Beginn Achsüberholung

Ganz so plump, wie beim normalen TÜV werde ich sicherlich nicht zur H-Abnahme fahren. Der Prüfer soll unterm Auto sehen und erst einmal staunen. Ich nehm das mal zum Anlaß, Das Fahrwerk auf die Reihe zu schaffen. Das funzt, aber man merkt langsam, daß ich es mit einem 30 Jahre alten Auto zu tun habe. Ich dachte da an ein Komplettprogramm. Alle Lager, Ale Buchsen, alle Gelenke. Selbst für mich ein Novum in dem Umfang. Und damit ich nicht dafür den Pirat nicht ewig stilllegen muß, nutze ich die schöne Ersatzteilsituation meines Fundus. Ich hab einfach eine Vorderachse von der Wand heruntergeholt.

Vorderachse VW Passat 32B

Dann erst einmal alles zerlegen. Viele Einzelteile sind es ja nicht. Der Agregateträger war vollkommen verölt, das hat in gut erhalten. Leider hat er ein paar Dellen, aber die sind egal, solange das Ding gerade ist. Was ne Sauerei den sauber zu machen!

Agregateträger

Die vorderen Gummis des Stabis hatte das Öl zerfallen lassen, die äußeren sehen eigentlich noch gut aus. Aber auf die kommt?s auch nicht mehr an.

Stabi

Die Querlenker sind waren die verrosteten Teile, während ich den ersten anfing zu entrosten, fing meine Flex an zu streiken. So ne blaue Einhell ist wohl doch nicht für den Dauereinsatz beim Entrosten geeignet. Mein Flexverschleiß ist langsam legendär. Mal sehen, ob da noch Garantie drauf ist.

Querlenker

Plan ist: Alle Teile, soweit möglich mechanisch entrosten, brunoxieren, dann Lager wechseln, bunt lackieren, evtl. sogar mehrfarbig, zusammenbauen und dann das komplette Paket gegen das bestehende am Fahrzeug wechseln.

10 thoughts on “Beginn Achsüberholung

  1. Sehr gut alles on Stock zu haben.
    Ist bei meinem gefühlsmäßig auch alles fällig,
    TüV ist aber noch ein Jahr hin was das wieder kostet!

    Cheers Dan

    P.S Altöl konserviert den Achse am besten rostfrei!

  2. „So ne blaue Einhell ist wohl doch nicht für den Dauereinsatz beim Entrosten geeignet. Mein Flexverschleiß ist langsam legendär. Mal sehen, ob da noch Garantie drauf ist.“

    Ich dachte Du wärst seit Deinem Workshop auf Bosch umgestiegen! 🙂
    Probier doch mal die Bauhaus-Eigenmarke „Toolson“, die Dinger haben 5 Jahre Garantie.

    P.S.: Du und Deinem hab ich übrigens GROSS geschrieben! ;-))))

  3. Hab vor Jahren mal nen Bericht über nen Käfer gesehen, der war äußerlich ziemlich seriennah in weiß oder grau, weiß nich mehr genau, aber im Motorraum und in den Radhäusern war alles sozusagen in Harlekin- bzw. Benetton-F1-Farben lackiert, sogar in den Bremstrommeln. Und total sauber.

    BTW: Warum eigentlich der Hinweis auf Großbuchstaben beim Captcha? Mit Kleinbuchstaben gibts doch auch kein Problem?!

  4. Billiger auf Material gesehen undwenigeraufwändigwasdieArbeitszeitangeht wäre das Zeug zu sandstrahlen. entweder selbst in der Autohobby oder z.B. in Weiterstadt im „Orangenen Haus“

    Da könnte man es auch gleich Pulvern lassen wenn man das will…

    Je mehr man bringt desto billiger wirdś eigentlich auf die Menge gesehen…

  5. Kennzeichen „H“ wie Humor!
    Dann mal viel Glück, wenn Du ein H bekommst will ich ein „Y“ aufm Omescha, ist doch schon ein Youngtimer;-)
    Gruß Joschy

    HVDS-Captcha

  6. Hast nicht mal über ein, zwei vernünftige Winkelschleifer nachgedacht?
    Klar, das ist das alles in low-budget Projekt. Aber alle naselang die Geräte wegwerfen müssen macht ja auch keinen Spaß.

    Die Kosten ja nicht die Welt.
    Nur so als Anregung (Nein, ich verdien da nix dran :-D):
    http://www.ebay.de/itm/Makita-Winkelschleifer-GA5030-125-mm-GA-5030-720-watt-/270961001914
    http://www.ebay.de/itm/DEWALT-Einhand-Winkelschleifer-D28139-125mm-850-W-/290664843158

  7. Du solltest nicht ALLES komplett zusammenbauen, da du einige Lager/Schrauben erst im eingebauten Zustand bei belasteten Rädern festziehen solltest (z.B. Dreieckslenker)!

    LG, Tommy

  8. und wieder voll der pfusch, du kannst doch deine maleraktionen nicht mit lackieren gleich setzen! und aussehen tut das schon wieder, da liegen spurplatten im dreck… nenene

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