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Kleben wir eine

Als nächsten Schritt bekam die Rigipsdecke einen Anstrich mit Trockenbaufarbe als Grundierung.

Wären die Spachtelspuren nicht, dann wäre ich mit der Decke jetzt fast fertig. Ich lache immer wieder über die Ergiebigkeitsangaben auf den Farbeimern. Auf den 5l Eimern stand bis zu 36qm – ungefähr meine Größe. Im 10l Eimer ist jetzt nicht mehr sooo viel drin.

Der Rand des Wanddurchbruchs war grau angelegt. Richtig fies: Wahrscheinlich war die Kante mit Acryl angelegt.

Wurde so zwar sauber, aber man konnte die Kante deutlich spüren und wenn ich das überstreiche – man sieht die Kante weiterhin. Ich hab das einmal mit der restlichen Farbe getestet.

Vorteil meines Tests: Die Farbe löste leicht die alte Farbe an. Ich konnte mit der Spachtel arbeiten und das die Kante abkratzen.

Weg ist die Kante.

Zwischendrin meldete sich die Telekom. Der Anschluss würde jetzt geschaltet, ich soll meinen Router anstecken. Eine halbe Stunde später klingelte es an der Tür, es muss etwas in der Wohnung nicht stimmen. Er schraubte alles mögliche unnütze ab – gebraucht habe ich nur die eigentliche Telefondose.

Der Rest kann in den Müll. Gut, dass ich mir den Flur bis zu Letzt aufhebe mit dem Streichen. Der Vormieter hat brav um alle Installationen herumgestrichen.

Dann ging es an die Vliestapete. Die Decke alleine tapezieren ohne Helfer? Geht das? Mit Vliestapete geht es tatsächlich. Tapete schneiden, nur die Decke anleimen und die Tapete drandrücken.

Ist etwas umständlich alleine, aber wenn man 2,04m groß ist, kann man mit der Andruckrolle die Tapete hochdrücken, während man die Leiter verschiebt. Aber es geht ins Genick. Über Kopf arbeiten ist nicht so meine Welt. Ich habe den (Teil-)Raum nicht ganz fertig bekommen. Ich war zu lange auf den Beinen, wurde unkonzentriert und das Genick tat mir wirklich weh, so dass ich mich für Abbruch entschied. Heute ist auch noch ein Tag.

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Falsche Box

Ich bin mir inzwischen sicher: Ich werde die Rigips Decke tapezieren. So gut gespachtelt bekomme ich sie nicht und ein Schleifgerät mieten? Ich scheue den Aufwand. 1x war der erste Teil gespachtelt – so wollte ich es trotzdem nicht lassen.

An manchen Stellen sah man noch, wo die Platten aufeinander stoßen, das könnte sich auch durch die Tapete abzeichnen, also besser noch ein zweites Mal drüber gespachtelt. Spachteln bei den Temperaturen ist so eine Sache. Der Spachtel wird zu schnell trocken. Ich hatte jedes Mal etwas zu viel angemischt. Und bevor ich das verbraucht hatte, war es schon zu trocken, um es weiter zu verarbeiten. Scheiß Spiel. Aber ist eben so. Da fehlt mir die Erfahrung. Letztendlich sind die zwei Teildecken beide fertig gespachtelt für den nächsten Arbeitsschritt. Das wird dann eine Schicht Tiefengrund, weil das Papier des Rigipses sonst zu stark das Wasser des Tapetenkleisters zieht.

Apropos Wasser: Da habe ich im Bad ein Problem. Also ich einen Eimer Wischwasser ins Klo Schüttete, kam das Wasser bei der Badewanne wieder hoch und brachte mächtig Dreck mit.

Da ich es nicht schnell fixen konnte, informierte ich den Vermieter – er kümmert sich darum. Ist ja auch sein Job. Bei einem Altbau schütte ich sicher nicht irgendeine Chemie ins Rohr. Todsünde. Das greift die alten Rohre an, der Dreck bleibt erst recht hängen und das Dilemma startet in Zeitraffer.

