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Ushermittwoch

Heute ist der Tag, auf den wahrscheinlich viele Blogleser gewartet haben:  Aschermittwoch. Symbolisch habe ich heute dem Prolo die Narrenkappe abgenommen.

 Narrenkappe

Als Wahlmainzer schlägt eben mein Herz für die Fassenacht und wenn man Generalfeldmarschall der Jägergarde ist, dann eilt man von Termin zu Termin, da bleibt nicht viel Zeit für das Autohobby. Immerhin hatte der Prolo noch seinen prestigeträchtigen Auftritt beim Schissmelle-Umzug in Mainz Mombach am gestrigen Tag. Ein Bild davon habe ich noch nicht, aber das liefere ich nach und baue es an dieser Stelle des Textes ein.

Nun heißt es bei mir, wieder Normalität in mein Leben zu bringen und Normalität heißt bei mir, abends wieder in die Werkstatthölle einzuziehen und den Titan weiterzubauen. 

Es kommen jetzt wieder regelmäßiger Berichte, Ihr könnt Euch freuen – die Beitragsfastenzeit im Fusselblog ist demnächst vorbei – versprochen!

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Der Fusselblog Jahresrückblick 2016

Man verzeihe mir, dass ich erst jetzt meinen Jahresrückblick veröffentliche. Ich bin einfach nicht früher dazu gekommen. Was ein Jahr! Es ist viel passiert in der Welt, Trump wurde zum Präsidenten gewählt, viele bekannte Künstler sind von uns gegangen und bei mir? Bei mir wurde geschraubt.

Focht Titan

Wenn ich mir das so ansehe, dann ist mal wieder dasselbe eingetreten wie letztes Jahr – im Winter wird am Winterauto geschraubt. Zum Jahreswechsel letztes Jahr stand der Titan auch in der Werkstatthölle, jedoch zum Frontumbau.

Focht Titan

Neben diversen Schweißarbeiten bekam der Titan auch eine Überholung der vorderen Bremsen. War dringend nötig.

Bremsanlage

Irgendwann war es so weit, die Front war fertig, der Umbau wurde eingetragen.

Focht Titan

Ein Glück, dass der Winter sehr mild war und ich zu dem Zeitpunkt eigentlich kein Winterauto brauchte im Gegensatz zu diesem Jahr. Der Titan zickte mit ständig leerer Batterie – der Fehler lag aber nicht an der Batterie, sondern am Autoradio, das ständig die Batterie leersaugte. Manchmal geht man eben Irrwege…

Den Endtopf hat der Titan einmal von sich gekotzt.

Endtopf

Ich habe den kurzerhand durch Neuteile aus Polen ersetzt – einfach weil das wirklich günstig ist.

Dann kam ich auf die bescheuerte Idee, da einen Hundefänger daraus zu bauen. Was stimmt nur nicht in meinem Hirn? Also besorgte ich mir einen Renault Rapid als Schlachter. Dankenswerterweise lieh mit Andy seinen Benz als Zugfahrzeug.

Gespann

Beim Hallengrillen kam es dann zur Enthauptung – ab da gab es kein Zurück mehr.

Enthauptung

Bis der Aufbau angepasst war, vergingen viele Stunden, so musste ich die vordere Kante dem Winkel der Türen anpassen. Original geht die Kannte schräg nach vorne.

Hundefängerumbau

Auf dem Dach entstand die neue Reserveradhalterung.

Hundefänger Umbau

Der hintere Teil des Aufbaus saß erst beim zweiten Versuch.

Hundefänger Umbau

Am Heck entstanden Tunnel für die Land Rover Heckleuchten, die Hecktüren musste ich kürzen, ebenso wie die Reserveradmulde, weil da ein Querträger einziehen musste.

Hundefänger Umbau

Eine besondere Challenge waren die hinteren Ecken, da in dem Bereich die Formen von Rapid und Escort wirklich gar nicht zusammenpassten. Aber Blech ist ja geduldig.

Endspitze

Aus zwei Heckspoilern und Blech entstand ein Frankenstein Heckspoiler.

Heckspoiler

Die B-Säule habe ich massiv verstärkt. Massiver als nötig, aber dann braucht der TÜV auch keine Bauchschmerzen bei der Abnahme haben.

Hundefänger Umbau

Auf der Beifahrerseite habe ich den Radlauf teilersetzt – der Radlauf auf der Fahrerseite kommt noch.

Radlauf

Die Beifahrerseite ist verspachtelt und grundiert. Ein wenig muss ich das noch nacharbeiten, aber das ist jetzt nicht mehr so wild.

Focht Titan

Der Pirat

Beim Pirat war eine Überholung des Fahrwerks nötig. Die Dämpfer vorne waren defekt und an der Hinterachse waren die Lager im Endstadium. Ein Gestaltungsanlass. Federbeine und Hinterachse erleuchten nun in knalligem gelb, nachdem ich die Teile vorab sandgestrahlt hatte.

Hinterachse

Federbein

Ich plane ein neues Armaturenbrett mit vielen Instrumenten. Ein paar Instrumente habe ich schon gebastelt.

Deppendichte

Als Ende des Jahres der Endtopf abbrach, habe ich das mit Teilen aus dem Fundus wieder instandgesetzt.

Endtopf

Der Prolo

„Niemand hat die Absicht, noch ein Auto anzuschaffen“. Aber im Dezember sah ich ein: Es muss doch noch eine Karre her – als Winterauto. Es fand sich der Prolo, ein 1990er Polo 86c für kleines Geld und fast einem Jahr Rest-TÜV.

VW Polo 86C Fox

Das soll nach wie vor kein großes Projekt werden, aber ganz Serie fahren kann ich einfach nicht. Zwingend notwendig für mich mit 2,04m Körpergröße war ein tieferer Fahrersitz.

Sitz

Es folgten Sportlenkrad, Radio, ein Doppelscheinwerfer-Kühlergrill,… Sicherlich kommt noch eine andere Farbe, denn rote Autos gehen gar nicht.

Anfangs machte der Prolo mit seiner verbastelten Elektrik Ärger, aber das sollte vorbei sein, nachdem ich den Verteiler gewechselt habe.

Verteiler

Ich habe den Prolo inzwischen lieb gewonnen. Kann sein, dass er mit Saisonkennzeichen als Winterauto bleiben darf.

Die Simme

Meine Simson hat keinerlei Priorität. Irgendwann… So beschränkt sich mein 2016er Einsatz auch nur auf die Teileorganisation. Immer wenn etwas günstig abzugreifen ist…

So bekam ich eine 125er Honda geschenkt.

Honda

Ein Sattel eine Vorkriegs BMW lief mir über den Weg.

Sattel

Eine Hinterradschwinge von einer Geländemaschine soll die Verlängerung der Maschine dienen.

Hinterradschwinge KTM LC4

Vorne kommt ein Scheinwerfer aus einem Vorkriegs PKW mit Scheinwerfereinsatz aus einem Motorrad zum Einsatz.

Scheinwerfer

Pioneer Porno Radio

Der Holger aka Bullitöter hat mein Pioneer Radio KP500 aus den 70ern nicht nur repariert, sondern zudem auch ein MP3 Modul in den Kassettenschacht eingesetzt.

