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Zu nackt

Meine Küche wird immer wohnlicher. Inzwischen ist mein alter Küchentisch eingezogen. Ein Erbstück einer Tante. Und so konnte ich die restlichen Handlampen aufhängen – tiefer als die anderen.

Die Lampe werde ich noch einmal abschrauben, ich traue den Dübeln nicht. Nur einer hat einigermaßen gepackt und das klemmt jetzt irgendwie. Da müssen Hohlraumdübel rein, das ist eine Rigipsdecke mit Hohlraum darunter.

Jetzt hängen da sechs Lampen mit je 4W – ist mir ehrlich gesagt etwas too much. Da kommen demnächst 2W LED Birnen rein. Nicht (nur) wegen dem Stromverbrauch. Es ist mir einfach zu hell für eine gemütliche Atmosphäre.

Der Tisch ist auch so lala. Ich hatte einmal die Platte gestrichen, aber da sind Abplatzer dran. Auch hat der Tisch inzwischen ein paar Flecken, die einfach nicht mehr aus dem Kunstharzlack mehr herausgehen. Mir würde ja eine Schaltafel als Tischplatte gefallen, aber die gibt es nicht in der richtigen Größe (70cm x 120cm). Die Stühle sind auch ein Provisorium. Gab es zur Einbauküche dazu und ich musste damals alles mitnehmen. Aber ich finde die furchtbar hässlich.

Was mich jetzt aber am meisten stört, sind die nackten Wände. Da kommen noch jede Menge Jägermeister Schilder und Tafeln hin. Aber eines nach dem anderen.

Irgendwer hatte in einem Kommentar gemeint, ich solle doch die zusätzlich eingefügte Edelstahl Spülmaschine optisch anpassen. Und ich musste zugeben, da ist was dran und so habe ich es getan.

Ich habe zunächst die Fläche mit weißer Folie kaschiert und dann die Kanten mit Holzfolie beklebt. Meine neue Wohnung hat die Hausnummer 54 und anfangs habe ich mir das mit der Eselsbrücke Studio 54 gemerkt. Ich habe es nicht so mit Zahlen oder auch Namen etc. Und irgendwie lag dann dieses Spiel mit dem Studio 54 Logo nahe…

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Zündende Garderobe

Also als Autofreak hat meine Wohnung noch viel zu wenige automobile Akzente. Es war Zeit, das einmal zu ändern. Und ich brauchte eine Garderobe. Nun dachte ich zunächst daran, etwas mit Schraubenschlüsseln zu machen. Im Netz kursieren dazu einige Bilder, allerdings waren mir die nicht genug gebogen. Inzwischen weiß ich warum. Versucht man so einen billigen Schraubenschlüssel zu sehr zu biegen, brechen sie.

Gut, mit heiß machen hätte es vielleicht funktioniert. Aber ich suchte in der Werkstatt nach Alternativen. Und wurde fündig. Zündkerzen. Ich hatte da ein paar Restbestände, die ich nicht zuordnen konnte und die habe ich stumpf auf eine Chromstoßstange geschweißt.

Alles eher frei Schnauze – gut, die Abstände sind gemessen, aber der Rest Pi x Daumen. Ich finde so einer selbergebauten Garderobe aus Schrott soll man ruhig ansehen, dass sie selbst gebaut ist. Zu perfekt sieht das industriel angefertigt aus.

Die Stoßstange ist irgendetwas von Fiat. Lag einmal auf einem Müllhaufen bei der Veterama, weil der Verkäufer sie nicht losgeworden ist. Ich hatte auch versucht, sie zu verkaufen – ohne Erfolg. Also genau die richtige Basis, keiner will sie haben und sie war kostenlos.

Fehlten noch Halter – ich hab da so eine Grabbelkiste. Fragt mich nicht, für was dieser Halter ist.

In der Mitte geteilt gab das die Basis für meine Halter. Dann einen zurechtgeklopften Lima Halter und je einen Gabelschlüssel als Stütze. Fertig waren die Wandhalter.

Oder sagen wir fast – ich habe sie noch weiß grundiert. Hat doch Gesicht!

Daheim habe ich erst einmal das Chrom geputzt, bevor ich das Teil an die Wand geschraubt habe.