Von der Telekom hatte ich nichts gehört, als wollte ich testen, ob nicht vielleicht doch schon der Anschluss geschaltet ist und ich war am Verzweifeln. Ich kam einfach nicht ins Menü der Fritz! Box.

Ich war mir zu 100% sicher mit dem Passwort, aber das funktionierte ums Verrecken nicht. Hatte ich mich dem Passwort vertippt? Groß-/Kleinschreibung falsch im Kopf? Es war zum Haare ausraufen! Ich war schon am Überlegen zu googeln, wie ich die Fritz! Box per Hardware auf Werkszustand setze bis ich mir die flache Hand auf die Stirn schlug. Auf der Seite Steht Fritz! Box 7412 – ich habe aber das Modell 7490. Des Rätsels Lösung: Ich schnorre mir gerade (mit Zustimmung) von der Physiotherapie Praxis zwei Stockwerke tiefer WLAN. Funktioniert nur auf dem Laptop, ist extrem langsam, aber um ein paar Korrekturen für Grafikkunden zwischendrin reicht es, auch um mal ein PDF zu versenden. Ich habe schlichtweg versucht, mich in die verkehrte Box einzuloggen.

Raus aus diesem WLAN, rein in meines und siehe da…

O.k., da ist noch kein Anschluss geschaltet. Angerufen, komischerweise versteht die Sprachsteuerung nicht den Begriff „Wespennest“. Es wurde geforscht, ich zurückgerufen. Das Wespennest ist wohl weg, schauen wir mal, wann ich endlich richtig online gehen kann.

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Gips

Die Rigipsdecke war ja noch nicht fertig. Am Erker fehlten noch Platten, die habe ich aus Reststücken zusammengesetzt.

Für die restlichen Platten fehlte mir ein Helfer. Also machte ich mich ans Verspachteln. Aber zuvor habe ich die Stoßkanten noch angeschrägt und in selbstklebendes Fugenband aufgetragen – nach dem Foto natürlich auch über die Quernähte.

Und dann mal rauf mit dem Spachtel. Schön mit einer richtig breiten Spachtel, so einem Flieger, oder wie man das nennt. In YouTube Videos von Profis sieht das immer so easy aus – ist es nicht. Es ist einfach eine Scheißarbeit. Und mir fehlt offenbar das Talent.

Da muss ich nochmals rüber, bezweifle aber, dass ich das so gut hinbekomme, dass ich es „nur“ streichen kann. Plan B ist tapezieren.

Als dann ein Helfer aufgetaucht ist, haben wir die restlichen Platten angespaxt. Die Holzdecke ist verschwunden!

Wenn das nur alles schon glatt wäre…

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Wespen? Ernsthaft?

Ich hatte in der neuen Wohnung übernachtet, um rechtzeitig da zu sein. Man schläft gut, aber ich brauche dringend noch eine Nachttischlampe. Der Techniker der Telekom sollte zwischen 8 und 16 Uhr kommen, um mein Telefon/Internet freizuschalten. Gegen 11 Uhr ein Anruf von einer 0800er Nummer. Ah! Der Techniker kündigt sich an! Von wegen. Er hat abgesagt. Mein Anschluss kann nicht freigeschaltet werden, im Verteilerkasten wäre ein Wespennest und die Viecher wären extrem aggressiv. Und nun? Jetzt wird der Schädlingsbekämpfer beauftragt, das Nest wegzumachen. Dauert min. zwei Tage. Moment. Donnerstag, man rechnet in Arbeitstagen – diese Woche wird das also nix mehr. Tolle Wurst.

Kümmern wir uns um das Highlight der Wohnung, das Ess- und Schlafzimmer. Und auch zur schlimmsten Sache – die Decke. Da ist eine dunkle Holzdecke drin.