Pioneer KP500

Das Radio soll einmal in den Piraten, dafür muss ich aber erst ein anderes Armaturenbrett bauen.

Hebebühne

Am Anfang letztes Jahr zog eine Hebebühne bei mir ein. Scheiße, wirklich schon wieder ein Jahr her? Verdammt! War eine coole Bergungsaktion.

Hebebühne

Wird Zeit, dass die mal aufgestellt wird. Schieben wir es auf den Zeitpunkt, wenn der Titan die Werkstatthölle verlässt.

Hauswasserwerk

Innovation in der Werkstatthölle: Ich habe die Wasserversorgung der Toilette und des Waschbeckens auf ein Hauswasserwerk umgestellt.

Hauswasserwerk

Eine Umstellung von der ich mich frage, warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe, weil es viel komfortabler als das Vorgängersystem ist.

Die Baustelle

Ein dunkler Punkt im Schrauberjahr 2016 ist die Straße vor der Werkstatthölle. Seit Ende September ist die eine Baustelle.

Baustelle

Mit einer temporären Baustelle könnte ich leben, aber bis heute ist da kein Ende zu sehen, sie ist weiterhin aufgegraben, die Schwelle zur Toreinfahrt deutlich zu hoch. Drückt mir die Daumen, dass im Januar endlich Asphaltiert wird.

Treffen

Altautotreff

Auch 2016 fand regelmäßig der Altautotreff in Darmstadt statt.

Altautotreff Darmstadt

Natürlich war ich regelmäßig vor Ort als Organisator, wobei sich die Organisation auf die Pflege der Homepage beschränkt, was kein so großer Aufwand ist. Immer wieder schön einen Anlaufpunkt mit anderen Oldtimerbegeisterten zu haben, die schon lange zum Freundeskreis gehören

Worx Lowstern

Mit ein paar Freunden, die größtenteils auch im Fusselforum sind, war ich Ostern beim Worx Lowstern Treffen.

Worx Lowstern

Ein Tuning Treffen muss ich mir das Jahr schon antun – und wenn es nur zum Lästern ist. Und mit einer lustigen Truppe – die wir waren – macht das doppelt so viel Spaß!

Frühjahres-/Herbstveterama

Sowohl im Frühjahr, als auch im Herbst war ich bei der Veterama vertreten.

Veterama

Veterama

Im Frühjahr leider vollkommen verkältet, dafür dann im Herbst mit Schwung. Immer wieder eine schöne Gelegenheit zum Austausch mit anderen Schraubern. Das Verkaufen ist schon lange in den Hintergrund getreten.

Techno Classica

Auch 2016 war das Fusselforum mit einem Clubstand dabei.

Techno Classica Clubstand

Dieses Jahr unter dem Motto „Pfusch am Bau“. Wir hatten mal wieder viel Spaß und der Clubstand wurde sogar mit dem 3. Platz honoriert. Dafür machen wir das aber nicht. Es ist einfach eine lustige Woche mit den coolen Siegertypen des anarchischten Onlineforums zum Thema Automobil.

Kustom Kulture

Es ist das Mekka für Freunde vom Hot Rods und Customs. Und auch 2016war das Fusselforum vor Ort, obwohl eigentlich keiner von uns wirklich so ne Karre hat. Meinen Framo mal ganz grob ausgeschlossen.

KKF

Aber es ist trotzdem ein Highlight und mit der richtigen Truppe eigentlich nur ein Anlass für ein lustiges Wochenende. Dieses Jahr kämpften wir alle mit dem durch den regen abgesoffenen Campinglatz – eine wahre Schlammschlacht.

Fusselforum Treffen

Am Edersee ist einmal im Jahr das interne Fusselforum Treffen.

Fusselforum Treffen

Wir sind inzwischen zu einer Art Familie zusammengewachsen. Beim Schreiben dieser Zeilen fällt mir auf, dass wir uns schon oft treffen im Jahr und was soll ich dazu sagen? Das ist auch gut so.

Hallengrillen

Gerüchten zufolge mache ich mein Hallengrillen ja nur, um einmal im Jahr meine Werkstatthölle einmal aufzuräumen. Aber es ist auch ein großes Fest.

Hallengrillen

Schrauber aus nah und fern waren wieder zu Besuch. Verbunden mit einem coolen Werkstatteinsatz – dem Enthaupten des Titan.

Roadtrip zu Marina

Eines meiner persönlichen Highlights war der Roadtripp zu Marina nach Frankreich.

Goldies Boutique Frankreich

„coyote“ hatte da ein Auto ersteigert und ich fuhr zur Bergung mit. Einfach um einmal zu sehen, was hinter diesem ominösen Oldtimerhandelt steckt. Sozusagen ein Bildungsurlaub.

Automechanika

Dieses Jahr hatte ich keinen Stand auf der Automechanika und machte als Besucher die Messe unsicher.

Automechanika Frankfurt 2016

War auch einmal interessant – und vor allem wichtig, um Kontakte zu knüpfen – und zu pflegen

Automechanika Frankfurt 2016

Rückenwind Tour 2016

Es ist quasi mein Jahresurlaub. Ich fahre los und lasse mich einladen, einmal in die Werkstatt zu schnuppern.

Rückenwind Tour 2016

Dieses Jahr ging es Richtung Süden von Mainz aus. Und es war wieder großartig, was mir alles geboten wurde. Ich habe viele Geschichten mitgebracht. Toll, dass mir die Bekanntheit des Blogs ermöglicht, so viele unterschiedliche Menschen zu treffen und an den verschiedensten Orten aufgenommen zu werden. Ich kann ehrlich nicht sagen, welches Ziel das Highlight war, denn sie waren nicht schlechter oder besser, sie waren alle anders. Und das macht den Reiz einer solchen Tour aus.

Fusselblog Aprilscherz

Dieses Jahr präsentierte ich bei meinem traditionellen Aprilscherz ein Schreiben, das ich angeblich von Ford bekommen hatte, dass sie den Titan für ihre Sammlung haben wollen.

Fake

War natürlich Blödsinn, aber es gab wieder ein paar, die darauf hereingefallen sind. Das Wichtigste: Auch die meisten anderen fanden es lustig.

Resume

Etwas habe ich meiner Meinung nach 2016 geschafft: Mich nicht zu sehr mit Projekte zu verzetteln und eher konsequent an einem Projekt zu arbeiten. Auch wenn ich gerne mit dem Titan weitergekommen wäre. Da habe ich mich wohl ein wenig mit dem Zeitaufwand verschätzt. Aber was soll´s! Es ist Hobby und habe Spaß daran etwas zu entwickeln. Und wenn das länger dauert, dann dauert es eben länger. Ich bin keine Professionelle Werkstatt, bei der am Ende des Tages so viel wie möglich fertig sein muss.

