Farbensauabend

Weiter im Protokoll. Auf der Beifahrerseite waren diese dummen Zierleistenlöcher noch im Schweller. Na dann mal los, die Löcher zubraten.

Graut mir schon – das waren nicht die letzten Zierleistenlöcher, die ich schließen will. Um die Gürtellinie, die müssen auch noch alle zu. Und das sind deutlich mehr. Warum hat Mercedes eigentlich so große Zierleistenlöcher?

Ich hab dann den Schweller verspachtelt und als alle Staubwirbelarbeiten abgeschlossen waren zum Pinsel gegriffen und die Heckklappe innen rauslackiert.

Puh, der Lack ist SEHR dickflüssig. Das is scheiße zu verarbeiten. Wenn ich den Rest damit lackiere, muß ich den unbedingt verdünnen. Muß ich aber unbedingt ausprobieren vorher, damit ich auch weiß, ob der Hammerschlageffekt dann auch funktioniert. Denn witzig ist der ja schon…

Braucht angeblich 3 Tage zum Durchtrocknen, sprich: Montag sehe ich das Ergebnis. Mal sehen, ob ich bis dahin das Alublech zum Verkleiden auftreibe. Muß mal zu ein paar Metallbauern tingeln und fragen. Im Internet haben ich zwar das richtige Design gefunden…

…aber nicht die richtige Stärke. Ich brauch das hauchdünn, bisher habe ich nur 0,8mm Stärke und dicker gefunden. Das ist zu dick. Das Design heißt übrigens „Stucco“.

Jetzt ging?s aber ans Rumsauen mit Lack – was ne Schweinerei! Über Kopf, oder zumindest über Hand lackieren. Keine gute Idee, aber was muß das muß.

Das sind die Stellen, die bisher nur brunoxiert waren. Ich hab gerne Lack unter der Karosseriedichtmasse – und unter dem UBS. Deshalb war auch die Farbe sowas von egal – die Dose mit dem roten Lack war ganz oben in der Kiste und keinem speziellem Projekt zugeordnet, also konnte ich es verwenden.

Auch der Schweller wurde rot. Da muß schnell UBS drüber, ich hasse rote Autos…

Die Beifahrerseite wurde nicht komplett rot.

Den Schweller konnte ich da ja erst grundieren wegen der neu gespachtelten Stelle. IS nicht so schlimm, da die Stellen, auf die Karosseriedichtmasse kommt, jetzt alle lackiert sind. Und die muß ja auch noch mal trocknen…

10 thoughts on “Farbensauabend

  1. wegen dem Alublech–das haben wir frueher im Casebau verarbeitet als Beschichtung fuer das Sperrholz–das war deutlich duenner wie 0,8

    Das gab es bei Adam Hall—ist halt schon ein paar Jaehrchen her.

  2. Hammerschlag-Kupfer-Lack und die Aluminium-Bleche sehen sich von der Oberfläche her aber schon ziemlich ähnlich. Nimm doch normales dünnes Blech, die Hammerschlag-Optik kommt dann aus der Dose. Oder willste innen unbedingt Alu-Optik?

  3. Haha Dünnschiss-Metalic!! Das triffts sehr gut finde ich!! Allerdings siehts echt nicht übel aus.. Hat was von Steam-Punk. In diesem Fall wohl eher Diesel-Punk (das gibts tatsächlich auch!). Die Idee hinter Steam-Punk ist ja irgendwie, dass sich in einer parallelen Welt die Dampfkraft weiter entwickelt hat als der Strom. Insofern wird alles mit Dampf betrieben. Ist allerdings nur eine komische Subkultur anscheinend, so ganz durchgestiegen bin ich da auch noch nicht. Einfach mal bei Wiki nachsehen. Ach ja, bei Steam-Punk werden alle Gegenstände und Maschinen aus sehr viel Kupfer verarbeitet, daher der Zusammenhang 🙂

  4. Hallo Kle,
    Habe selber schon einiges in Hammerschlag Lackiert so das ich da erfahrungsmäßig hier was loswerden kann (JA). Verdünne das zeug bis es spritz-fähig wird und dann gieb einen Schuss Trocknungsbeschleuniger für Akytharzlack dazu (gibt einen schönen Speckigen-Glanz). Der Rest kommt von alleine.
    Mfg
    Mopedmuffel

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