Drückt den Raum doch erheblich. Mag ich nicht. Ich kann laut Vermieter alles mit der Decke machen, weiß streichen etc. Ich könnte sie auch rausreißen, aber was sich darunter verbirgt? Mir schwante nix gutes. Ein besonderes Highlight war dieses optisches Verbrechen:

Styroporstuck auf einer Holzdecke? Ernsthaft? Wie wenig Geschmack muss man haben? Ein kräftiger Ruck und die Sache hatte sich erledigt. Also wenn man von dem großen Loch in der Holzdecke absieht.

Ich wollte Nägel mit Köpfen machen, also ab in den Baumarkt. Drive In Baumärkte sind schon was Tolles. Und ein oller Passat auch. 26 Rigipsplatten, davon 19 Stück 2,60m lang? Passt tatsächlich rein.

Das doofe Gesicht der Dame an der Kasse – unbezahlbar. „Der geht aber ganz schön in die Knie“ „Ne, der ist tiefergelegt“. Das Einladen war easy, das Hochtragen in das 2. OG durch ein enges Treppenhaus bei Sommertemperaturen eine elendige Ochserei. Aber ich bin ja nicht aus Zucker. Was muss, das muss.

Zum Anbringen hatte ich einen Helfer – Sebastian, der schon beim Küchenabbau-/transport geholfen hatte.

Keiner von uns beiden hat jemals Rigipsplatten verlegt, aber wie schwer kann das sein? Die Holzdecke ist anständig befestigt, die muss die Rigipsplatten auch noch tragen. Und die eine oder andere Schraube sollte auch im Tragwerk gelandet sein.

Das Zimmer besteht aus zwei zusammengelegten Zimmern. Der eine Raum ist einigermaßen rechteckig, der ging verhältnismäßig schnell.

Die kleinen Ecken haben wir erst einmal ausgelassen – die kann ich auch alleine.

Der zweite Teil des Raums hat so gut wie keinen rechten Winkel, das macht die Sache komplizierter. Aber das ist auch der schönere Teil des Raums mit einem schönen Erker. Ganz fertig sind wir gestern damit nicht geworden.

Immerhin 20 der 26 Platten sind dran. Und dann kommt das Spachteln – das, was ich eigentlich auch bei Autos nicht wirklich mag. Aber ich denke mir, ich mache mir jetzt die Arbeit, jetzt ist der Raum noch leer und es ist viel einfacher, als wenn man alles ausräumen müsste. Würde es mich jetzt nicht machen, ich würde mich jahrelang über diese Decke ärgern.


Nachtrag

Offenbar habe ich einen Fehler gemacht und habe die Stoßkanten nicht abgeschrägt und auch nicht einen Versatz eingebaut, wie bei Laminat. So werden die Fugen an den Stellen nach dem Spachteln wieder aufgehen – ich werde das nacharbeiten vor dem Verspachteln. Lernen durch Schmerz.

An dieser Stelle mal zwischendurch ein Danke an alle, die mitdenken und hilfreichte Tipps geben.

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Die erste Nacht

Ich bin derzeit viel in Gruppen wie „Free Your Stuff“ bei Facebook unterwegs, wo Leute ihre Sachen verschenken. Zum einen habe ich mir vorgenommen, nicht mehr unnötiges Zeug zu horten. So habe ich beispielsweise den nicht passenden Wasserhahn verschenkt. Aber andererseits auch zum abstauben. Man findet ab und an doch Sachen. So inserierte eine junge Dame einen Waschbeckenunterschrank. Ich war schnell genug und durfte ihn gestern holen.

Nicht ganz mein Traumdesign, aber auch nicht wirklich hässlich. Und Stauraum kann man nie genug haben. Gleich gepasst hat er allerdings nicht. Ich musste da noch ein wenig aussägen. Wer da jetzt einen Penis sieht – Ferkel!

Grund für die Ausschnitte sind die Zuleitungen zum Wasserhahn. So kann ich den Schrank weiter nach hinten schieben.

