„Kuck ma, Pappa: Ein Opel!“

Tolles Zitat eines kleinen Jungen heute beim Oldtimertreffen an den Opelvillen in Rüsselsheim 2008. Denn wenn ein Treffen schon an den Opelvillen in Rüsselsheim stattfindet, dann sind da überdurchschnittlich viele Opels vertreten – was ja jetzt nicht grundsätzlich schlecht ist.
Ich war das erste mal dabei und da ich mich null auskannte wo man da hinmuß, kam es mir ganz recht, daß ich mich mit ein paar Bekannten, wie Florian, dem Fox etc. schon vorab getroffen hatte für eine gemeinsame Einfahrt.

Die Einfahrt erwies sich dann auch als Geduldsprobe. Es dauerte ewig, bis wir auf dem Gelände kamen. Grund war u.a. der, daß ein Moderator an der Einfahrt ein paar Worte zu den meisten ankommenden Fahrzeugen verlor. Und wenn da einer stehen blieb, um sich beweihräuchern zu lassen, dann steht die Schlange dahinter natürlich.

Einfahrt geschafft, wurden die Autos im Park platziert.

Mein Parkplatz war natürlich mal wieder unglücklich gewählt neben dem Käfer vom Fox – der stahl dem Goldfinger unbestritten die Show. Das Gelände, auf dem das Treffen stattfindet, ist ein schöner Park, der aus allen Nähten platzte, so daß das Areal erweitert wurde, wo wohl in den vergangenen Jahren keine Autos standen.

Ich picke mal ein paar Highlights heraus, was so rumstand, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Man hätte jedes vierte Auto dokumentieren können – und es waren viele Autos, da muß man sich zurückhalten. Viel Bling Bling, aber auch Ausnahmen, wie der dirty rotten B-Kadett. Von außen wie ausgekotzt…

..aber technisch fein gemacht und auch ziemlich zornig im Klang.

Ein Custom Admiral A. Haube verkehrt herum öffnen – langweilig. Man kann die Haube auch in der Mitte auseinanderklappen…

Da ist die seitlich aufklappende Kofferraumklappe schon fast unspektakulär dagegen.

Kampf-Camaro in mattschwarz.

C Kadett Top-Chop mit moderner Technik. Übrigens zu verkaufen für schlappe 5.000,- Euro.

Einige US-Cars waren da – ich habe mal einen rausgepickt.

Ein Melkus – die Rennsportlegende aus der DDR auf Wartburg Basis. Und der auch noch mit Mainzer Kennzeichen. Nie in freier Wildbahn gesehen.

Der Dialekt des Besitzers war aber eindeutig den neuen Bundesländern zuzuordnen.

Sehr nett fand ich diesen Flossenbenz.

Mir gefiel nicht jedes Detail, aber so manch cooler Einfall war schon dran.

Und – woher um Himmels willen bekommt man dieses Iron Cross Dekorklebeband?

Apropos Details – ein paar nette sind mir aufgefallen. Erkennt Ihr diese Sonderfelchen?

Das sind BMW Stahlfelchen – nur außergewöhnlich beilackiert, um Langlöcher vorzufaken.

Umhäkelte Klorolle? Langweilig, hat jeder – aber gehäkelte Sitzbezüge?

Schweller könnte man schweißen – man kann sie aber auch anders verarzten – übrigens der B Kadett von Florian:

Was muß man für so ein Kennzeichen tun? Etwa halb so hoch, wie ein Normkennzeichen. Ich vermute, man muß mit der Zulassungsstellenleiterin schlafen.

Ich dachte, ich wäre der einzige Passat auf dem Platz – aber es war tatsächlich noch ein anderer da. Ein GLS ZwiMo, das auf GLI Technik umgebaut wurde.

Der Besitzer sprach mich auch an – offensichtlich wußte der, wer ich bin, denn es war mitten auf dem Gelände, weder bei seinem noch bei meinem Passat. Wir hätten mal Kontakte austauschen sollen, denn seinem Passat fehlt der GLS Grill, da ist ein LS Grill für eckige Schweinwerfer drauf – und ich hab noch den Grill von meinem GLS Schlachter.

Insgesamt ein angenehmer Tag mit vielen bekannten auf dem Gelände. Hier und da ein Smalltalk, alles wunderbar. Wenn es in keiner Konkurrenz zu einem anderen Treffen steht, bin ich kommendes Jahr wieder dabei.

Weitere Bilder in der Galerie

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6 thoughts on “„Kuck ma, Pappa: Ein Opel!“

  1. 1. Laut Bernd ist der A-Admiral ein Buick gewesen. Wer hat jetzt recht?
    2. Melkus, nicht Melkius.
    3. Der Passatfahrer hat einen F+F Flyer bekommen, vielleicht kommt er ja.
    4. Dein Auto ölt.
    5. Telefon in der flaschen Tasche stinkt. 😛

  2. Den Namen des GLS/GLi-Umbau-Fahrers weiß ich grade auch nicht. Aber ich erinner mich, daß er den Grill absichtlich ausgeschitten hat, daß man die Chromringe um die Lampen besser sieht.

    Gruß Urs

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