Das letzte Adventsschrauben…

Bevor ich gestern mit dem Schrauben angefangen habe, mußte ich mal einen neuen Stecker an die Flex mit der Trennscheibe schrauben. Nennt mich feige, aber so langsam fand ich die zwei blanken Kabel nicht mehr sooooo vertrauenswürdig 😉

Es gab Zeiten, da hätte ich mit so einer Flex noch unter Wasser gearbeitet, aber irgendwie stand mir gestern der Drang nach einem dekadent 79 Cent teuren Stecker aus dem Baumarkt.

Doch kommen wir zum eigentlichen Schraubereinsatz.
Ich habe zunächst die Ecke vorne fertig geschweißt. Also den Spalt geschlossen, ein Blech für den Spritzschutz gedengelt und drangebraten.

Die Ecke haben wir schon einmal. Haken dran.
Dann interessierte mich doch, wie die 32B Dreiecksbleche passen. Die Ausbeulung störte doch. Also machen wir sie weg. Der erste Schnitt in ein jungfräuliches Reparaturblech tut immer weh.

Hammer ausgepackt und wild drauf rumgedroschen. Ein Amboß wär dazu klasse gewesen. Mist, nicht auf den Wunschzettel geschrieben und morgen is schon heilig Abend 😉 Dann alles zusammengebraten und noch mal nachgedengelt. Tatatata – ein 32er Dreiecksblech:

Vielleicht noch etwas die Steigung zur A-Säule hin korrigieren, werde mal an nem „richtigen“ Dreiecksblech aus dem Fundus maß nehmen. Aber dann kann ich das reinbraten – wenn alles andere vorher geschweißt ist.

Also kümmern wir uns mal um „alles andere“. Die Kotflüglauflage muß weiter vorangetrieben werden. Blech geschnitten, mit dem Schraubstock und Hammer gebogen, reingebraten.

Das Stück in der Mitte des Bildes ist neu, der Bereich neben dem Stoßdämpferdom von den Fragmenten des darüberliegenden Restbleches befreit und entrostet. Weiter gehts mit dem Bereich hin zu Windleitblech und A-Säule. Da half nur Totalamputation, da war nix mehr zu retten.

Das wird noch lustig – der Bereich ist leider nicht gerade. Aber auch das bekomme ich noch irgendwie hin, nun binnich schonmal so weit… Ihr könnt Euch denken, warum ich an dem Punkt aufgehört habe zu schweiße und flexen: 22 Uhr Lärmgrenze. Ich hätte gerne noch etwas weitergeschafft – die Karies neben der A-Säule schreit nach einer Behandlung.

Machen wir das nach Weihnachten. Ich werde morgen über die Feiertage zu meinen Eltern in die alte Heimat fahren. Da treffe ich auch den Martin, meinen Patensohn, für den die Karre ist. Er liest inzwischen den Blog ebenfalls mit, wie er mir verraten hat. Steigert die Vorfreude auf das Auto 😉

Ich wünsche an dieser Stelle Euch, den Lesern meines kleinen online-Schmierzettelbuches entspannte, harmonische Feiertage! Genießt das familiäre Betrinken unterm Weihnachtsbaum – ich freu mich ebenfalls drauf. Wir lesen uns wieder zwischen den Jahren…

2 thoughts on “Das letzte Adventsschrauben…

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