Mein bad ist wirklich klein, aber er passt rein.

Ich hatte ja von den Flohmarkthallen in Mainz berichtet. Eine sollte am Mittwochnachmittag geöffnet sein. Also mal hin, vielleicht finden sich alte Arbeitslampen. Einmal quer durch die halbe Stadt und dann das.

Schade. Immerhin: Samstag ist wieder der erste Flohmarkt in Mainz, wenn auch nur ein eher zweitklassiger.

Ich habe mich dann den unteren Sockelleisten der Küche gewidmet, die noch fehlten. Die alten hatte ich beim Abbau mitgenommen, doch eine fiel bei der genaueren Betrachtung raus. Die war mir doch etwas zu zerstört. Kaputte Bretter wollte ich mir jetzt nicht einbauen.

Neue Leisten kaufen? Wozu? Ich hatte noch genug Sperrholzplatten vom Sperrmüll und den Holzton hätte ich vermutlich eh nicht getroffen. Und da auch die Arbeitsplatten aus einem weißen Teil bestehen, entschloss ich mich das dementsprechend zu lösen.

Ich musste das teilweise dem schiefen Boden angleichen, aber das ist ja nicht so das Thema. Keine Ahnung, wie das original befestigt ist, ich habe die Leisten einfach an den Möbelfüßen festgespaxt. Unten habe ich die Leisten mit Silikon befestigt, der Boden sollte eh raus, ich hab mich entschieden in zu lassen – aus Faulheit 😉

Heute soll der Telekom Techniker kommen und das Telefon/Internet anschließen. Zeit? Zwischen 8 und 16 Uhr. Also habe ich mich entschlossen, die erste Nacht in der Wohnung zu verbringen und genieße den Luxus endlich einen Balkon zu haben. Kein großer, aber mir reicht er und so kann ich endlich auch mal den Blog auf dem Balkon schreiben. Einmal mit dem Handy als mobilen Hotspot, das nächste Mal habe ich ja aber dann hoffentlich WLAN.

Echt angenehm an einem lauwarmen Sommerabend. Daran kann ich mich gewöhnen. Nur irgendwie fehlt hier eine Steckdose auf dem Balkon…

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Immer mehr Licht

Ich war vorgestern auf Beutezug. Ich habe angefangen Handlampen zu sammeln.

Wieso das? Nun daraus soll meine Deckenlampe in der Küche werden. Mindestens vier Lampen sollen es werden – eventuell mehr. Je älter, desto besser. In Mainz haben zwei Entrümpler einen Hallenflohmarkt, der nur an wenigen Tagen geöffnet ist. Mal sehen, was da zu holen ist. Aber noch einmal wieso? Ich habe der Küche eine Arbeitsplatzbeleuchtung verpasst mit Kellerlampen.

Da passen die Handlampen als Deckenlampe gut dazu.

Auch hatte ich einen kleinen Kronleuchter besorgt – Plan ist es, die Kerzen gegen 0,35l Jägermeisterflaschen zu ersetzen. ich habe dazu Glasschneider für den Dremel und Glasbohrer besorgt.

Oben den Hals abgedremelt und unten ein Loch gebohrt. Geht nicht optimal, aber geht. Anprobe:

Die Fassung muss ich einkleben, aber bevor ich das machen kann, muss ich erst die Kabel verlängern. Aber die Idee funktioniert. Hat eigentlich noch Zeit, aber vielleicht kennt Ihr das. Man muss einfach mal testen, ob es geht, sonst lenkt einen das immer wieder ab.

Ich habe einen meiner Schreibtische für das Büro mitgebracht. Letztendlich werden zwei davon einziehen. Noch geht das nicht, weil ich noch kein Internet habe, das soll voraussichtlich Donnerstag eingerichtet werden. Das sind IKEA Computerschreibtische. Nicht der Designklassiker, aber äußerst praktisch.