Leider ist bei einem Halter die Wand bröselig, da muss ich nacharbeiten, damit das dauerhaft hält. Aber ein paar Jacken hält das auch so.

Ich finde das gar nicht so schlecht für Plan B.

Ins Büro sind auch Autoteile eingezogen. Mir war die Magnetpinnwand schlichtweg zu klein. Was lag da näher, als eine Motorhaube aufzuhängen? Die am schnellsten Greifbare war eine Polo 86C, die ich als Reserve besorgt hatte, falls etwas schief läuft beim Umbau des Prolo. Oder anders ausgedrückt: Ich hatte sie mitgenommen, weil sie günstig war.

Hat ein paar Dellen, aber als Pinnwand ist das ok. Zum überlackieren war ich zugegebenermaßen zu faul. Eigentlich wollte ich eine Buckelvolvo Haube nehmen, aber die vom Polo passt einfach von den Abmessungen besser.

Die Kühlschranktür hat damit natürlich nicht ausgedient, die hat nur die Wand gewechselt.

Noch sind beide relativ leer – ich kenne mich aber, das erledigt sich relativ schnell von selbst.

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Applaus, Applaus

Ich habe gestern einen Teil meiner Betenden Hände Sammlung in die Wohnung geholt.

Moment – manche werden jetzt sagen einen Teil? Das sind doch drei Kisten voll. Ja, richtig gelesen, ich habe noch mehr davon. In meiner alten Wohnung hatte ich das komplette Bad damit ausgehängt. Gefühlt jeden freien cm. der nicht gekachelt war.

Eine betende Hände Sammlung muss man jetzt nicht verstehen. Ich bin nicht religiös, das ist eher Trash deluxe. Meine Oma hatte min. 3 in der Wohnung hängen und ich hatte im Jägerkübel betende Hände auf der Zahnriemenabdeckung, sozusagen bitte halte diesmal. Und so entstand irgendwann ein Sport daraus auf Flohmärkten. Egal, was der Verkäufer aufrief: Ich bot grundsätzlich 1,- €. Und was soll ich sagen? Die Dinger gibt es so massig, das funktioniert wirklich oft. Zu oft. Nur in Ausnahmefällen, bei besonders ausgefallenen Stücken, nahm ich etwas mehr Geld in die Hand.

Das Faszinierende: Ich habe solche Massen und es gibt so gut wie keine doppelten. Alle sind anders. Professionell gemacht, selbst geschnitzt, in Kupferblech gedengelt, in Metall gegossen, … Da schlägt das Sammlerherz höher.

Mein neues Bad ist sehr klein, das jetzt komplett mit betenden Händen – manche interpretieren sie übrigens auch als klatschende Hände – zuzuhängen, es würde einen erschlagen und es würde zu dunkel werden. Trotzdem: Die müssen wieder ins Bad, oder wenigstens ein Teil davon. Denn so kann ich die ganzen unnützen Löcher in den Kacheln verdecken. Und mein Bad hat viele davon. Nägel oder Schrauben fallen aus bei einem vollkommen gekacheltem Bad, ich entschied mich für Klebeband.

Geht wieder ab, trägt anständig Gewicht. Naja, bei den meisten.

Aber das lag an der nicht flachen Auflagefläche – und egal, ich habe genug davon. A bissel Schwund is imma. Einige Exponate muss ich weglassen. Die sind zu schwer, oder haben keine plane Rückseite. Und ich will nicht, dass ein herunterfallendes Teil eine Fliese beschädigt.

Mein Klebeband – ich hatte eine angefangene und zwei neue Rollen – reichte nur für einen Teil.