Ich möchte an dieser Stelle wieder einmal allen danken, die mich unterstützt haben im vergangenen Jahr. Mit Teilen, mit Arbeit, als Gastgeber bei der Rückenwind Tour, Sonderpreisen, Transportdiensten, … Ohne dieses Netzwerk wäre meine Werkstatt und somit auch dieser Blog unmöglich. Denn meine Schrauberei und der Blog sind eine feste Einheit. Auch wenn ich die Stunden nicht zählen möchte, die ich für den Blog an der Tastatur gesessen habe – es war es wert.

Ich wünsche Euch ein erfolgreiches, unfallfreies Schrauberjahr 2017! Was steht bei Euch in der Werkstatt so an?

Ich mache mir den Prolo noch „mal schnell“ zu „meinem Auto“ und dann geht’s mit dem Titan weiter. Und dann? Soweit plane ich noch nicht, aber der Pirat braucht ein wenig Liebe und dann sehen wir weiter…

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Der Fusselblog Jahresrückblick 2015

Was für ein Jahr! Wie jedes Jahr nehme ich mir am Ende etwas Zeit, mich daran zu erinnern, was so alles passiert ist in den vergangenen 12 Monaten.

Karren

Der Titan

Am Anfang des Jahres war der Titan ein relativ normales Auto. Die Pornohaube bekam er erst dieses Jahr, was der Startschuss für eine Spoilerorgie war.

Pornohaube

So fanden nach und nach mehr Anbauteile ihren Platz. Seitenschweller, Sommeralus, Heckspoiler.

Focht Titan

Nebenbei zickte er immer wieder. Der ADAC war mein Freund.

ADAC

Hardcore ging es dann im November mit dem Titan los. Ein kompletter Frontumbau. Alles fing damit an, dass ich „nur“ Sciroccoscheinwerfer einsetzen wollte. Aber das uferte immer weiter aus. Angefangen hat es damit, dass ich die Kotflügel abändern musste.

Facelift

Irgendwie passte dann die Haube nicht mehr richtig – abändern!

Motorhaubenverlängerung

Eigentlich wollte ich eine abgeänderte Serienstoßstange montieren. Das änderte sich, als ich günstig einen Frontspoiler vom Vorgängermodell schießen konnte.

Frontspoiler

Nach und nach wurde ein komplett neues Aussehen daraus.

Focht Titan

Noch ist es nicht ganz fertig, aber ich bin zuversichtlich, lange dauert es nicht mehr.

Der EuroHotRod

Extrem viel passierte nicht an dem Bock, aber doch einige Sachen, die das Design weitergebracht haben. Chomstoßstange vorne, Blinker, die Hinterachse wanderte nach oben, Trittbretter abgerundet, andere Heckleuchten, flachere Reifen vorne, …

EuroHotRod

In deutlich überarbeiteter Optik stand er dann auf der Techno Classica in Essen.

EuroHotRod

Wie zu erwarten spaltete er da die Meinungen. Hat aber auch viele neue Fans dazugewonnen und ich konnte wichtige Gespräche führen, die mich bei dem Projekt weiterbringen werden. Danach habe ich das Projekt erst einmal wieder auf Eis gelegt. Der Alltagsfuhrpark ging vor.

Der Pirat

Oje, war der faul. Wohl der rostigste Passat 32B, den ich wieder auf die Beine gebracht habe. Ich habe DEUTLICH bessere geschlachtet. Aber er ist eben mein Baby, der Wagen, mit dem man mich am meisten identifiziert.

Rost

Heckblech

Kollege Andy half beim Wiederaufbau. Tolle Sache, aber es barg ein Problem: Der Wagen stand weiter weg und wir mussten unsere Termine koordinieren, was nicht immer so gut klappte.

Zuerst schafften wir bei Andys Halle, zogen dann in die Werkstatt einer VW Schraubergemeinschaft um.

Pirat

Wahrer Luxus: Viel Platz, gut geheizt – aber leider nicht immer verfügbar. Wenn wir geschafft haben, ging es vorwärts, aber Termine finden… – es zog und zog sich. Die große Wende kam im Juni, als ich mit dem Pirat wieder in die Werkstatthölle Umzug – zusammen mit der Scherenhebebühne von Andy, die er mir zur Verfügung stellte.

Hebebühne

Ab da wurde hardcore geschweißt. Was hab ich nicht alles rausgetrennt und neu aufgebaut.

Endspitze

Besonders das Heck war aufwändig – da war alles weg. Und das sieht man nun nicht mehr.

Heck

Der Wagen bekam auch neue Schweller – professionell eingesetzt von Thomas mit der Punktschweißzange.

Schweller Einschweißen

Alle Stellen zu listen, an denen Blech erneuert wurde – das würde den Rahmen sprengen. So viel habe ich auf jeden Fall für den TÜV noch nie an einem einzigen Fahrzeug geschweißt. Irgendwann waren wir durch.

Pirat

Diesmal wurde aber auch konserviert, damit das lange vorhält.

Hohlraumkonservierung

Der Lohn war die lange erhoffte frische Plakette. Doch bei der Heimfahrt vom Prüftermin der Schock: Es war kein Wasser im Kühler. Die Folge: Motorschaden. Es half nichts – Motor raus!

Motorwechsel

In einer Hauruckaktion kam mein Reservemotor in den Motorraum, der inzwischen seine ersten Sporen verdient hat.

Als Bonbon bekam der Wagen ein paar Zusatzinstrumente…

Zussatzinsrumente

…und einen Schaltknauf in Form eines echten Flugzeugteils.

Flugzeug Schalthebel

Die neuen Stoßdämpfer, die wir beim Wiederaufbau eingebaut hatten, hielten leider nicht lange – sie waren überlagert. Also habe ich die erneut gewechselt. Bei der Gelegenheit kam auch der schon 2014 überholte Vorderachskörper unters Auto.

Federbeieinbau

Ein neues gebrauchtes Faltdach, das ich bei meiner Rückenwindtour zufällig günstig geschossen hatte, fand seinen Platz, ein wenig Elektrikgebastel – ganz durchrepariert ist so ne Karre nicht.. Aber er frisst derzeit Kilometer. Es ist einfach ein toller Wagen, der jede Arbeitsminute rechtfertigt.

Die Simme

Ich hab mir wieder ein Moped geleistet. Eine Simson S50.

Simson S50

Aber viel passiert ist damit noch nicht. Die kommt demnäxt aber dran, ich will die auf die TC 2015 stellen.

Veranstaltungen

Frühjahresveterama

Wie fast jedes Jahr war ich mit meiner Veteramatruppe wieder bei der Veterama in Hockenheim dabei.

Veterama

Schon lange geht es da nicht mehr ums Geldverdienen, sondern um ein tolles Wochenende, Werkstattentrümpeln, Schrauber treffen. Und auch wenn ich mir es immer vornehme, es diesmal nicht zu tun – irgendwie kommt man mit anderem Blödsinn für meinen Fundus wieder zurück…

Techno Classica Essen

Auch 2015 war das Fusselforum mit einem Stand vertreten auf der TC. Und das Messeteam ist wirklich klasse. Kreativer und vor allem lustiger Haufen. Als Thema hatten wir „Labor Dr. Fusselstein“.

