Das ist doch kein Escort, oder?

Ich habe gestern die Heckklappe der Prolo zu Ende gespachtelt. Haken dahinter.

Während der Spachtel trocknete, habe ich auf der Beifahrerseite die Jägergarde abgezogen. Als ich die Reste des Klebers mit Verdünner abwaschen wollte, war ich echt erstaunt – offenbar löst der Kleber der Aufkleber den Graffiti Lack an, denn da wischte ich den Lack total easy ab.

Doof natürlich, dass man den Höhenunterschied spürt.

Die Heckklappe ist fertig, man kann testen, wo das Kennzeichen am besten passt. Ich dachte ja mittig wäre das Beste.

Aber da ich keine Kennzeichenmulde mehr habe, kann ich ja auch jede andere Position an der Heckklappe testen. Beispielsweise seitlich versetzt.

Ja, ich hatte Recht. Mittig ist das Beste. Noch besser würde es mir unter der Heckklappe gefallen, aber der Zweizeiler – das wird leider zu tief.

Stoßstange ab und einmal die Stoßstangen getestet, die ich von der Veterama mitgebracht habe. Die vom Einser Derby ist zu schmal, die von irgendeinem Alfa passt von der Breite her perfekt.

Aber seitlich muss noch einiges passieren.

Und diese fiese Gummileiste muss natürlich ab.

Wie man auf den Bildern sieht – inzwischen steht der Prolo auf der Bühne.

Das hat einen guten Grund. Ich hatte etwas Rost gesehen, als ich den Prolo damals mit der Dose lackiert hatte. Und bevor ich jetzt richtig lackiere, wollte ich das entfernen. So wie an der Ecke der Beifahrertür – natürlich auch auf der Innenseite.

Am Schwellerende waren ein paar kleine Blasen. Man sollte da nicht stochern. Das kann nur Böses zu Tage fördern. Und so war es auch.

Wenn man dann noch die Flex mit der Drahtbürste ansetzt, dann werden aus kleinen Löchern, größere Löcher. Also setzt man die Flex an und trennt das faule Blech raus.

Wenn ich so nachdenke, ist Zuschweißen wohl die beste Methode. Nicht schön, aber fest.

Das war’s aber nicht mit Rost. Leider. Auch am hinteren Radlauf gibt es Arbeit.

Viel mehr ist aber nicht. Dachte ich, bis ich in so minimalen Bläschen am Radlauf des vorderen Beifahrerkotflügels gestochert habe.

Was soll das? Das ist zwar das identische Baujahr wie der Escort (1990), aber es ist kein Escort…

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14 thoughts on “Das ist doch kein Escort, oder?

  1. Hi KLE,
    schick schick, auch wenn das Nummernschild mittig, irgendwie sehr brav aussieht.
    Weiterhin gute gelingen.

    Gruß Nordlicht

    P.S. Hätte nicht gedacht, das der DERBY schaler war als der Polo… man lernt nie aus.

  2. Rechter, unterer Radlauf ist generell ne Schwachstelle durch das Metalleinfüllrohr des Tanks (Nachfolger hatte dann Kunststoff). An dem 86c den ich mal hatte, war, weil sich da lange Zeit Dreck angesammelt hatte, das Tankrohr gammelig und porös. Der Rost ist dann sogar, weil es zu spät erkannt wurde, auf das Radhaus übergegangen. Konnte man von innen gut sehen sehen wenn man hinten rechts die Verkleidung abgenommen hat.

  3. Hi KLE,

    Jupp, sollte natürlich schmaler heißen…
    ABER ganz klarer Fall: „Die Tastatur war SCHULD!“

    Bin gespannt, wie sich der neue Lack mit dem Graffitilack verträgt, wenn schon der Folienkleber den Lack an löst und natürlich ob Du das Winterauto noch dieses Jahr wieder auf die Straße bekommst….die Baustelle wird ja dank Heckattacke, doch etwas größer.

    Gruß vom Nordlicht

  4. Wieich schon mal sagte, was macht die Zulassungsstelle denn wenn du da mit ner einzeiligen Tafel aufschlägst aus der jemand den Teil auf dem die Siegel sind mit der Blechschere rausgeschnitten hat? Brauchste dann ne neue Nummer oder geht das dann weils ja altbestand is 😉

    1. Dann brauchste ne neue Nummer, wenn die alte nicht ohne Engschrift realisierbar ist. Mit allen Konsequenzen, beispielsweise neuen Brief, wenn der voll ist, etc.

  5. Die ham se bei euh echt nicht alle beisammen selbst Bestandsschilderbesitzer so zu gängeln.
    Mein Nachbar hat ne neue Karre seit n paar Tagen. 8 Zeichen in Engschrift, wie auch sonst, anders gingen denen hier sicher schnell die Nummern aus.

  6. Nur mal so als Denkansatz. Wie wäre es, den Kühler tatsächlich hinter den Grill zu setzen und die Frontschürze weiter rauszutrennen. Dann hätte man doch rechlich Platz für einen größeren Motor…

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