Schwierig zu fotografieren – wie geschrieben, das Bad ist sehr klein, was mich nicht weiter stört. Und das ist ein Job, den ich nach und nach fertigstellen werde. Über der Wanne, wo die meisten Löcher in den Kacheln sind, werde ich nur Sachen aufhängen, die komplett aus Metall sind, weil das Holz ja nicht so gut das Wasser verträgt. Aber erst einmal brauche ich neues Klebeband. Ich habe auch mit Spiegelklebeband gute Erfahrungen gemacht – man muss aber hochwertiges nehmen. Das billige aus Sonderpostenmärkten etc. taugt nur von 12 Uhr bis Mittag…

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Wegwerfgesellschaft

Ich bin inzwischen bei meiner Wohnungseinrichtung geradezu süchtig danach, kostenlose Sachen zusammenzusuchen. Es ist unglaublich, von was sich Leute trennen, weil es nicht mehr hip ist, einen kleinen Makel hat etc. Ist es bös zu sagen, dass es uns einfach zu gut geht? Immerhin: Einige versuchen, Dinge zu verschenken, bevor sie sie wegwerfen. Und es ist wohl eine Mischung aus Sparsamkeit aber auch ein wenig Gegensteuern gegen diesen Wegwerftrend, dass ich solche Sachen rette, wenn sie in meine Wohnung passen.

Was fehlte noch in meiner Wohnung? Ein Besenschrank. Und natürlich gibt es auch den zu Verschenken. Ich musste ihn nur in Wiesbaden einladen. Er war sogar schon zerlegt.

Aufgebaut war er schnell – und hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich schiefe Böden habe?

Das Schuhregal muss da noch weichen und einen anderen Platz einnehmen. Ich brauche ja auch noch eine Garderobe. Die wollte ich selbst bauen aus Autoteilen oder altem Werkzeug. Und ich könnte das Regal ja um 90 Grad kippen, dann passt es unter die Garderobe.

Aber Besen etc. haben ihren Platz – der Staubsauger kommt da auch noch rein.

Auch dieser Schrak war schon ewig zum Verschenken inseriert und wahrscheinlich demnächst auf dem Sperrmüll gelandet. Kein wirklicher Kracher, tut aber seinen Dienst. Vielleicht gestalte ich ihn noch ein wenig. Ausgerichtet wird er auf jeden Fall, er steht relativ wackelig.

An der Vitrine habe ich auch ein wenig weitergeschafft. Das Fenster ganz links hat die Wand der Nische als Begrenzung – dumm zur Befestigung der Bodenträger. Ich habe ein Reststück OSB Platte mit weißer Wandfarbe gestrichen und an die Wand geschraubt.

Das war die dezenteste Lösung für das Problem. Unten hat die Vitrine eine Bodenleiste bekommen und so langsam wandern die Glasböden in die Vitrine.

Ich muss mir auch noch etwas ausdenken, wie ich sie beleuchte. Wahrscheinlich werde ich auf LED Ketten setzen. Die gibt es ja inzwischen auch für sehr überschaubares Geld an jeder Ecke zu kaufen.

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Wer billig kauft…

Ich habe ja erst einmal einen billigen zweiten Lattenrost gekauft, dass ich erst einmal etwas habe. Falscher Fehler, den ich leider öfters mache. Einmal auf dem Bett gestanden und Knacks.

Gleich 2 Latten gebrochen. Billiger Scheißdreck! Wer billig kauft äh ja, muss sich eben etwas Hochwertigeres schenken lassen. Über Facebook wurde ein Bett kostenlos angeboten, ich fragte ob auch nur der Lattenrost zu haben wäre und da keiner das Bett wollte, bekam ich zwei Tage später den Zuschlag.

Der Lattenrost stammt quasi aus prominentem Vorbesitz. Also für einen Mainzer Fastnachter – von der Mombacher Zugmarschallin. Diesmal ein wirklich hochwertiges Teil.

12 Jahr Garantie hat nicht jeder Lattenrost und der billige erst recht nicht. Da war aber ein kleiner Haken an der Geschichte. Ich bin ja bekanntlicherweise leicht größer als die „normalen“ Menschen. Dementsprechend ist auch mein Bett länger. Der Lattenrost war dementsprechend etwas zu kurz.

Hand aufs Herz: Wie viele Federung brauchen die Füße beim Schlafen? Also füllte ich die Lücke mit einer Doppellage Küchenarbeitsplatte. Hatte ich noch über und die Höhe passt ungefähr.

Käse gegessen. Und ich habe gleichzeitig ein anderes Problem gelöst. Sowohl die Matratzen, als auch die Lattenroste haben unterschiedliche Höhen. Da der höhere Lattenrost der billigere war und der deutlich unbequemer als der flachere und die bequemere Matratze die flachere, hatte ich eine Stufe im Bett.

