Nicht nur für Speisekarten

Mal zwischendrin wieder etwas aus meiner Wohnung, das ich in der Werkstatthölle gebastelt habe. Das Projekt war schon eine halbe Ewigkeit geplant. Das Material stand schon lange bereit, aber jetzt kam der Punkt, wo ich am Ende der Kapazität kam.

Wie ihr ja vielleicht wisst, sammle ich alles zum Thema Jägermeister. Eines meiner Lieblingssammelthemen sind 0,02l Flaschen mit Sonderetikett. Da gibt es wahnsinnig viele davon. Sie werden von Kneipen, Bands, Festivals, Vereinen, etc. verteilt. Und ich sammle sie in flachen Vitrinen, die ursprünglich Speisekartenkästen waren.

Diese Speisekartenkästen haben den Vorteil, dass sie sehr flach sind, aber tief genug für die Flaschen. Unter all diesen Kästen war einer, der neben Flaschen auch eine Gläserserie beheimatete.

Das lag unter anderem daran, dass die Sichtfläche nicht hoch genug war, um drei Reihen Flaschen aufzunehmen. Groß genug wäre er aber, es ist der weiße Rahmen in der Plastikscheibe, der ihn unnötig verkleinerte. Also habe ich die Scheibe getrennt, an der Stelle, an der ein Steg steht.

Plexiglas – der Begriff ist wahrscheinlich geschützt, deshalb heißt es im Baumarkt Hobbyglas, kann man günstig kaufen und mit der Flex schneiden. Also schnitt ich aus der nächst größeren Größe eine entsprechende Scheibe und klebte das mit Montagekleber ein – standesgemäß beschwert zum Andrücken.

Die Stege sind eingenietet und ließen sich einfach versetzen.

Fertig war die Vitrine, die jetzt drei Reihen Flaschen schluckt. Da habe ich jetzt erst einmal wieder Kapazität.

Bereits im Dezember hatte ich über eine „Free Your Stuff“ Gruppe zwei weitere Kästen gefunden. Die waren diesmal von der Weihenstephaner Brauerei und doch sehr ausladend.

Zudem passte das blau nicht so wirklich zum Rest. Aber die bestanden aus mehreren Teilen, also habe ich erst einmal einen zerlegt und nur das Mittelteil genommen. Die massive Grundplatte ist jetzt die Adapterplatte für den Motor im Prolo. Den Rest nahm ich in die Werkstatt. Oben entstand eine Öffnung, die ich zugenietet habe mit einem Blech.

Dann mussten wieder Schienen rein für die Ausstellungsstücke. Dazu habe ich halbierte Vierkantrohre genommen.

Mattschwarz angeblasen und die Tür wieder eingehängt, dient dieser Speisehartenkasten vorerst als reine Gläservitrine,

Die Abstände sind aber so gewählt, um sie später auch für Flaschen nutzen zu können.

Wenn übrigens jemand von Euch einmal so eine Promoflasche zu irgendeinem Event bekommt – ich freue mich über jedes neue Stück. Am liebsten voll, aber auch leer. Und ich tausche diese Flaschen auch über Landesgrenzen hinaus…

1 thought on “Nicht nur für Speisekarten

  1. Neeee, KLEEE! Hobbyglas ist Kernschrott! Nie am Auto verwenden! Sei froh, dass Dir das beim Schneiden nicht um die Ohren geflogen ist. Das ist voller Spannungen und sehr spröde. Das bekommt schon Risse von doof anschauen. Hättest Du es mit der Stichsäge geschnitten, wäre er vermutlich wirklich gerissen und wenn es doof gelaufen wäre, hätte es Dir auch noch das Sägeblatt verklebt.
    In der Bucht bekommst Du passend zugeschnittenes Acrylglas (Plexiglas) inkl. Versand für weniger Geld.
    Noch besser ist Macrolon (keine Ahnung, was das chemisch ist).
    Ist ja nun wurscht, aber wenn Du was damit im Auto machen willst, nimm halt Plexiglas oder Macrolon. Hobbyglas ist auch nicht UV-beständig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.