Messestand

Viele Forenmitglieder tobten sich kreativ aus, besorgten aus den unterschiedlichsten Quellen Material – ein Budget dafür haben wir eigentlich nicht. Wir machen den Messestand übrigens nicht für den Wettbewerb der Clubs, der Spaß steht im Vordergrund. Und ich hatte auch dieses Jahr das Gefühl: Wir hatten wieder den meisten Spaß an kranken Ideen, unser Messestand war wieder Kult – Kult der honoriert wurde. Platz 4! Hölle, Hölle, Hölle!

Pokal

Gut, manche verstehen uns immer noch nicht, aber das ist uns sowas von egal. Wenn wir anfangen uns Konventionen zu unterwerfen, dann geht der Spaß flöten – und wahrscheinlich auch die Motivation da etwas auf die Beine zu stellen.

Die Planungen für den Stand 2016 laufen übrigens schon.

Hallengrillen Zwanzigfünfzehn

Im Mai lud ich wieder in meine Werkstatthölle zum Grillen ein.

Hallengrillen

Kein Riesenevent, aber ebenfalls wieder Kult, denn man weiß nie wer kommt, aber die Runde war wieder lustig. Und für mich der nötige Arschtritt, einmal durchzukehren. Die Gäste kamen teilweise von weit gereist, es wurde gegrillt, gezecht, Blödsinn gemacht. So, wie es eben sein muss.

Kustom Kulture Forever

Inzwischen ein fixer Termin in meinem Kalender, auch wenn sie meinen EuroHotRod nicht haben wollten.

Kustom Kulture Forever

Wir schlagen da inzwischen mit einer immer größer werdenden Abteilung des Fusselforums auf. Auch wenn kaum einer von uns ein passendes Ausstellungsfahrzeug hat – das Wochenende ist einfach ein Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Kustom Kulture Forever

Und wer weiß – irgendwann…

Die Rückenwind Tour 2015

In diesem Jahr habe ich mir gedacht: Wieso nicht einmal eine Tor von Schrauber zu Schrauber mache. Also rief ich auf, ich fahre Richtung Norden, wer bietet mir eine Nacht eine Übernachtungsmöglichkeit.

Fusselblog Rückenwind Tour 2015

Hätte tierisch in die Hosen gehen können, aber es war grandios. Interessante Menschen kennengelernt, viel gefeiert, viele interessante Einblicke gehabt und viele Geschichten mitgebracht. Ich denke, so etwas muss ich kommendes Jahr wiederholen. Danke an alle, die mich aufgenommen haben. Ich schätze mich wirklich glücklich, dass das Netzwerk so eng ist, dass so eine Aktion funktionieren kann!

Herbstveterama

In Mannheim feierten wir40 Jahre Veterama.

Veterama

Leider machte mein Knie etwas Probleme, so dass ich es nicht 100% genießen konnte. Trotzdem feierten wir das Wunder, dass es zu dem Anlass tatsächlich Freibier vom Veranstalter gab 😉

Altautotreff

Unser monatliches Treffen in Darmstadt war mal sehr gut, mal weniger gut besucht – und ein Pflichttermin an jedem 3. Sonntag im Monat.

Altautotreff

Im Juli wurde der Altautotreff 10 Jahre alt – Junge, wie die Zeit vergeht.

Werkstatthölle

In der Werkstatthölle habe ich auch ein paar Dinge geändert. Etwas, was mich seit Anfang an nervte, habe ich endlich abgeschafft: Ich habe die Wasserablaufrinnen geschlossen.

Werkstatthölle

Ich blieb in den Rinnen immer mit den Rangierhilfen hängen, es waren Stolperfallen und auch sonst einfach Scheiße – sie sind Vergangenheit.

SEHR sporadisch wurde aufgeräumt, aber es gab sogar eine Aktion, bei der Helfer zum Aufräumen kamen – coole Aktion!

Aufräumaktion

Temporär ist eine Scherenhebebühne eingezogen. Eine Leihgabe von Andy.

Hebebühne

Eine deutliche Arbeitserleichterung! Genau, wie zusätzliche Lampen an der Seite.

Lampen

Wieder so ne Aktion, bei der ich mir sage: Warum habe ich das nicht schon früher gemacht. Kostet nicht die Welt, ist aber eine wirklich sinnvolle Erweiterung.

Sonstiges

Fusselblog Leserkarren

Auf Facebook pflege ich inzwischen eine Galerie der Karren der Leser.

Leserkarren

Interessant, was die Leser so alles fahren – es ist wirklich bunt gemixt.

Low Budget Cars

In einer neuen Kategorie stelle ich ab und an Karren vor, die mit maximal 1.500 Euro Budget aufgebaut wurden.

1500

Ich gebe zu, es können mehr Berichte sein. Aber das ist eben eine Motivations- und vor allem Zeitfrage.

Danke!

Zum Abschluss des Jahres möchte ich wieder einmal Danke sagen. Denn auch dieses Jahr haben wieder viele geholfen, dass ich mein Hobby so exzessiv ausleben kann. Sei es mit Hilfe direkt vor Ort, Tipps übers Internet, Transporthilfen, Teilespenden, Blogkommentare, … Und natürlich danke ich auch allen Gastgebern meiner Rückenwind Tour. Ihr seid super!

Ich wünsche allen Lesern einen unfallfreien Drift in ein oktangeschwängertes 2016 – wir lesen uns!

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Ich wünsche Euch ein harmonisches Fest!

Weihnacht

Die letzten Tage bin ich nicht zum Schrauben gekommen. Es war einfach viel zu viel auf dem Schreibtisch, das vor den Feiertagen erledigt werden musste. Und auch wenn es ab und an nicht so scheint, es gibt noch ein anderes Leben außerhalb der Werkstatt. Und Weihnachten gehört bei mir traditionell der Familie, den alten Freunden, die man übers Jahr viel zu sehr vernachlässigt hat, …

Einfach einmal abschalten, sich in den Schoß der Familie fallen lassen. Für mich geht Weihnachten nicht um Geschenke. Und ob es am Heiligen Abend Würstchen mit Kartoffelsalat gibt oder opulente Weihnachtgans, ob die Kerzen am Baum elektrisch oder echt sind. Alles Nebensache. Teilweise sehr schöne Nebensachen, aber das Wichtigste: Ein paar Tage mit Menschen verbringen, bei denen man sich wohlfühlt.

Ich wünsche Euch, dass auch Ihr Menschen habt, mit denen Ihr die Feiertage gemeinsam genießen könnt. Egal, ob das traditionell mit Kirche, Plätzchen und Weihnachtsliedern ist, oder der Brunch mit den Freunden in der Stammkneipe, … Egal, wie groß der Kreis ist, ob es Freunde oder Familie ist, genießt es einfach!

In diesem Sinne: Schöne Feiertage – wir lesen uns danach wieder!

Nikolausmütze von fotolia.de

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Das Ergebnis der Wahl zum Auto Blog of the Year – Was ein Kuddelmuddel!

Ihr fragt Euch sicher: Warum veröffentlicht der KLE keine Ergebnisse zu dieser Wahl? Nun, weil es keine „richtigen“ Ergebnisse geben wird.