Die ist jetzt nahezu verschwunden, da ich auf dem qualitativ besserem Lattenrost schlafen werde, der höher ist und in Kombination mit der flacheren Matratze…

An meiner Vitrine habe ich auch etwas weitergearbeitet. Da fehlten noch seitlich und oben die Leisten. Die habe ich zurechtgesägt und vor dem Annageln lackiert, damit ich die Wand bzw. die Decke nicht mit Lack einsaue. Nun hat das auch seitlich und oben einen schönen Abschluss.

Da fehlen jetzt noch ein paar Zwischenböden und unten die Fußbodenleiste, aber da stehen immer noch Umzugskartons im Weg, die aussortiert werden müssen. Hatte ich erwähnt, dass ich viel zu viel Scheißdreck habe? Wenn auch teilweise sehr coolen Scheißdreck…

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Mal was reinlegen

Ich bin noch am Ausmisten. Eine Lebensaufgabe denke ich manchmal. Also muss ich mich motivieren. Die Jägermeister Sammlung ist noch nicht in der Wohnung. also kann ich noch nicht alle Einlegeböden in die Vitrine einbauen, da ich nicht weiß, auf welcher Höhe ich sie brauche. Ausnahme macht das mittlere Fenster. Das hat so viele Sprossen, das gibt die Höhe der Einlegeböden vor.

Ich habe Bodenträger zum Nageln besorgt, habe mich aber entschlossen, sie nicht zu nageln, sondern dünne lange Schrauben durchzujagen.

Die Scheiben, die ich besorgt hatte, muss ich nur 1x in der Länge schneiden. Dabei habe ich bisher nur eine vergeigt, die nicht an der Wunschmarkierung gebrochen ist. Die Schnittkante habe ich mit groben Schleifpapier entschärft. Funktioniert wider Erwarten eigentlich ganz gut. Eigentlich geht es nur darum, dass man sich beim Putzen nicht verletzt.

Die Platten habe ich eben bei den Sprossen gesetzt.

Ich habe nur ein paar Sachen da zum reinstellen, aber man erkennt, worauf es hinausläuft…

Wie man sehen kann, hat die Scheibe unten rechts einen Sprung. Insgesamt gibt es zwei Scheiben, die so einen Sprung haben. Macht natürlich das Putzen etwas schwieriger, aber die dürfen bleiben. Ich nenne das mal Patina. Gerade bei diesem Fenster fände ich es schade, die Scheibe zu wechseln. Vielleicht erkennt man es auf den Bildern: Die Scheiben sind nicht zu 100% plan, das haben die damals noch nicht so gut hinbekommen offenbar. Und eine neue Scheibe würde da wie ein Fremdkörper wirken.

Die aus der Decke hängenden Kabel am Erker habe ich jetzt auch „versteckt“.

Vielleicht bastel ich da noch etwas Jägermeisteriges drüber, aber auf jeden Fall sind schon einmal die Kabel aus der Sicht.

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Mal wieder blau machen

Bevor ich all meine Klamotten einräume, will ich einiges erst einmal durchwaschen. Doch die Waschmaschine war noch nicht angeschlossen. Die soll in den Keller – ok, warum nicht. Aber da war nur ein Siphon als Abfluss. Hatte ich so auch noch nicht. Den Abflussschlauch da einfach reinstopfen?

Viel zu riskant, dass das abrutscht. Mag der Vormieter das so gelöst haben, ich besorgte mir lieber den entsprechenden Anschluss. Das sind so die Dinge, die man kaufen muss, obwohl ich für zwei kleine Plastikteile und eine Dichtung 5,80 Euro schon eine Ansage finde. In der Produktion sind das Centbeträge – und sicher keine hohen.

Wobei da ein Ausgussbecken auch nicht schlecht wäre. Hätte man da hinbauen können. Egal, ich konnte die Waschmaschine anwerfen. Was mir fehlte, war ein Trockner.

Immer wieder faszinierend: es gibt fast immer Wäschetrockner bei eBay Kleinanzeigen zu verschenken. Gestern waren es vier Stück im Umkreis von 20km. Ich suchte mir ein Markengerät heraus, schrieb den Anbieter an und konnte das Ding tatsächlich kostenlos holen.

