Endgütig geschlossen

Vor meinem gestrigen Arbeitseinsatz war ich bei Marco. Er schafft im Reifenhandel seines Vaters und Altautoschrauber untereinander helfen sich.

Marco

Er hat mir das Reserverad ummontiert, also 175er Schlappen runter und 155er drauf. Ist erst einmal irgend ein oller Reifen von einem Passat Schlachter. Total überaltert, aber ich brauche ein Reserverad in richtiger Größe zum Bauen. Wenn einer einen neueren 155/80R13 mit etwas Restprofil über hat…

Nun ging es daran, den Platz für das Reserverad zu schaffen. Ich habe mich wegen der Höhe dazu entschieden, die Schiebedachkassette beizubehalten und das Restdach da wegzunehmen.

Schiebedach

War es vorher schon recht instabil, wurde es durch das Raustrennen wabbelig. Nicht gut. Also müssen wir es eben verstärken. Als erstes ein Vierkantrohr zurechtgesägt. Wie man auf dem Bild sieht: gerade ist der Untergrund nicht – das heißt, war es nicht.

Schiebedach

Das Rohr habe ich eingepunktet, aber das hing ja immer noch frei im Raum. Also habe ich je ein 1mm Blech abgekantet und eingeschweißt.

Verstärkung

Schiebedach

Das ist jetzt schön massiv! Das kann was. Dann war da das große Loch, das das Schiebedach hinterlassen hat. Da war wieder Karosseriekleber angesagt – viel hilft viel!

Schiebedach

Und dann ein Blech eingenietet. Da man das nicht sieht, habe ich keine Abstände abgemessen, sondern einfach Auge mal Pi Löcher gebohrt und festgepoppt.

Blech einnieten

Super wäre gewesen, wenn ich das Ersatzrad so hätte unterbringen können.

Reserverad

Geht aber nicht. Selbst mit dem Platz, den ich geschaffen habe und den schmaleren Reifen muss ich das Rad auf das Vierkantrohr auflegen, wenn das Vordach drauf ist. So hat es Luft und stößt nicht an.

Reserverad

Das Dach wieder abgenommen, so muss die Position sein.

Reserverad

Das wird mich noch einen Abend beschäftigen. Aber das Blech, das das Schiebedach schließt, ist eh zu wabbelig, das würde während der Fahrt dröhnen. Und das muss ja nicht sein…

5 thoughts on “Endgütig geschlossen

  1. Zitat cargochop aus dem vorigen Beitrag:

    „moin, vorschlag: die herausgetrennte reserveradwanne halbieren und die (* geeignetere hälfte mit rundung nach vorne auf das restdach festschweissen *). dann mit dem rapid-wabbel-blech verbinden, gibt zusätzlich verstärkung. „

    Den Teil in (*…*) ersetzen durch „vorderen etwa zwei Drittel auf das eingenietete Füllblech aufnieten“.

    Hach, ich soll ja nich… sorry.

  2. Dann hat die Reserveradmulde nur einen zentralen Auflagepunkt vorne. Schwachsinn. Und das oben mit dem Dach zu verbinden: Dadurch verzieht sich das Blech. Selbst, wenn man es nur klebt. Ebenfalls Schwachfug.
    Ich hab schon im Kopp, wie ich das löse, muss nicht rund werden, aber eine Führung braucht das Rad, das ist klar, weil eine Verschraubung beschissen einzufädeln wäre.

  3. Wie wär’s mit zwei Schubladen Vollauszügen auf denen man den Reifen nach hinten rausziehen kann? Dazu müssten nur zwei Vierkantrohre rechts und links vom Reifen eingeschweißt werden an denen die Auszüge befestigt werden. Boden dazwischen auf dem der Reifen festgeschraubt wird und fertig. Keine Ahnung ob das vom Platz passt, war nur so ne Idee.

    Bin gespannt wie’s weitergeht….

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