Einen Rechner (meinen Backup Rechner) habe ich auch mitgebracht. WLAN habe ich noch nicht, ich habe es aber mal getestet, alle WLAN, die ich empfange haben weder das Passwort „1234“ noch „Passwort“. Sauerei 😉

Ich habe den deswegen mitgebracht, um die zwei weiteren Fabriklampen zu positionieren und anzuschließen. Zwischendrin ein alter Deckenventilator. Der Sommer kann heiß werden im Büro.

Der Preis war fair, der Ventilator hat 3 Geschwindigkeitsstufen nur warum zur Hölle schraubt man beim Abklemmen die Schrauben der Lüsterklemmen die Schrauben so weit raus, dass sie herausfallen? Ich habe andere Lüsterklemmen „plündern“ müssen. Bringt aber echt angenehme Abkühlung. Wir haben ja gerade Sommer. Und wie man sieht: Ich habe die Verteilerbox schwarz übergeblasen.

Weiter in der Küche. Im Eckschrank fehlten noch die Einlagebretter. Nicht nur dass ich da noch eine Ecke absägen musste, ich hatte auch den Bereich abgesägt, in dem die Löcher für die Bretthalter waren. Also bohrte ich einfach neue.

Ob die genau übereinander sind? Scheißegal. Hauptsache es hält. Genau unter dem Motto hatte der Vorbesitzer das obere Brett mit einer Papprolle abgestützt, weil das zum Knicken neigt an der Nahtstelle. Ich habe es etwas professioneller angepackt und eine Latte reingeschraubt von oben und unten.

Taugt. Hinten in der Ecke musste ich noch eine zweite Wellplatte drüber setzen, damit es nach oben zu ist. Unten habe ich die Kante mit weißem Silikon abgedichtet.

Ich hätte wohl besser schwarze Karosseriedichtmasse nehmen sollen, hätte wahrscheinlich sauberer ausgesehen. Nun ist es eben passiert.

Dass ich den Schlafzimmerschrank sauber gemacht habe etc. – das würde den Rahmen sicherlich sprengen. Aber das Schlafzimmer ist fertig. Gut, es fehlt noch ein Ersatz für den Nachttisch, auf dem das Handy, die Brille etc. nachts liegen. Aber es geht auch erst einmal ohne.

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Probleme mit der Technik

Ich hätte heute einen langen Blogbericht präsentieren können, aber ohne Bilder…

Gestern habe ich einiges über eBay Kleinanzeigen gekauft. Bei einem Verkäufer sollte ich anrufen, wenn ich vor Ort bin. Aber das Handy streikte. Es wollte einfach nicht telefonieren. An der Stelle rettete mich noch ein Neustart. Aber wenige Zeit später meckerte mich das Handy an, dass der Akku nur noch 15% hätte – viel zu früh. Also ans Ladegerät. Das Handy zeigte an, dass es am Ladegerät hängt, die Akkukapazität ging aber weiter in den Keller. Kabel durchgetestet, verschiedene Netzgeräte. Keine Ladung.

Ich habe ein neues Handy aus einer Vertragsverlängerung, aber die Fotos aus meinen dokumentierten Arbeiten – ich komme nicht mehr dran. Und was mich wirklich ärgert – das neue Handy hat einen anderen Anschluss. USB-C statt Micro USB. Bedeutet in allen Karren die Kabel zu ändern. Auch das ist nervig.

Es ging viel um Beleuchtung und Verkabelung. Ich werde den derzeitigen Stand später dokumentieren müssen leider. Nur was ich nach Feierabend auf dem Sperrmüll gefunden habe, das kann ich Euch zeigen. Da lagen doch tatsächlich zwei Kronleuchter auf dem Müll.

Das ist der kleinere – sollte ich den verwenden, wird der sich extrem wandeln müssen. Der ist mir zu kitschig.

Der zweite ist da schon besser. Ein Klassiker. Wieso wirft man so etwas weg? Mir soll es recht sein.