Gehörte einem Rentner, ist ein Ablufttrockner. Seine Frau wollte unbedingt einen Kondenstrockner, er bezweifelte es, dass der weniger Strom braucht. Und ich konnte das Ding holen kurz bevor er es zum Sperrmüll gegeben hätte. Funktioniert einwandfrei.

Die „Geisterkommode“, die ich geborgen hatte, war nicht so prickelnd vom Zustand. Die unterste Schublade hatte einige Schmierer. Ich hatte gehofft, es ist nur Dreck, aber da ist die Beschichtung kaputt.

Wie nenne ich das? Gestaltungsanlass. Ich werde nie ein perfekter Folierer, aber hier musste es sein. Wieder weiß? Wieso nicht blau?

Passt gut zum restlichen Design des Schlafzimmers. Und es ist keine Ikea Malm Kommode, die geschätzt jeder dritte im Schlafzimmer stehen hat. Vorne habe ich eine 1,2cm dicke Leiste darunter genagelt, jetzt steht sie einigermaßen gerade. 1,2cm Unterschied auf 40cm Tiefe? Was ist das eigentlich für eine Steigung? 33%?

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Ein sehr komischer Tag

Ich will noch nicht alles in die neue Wohnung umziehen, ich hab noch vielauszusortieren, aber etwas ist zwingend langsam nötig: Die Waschmaschine. Ich hatte eine in meiner Werkstatt zwischengelagert. Holen wir die. Hingefahren, Schlüssel ins Tor, halbe Umdrehung. Und fluchen.

Das Schloss ließ sich nicht schließen. Ääääääh ja. Hatte letzthin schon ab und an etwas gehakt, aber garnix? Nicht mit Gefühl, nicht mit sanfter Gewalt – ich wollte den Schlüssel nicht abbrechen – war das Schloss zum Öffnen zu überreden.

Was tun? Meine Vermieterin kommt von der anderen Seite an das Tor ran, dann kann man die Flügel des Tores öffnen und sich das näher ansehen und gegebenenfalls austauschen. Also versuchte ich meine Vermieterin zu erreichen, erreichte sie aber nicht.

Gegen Abend rief sie zurück, sie wäre da. Also wieder rausgefahren. Und was soll ich sagen? Das Schloss tat so, als wäre nie etwas gewesen.

Ich ersäufte das Schloss in Graphitöl und hoffe, damit ist das Problem Geschichte – erklären kann ich es mir nicht wirklich.

Dann wollte ich die Waschmaschine mit der Sackkarre zum Auto bringen, aber beide Reifen platt. Mit dem Kompressor ist das schnell aufgepumpt. Wieviel Druck vertragen die eigentlich? Offenbar nicht den, den ich auf den einen Reifen bzw. Schlauch gegeben habe. Als ich die Maschine gerade in den Kofferraum schob, knallte es im Hintergrund. Es war zu viel für den Schlauch.

Aber die Waschmaschine konnte ihre Reise antreten.

Vor der Waschmaschine habe ich noch eine Kommode für das Schlafzimmer geborgen, die ich aufgrund des Zustands auf 10 Euro runterhandeln konnte.

Ich musste feststellen, die Kommoden unter dem Kleiderschrank reichen mir nicht. Aber irgendetwas stimmt nicht. Ich habe Gespenster in meinem Schlafzimmer.

Die Schubladen öffnen sich von selbst. Nein, das sind natürlich keine Gespenster. Das ist Altbau. Der Boden ist einfach schepp, wie die Wasserwage beweist.

Da muss ich wohl ein wenig unterbauen müssen…

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Zuviel gekauft?

Ich habe ja einen Teil von meinem Scheiß bereits in der Wohnung. Und ich muss einsehen: Ich hab zu viel Scheiß. Also nehme ich mir die Zeit, das auszusortieren. Verkaufen, verschenken – aber auch wegwerfen. Ein Befreiungsschlag. Und da das auch irgendwo hin muss, habe ich den ersten Kofferraum geladen.

