuten, dass der Radausschnitt weiter unter dem Ende der Ausbuchtung ist. Anfang dachte ich: Wie bescheuert ist das denn? Dann habe ich mir Bilder von Corsas angesehen und da ist das auch so.

Also kein Stolperstein.

Wieso habe ich weiter oben im Text das Wort Verbreiterungen in Anführungszeichen geschrieben? Genau genommen sind es keine. Es ist nur eine andere Art Radlauf. Derzeit hat der Prolo rund ausgestellte Radläufe bzw., vorne rund und hinten rund anfangend und gerade auslaufend. Und besonders die hinteren Radläufe sind sehr prägnant für einen Polo 86C Steilheck. Das Polo Coupé hat „normale“ runde Radläufe hinten.

Eine frühere Idee war, Reparaturradläufe vom Coupé einzuschweißen, aber das wäre ja eigentlich langweilig. Zudem gibt es keine Coupé Radläufe mehr zu kaufen im Zubehör.

Beim Corsa A Dreitürer sind die eigentlichen Rundungen nicht ausgestellt, dafür die Backen. Dass das nicht besonders breit ist, zeigt, dass der Fünftürer und die Stufenheckvariante TR konventionelle Radläufe haben.

Und da sind sicherlich keine schmäleren Achsen drunter.

Mir geht es also nicht darum, in die Breite zu gehen, sondern darum, den Look zu verändern. Es bleibt beim Prolo bei 165er Reifen. Es ist schließlich mein Winterauto.

Es wird noch ein „Spaß“ diverse Sicken aneinander anzugleichen. Da dachte ich mir: Für die Arbeiten wäre ein Amboss nicht schlecht, um auf das Blech einzudreschen. Aber ich hatte keinen. Unter dem Motto „Probieren kann man es ja einmal“ stelle ich eine NEED Anfrage in meiner lokalen Free Your Stuff Gruppe bei Facebook ein, ob jemand einen kostenlos über hätte. Ein Stück massiver Doppel-T Träger oder Eisenbahnschwelle tun es auch. Und ich hatte Glück.

Es war sogar ein Bekannter, Thorsten, ein Käfer- und Bullischrauber, der diesen Amboss beinahe zum Schrott gebracht hätte. Das ist ein Erbstück und er hat noch einen größeren, den er selbst verwendet. Viel zu schade für den Schrott. Den Weg zum Verwerter habe ich im gerne erspart…

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Posted in Pirat

April April!

Natürlich war es ein Aprilscherz, dass mir behördlich untersagt wurde, meinen Pirat auf öffentlicher Straße abzustellen. Der Bock hat TÜV, ist legal angemeldet, also darf ich ihn natürlich auch überall abstellen, wo parken erlaubt ist. Aber der Aprilscherz hat im Fusselblog eine so lange Tradition, da musste ich dieses Jahr natürlich wieder einen raushauen. Gerade jetzt, wenn alle nur am Jammern sind und ihren Humor erst einmal suchen müssen.

Natürlich waren wieder die Kommentare manuell freizuschalten, um den Schein zu waren. Einige haben mitgespielt, einige habe ich auch erwischt – und wenn es nur für einen Moment war: so macht es Spaß.

Nachfolgend der Fakeartikel und natürlich war das gefakte Behördenschreiben ursprünglich nicht als Fake markiert, obwohl es erstunken und erlogen ist:


Behördenterror

Ich habe gestern mich lange bei der Zulassungsstelle herumgeärgert.

Was für komische Zeiten. Online-Termin vereinbaren, im Freien anstehen – wenigstens war das Wetter gut.

Ich bin ja umgezogen und leider ist bei meiner neuen Wohnung keine Garage dabei, weshalb eines meiner Autos immer als Laternenparker herhalten muss. Ein Kampf zu gewissen Zeiten, da einen Parkplatz zu bekommen und offenbar haben mich mehrere Nachbarn bei der Stadt angeschwärzt. Und so kam es zu diesem Schreiben:

Bitte was? Das ist doch Behördenwillkür! Da musste ich hin und Radau machen. Offenbar gibt es aber tatsächlich eine Rechtsgrundlage dafür, die ich gerade von einem befreundeten Juristen prüfen lasse.