Bei meinen Einkäufen war auch ein Kronleuchter dabei für kleines Geld. Und ich habe schon getestet, ob meine Idee funktioniert – und es sieht gut aus. Aber ohne Fotos – ich berichte später darüber…

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Wo ein Wille ist, ist auch eine Schere

Ich hatte gestern die Beschriftung für das Blankoschild dabei – musste natürlich sofort aufgeklebt werden.

Wer das nicht kennt – da bin ich aufgewachsen. Den Ort gibt es nicht offiziell, das Ortschild dementsprechend auch nicht. Trotzdem weiß jeder in der Gegend, was Froschgrün ist und Froschgrün hat eine über 500 Jahre alte Geschichte, hatte sogar seine eigene Gerichtsbarkeit.

Ich hatte noch ein anderes Schild im Gepäck – dazu muss ich nix sagen – der Name ist einfach lustig.

Ich konnte den Fliesenspiegel mit den dämlichen aufgedruckten Kaffeekannen etc. nicht mehr ertragen. Also habe ich wellplatten aus Plastik besorgt. Eigentlich zum Dachdecken von Schuppen gedacht. Relativ dünn und wabbelig, aber egal. Ums eck wehrte sich das Material, ich musste es mit schweren Gewichten andrücken, solange das Silikon trocknet. Denn ich wollte das geschmeidig um den Kamin haben.

Auf der anderen Seite ging ich bündig ins Eck, weil da kein Platz war. Es fehlen noch ein paar kleine Stellen, die ich erst machen kann, wenn das fest ist. Aber den Effekt sieht man jetzt schon. Die Kacheln sind verschwunden. Ein komplett anderes Bild.

Die alten Bodenleisten liegen schon bereit, muss ich aber noch anpassen. Es war aber schon zu spät, um noch Lärm mit der Säge zu machen. Also kümmerte ich mich um die Rollos im Schlafzimmer. Ich habe da Klemmrollos besorgt. Sind günstig und effektiv – und es gibt sie in dunkelblau.

Ich hatte das eine Fenster gemessen – ich hätte einmal beide messen sollen. Altbau – kein Fenster gleicht dem anderen. Das Rollo war zu breit.

Sieht passend aus, aber die Halter passen nicht mehr daneben. Zurücksenden? Die Packung war schon aufgerissen. Und ich wollte das Thema abhaken. Und wo ein Wille ist, ist auch eine Schere.

Jetzt passt das Ding – fast besser, als das andere.

Demnächst werde ich wohl die erste Nacht in der Wohnung verbringen.

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Gestaltungsanlass

Ich habe eine alte Deckenlampe. Nicht irgendwo vom Flohmarkt etc. sondern aus Familienbesitz. Diese Lampe hing zuerst in der Wohnung meiner Urgroßeltern, später ließ sie meine Oma kürzen für niedrigere Decken und hängte sie in ihre Wohnung. Und nun habe ich sie. Leider ist beim Transport ein Lampenschirm aus Glas zerbrochen. Ich könnte echt heulen!

Aber wegwerfen kommt nicht in Frage! Also wie nenne ich das immer: Gestaltungsanlass.

Ich habe eine alte Opel Radkappe genommen und da das Opelzeichen rundum gebohrt, um die Mitte herauszubekommen.

Könnte nach etwas aussehen.

Inzwischen hängt die Lampe im Schlafzimmer. Ich muss mir noch etwas für die Kordel ausdenken, die an der Stange ist, um die Abdeckung des Anschlusses wieder nach oben zu bekommen. Das Problem hatte meine Oma schon.

Vielleicht muss doch eine andere Radkappe her – sie muss mehr geschüsselt sein, aber der Weg ist richtig.

Auch im Büro ist eine Lampe eingezogen. Ich habe diese Lampen aus einer alten Fabrik, in der wir in meiner Jugend Partys veranstaltet haben – sie wurde danach abgerissen. Eine schöne Jugenderinnerung und ich finde diese Lampen auch extrem geschmeidig.