Und ich habe mir lange überlegt, ob ich überhaupt etwas über den Ausgang schreibe, der seit vergangenem Freitag veröffentlicht wurde. Ich habe mich wahnsinnig über die Geschichte aufgeregt. Andererseits haben sich viele die Mühe gemacht für den Fusselblog zu stimmen, deshalb bin ich euch eine Info einfach schuldig.

Thumb Down

Auch dieses Jahr wurde zur Abstimmung zur Wahl der Auto Blog of the Year aufgerufen und die User konnten den 15 Finalisten, unter denen ich war, 1-5 Sterne geben, der Durchschnitt der abgegebenen Stimmen wurde errechnet und der mit dem besten Durchschnitt gewinnt. Soweit die Theorie.

Und der Sandmann und ich haben uns dieses Jahr wieder einen großen Spaß daraus gemacht, mit lustigen Grafiken auf Facebook Werbung für die Abstimmung zu machen.

CD

Man könnte schon relativ realistisch sagen, dass ich regelrecht einigen ziemlich auf den Sack gegangen bin. Immer mit der kleinen Hoffnung nebenbei, dass mein Wahlkampf auch ein wenig amüsant nebenher ist.

Wahlplakat

Leider sind nicht alle Teilnehmer mit so viel Humor an die Sache gegangen. Wenn man keine User zur Abstimmung überzeugen kann – es gibt auf andere Wege, das Ergebnis zu beeinflussen.

Ob jetzt „nur“ Manipulationssoftware eingesetzt wurde, oder sogar der Server gehackt wurde – das kann ich nicht sagen. Es muss aber heftig gewesen sein. So, dass alle anderen, die nicht mit solchen Mitteln gearbeitet haben, keinerlei Chancen mehr gehabt hätten.

Die Wahl zum Auto Blog of the Year gibt es seit 2013. Die ersten zwei Jahre war alles gut gegangen mit der Wahl. Seit letztem Jahr bin ich als Teilnehmer dabei, letztes Jahr habe ich mit Eurer Hilfe die Wahl auch gerockt. Das Abstimmungssystem war stets identisch, daran wurde nichts geändert.

Nun wurde am Abstimmungsergebnis korrigiert, die offensichtlichen maschinellen, systematischen Einflussnahmen gelöscht. Damit sollte doch alles in Butter sein. Habe ich gewonnen, oder stehe wenigstens auf einem Treppchenplatz? Los jetzt – her mit den Ergebnissen! Haben wir es wieder geschafft, den Fusselblog auf den Thron hochzudrehen?

Sie haben sich entschlossen keinen Gewinner zu küren, weil das Ergebnis nicht fair wäre. Deshalb werden die Gewinne einer wohltätigen Organisation gespendet. WTF! Ich dachte, die „künstlichen“ Stimmen wurden ausgefiltert. Aber direct line (Veranstalter) bleibt hart. Die Gewinnbeträge werden nicht ausgeschüttet. Halten sie für die eleganteste Methode. Und Ihr könnt mir glauben: Ich habe alles versucht, sie umzustimmen. Denn ratet mal, wer laut veröffentlichter Rankingliste der Top5 gewonnen hat. Richtig, der Fusselblog, zweiter ist Sandmanns Welt.

Immerhin habe ich die „Ehre“ zu bestimmen, wer das Geld (2.000.- Euro) bekommt. Ich dachte mir, man müsste etwas auswählen, das mit dem Thema dieses Blogs zu tun hat. Irgendwas Automobiles, am besten noch mit Oldtimerbezug. Und da erinnerte ich mich an einen Artikel im seligen Motor Maniacs Magazin. Es gibt eine Oldtimerwerkstatt, die versucht langzeitarbeitslose Jugendliche eine Chance zu geben, ins Berufsleben einzutreten: Riverside Kustomz e.V. Ich finde das gleich auf mehreren Gesichtspunkten gut: Jungen Menschen eine Chance geben, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und zudem die Jugend für alte Technik faszinieren, denn jedes Hobby braucht Nachwuchs. Sein wir mal ehrlich: Welcher junge KFZ Mechatroniker weiß noch, wie man einen Vergaser einstellt, einen Verteilerkontakt einstellt?

Ich hätte mir von direct line etwas mehr Arsch in der Hose gewünscht zu dem korrigierten Ergebnis zu stehen, denn was können die ehrlichen Gewinner dafür, dass andere beschissen haben? Und die User haben gestimmt, um mir etwas Gutes zu tun und nicht irgendeinem guten Zweck, auch wenn ich mich für Riverside Kustomz natürlich freue. Und schließlich haben wir viele Besucher auf deren Seite gebracht. Gut, deren Entscheidung. In deren Haut wollte ich auch nicht stecken, denn egal, wie sie sich verhalten hätten – irgendwer hätte sich immer beschissen gefühlt.

Für den Ausgang der Geschichte kann vor allem eine Gruppe nichts: Die Leser, Freunde, Bekannte, die für den Fusselshop gevotet haben. Deshalb an dieser Stelle ein Riesendankeschön an alle, die 5 Sterne für den Fusselblog gegeben haben! Ich fühle mich als Gewinner der Herzen und bin immer wieder begeistert davon, dass Ihr auch für mich da seid. Auch das ist ein Gewinn, das einmal wieder bestätigt zu bekommen.

Mein besonderer „Dank“ gilt aber den Idioten, die die Wahl versucht haben zu manipulieren und damit allen anderen die Wahl versaut haben! Und nicht nur diese eine Wahl, denn nach dem Ausgang steht in den Sternen, ob es jemals solche einen Wettbewerb wieder geben wird…

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Ich habe wieder Internet & Telefon!

Da ich mich hier ausgelassen habe über meine Providerprobleme wollte ich Euch abschließend auch informieren: Es funktioniert wieder alles, wie es soll. Eigentlich sollte erst morgen der Servicetechniker kommen. Aber ich habe öffentlich Druck gemacht. Nicht nur hier im Blog, sondern auch auf Facebook. Unter anderem Auf der Seite Telekom-hilft.

Telekom hilft

Das ist offenbar eine gute Anlaufstelle für so ein Problem, denn da trifft sich Technik mit Marketing. Die Schelte wollen die nicht auf sich sitzen lassen.

Ich bekam einen Rückruf, sie können nicht sofort reagieren, sie beschleunigen es aber und immerhin kam der Mann dann einen Tag früher. Er sah sich zuerst den Kasten vor meinem Haus an. Der hat einen Vandalismusschaden, das Gehäuse ist beschädigt.

Verteilerkasten

Verteilerkasten

Da wechselte der Techniker etwas aus, klingelte, ob alles funktioniert. Tat es nicht. Glücklicherweise kenne ich mich inzwischen etwas besser in meinem FRITZ!Box Menü aus und konnte ihm den Fehler näher benennen.

„PPPoE Fehler? Das sitzt in einem anderen Kasten, 100m weiter die Straße runter“. Also zog er weiter und machte sich an dem Kasten zu schaffen. Es dauerte etwa eine Stunde, dann ging bei mir wieder alles. Erneut klingelte es, er versicherte sich, ob alles wieder geht – es funktioniert!