Ich habe aber wenigstens darstellen können, dass es nicht so einfach ist in meiner Wohngegend einen Garagenplatz zu ergattern und da ich in einem anderen Stadtteil meine Tiefgaragenstellplätze nachweisen konnte, haben sie mir jetzt 2 Monate Aufschub gewährt…

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Posted in VW Prolo

Materialsammlung

Der März geht zu Ende und damit das Saisonkennzeichen des Prolos. Und auch wenn das andere sicherlich anders sehen – der ist natürlich noch viel zu normal. Seht Ihr doch sicher auch so. Ist ja eigentlich „nur“ das Winterauto, aber längst Familienmitglied. Sieht aber noch sehr nach Polo aus. Wird sich auch nicht komplett ändern lassen, denn die „Minikombi“ Form ist schon sehr prägnant.

Ich will noch nicht alles verraten, was dem armen 86C noch so bevorsteht, aber vielleicht verrät ja schon einmal ein Detail auf der Einkaufsliste, was da so passieren wird. Ich such(t)e vier Opel Corsa 3türer Kotflügel. Und da ich nicht so wirklich einen Opel Corsa Schrauber  kenne, dann eben über eBay Kleinanzeigen und Facebook Gruppen. Man glaubt gar nicht, in welchen Gruppen ich bei Facebook für die Teilerecherche bin.

Kleiner Tipp, wenn man etwas per online Anzeige sucht: Ein Bild hilft immer, weil das viel mehr auffällt als eine Textanzeige, wenn potentielle Verkäufer die Liste der Gesuche überfliegen. Und ein fetter „Gesucht“ Schriftzug zeigt auch gleich, dass man sucht und nicht anbietet.

Bei eBay Kleinenzeigen kurz nach der Veröffentlichung gleich der erste Erfolg.

Unglaublich, was Tag für Tag bei EKZ passiert. Der User hatte definitiv Langeweile. Und auch viele Anbieter haben Preisvorstellungen jenseits von gut und böse. Der teuerste gebrauchte kostet derzeit bei EKZ 100 Euro, bei eBay sogar 130 Euro – da aber mit Versand. Ein neuer hingegen keine 60 Euro.

Gut, wenn der gebrauchte Kotflügel kratzerfrei ist und in der Wunschfarbe lackiert, macht das vielleicht Sinn, für mich natürlich nicht. Mich würde auch nicht stören, wenn so ein Zubehörteil nicht zu 100% passt. Sind ja eh nicht für einen Corsa.

Letztendlich habe ich vier Kotflügel gefunden. Zwei liegen auf halber Strecke zu unserem Drehort, zwei konnte ich gestern abholen, lagen gleich um die Ecke.

Sollten zusammen 35 Euro kosten, was der Verkäufer glaubhaft nicht wusste: Der graue hat einen derben Knick im Radlauf, der rote ein paar Dellen – scheiße gelagert und wohl einmal unglücklich abgestürzt. Was mir wichtiger war: so gut wie kein Rost. Wir konnten uns auf faire 25 Euro einigen.

Was ich damit vorhabe? Ich erkläre es einmal mit zwei Bildern.

Da es aber ein Winterauto ist momentan, soll es eben nicht so extrem werden.

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Posted in Pirat

Wischi Waschi

Die Stufe 1 des Scheibenwischers des Piraten ging ja nicht. Also habe ich einmal im Fundus gekramt. Für meiner Verhältnisse ist da inzwischen relativ wenig über.

Einer der Blinkerschalter war kaputt. Warum hebe ich so etwas auf? Direkt in die Tonne damit! Der Austausch war easy – und brachte den erhofften Erfolg.

Auch den ersetzten Lenkstockschalter – direkt in die Tonne, damit ich nicht auf die dumme Idee komme, den noch einmal zu verbauen.

Dann ging es daran, alles wieder zusammenzubauen. Alles schön mit Kabelbinder etwas ordnen, Luftleitung für die seitliche Düse wieder rein, … Fummelei unterm Armaturenbrett. Nicht die angenehmste Arbeitsposition. Dann Verkleidungen drangeschraubt, Radio wieder rein unterm Armaturenbrett. Und das ging nicht. Da war schon vorher ein paar Mal die Sicherung geflogen, nachdem ich das Radio an den Kabeln hängend im Beifahrerfußraum temporär abgelegt hatte, aber nicht wegen des Radios, sondern wegen des Zigarettenanzünders.

Also neue Sicherung rein. Ich war verblüfft, denn die Sicherung, die ich vermutete, dass es sie war, war heil. Also Zentralelektrik wieder raus und nachgesehen, ob alles draufsitzt. Und ich fand tatsächlich ein Massekabel, das nicht auf dem Verteiler steckte. Eigentlich gut, dass ich mich geirrt hatte – es war eine andere Sicherung und die war auch durch.