Der Anschlusskasten gefällt mir noch nicht. Ich denke ich werde ihn schwarz lackieren. Wieso einen Verteiler? Nun, ich habe zwei weitere dieser Lampen.

Diese Lampen kommen je über einen Schreibtisch anstelle einer Schreibtischlampe. Dann mit einer Kette tiefer gehängt. Die Kabel frei schwingend an der Decke.

Thema Lampen Nummer drei: In die Badlampe habe ich Retro LED Leuchten geschraubt. Jetzt kommt die richtig gut rüber.

Für die Lampe Nummer vier habe ich einen genialen Lifehack. Die in die Dunstabzugshaube integrierte Leuchte leuchtete nicht. Ich kam auf eine GANZ schräge Idee: Eine neue Leuchtstoffröhre einsetzen – kommt nicht jeder drauf. Funktioniert aber.

Wie man vielleicht erkennt, ist das Ortsschild inzwischen blanko. Ich habe die Beschriftung, die nur aufgeklebt war, entfernt. Mühsam mit dem Föhn. Buchstabe für Buchstabe. Was eine Fleißarbeit. Aber es geht.

Jetzt kann ich das neu beschriften.

Und da war noch das Problem mit der gebrochenen Kreuzplatte. Ich wollte in einen normalen Schrank die Scharniere eines Sperrmüllfundes einbauen, um dann die Kreuzplatte für das kompliziertere Scharnier des Eckschranks zu verwenden. Ging leider nicht, der Winkel stimmte nicht.

Der Schrank schloss nicht. Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich öfters im Baumarkt bin? Ein Paar komplette Scharniere kostet ca. 7 Euro, aber wenn das Problem damit gelöst ist. Natürlich passten an der Tür die Löcher der Schrauben nicht 100%.

In „Serie“ waren da Gewindeschrauben in Plastikscharniere geschraubt. Mit Holzschrauben hält das auch in den Plastikhülsen leicht daneben. Ich hatte die Kreuzplatten der anderen Tür für meinen Eckschrank – die Tür ist drin!

Schön, wenn man wieder einen Punkt in der ToDo Liste abhaken kann…

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Folienregal

Bevor ich gestern loslegen konnte, stand wie üblich Materialbeschaffung auf den Plan. Nicht nur, dass ich Holz und Schrauben vom Baumarkt geholt habe, auch war ich auf der Suche nach Brettern auf dem Sperrmüll. Das gibt es so massig, ich war nicht wirklich lange dafür unterwegs.

Eigentlich eine Schande, was da alles entsorgt wird. Klar, manches war auch Bruch und lag begründet auf dem Müll.

Ich baute zunächst einen zweites Regalelement, wie das erste, dann schraubte ich mit Winkeln und Schrauben durchs Holz. Nach den Leitern kamen die Rechen.

Ich habe so einiges aus meiner letzten Wohnung gelernt. Ich habe einen Schneidplotter und wohin immer mit den Folienrollen? Ganz klar! Über den Plotter.

Für eben diesen Schneidplotter habe ich auch eine Lücke im Regal gelassen. Das dritte Regalelement teilt sich inzwischen mit dem zweiten einen Träger, ist aber nicht ganz so tief. Und über die Folienablage kam noch eine Ablage.

Das ist dem Platz geschuldet, denn an der angrenzenden Wand kommen zwei Arbeitstische hin – zudem hat man ja einige Dinge, die nicht so tief sind.

Kann sein, dass ich den einen oder anderen Boden noch versetze, aber das Upcycling Regal steht jetzt erst einmal. Es kommt sicherlich noch das eine oder andere Wandregal dazu, Stauraum kann man nicht genug haben. Die restlichen Möbel sind aber dann Standardmöbel. Einiges ist ja noch gut aus meiner alten Wohnung. Und ich gebe es zu – manches ist auch von Ikea. Im Büro ist das ok.

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