Ready for Decklack…

An der Front wollte ich noch Steinschlagschutz lackieren. Nicht, daß ich es für zwingend notwendig empfinde, aber der rechte Kotflügel hatte einen Streifen unten, den ich nicht komplett weggeschliffen hatte, der linke hatte keinen und das Mittelteil hatte den Steinschlagschutz gestrichen – drei verschiedene Strukturen, das galt es anzugleichen. Also besorgte ich mir eine Dose Steinschlagschutz, der sehr schnell trocknet und wollte den auftragen. Also Pistole dran an die Dose und losgelegt. Ging kurz gut, dann war Schluß. Nix ging mehr. Die Pistole saugte nicht mehr, sie blies in die Dose. Man sieht?s der Dose an.

Ausgebeulte Dose

Erst kommt nix, dann ein Schwall wie aus dem Gartenschlauch. Was ne Sauerei.

Riesensauerei

Ich war auf 180. Unterstützt wurde mein Genervtsein durch das ständige Anspringen des Kopressors – da ist das Glas bzw. Plastik des Wasserabscheiders gerissen und dadurch verliert er ständig Druck. Muß andlich mal nen neuen Wasserabscheider dranbauen. Letztendlich habe ich die Pistole 2x zerlegt und gereinigt. Danach ging?s. Natürlich habe ich wieder traditionell mit der BILD Zeitung abgeklebt – ich weiß, was ich meinen Lesern schuldig bin :.

Abgeklebt mit BILD

Weiter ging?s mit der Motorhaube, die hatte eine kleine Delle, weil irgendetwas mal draufgefallen ist. War rucki zucki ausgespachtelt. Kein großer Akt.

ausgespachtelte Delle

Schwingschleifer läuft, also gleich die Haube angeschliffen, nächster Haken hinter die ToDo-Liste.

Motorhaube Mercedes W114 w115 erste Serie

Der Steinschlagschutz trocknete noch, außen deshalb alles erstmal ausgebremst, also ab in den Innenraum. Angefangen, die Trennwand zu entfernen. Als erste kam die Verkleidung um die Trennscheibe ab und natürlich auch die Trennscheibe raus.

Trennwand Rappold Mercedes

Unter diversen Hartfaserplatten steckt ein Rahmen aus Vierkantrohren, die laut Aussage von Rappold nicht tragend sind.

Trennwand Rappold Mercedes

Werden nach und nach rausgetrennt. Hinter dem Fahrersitz muß mehr Platz her, hinterm Beifahrersitz bleibt das Gestell – ich brauche die Länge der Ladefläche wenigstens auf einer Seite – sonst langt?s nicht zum Pennen in der Karre wegen meiner Körpergröße von 2,04m. Der Fahrersitz muß aber aus demselben Grund weiter nach hinten. Dazu muß auch der Träger raus, der das Ladeflächengestell hält. Is dem Sitz massiv im Weg.

Haltestütze Sargraum Rappold

Es gibt noch einiges wegzubauen/wegzuflexen – und entrostet werden muß der Boden auch noch.

Eigentlich wollte ich schon fast Feierabend machen, aber der Steinschlagschutz war knochentrocken, da könnte ich doch noch – ich konnte. Grundierung und Farbwalze zur Hand und übergejaucht.

Mercedes /8 Rappold Leichenwagen

Der Tankdeckel – auch mal drübergerollt.

Tankdeckel Mercedes /8 Bestattungswagen Leichenwagen

Und auch das Lüftungsgitter bekam seinen Lack bzw. seine Grundierung ab.

Lüftungsgitter Mercedes W115 W114

Alles grundiert rundum – ich könnte eigentlich mal mit der Endlackierung anfangen.

Ick freu mir

5 thoughts on “Ready for Decklack…

  1. Moin KLE,

    sieht schon jetzt, auch ohne den endgültigen Lack super aus.
    Tolle Arbeit, freue mich schon auf das Ergebnis.
    „Bin aber ja irgendwie Befangen bei diesem Projekt.“

    Kleine Anregung aus dem Opelsektor:
    (einfach nur genial wie ich finde.)
    Den Beifahrersitz so umfusseln, dass er Klappbar ist und dann eine waagerechte Fläche mit der Ladefäche bildet. Dann wird die Ladefäche zum Supertransporter und Deine kurzen 2.04 m Länge wirken lächerlich.

    Gruß vom Nordlicht

  2. is ja bisher echt geil geworden ! kannst ab und anmal bei mir vorbeischauen und am komb was machen 😉

    Apropo machen … was machste am Samstag ? mein neuer Pool kommt morgen wir wollen den am Samstag ma einweihen … kannst ja ma vorbeipiraten

  3. Wie?s nur immer so schnell mim Spachtel verschleifen geht!? Ich häng da immer ewig dran und schleif rum ohne Ende!

    Weil wir grad bei der Lackierung sind – ich probier das mit der Fussel-Lack-Rollermethode die Tage auch mal aus! 🙂 (siehe Blog)

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