Also neue Sicherung und alles wieder zusammen:

Auf der Heimfahrt eine Bodenwelle und zack, Radio wieder aus. Angehalten, neue Sicherung und eine Minute später wieder Sicherung raus. Die Platte mit dem Radio/Zigarettenanzünder abgeschraubt und festgestellt, das Innere des Zigarettenanzünders ist komplett locker – da ist im Inneren irgendwas gebrochen. Ich hatte eine Kombizange im Auto und hab das Kabel des Zigarettenanzünders einfach durchgezwickt.

Danach war Ruhe. Da kommt eine andere Steckdose rein. Die ist definitiv hin.

Bei der Elektrik bleibt jetzt noch die Tankuhr, die nicht funktioniert. Warum hab ich die nur vergessen, als ich bei Michael war, anzusprechen?

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Posted in Pirat

Doppelt hin

Gestern hatte glücklicherweise Michael Zeit, sich mein Elektrikproblem anzusehen am Pirat. War nötig. Ich kam einfach nicht weiter. Wobei ich eigentlich gar nicht so weit weg von der Lösung war. Jetzt legte sich der Profi in den Fußraum.

Logisch an die Sache rangehen. Er sah sich die alte Zentralelektrik an, die ich ausgebaut und mitgebracht hatte. Und tatsächlich – bei genauerem Hinsehen erkennt man Schmelzspuren – genau am Anschluss des Lüftungsgebläses.

Wieso ging jetzt mit neuer ZE die Lüftung nicht? Das hätte mir auffallen sollen – der Stecker war ebenfalls angeschmort. Wenn ich ein Auto schlachte, schneide ich für Michael alle Stecker ab. Ich habe eh nicht das Werkzeug dazu, da die Kabel neu einzuziehen. Die Stecker landen dann in dieser Schublade.

Dann ist das bei Michael und wir haben hoffentlich immer den richtigen Stecker. Und wenn er selber einen davon brauchen kann, oder jemand anderem damit helfen kann – warum nicht? In irgendeinem meiner Autos ist sicherlich auch ein Stecker, der aus seinem Fundus stammt.

Also Ersatzstecker von den Kabelresten auspinnen und dann Kabel für Kabel vom alten Stecker auf den „neuen“ switchen.

So sah der Stecker aus, der verbaut war. Dass mir das nicht aufgefallen war schiebe ich auf die enge, dunkle Situation im Fußraum. Hätte man sehen sollen. War aber eben auch unten.

Mit dem neuen Stecker sollte die Lüftung jetzt gehen. Ging sie aber nicht. Immer noch kein Strom. Das Rätsels Lösung: Die neue ZE war ein Griff ins Klo. Ebenfalls verschmort. Ich hatte eine kaputte ZE durch eine kaputte ZE ersetzt. Aber ich hatte meinen ganzen Fundus dabei, also haben wir uns angesehen, was am besten erhalten ist.

Nächste ZE rein und siehe da: Die Lüftung läuft und nichts wird heiß. Auch der Scheibenwischer geht nicht mehr an, wenn die Lüftung an ist. So wie es sein soll. Nicht wird heiß, als wäre nie etwas gewesen.

Die zwei kaputten ZE flogen direkt in den Müll. Direkt? Ne, jetzt wollten wir sehen, was da los war. Also die ursprüngliche ZE einmal aufgebrochen. Wer das noch nie gesehen hat: Das sind dicke Leiterbahnen auf mehreren Ebenen getrennt von Kunststoffplatten.

Und wir haben die Ursache gefunden: An einer Stelle wurde es heiß und das hat sich zur Ebene darunter durchgeschmolzen.

Und wen wundert es – das war die Verbindung zwischen Lüftung und Scheibenwischer.

Man konnte in der Umgebung ein Grollen hören. Das war der Stein, der mir von Herzen fiel. Mein großer Dank geht an Michael. Gut, Experten im Netzwerk zu haben.

Um die erste Stufe des Scheibenwischers haben wir uns nicht mehr gekümmert. Da ist wahrscheinlich der Lenkstockschalter defekt – er geht auch sehr schwer. Da kümmre ich mich noch drum, hoffe, ich habe noch einen. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob es da nicht wieder Unterschiede zwischen Vor- und Nachfacelift gibt. Ich habe vornehmlich Nachfacelift Passat 32B geschlachtet…

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