Neugierigerweise fragte ich, woran es lag und er meinte, da war gar keine Hardware kaputt. Er hat 40 Minuten mit der Zentrale telefoniert, da beim Durchmessen kein Fehler feststellbar war. Es stellte sich heraus, dass ein Konfigurationsfehler vorlag und den hätte man auch vom Büro aus beheben können.

Ein Schelm, der jetzt denkt, dass man den Fehler dann auch schon früher hätte beheben können und nicht warten müssen, bis ein Außendienstmitarbeiter Zeit hat…

Ich bin gespannt, ob das Gehäuse des Verteilerkastens auch irgendwann repariert wird. Das war offenbar nicht der Job des Servicetechnikers.

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Willkommen in der Telekom Servicewüste – Akt 2

Service

Sorry, dass ich noch einmal die Reichweite des Fusselblogs nutze, um mir wegen meinen technischen Problemen Luft zu machen…

Ich sitze hier gerade vor dem Rechner und verstehe die Welt nicht mehr. Ich habe ja gerade einen Totalausfall von Internet und Telefon. Als Selbstständiger kein Luxusproblem, sondern existenzgefährdend.

Wie ich berichtet hatte, war der letzte Stand, dass mir am vergangenen Samstag, also vorgestern, zugesagt wurde, dass ein Techniker vom Außendienst unterwegs ist, das Problem zu klären, warum ich und offenbar auch einige andere Kunden in meiner Nachbarschaft ohne Netz sind.

Heute Morgen erneuter Anruf bei der Hotline. Aussage heute: Es ist noch kein Termin beim Außendienst eingetragen. Wie bitte? Das wurde bereits vor 2 Tagen versprochen. Was ist da los? Er fragt nach. Aussage heute: Ich kann für Sie einen Termin ausmachen, der nächstmögliche Termin ist der Donnerstag, der 26.11. Das bedeutet fast eine Woche nach Ausfall habe ich das ausgesprochene Glück, dass schon ein Kundendienstmitarbeiter Zeit hat, sich darum zu kümmern? Ernsthaft?

Meine Aussage dazu: Vereinbaren Sie den Termin, aber verlassen Sie sich nicht darauf, dass ich dann noch Telekom Kunde bin. Ich gehe davon aus, dass das ein Grund für eine fristlose Kündigung ist.

Er könne dazu keine Aussage machen, er verbindet mich weiter zum Vertragsservice.

Der Vertragsservice sagt: Das ist kein Grund für eine sofortige Kündigung. Da wir gerade Ihren Tarif umgestellt haben, kommen Sie erst Anfang November aus dem Vertrag. Anfang November 2017.

Was ist das für ein Geschäftsbaren? Hurra, wir haben den Kunden eh bis November 2017 gebunden, der bezahlt eh nicht bei zwei Providern die Flatrate, da müssen wir uns nicht um Kundendienst kümmern. Geht´s noch?

Liebe Telekom. Vergrault nicht Eure letzten Bestandskunden. Schickt einen Servicetechniker. JETZT!

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Ein Wochenende mit der Hotline

Man verzeihe mir, dass ich einmal nicht über Autos schreibe. Ich hätte gerne Freitagabend gebloggt. Ging aber nicht. Internet und Telefon sind tolle Sachen – vorausgesetzt sie funktionieren.

Das taten sie bei mir nicht mehr seit Freitag 15 Uhr. Erste Maßnahme bei solchen Ausfällen: Ich reboote meine Fritz Box. Ich habe DSL mit Voice over IP Telefonie bei dem magentafarbenen Anbieter.

Als das Booten nichts brachte, war die Hotline dran. Ja wir kümmern uns drum. Später kam tatsächlich ein Rückruf. Wir kommen zu Ihrem Anschluss durch, wollen irgendetwas bei uns rebooten, das geht aber komischerweise nicht. Wir sind aber bis 21 Uhr da, wir probieren alles.

Telefonterror

Gegen 20 Uhr kam eine SMS, dass sie sich am kommenden Tag drum kümmern.

Äh, die letzte Stunde wird nichts mehr gemacht? Hotline. Ja, Ihr Problem ist durch Stufe 1 und 2 gegangen, die konnten nichts ausrichten. Es gibt Stufe 3, aber die haben kürzere Arbeitszeiten. Wären Sie Premium Kunde, was mehr kostet, würde Ihr Problem innerhalb 4 Stunden gelöst, so haben Sie nur Anspruch auf Lösung des Problems innerhalb von 24 Stunden. Aha, also warten auf den Rückruf am kommenden Tag.

Samstag gegen 13 Uhr kam dann der erwartete Rückruf. Ich wurde zu einem Techniker durchgestellt. Der hat gemessen, er kommt bis zu meiner Fritz Box durch. Der Fehler muss bei mir liegen. Welche Hardware haben Sie? Fritz Box? Ja, hätten Sie das Gerät von uns, dann könnte ich Ihnen helfen, aber so – versuchen Sie einmal bei AVM anzurufen, von uns ist hier Schluss.

WTF! Ich bin eigentlich ein tiefenentspannter Mensch. Aber je länger das Gespräch wurde, desto lauter wurde ich. Hintergrundgeschichte: Ich habe mir VoIP aufquatschen lassen und mir wurde beim Abschluss gesagt, es geht mit meiner bestehenden Hardware. Ging es nicht. Als ich umgestellt wurde, war ich offline. Damaliges Ergebnis der Diskussion: Sie brauchen andere Hardware, unser Gerät ist aber vergriffen. Wir können frühestens in 2 Wochen liefern. Es ginge mit der Fritz Box. Ich also in den Elektromarkt, mir eine Fritz Box geholt. Danach ging es problemlos. Sie konnten nicht liefern, deshalb musste ich in die Tasche greifen und Hardware kaufen, die sie jetzt nicht supporten? Ja, nach Aussage des Technikers ist das so. Gehen Sie in unseren Shop und holen sich unser Produkt, dann geht auch Ihr Internet wieder. Und das soll ich schlucken? Mir war klar: Mit diesem „Service“-Mitarbeiter komme ich nicht weiter. Der absolute Hohn: Es kam umgehend nach dem Telefonat eine SMS: „Sehr geehrter Kunde, wir haben Ihre Störungsmeldung abgeschlossen“.

Danke. Also fassen wir zusammen: Sie Idiot haben die verkehrte Hardware gekauft – nicht unser Problem.

Mein Kaugummiautomat Handy ging immer weiter eine Symbiose mit meinem Ohr ein. Ich brauch einen anderen Techniker am Rohr. Also wieder angerufen und einen anderen Techniker am Rohr. Der kannte sich mit der Fritz Box aus. Welche Firmware ich auf der Box hätte? Fritz!OS 06.20. Na das kann nicht funktionieren. Sie brauchen 06.30, dumm nur, dass Sie kein Internet haben, denn die neue Firmware müssen Sie sich herunterladen. Das geht auch manuell. Wenn sie die haben, dann geht es garantiert. Geht bei ihm daheim auch. Sonst ist ja alles in Ordnung. Eine gute Anleitung bekommen, wo ich das Firmware Update bekomme, wenn ich Probleme beim Installieren hätte, könne ich nochmals anrufen.