Das ist jetzt nicht nur aussortiertes Zeug, das sind auch die abgerissenen Tapeten etc. Das musste einfach weg. Also ab zur Deponie. Mächtig etwas los da.

Ich staunte nicht schlecht, was die kassiert haben – 40 Euro für meinen Kofferraum voll Restmüll. Das hat mal 15 oder 20 Euro gekostet früher. Schon etwas happig. Kein Wunder, dass der eine oder andere im Wald abkippt – was ich übrigens als extrem asozial empfinde. Ich hab noch einiges zu entsorgen. Gefällt mir bei den Preisen aber gar nicht.

Ich hatte mir so einen Hohlraumdübel besorgt, um an die Stelle, wo diese fiese Kombination von Styroporstuck und Holzdecke war, den letzten Kronleuchter aufzuhängen.

Ich hatte überlegt, die Kabel einfach in der Decke verschwinden zu lassen, als ich den Rigips verlegt hatte, aber solche Veränderungen hätte ich mit dem Vermieter absprechen müssen. Bevor ich das Loch gebohrt habe, habe ich die Stromversorgung gecheckt mit dem Phasenprüfer. Der Raum hat einen doppelten Schalter, ich dachte der zweite schaltet das, aber Fehlanzeige – da war kein Strom drauf, wenn man es einschaltete.

Vielleicht ein Kabel am Schalter ab? Fehlanzeige.

Sicherungen? Alle drin. Was ist da denn los? Am angeschlossenen Kronleuchter kommen viele Kabel an.

Hier wird der Strom geschaltet vom zweiten Schalter – aber wo zur Hölle gehen die Kabel zum Erker hin. Hier hin anscheinend nicht. Was ein Dreck. Ich hab auch mal getestet, ob das schwarze Kabel, das von keinem der beiden Schalter gespeist wird, zum Erker durchgeschleift ist – Fehlanzeige.

Ganz aufgegeben habe ich es noch nicht, aber es läuft darauf hinaus, dass ich über die Kabel im Erker einfach eine Blinddose setze – einen Leuchter braucht man da nicht wirklich.

Noch eine Einsicht will ich präsentieren – erinnert Ihr Euch an die Lücke im selbstgebauten Büroregal und die komischen Latten, die nach vorne ragen. Das ist jetzt in Funktion.

Über dem Plotter habe ich eine alte Kühlschranktür aufgehängt – das ist jetzt eine Magnetpinwand. Eigentlich suche ich noch eine zweite solche Tür. Aber das hat Zeit – viel Geld ausgeben will ich dafür natürlich nicht.

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Hängt!

Mein Fuß ist noch nicht ausgeheilt. Aber immerhin so, dass ich mich getraut habe, einkaufen zu gehen. Ich brauchte ja eine Jägermeister Flasche.

Ich habe es riskiert und nur eine gekauft. Und es hat geklappt, ich konnte den Kronleuchter vervollständigen und er hängt jetzt im Flur.

Schalten wir ihn an!

Ja, so hatte ich mir das vorgestellt! Ich habe auf runde Birnen umgerüstet, finde ich passender.

Ich war auch in der Verkaufshalle eines Entrümplers, dessen Urlaub endlich zu Ende war und ich habe zwei weitere Kronleuchter ergattern können zum fairen Paketpreis.

Die sind für das Esszimmer. Einen habe ich bereits aufgehängt und angeschlossen.

Mit den Hülsen, die Kerzen faken sollen, aber wie wir alle wissen, nicht tun, muss ich mir noch etwas einfallen lassen. So ein wenig mehr Gag darf das ruhig haben. Aber den Aufwand mit den Jägermeisterflaschen gebe ich mir nicht noch einmal. Ich hab da auch schon Ideen im Kopf.

Den zweiten Leuchter konnte ich nicht aufhängen, denn da brauche ich einen Hohlraumdübel. Und den habe ich im Baumarkt vergessen einzukaufen. Was habe ich da sonst gekauft? Ich habe mir MDF Platten zusägen lassen für das Schuhregal, das nicht als solches gedacht war. Mit Bodenhaltern zum Nageln habe ich die eingesetzt.

Irgendetwas muss ich noch machen, dass man links die Kabel nicht so sieht. Aber auch dafür habe ich schon eine Idee…

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