Gut. Jetzt quer durch Mainz fahren, um bei irgendwem 10 Minuten Internet zu schnorren? Ich setzte auf Nachbarschaftshilfe. In dem Haus, in dem ich wohne, sind außer mir fast ausschließlich Studenten WGs. Irgendeiner lässt mich da schon an den Rechner. Mit einem USB Stick bewaffnet klingelte ich mich Stockwerk für Stockwerk nach oben, im 2. Stock machte jemand auf. Problem erklärt, schon saß ich am Laptop, Download ging schnell, die Installation auch.

Internet? Fehlanzeige. Nach wie vor bekomme ich einen PPPoE Fehler.

PPPoE Fehler

Ich könnte ja einmal bei der Hotline anrufen. Kennt Ihr das, wenn Ihr bei der Sprachsteuerung die Antworten schon ins Telefon schreit, bevor die Fragen komplett ausgesprochen wurden?

Der nächste Techniker. Wir fassen noch einmal zusammen: Bisher sagte jeder Techniker: Bei uns ist alles in Ordnung, der Fehler liegt bei Ihnen. Also in meiner Fritz Box, kein Jahr alt, nichts dran verändert – außer inzwischen dem Update der Firmware. Der Held, den ich jetzt am Telefon hatte, brauchte keine 30 Sekunden. Da stimmt etwas nicht im Verteiler bei Ihnen in der Straße. Da muss ein Hardwareschaden vorliegen. Wir schicken einen Techniker raus, der sich das vor Ort ansieht. Das passiert noch heute. Bitte schauen Sie, dass Sie am Handy erreichbar sind. Vielleicht muss der Techniker bei Ihnen ins Haus. Sie bekommen eine SMS, wenn der Schaden behoben ist.

Kurz darauf ruft der selbe Servicemitarbeiter an. Der Techniker ist längst unterwegs, denn in meiner Nachbarschaft gab es mehrere Ausfälle. Aha! Ich bin also nicht der Einzige, bei dem das Netz ausgefallen ist. Ob bei den anderen auch der Router schuld ist?

Ich war zuversichtlich, dass der Techniker kommt. Wurde mir ja zugesagt. Also verließ ich das Haus nicht. Keine Werkstatt, kein Abendflohmarkt, kein Einkaufen. Wieder Internet zu bekommen ist wichtiger. Das war gegen 15:30 Uhr. Um 20 Uhr dachte ich mir: Och rufste noch einmal an. Lang nicht mehr mit der Hotline gesprochen. Wir rufen zurück. Taten sie nicht.

Ich bin Medienschaffender, fast alle meine Kommunikation geht übers Internet. Und ich erwarte z.B. ein Mail von einem TÜV Prüfer über eine Abnahme meiner Umbauten am Titan. Und vor allem: Ich bin ein wahnsinnig neugieriger Mensch. Dazu kommt: Ich habe mir meinen Surfstick aus der Werkstatt mitgenommen und just jetzt hat auch der den Schlappen in die Luft geworfen. Smartphone? Habe ich nicht aus einem simplen Grund: Ich sehe da zu viel Suchtpotential, dem gehe ich bewusst aus dem Weg. Wenn ich unterwegs bin, dann bin ich nur telefonisch erreichbar, das muss reichen. So langsam werde ich wahnsinnig.

Sonntagmorgen, 8:00 Uhr. Ich rufe wieder an der Hotline an. Gerade erreiche ich niemanden hier intern, der mir Infos zum Status geben kann, ich rufe Sie zurück.

10:45 Uhr komme ich dem Rückruf zuvor. Eine deutlich genervte Mitarbeiterin am Telefon. Wir haben massive Systemprobleme heute, es bringt nichts, wenn Sie alle 2 Stunden anrufen. Wir arbeiten an dem Problem, wir informieren Sie, wenn es wieder funktioniert. Sie haben inzwischen Prioritätsstufe 2. Ob und wann der Techniker zum Verteilerkasten, in dem der Fahler laut Aussage vom Samstagnachmittag liegt, herausgefahren ist, der sich angeblich bei mir melden wollte. Darüber keine Info.

Dass ich diesen Bericht online stellen konnte verdanke ich der WG über mir, die mir netterweise ihren Netzwerkschlüssel für ihr WLAN zur Verfügung gestellt hat. Der Vorteil, wenn man in einem Haus wohnt mit mehreren Parteien wohnt und nicht alle beim selben Provider sind. So komme ich wenigstens mit meinem Laptop ins Netz. Eigenes Internet habe ich immer noch nicht wieder.

Wann ich echtes Internet wieder haben und so auch via Festnetztelefon erreichbar sein werde – ich glaube nicht mehr dran, dass das heute noch klappt. So viel zum Thema 24 Stunden Service – der Ausfall dauert nun schon 48 Stunden.

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Haifischbecken online-Abstimmungen

Wer sich einer online Wahl zur Abstimmung stellt, betritt die Höhle des Löwen. Das habe ich schon damals gemerkt, als ich mich für eine Wildcard für die TV Total Crash Challenge 2010 beworben habe. Ich habe damals einen anständigen Wahlkampf gemacht – und ganz unbescheiden, ich hab das Ding ja letztendlich nicht selber produziert, sondern stand „nur“ vor der Kamera: Mein damaliger Werbespot war der Hammer.

Das war damals ein „Abfallprodukt“ neben einer Fotoproduktion für das Abgefahren Magazin. Konzeptlos, einfach mal draufgehalten, vom Kreidler gefilmt, geschnitten und vertont. Geile Sache. Ich steh auf so nen Scheiß.

Was damals rüberkommen sollte: Ja, klar, ich will das rocken, aber lasst uns dabei Spaß haben. Ich unterhalte Euch, Ihr stimmt dafür für mich. War ne tolle Zeit, über den Ausgang will ich nicht viel schreiben, da wurde mehr als offensichtlich vom Veranstalter manipuliert.

Aber was hinter den Kulissen abging, das war wirklich eine Sozialstudie vom Feinsten. Neid und Missgunst. Keiner gönnte dem anderen auch nur eine Stimme, Betrugsvorwürfe ohne Ende und die drei, die gewonnen haben, die haben es ja schon mal gar nicht verdient. Ich habe damals mit allen dreien telefoniert, weil alle drei auf mich zukamen, ob ich die Situation in dem Forum dazu etwas schlichten könne. Auf mich hören die User. Klar, ich hatte einen fairen Wahlkampf geführt und niemals gegen andere gehetzt.

Pro7 hat daraus gelernt: Dieses online Voting war alles andere als imagefördernd und hat das im folgenden Jahr nicht wiederholt. Ab 2011 gab es keine Wildcard mehr. Ab da wurden dann Blogger eingeladen. Blogger? Moment! Ich bin doch auch… Lassen wir das.

Auch aus anderen Ecken höre ich immer wieder solche Geschichten. Ein weiteres Beispiel aus meinem Bekanntenkreis: Ein Freund von mir hat als Hobby Amazon Rezessionen zu schreiben. Schräg, aber auch das scheint sich zu lohnen. Diese Bewertungen können andere Amazon Kunden bewerten, wie hilfreich sie waren. Und Amazon führt eine Hitliste, welcher User die hilfreichsten Rezessionen geschrieben hat. Und, wenn ich es recht verstehe, je besser man ist, umso größer ist die Chance, dass man von Amazon Händlern Ware kostenlos zugeschickt bekommt, damit man eine Bewertung schreibt. Bewertungen sind verkaufsfördernd. Die Top 50 ist wohl das reinste Haifischbecken. Da wird nicht versucht, die besten Rezessionen zu schreiben, nein, es werden zudem massiv die Rezessionen der anderen als nicht hilfreich geklickt. Warum? Weil es geht.

Und genau das ist das Problem bei der aktuellen Abstimmung zum Auto Blog of The Year 2015.

Erst einmal zur technischen Erklärung: Unter jedem Screenshot eines Blogs stehen 5 Sterne und man kann die Blogs bewerten. Die Sterne werden nicht zusammengezählt, sondern ein Durchschnitt der geklickten Bewertungen ermittelt. Klickt also User A auf 1 Stern und User B auf 5 Sterne gibt das 2,5 Sterne im Ergebnis. Je mehr negative Stimmen man hat, desto schwieriger wird es, den Durchschnitt zu verbessern, je mehr positive Stimmen man hat, desto schwieriger wird es, den Durchschnitt zu versauen. Abstimmen kann man für jeden Blog nur einmal pro IP, da aber die meisten Provider einmal am Tag zwangstrennen bzw. z.B. Fritz Boxen das automatisch tun, um dem vorzubeugen, können die meisten täglich neu abstimmen, weil bei der Wiedereinwahl normal eine neue IP vergeben wird.

Letztes Jahr war die Wahl relativ harmonisch. Wobei ich denke, die haben nicht mit der Fanbase des Fusselblogs gerechnet bzw. damit, dass ein Spielkind, wie der KLE, auf die Idee kommen, da einen echten Wahlkampf daraus zu machen. Aber was wichtig ist, es wurde letztes Jahr vornehmlich für die jeweiligen und nicht gegen die Konkurrenz gestimmt. Die Bewertungen waren dementsprechend wild verteilt, aber jeder der teilnehmenden Blogs durfte „mitspielen“.

Dieses Jahr ist es ein wenig gekippt. Ich fahre natürlich wieder meinen Wahlkampf. Auf FB versorge ich meine Freunde und die Seite des Fusselblogs täglich mit neuen Bildern mit der Bitte abzustimmen.

ABOTY

Und wie letztes Jahr unterstütze ich den Jens von Sandmanns Welt dabei ein wenig und umgekehrt. Miteinander nicht gegeneinander ist die Devise. Wie meinte ein anderer über uns: Da haben sich ja zwei gefunden…

ABOTY

Und schon nach den ersten Stunden waren wir wieder ganz vorne dabei. Klar, mit so persönlich geschriebenen Blogs geht man eine ganz andere Verbindung ein, als mit Newsblogs. Was aber auffällt dieses Jahr sind 2 Dinge:

Neben uns zwei und einem anderen Blog über Steckdosenautos krebsen alle anderen Blogs ganz unten mit maximal 2 Sternen Durchschnittsbewertung. Es sieht so aus, als ob die absichtlich nach unten bewertet werden, damit sie keine Konkurrenz sind. Gut. Manchen Betreibern geht das herzlich am Allerwertesten vorbei. Klar ist, so eine Abstimmung ist auch dafür da, Werbung für die betreibende Seite zu machen und einige sagen sich: Den Zirkus mache ich nicht mit. Andere sind wahnsinnig stolz, in diese Liste der letzten 15 Blogs zu kommen. Und gerade für die ist es natürlich deprimierend, wenn sie kein Land sehen.

Hand aufs Herz: Es ist eine mächtige Zeitfressmaschine, so einen Blog zu schreiben. Und da hängt viel Herzblut drin. Von jedem Schreiber. Und das kann man auch honorieren. Wenn man mit den Inhalten nichts anfangen kann, dann bewertet man eben gar nicht.

Am Abend des Mittwoch knallte es dann richtig. An nur einem Abend verloren der Sandmann und ich einen kompletten Stern. Fielen von Platz 1 und 2 auf Platz 2 und 3. Von ungefähr 4 Sternen Durchschnitt auf 3 Sterne Durchschnitt. Alle anderen blieben unberührt. Keiner ging nach oben. Ja, es gibt technischen Möglichkeiten dazu, das System zu überlisten. Aber ist es Sinn und Zweck der Abstimmung nach vorne zu kommen, indem man die anderen schlechter klickt?

Gestern Abend wiederholte sich das Spiel. Der Fusselblog hatte sich wieder auf 3,5 Sterne hochgekämpft, innerhalb einer Stunde war er wieder auf 3 Sternen.

Fair play

Das muss alles nicht sein. Auch wenn es etwas weltfremd ist, rufe ich zur Fairness auf, das muss auch so zu gewinnen sein. Denn ich bin ehrlich: Gewinnen will ich schon. Das bedeutet möglichst viele positive Stimmen sammeln, damit es immer schwieriger wird, von anderen heruntergezogen zu werden.

Die Krux der online Abstimmungen ist, mir ist kein System bewusst, das wirklich fair wäre und keinerlei Manipulationsmöglichkeiten bietet. IP Sperren und Cookies? Sind zu umgehen, wenn man ein wenig Ahnung hat. Wobei ich da klar trenne: Seine Fans zu animieren an jeden einzelnen Uni Rechner zu laufen und von dem, dem Rechner der Oma und dem Smartphone nacheinander zu voten, das sehe ich als Sport. Manipulationssoftware sehe ich als derbe unsportlich. Ich könnte dazu noch nähere Angaben machen, wie man arbeiten könnte, aber genau das will ich nicht, um niemanden auf dumme Gedanken zu bringen.

Also wer noch keinen Klickarm hat – ich würde mich über 5 Sterne freuen und auch darüber, wenn ihr die anderen ehrlich bewertet, nachdem ihr sie angesehen habt. Vor dem 18.11. ist nichts entschieden. Der „Attentäter “ vom letzten Mittwoch kann auch in der letzten Minute zuschlagen. Machen wir ihm es schwer.

www.directline.de/blog/auto-blog-of-the-year-2015

Ich verbringe viel Zeit damit, diesen Blog zu schreiben. Wäre schön, wenn Ihr täglich auch mal ein paar Momente für mich habt.

…auch ja: Den Sandmann natürlich nicht vergessen!

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Jetzt ist der Fusselblog vollständig

Ist Euch eigentlich einmal aufgefallen, dass im Fusselblog eine fast selbstverständliche Seite fehlt? Es gab bis heute keine Seite über den Autor, also über mich.

KLE

Das habe ich mal geändert. Anfängerfehler. Den Blog gibt es ja erst seit knapp 11 Jahren  😉

www.fusselblog.de/index.php/Bloginterna/ueber-den-autor-1

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